Microsoft: Neue Open-Source-Lizenz ohne Bedeutung

Linux Nach langem Ringen wurde kürzlich die dritte Ausgabe der GNU General Public License (GPL) vorgestellt, unter der zahlreiche Open-Source-Programme veröffentlicht werden. Viele Befürworter freier Software hoffen nun, dass Microsofts Versuche, mit ... mehr...

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Stimmt MS macht seine eigene Gesetze -.-
 
@phreak: Microsoft nutzt eher das Recht bis zu den Grenzen aus und bezahlt halt die Strafe, wenn ein Richter die Grenzen anders definiert.
 
@TobWen: sehr gut formuliert. das ist echt gut und vollkommen neutral ohne wertung auf den punkt gebracht. (keine ironie^^)
 
@ TobWen: MS braucht sich dann auch nicht zu wundern, wenn andere sich ebenfalls nicht an gewisse Lizenzen halten wollen und deren Produkte einfach kopieren. Die nehmen sich halt nur ein Vorbild!
 
aus irgendnemm film: wie weit soll ich gehen?
-biegen sie soweit es geht, aber brechen die gesetze nicht
 
Nunja, Unrecht haben sie ja nicht ... Wir brauchen wohl wieder einen Präzedenzfall. Welche Bedeutung haben diese GPLs eigentlich vor Gericht?
 
@TobWen: Die GPL ist mittlerweile oft gerichtlich anerkannt und sogar in der Gesetzgebung berücksichtigt worden, siehe deutschen "Linux-Paragraph". Sie prinzipiell abzulehnen dürfte keine all zu großen Erfolgsaussichten haben.
 
@TobWen: Amarikanische Gerichte kennen die GPLv2 an. Somit wird die GPLv3 ebenfalls anerkannt werden. In den USA werden dann die Prozesse für MS um so teurer. MS sagt ja im Umkehrschluss, dass die EULA nichts Wert ist.
 
@shiversc: Wer sagt denn, dass die EULA nichts Wert ist? Sie ist auf jeden Fall in Deutschland nichts wert, weil einige Teile hier voll gegen das Gesetzt geht. In den USA dagegen hat sie sehrwohl einen Kraft.
 
Wie auch immer, sobald Xandros oder Linspire mit GPLv3-Software daherkommen wird Microsoft wohl an ihren seltsamen Abkommen arbeiten müssen, denn die "diskriminatorische" Lizenz, die sie dort gewählt haben, ist definitiv nicht mit der GPLv3 vereinbar. Es heißt dann entweder Microsoft geht, oder die Software ...
 
das bleibt zu hoffen..
 
@ooohaaa: oder was? ... die Software geht? ... die Software bleibt unter der alten Lizenz?
 
@DennisMoore: Na, das ist ja wiedermal eine typisch blitzgescheite Aussage, die du da getätigt hast. Was willst du denn tun, damit die Software unter der GPLv2 bleibt? Rechtzeitig forken, noch bevor die neue Version unter der v3 erscheint, oder, "einfach" nie mehr updaten? Gratulation ...
 
@ooohaaa: Hab mich lediglich gefragt was nach dem oder kommen sollte. Außerdem wär es ja kein Problem für eigene Software die alte Lizenz beizubehalten. Nur andere Projekte die Novell nutzt und die eventuell unter v3 gestellt werden würden wären betroffen. (Konjuktivmaster ^^)
 
@DennisMoore: oder die Software geht, dachte eigentlich das wäre verständlich, B@ulek hat's ja auch verstanden. Wie dem auch sei: Natürlich könnte man die eigene Software weiterhin unter der GPL2 veröffentlichen - blöd nur, dass die wenigste Software auch wirklich von Novell kommt, du darfst ziemlich sicher sein, dass die größeren Projekte die GPL3 ziemlich schnell übernehmen werden.
 
@ooohaaa: Mag sein das viel nicht von Novell stammt,aber eine sehr interessante Sache schon,nämlich eDirectory.Wenn das durch diese Vereinbarung mal richtig gut mit ActiveDirectory zusammenarbeiten würde und danach vielleicht auch noch GroupWise angegangen würde,wärs das Abkommen schonmal wert gewesen. Das wär dann auch für mich mal ein Anreiz ne gemischte Systemlandschaft in Betracht zu ziehen.
 
Also ich würde so wie MS reagieren. Firma XYZ stellt sich hin und macht eine neue Lizenz (welches vorerst ja kein Gesetz ist, wie von vielen hier gleich falsch interpretiert wohl) und man soll nun gehorchen? Das wäre ja fast so wie GEZ ^^. Keiner wills, einer machts, und trotzdem müssen alle blechen.
 
@NEWSLESER: Zumindest einer hat es begriffen. GPLv3 ist bisher noch in keinsder Form oder Weise rechtlich anerkannt. Wäre der Fall umgekehrt und MS würde ohne Rechtlicheabsicherung solche Bedingungen setzen, würde genau diese die hier es als richtig bezeichnen, den Fall ganz anders beurteilen. So was nennt man Interessenkonflikt, oder doch einfach nur dumm? Schon intressant, wieviele hier augebildete Juristen sind und die Rechtslage genau beurteilen können, wie die Richter in Zukunft zu entscheiden haben! lol, lol, lol ect.
 
Warum macht man da nun eigentlich so ein Theater draus? Nur um MS wieder als den Bösen dastehen zu lassen. Als ob Word, Excel oder Vista unter GPL veröffentlicht werden würden..
 
@Mudder: Du hast keine ahnung, es geht darum das wenn MS die GPLv3 nutzt (auch indirekt über novell) sich der von MS nach dem Novell abkommen garantierte patentschutz für Novell und Novell kunden auf alle GPLv3 programme ausweiten würde die MS patente nutzen.
 
@Mudder: Warum "hinstellen"? Microsoft als Unternehmen IST böse. Die Mozilla Foundation übrigens auch (mehr oder weniger). Das hat aber erstmal nichts mit deren Produkten zu tun.
 
@newsleser, mudder: ihr wisst gar nicht genau worum es geht, was die gpl v3 beinhaltet und was evtl. für konsequenzen daruas erbene, bzw ihr habt kein hintergrundwissen und könnt die situation nicht kompetent beurteilen. [x]ja [ ]nein.
 
Hmm ... irgendwie bezweifle ich dass Microsoft da einfach seine "eigenen Gesetze" und Lizenzvorstellungen ohne Einwand durchsetzen kann. Wie schon jemand sagte wird da irgendwann ein Präzedenzfall mehr zeigen.
 
Wenn ich das richtig verstehe, bezieht sich die Zusammenarbeit (Interoperabilitätsabkommen) nur noch auf Software die Novell unter GPLv2. Wenn novell etas nutzt was unter v3 ist, dann ist es nicht mehr im Abkommen mit drin. Das wär aber ziemlich schlecht, denn MS und Novell bemühen sich ja um kompatibilität und die Software könnte dann nicht davon profitieren.
 
@DennisMoore: Was da als Bemühung um Kompatibilität verkauft wird ist Augenwischerei, das dürfte dir genau so klar sein wie jedem bei Novell auch. Ginge es tatsächlich um Kompatibilität würden ganz einfach ausreichende Spezifikationen veröffentlicht.
 
@ooohaaa: Eine offene Spezifikation kommt lt. MS nicht in die Tüte. Aber sie bemühen sich offentsichlich auf andere Weise Kompatibilität zu schaffen. Ich würd einfach mal abwarten was dabei rumkommt statt schon wieder zu mosern.
 
Im Ukehrschluss könne wir alle auf die EULA pfeifen! Nutzlos!
 
@shiversc: "Umkehrschuss" und, das tun wir bereits in Deutschland. Sie ist nur eben da, das war es aber auch schon.
 
MS hat einfach nur angst, und die Entwickler fangen an für nicht MS OS die Spiele und Programme raus zuhauen. finde ich gut. somit mus die Qualität und auch der Preis besser kalkuliert werden. somirum... das dauert zwar noch aber ms wird in Zukunft nicht mehr so auf die kacke hauen können !!!
 
mit diesen kleinkindgehabe "nein ich will meine suppe nicht essen", kommt microsoft aber auch nicht weiter.
 
Seit Jahren bekommt MS von der Open Source Welt zu hören, dass sie eine engere Zusammenarbeit wünschen. Jetzt wo es Bemühungen in dieser Richtung gibt, versuche einige dies zu unterminieren. Das stinkt gewaltig nach Angst......
 
@Helena: ... von welcher Seite?
 
Wenn MS nicht in das Open Source Model eingreift sondern es fördert sehe ich keine Gefahr
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