Microsofts PDF-Konkurrent XPS soll Standard werden

Microsoft Die Standardisierungsorganisation ECMA International hat ein technisches Komitee gebildet, das einen Standard auf Basis von Microsofts XML Paper Specification (XPS) entwickeln soll, einem Format, das Adobes PDF nach dem Willen der Redmonder den Rang ... mehr...

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Die XPS-Funktion ist übrigens genauso wie PDF nur als AddOn für Office 2007 installierbar.
 
Wer glaubt noch an den Weihnachtsmann?
 
welche vorteile hat den XPS gegenüber PDF?
 
@rew: Zum einen Mal Abschied vom altertümlichen PostScript und Hallo zum modernen, leichter-lesbaren und -interpretierbaren XML.
 
@rew: So schnell wird der Abschied nicht kommen. Dafür ist die Dominanz von PS, EPS und PDF im Profibereich einfach zu groß. Die ganzen Printmedien arbeiten mit diesen Formaten. Komplette Druckmaschinen arbeiten damit. Außerdem werden im Printbereich fast NUR Macs mit Adobe Produkten eingesetzt. Daraus folgt: Der abschied von diesen "alten Formaten" wird so schnell nicht folgen.
 
Die Frage ist ob Druckereien da mitziehn. Bei denen sind PDF's standart für Druckvorstufen.
 
@Schallf: Ja, ich bin sicher die Frage wird erst geklärt werden müssen.
 
@Schallf: da bin ich mir ganz sicher! ich hab als layouter auch sehr viel mit druckerein zu tun, die sind da relativ schnell am zug, da sie sich kunden nicht entgehen lassen wollen. wenn erstmal einige im XPS format liefern, spielen die sicher mit!
 
@Schallf: Ne Druckerei die jetzt noch nicht mit XML zurecht kommt, hat den Zug wohl etwas verpasst... Bei uns gehts nur noch als XML zur Druckerei...
 
Bei Microsofts willen zur weitergaben von Daten, wird das wohl ein Standard der MS Office only ist ^^. Aber letztendlich entscheiden die Leute was sie verwenden und nicht irgendeine Organisation. Ich nutze PDF und ODT und was Microsoft tut ist mir eigentlich wurst, da ich OpenOffice nutze :-)
 
Man könnte doch einfach alles parallel laufen lassen. ODF, XPS und OpenXML. Das beste Format wird sich irgendwann durchsetzen. Und Microsoft hat sowieso keine andere Wahl als ein eigenens offenes Format zu schaffen, weil ODF viel zu wenige Dinge spezifiziert. Das reicht MS einfach nicht.
 
Ich persönlich hasse diese ODF Dateien. Sie heißen "open" aber man kann sie mit kaum etwas außer open office öffnen, es gibt keine importfunktionen dafür und keine filter. in meinen augen sollte es closed document format heißen.für die MS-formate isses wegen der großen verbreitung viel einfacher.
 
@Sprudeldudel: Du scheinst den Sinn hinter einem Offenen Dateiformat nicht verstanden zu haben. Schade eigentlich.
 
@Sprudeldudel: Es gibt ODF IM-und Exportfilter für MS-Office. Weiß nicht worüber du dich beschwerst.
 
Der 3. Absatz ist ein wenig missverständlich formuliert. ODF ist ja keine Alternative zu XPS, sondern eine Alternative zu OpenXML...
 
Es ist immer wieder interessant zuzusehen, wie Microsoft versucht den Kunden durch proprietäre Formate an ein bestimmtes Produkt zu binden. Was bietet mir XPS für einen Mehrwert gegenüber PDF? Keinen!
 
@dandjo: Nicht ganz richtig. Man braucht z.B. keinen PDF Reader mehr oder irgendeine Zusatzsoftware wie PDF Creator um selbst welche zu erstellen da das XPS Format bei Vista schon Standardmäßig dabei ist und man entsprechende Dateien ohne Zusatztools erstellen und lesen kann.
 
@dandjo: Nicht? Woher weißt du das? Kennst du das Format? Ein Vorteil ist z.B. das es nicht auf dem altertümlichen Postscript basiert sondern wie fast alles neue von MS auf XML.
 
@dandjo:
Wie gesagt bei Vista ist es standardmäßig dabei und man kann alle Dateien als XPS abspeichern. Mit dem Internet Explorer Plugin werden sie geöffnet. Die Dateien sind auch kleiner weil bei Bildern auch auf das neue HDP Format gesetzt wird welches nur halb so viel Speicherplatz braucht bei gleicher Qualität.
 
Es ist irgendwie logisch, dass ein portables Format von Microsoft in Vista selbst nativ unterstützt wird. Unter Mac OS X kann ich sowohl PDF Dateien ohne Zusatzsoftware lesen als auch erstellen, also was bietet mir XPS für einen Mehrwert? Richtig, dass ich Schwierigkeiten haben werde, es unter Linux und Mac OS X zu lesen und zu erstellen. PDF ist zwar auch nicht völlig offengelegt, es existieren jedoch zumindest OpenSource Lösungen zu dieser Problematik. Wie sehr Microsoft freie Betriebssysteme unterstützen wird, wird sich erst weisen. XML schön und gut, aber was für einen Vorteil bietet mir XPS als Endanwender, dem es ziemlich gleichgültig ist, wie die Technik dahinter aussieht. Das Format existiert übrigens seit 2005.
 
Aha und wiel es in Vista drin ist, wirds Standard? Tja, Pech gehabt, leiber andern 15% oder so, die nicht auf MS setzen. Naja wenn man die 80% sieht die kein Vista nehmen sondern XP... Fein fein. Ich kann mich erinnern dass PDF schon Standard ist und wunderbar funktioniert. Außerdem nutze ich den wunderbaren PDF Creator und kann alles schick verschicken. Freeware die wunderbar funktioniert. Klar, wenn PDF veraltet ist, dann muss man da halt mal nacharbeiten und es voran bringen. Aber auf PDF verzichten will ich eigentlich nicht.
 
@dandjo: Die weiteren Vorteile wurden vor einiger Zeit schon mal genannt. Das mit dem nciht mehr notwendigen PDF-Viewer ist dabei nicht zu unterschätzen. Man kann die Inhalte direkt in der Webseite anzeigen ohne ein Plug-in laden zu müssen oder einen PDF-Reader zu brauchen. Im Übrigen wird das Format auch geöffnet, so daß Drittanbieter Zusatzsoftware programmieren können. Einige haben das auch schon getan.
 
@mike1212: Ich verrate dir mal ein Geheimnis: Bei JEDEM verbreitetem Betriebssystem außer Windows, sei es Mac OS, Linux, Solaris, BSD... ist schon seit einem guten Jahrzehnt ein PDF-Reader Standardausrüstung. Außer bei Windows, die wehren sich schon seit Windows 98. Dann kommen die Herren aus Redmond auch noch, definieren ein proprietäre Formate, die NIE jemand außerhalb von Microsoft implementieren KANN (bei Zweifel ließ bitte mal die Spezifikationen von OOXML und XPS durch), und bauen es EXKLUSIV in ihr Betriebssystem ein. Hätten sie einfach einen PDF-Reader und ODF-Unterstützung eingebaut, hätten sie sogar massenhaft Entwicklungskosten sparen können. Selbst zu HDP gibt es mit JPEG2000 schon seit Jahren eine gute, offene Alternative. Aber bei Microsoft geht das ja nicht, da muss man zwanghaft inkompatibel zum Rest der IT-Welt sein.
 
@DennisMoore: Ich stimme dir mit den paar kleinen technischen Vorteilen, die XPS gegenüber PDF pflegt, auch zu, die möchte ich auch nicht anzweifeln und bestreiten. Ich finde schon, dass sich Microsoft einiges Sinnvolles überlegt hat (XML im Browser war schon immer eine Wohltat), ABER: Was bringt es dem Nicht-Microsoft-Endanwender? Das Format ist nicht gänzlich offen und wird es vermutlich auch nie sein, was Programmierern wie mir und auch anderen die Arbeit sehr erschwert und teilweise auch behindert. Diese Schranken, in die uns Microsoft weist, verhindern einen offenen Standard wie er von vielen erwünscht ist. Ja, PDF ist veraltet und sollte baldesmöglichst durch einen _offenen_ gut durchdachten (XML) Standard abgelöst werden, aber ich verbiete mir solch halbe Sachen wie Microsoft sie produziert. Für mich bleibt XPS ein proprietäres Format von Microsoft, das keinen außer Microsoft selbst voranbringt. Solange ist und sollte PDF der Standard bleiben.
 
@DennisMoore: Ja, und wo ist da nun der Vorteil? Ich brauche auch keinen PDF-Viewer installieren und kann trotzdem die Dateien ansehen, und für den Browser brauch ich ebenfalls kein Plugin zu laden.
 
@overflow: Uiii. Dann hast du ja einen Zaubercomputer der PDF-Code (Postscript) in Texte und Bilder umwandeln kann ohne irgendetwas nachzuladen. @dandjo: Das Format ist soweit offen wie es notwendig ist um es so zu nutzen wie es gedacht ist. Der Rest ist für MS-Betriebssysteme die einige Zusatzfeatures ermöglichen. Das ist IMHO bei OpenXML genauso. Da geht es auch um die Integration alter MS-Formate oder Teilen davon.
 
@ t1m1 : Genau das was du von MS verlangt hast, wollte MS eigentlich auch machen und das PDF Format beibehalten, aber durch eine Klage (Drohung) von Adobe wurde dies verhindert, nur aus diesem Grund haben sie ein eigens Format entwickelt. Vielleicht wäre es angebracht sich besser zu informieren! Adobe hat mit dem PDF Format eine Vormachtstellung und Konkurrenz hat noch nie geschadet. Im Weiteren ist es auch im neuen Office 2007 möglich mit dem PDF Format zu arbeiten, ich sehe also kein Problem. Die Zukunft wird es zeigen, was sich durchsetzen wird! Oder geht es hier nur darum, weil es MS ist?
 
@DennisMoore: Diese "gesperrten" Zusatzfeatures machen XPS aber erst wirklich brauchbar und interessant. Lies dir die Bedingungen durch, das ist ein Dschungel aus versteckten "Du darfst nicht"-Klauseln. Zitat: "In order to encourage wide use of the format, Microsoft has released XPS under a royalty-free patent license, allowing users to create implementations of the specification that read, write and render XPS files under certain conditions." Man beachte den entscheidenden Ausdruck "under certain conditions" und die Lizenzierungsform "royality-free patent licence". Warum nicht unter der GPL veröffentlichen? Ganz klar: man möchte seine Produkte verkaufen, und es ist doch schön, wenn Vista XPS nativ unterstützt und sonst keiner. Der XML-Standard ist frei verwendbar, klar, denn eine XML-Struktur ist, soviel ich weiß, noch nicht patentierbar. Aber wie willst du HD Photo implementieren? Schon schiebt dir Microsoft einen Riegel vor deine Software.
 
@DennisMoore: Ja, vermutlich schon, auf der Außenseite ist so ein angebissener Apfel abgebildet, vermutlich ein Markenzeichen eines solchen Computers...
 
@DennisMoore: Nicht alles was auf XML basiert ist automatisch gut. Viele gute Drucker verstehen seit Jahren Postscript, so ist man nicht auf irgendwelche grausamen GDI-Treiber angewiesen, die (wenn sie denn funktionieren) auch noch die CPU des Rechners belasten, sondern man kann seine PS-Files einfach direkt an den Drucker schicken, und gut ist, bzw. der PS-Druckertreiber baut PS-Pages aus dem zu druckenden Krams...
Neue Drucker sollen irgendwann auch nativ XPS verstehen, erst dann wird man sehen ob es was taugt, und selbst dann ist es immernoch von Kleinweich O_o
 
@crion: Ja,das seh ich oft wenn unser Lexmark Postschript-Error Meldungen ausdruckt und die Leute sich fragen was sie falsch gemacht haben. @overflow: Weiß ich doch. Als bewanderter Mac-User solltest du aber wissen das auch der Mac externe Interpreter für die Postscript-Verarbeitung nutzt. @dandjo: Wenn du mir jetzt noch sagst an was dich diese "certain conditions" hindern, dann geh ich auch drauf ein.
 
@DennisMoore: Hab ich doch schon. Die Lizenzierung verhindert, einen XPS-Writer mit HD Photo Unterstützung schreiben zu können. Ohne Grafiken ist dieses Format einfach witzlos und sinnlos.
 
@DennisMoore: Ach so ist das, und was währen das für "externe Interpreter"?
 
@overflow: Weiß ich grad nicht aus dem Kopf und ich selber besitze keinen Mac (hasse Macs). Als Basisunterstützung könnte ich mir aber gut Ghostscript vorstellen. Wer ADobe-PDF Unterstützung will der lädt den Reader oder kauft den PDF-Writer. @dandjo: So wie ich das verstehe meint Microsoft mit "HD Photo" das eigene Dateiformat "Windows Media Photo". Um dieses Format erzeugen zu dürfen ist eine Lizenz erforderlich, anzeigen ist umsonst. Man kann aber ersatzweise andere hochauflösende Formate für lau einbauen wenn man die Liznez nicht kaufen will. Ist aus meiner Sicht also kein großes Hindernis.
 
@DennisMoore: Ach, erst bist du so überzeugt, und dann weißt du das nicht mal genau?!
 
@overflow: Ich wußte nicht genau wie das System heißt das der Mac nimmt um PDF anzuzeigen udn zu erzeugen. Und da ich keinen Mac zu Hause habe konnte ich es auch nicht nachprüfen. Da ich jetzt aber auf der Arbeit bin konnte ich nachgucken. Das System heißt Quartz, es erzeugt PDF und rendert es auch, Es erzeugt aber nur PDF-Dateien mit geringem Funktionsumfang. Für mich sitzt es genau in der Mitte zwischen Adobe PDF als ultimative Lösung und Ghostscript als suboptimale Lösung.
 
@DennisMoore: Und wo genau liegt nun der Vorteil für den Endanwender von XPS, wenn ich nichtmal HD Photo implementieren darf? Es gibt keinen! Man ist an Microsoftprodukte gebunden.
 
Naja...
selber Schuld würde ich eher mal sagen, ein Großteil der User verwendet nunmal Windows (Open Office/MS Office, keine Ahnung, bin zu faul die Vergleichzahlen zu suchen) und ein Teil der Bemühungen von MS was eigenes, mit Einbeziehung andere, auf die Beine zu stellen wurde bis jetzt auch IMMER erfolgreich torpediert. Sei es jetzt durch irgendwelche Klagen wegen Patentrechten, oder weil es einigen Leuten einfach nicht passte. (Siehe z.B. VML/SVG nur um mal ein Beispiel unter vielen zu nennen, wo MS VOR den anderen was hatte ). Solange alles was von MS kommt von vorneherein schlecht ist und eine Zusammenarbeit ebenfalls grundsätzlich abgelehnt wird, und bei anderen Anbietern die Augen zu gemacht werden, (Siehe z.B. Flash/Adobe contra Silverlight/MS), da kann ich nur sagen selber Schuld.
Ich bin zwar durchaus auch MS kritisch, nur teilweise sind die Argumente gegen MS-Technologien ziemlich an den Haaren herbeigezogen und werden eben auch nur bei MS bemängelt.
 
@Lastwebpage: MS wollte nicht an ODF mit arbeiten und haben lieber ein eigenes Format entwickelt... also von daher :) außerdem ist Flash von Macromedia die zwar nun von Adobe aufgekauft wurden aber trotzdem. Bei SVG wurden wohl beide eingereichten Formate abgelehnt und aus beiden das beste übernommen und daraus ist SVG entstanden und wurde als Standard gemacht. Aber auch da muss MS wieder suppe kommen und statt SVG zu nehmen ihr eigenes zeug...
 
MicroSoft will so manches..ich auch...aber ob mann einfach mal so sagen kann :Leute neuer Standart am start auf gehts.....naja denke eher nicht...
 
@RomanGV1: Und ich sag einfach mal so, dass es Standard heißt... Oder wolltest du uns irgendetwas mitteilen, was mit deiner Stand-Art zu tun hat? Also Ausrichtung, Dauer des Standes etc.? Ich kann nicht mehr...
 
Ich kann nicht verstehen warum Kleinweich mit einem funktionierenden Format (PDF) konkurieren muss. PDF hat sich als "Standard" durchgesetzt und wird in allen wirtschaftlichen Bereichen intensiv genutzt. Auf ein weiteres Format kann ich gut verzichten.
 
@Chemicalreaction: Diese Situation ist sicher nicht MS zu zuschreiben sondern Adobe. MS wollte das PDF Format beibehalten und seinen Kunden zu Verfügung stellen, wurde aber durch eine Klage von Adobe dazugezwungen ein eigens Format zu entwickeln. Konkurrenz in sich ist meistens gut und mehr Auswahl hat sicher noch nie geschadet! XPS hat nach vielen Aussagen auch einige Vorteile, was man hier in einigen Kommentare auch nachlesen kann! Wenn sich Adobe damit nicht selbst geschadet hat...!?
 
Ich bin absolut gegen die Standardisierung von Open XML wir haben nämlich schon ein iso format ODF!
Ich brauche keinen neuen "unoffenden" standat von MS .Wer auch nicht möchte das Open XML Standart wird kann sich hier [ http://www.noooxml.org/petition ] in einer Petition wie schon 14682 andere menschen eintragen.
M.F.G Geisterfahrer
 
warum kann ich XPS mit vista nicht öffnen?
muss ich erst IE als standart einrichten, damit der XPS-Viewer funzt?
 
@HNM: So weit ich weis ja .Zufall ?
 
@HNM: weil XPS scheisse ist :) nein das wär zu einfach... es gibt einen extra Viewer der XPS auch ohne IE öffnen kann. Aber nur für XP, 2003 und vista.
 
Es gibt eigentlich keine Gründe aus Benutzersicht, die für XPS sprechen, höchstens gute Gründe dagegen. Z.B. die Dateigröße einer Microsoft Knowledge Base als PDF: ca. 510 KB, als XPS: ca 4 MB! Also braucht das XPS eine fast 8 mal so große Dateigröße um den gleichen Content übermitteln zu können. Wäre ganz schön dumm XPS zu benutzen. Als reine Textdatei würde das Wissen der Knowledge Base aber bestimmt nochmals erheblich weniger Platz wegnehmen als ein PDF. ,-) Weiter erschwerend ist zudem die Inkompatibilität von XPS, welche Plattformunabhängigen Austausch offensichtlich behindern soll. Wer also XPS produziert um damit seine Mitmenschen vollzuspamen, will diese Empfänger mit XPS bloß ärgern. XPS braucht ca. 8 mal soviel Platz und viele Empfänger die das unverlangt eingesandt bekommen, werden dieses XPS Format als unnütz empfinden und werden es wohl am besten direkt nach /dev/null umleiten. :-)
 
@Fusselbär: XPS braucht nicht zwangsläufig VIEL mehr Platz. Der Overhead bei XML ist aber naturgemäß höher, das stimmt. Zu sagen 8-mal mehr ist aber albern und stimmt einfach nicht. Und bei den Inkompatibilitäten meinst du sicher die Zusatzfunktionen die nicht direkt offenliegen sondern erst bei MS lizenziert werden müssen wie z.B. HD-Photo. Der Vorteil für den Endkunden ist übrigens (wenn es sich um z.B. Druckereien handelt) das der Dokumentinhalt nicht von einer Software "interpretiert" werden muß, sondern das er genau so vorliegt wie er aufs Papier soll. Ob's dem Homeuser hilft weiß ich nicht, aber es soll ja PDF ersetzen, muß also auch für Profis ausreichen.
 
@DennisMoore: Auch XPS (XML) muss interpretiert werden. Du wärest als Druckereikunde bestimmt nicht glücklich, wenn die dir den uninterpretierten XML-Baum auf Papier drucken. :) Der einzige Vorteil von XPS ist, dass es vom Browser inpterpretiert werden kann, doch selbst dafür bedarf es eines Plugins oder eines speziellen XSL-Übersetzers (wie im Internet Explorer).
 
Wer sich mal die Unterschiede PDF und XPS aus Sicht der Druckerei anschauen möchte, kann hier einen interessanten Artikel herunterladen. http://www.publisher.ch/heft/071/XPSunterWindows.pdf
 
@jackattack: Sehr witzig, der "Umwandelvorgang" von XPS auf PDF. Anzeigen lassen auf einem Windows System und dann ausdrucken. Hey, das nenne ich mal sensationell subotimal! OK, XPS läßt sich als ZIP umbenennen und dann kann es einfach ausgepackt werden, was sich aber auch über Dateizuordnung von XPS als Archiv regeln lässt, so das es direkt vom Entpacker behandelt wird. Natürlich ist dann die ganze Optik futsch, Formartierung gibt es auch nicht mehr. Suubbber 1!elf Reine Textdatei ohne Formatierung und Bilder dazu in ein Archiv zu stecken benötigt aber noch nicht mal XPS! Aber mir scheint es auch so, das dies PDF völlige Sinnlosigkeit vorführen wollte, genauso wie absurd unsinnig es ist, anstatt eine Webseite für Informationen zu nutzen diese Information erst umständlich in PDF zu packen. ,-)
 
@fusselbär: Der Bericht ist für Profis aus der Printbranche gedacht. Die kriegen regelmässig Word-Datein in RGB und ohne eingebettete Schriften und dann staunt der Kunde wenn die Druckerei sagt "die Daten können wir so nicht verarbeiten". Antwort des Kunden: "Aber bei meinem Aldi-Tintenstrahldrucker geht es doch auch prima". Und genau hier ist XPS als Zulieferformat für Druckereien durchaus brauchbar, denn Schriften etc. sind schon eingebunden. Und mit .Net-Framework 3 für XP oder Vista kann jeder selber XPS-Dateien erstellen. Und zwar kostenlos. Bei Adobe kosten Produkte, die PDF Dateien herstellen können immer noch Geld. Fragt sich nur wie lange es noch geht bis Acrobat Light herauskommt, mit dem man PDFs erstellen kann. Und ja, ich weiss, es gibt kostenlose Alternativen. Alle mit mehr oder weniger Problemen. Standard ist und bleibt aber Acrobat.
 
@jackattack: Das Hauptproblem dürfte wohl sein, wenn "Profis" ihre verwendeten Fonts nicht einbinden. Sieht man leider bei vielen Firmen welche solche PDFs ohne Einbindung der verwendeten Fonts zumuten. Solch mangelhafte PDFs kriegen übrigen MacOS "Profis" genauso wie Windows "Profis" hin. :-)
 
Wenn der Reader (oder zumindest das Browser-Plugin) von XPS genauso beschissen ist wie das hauseigene PDF von Adobe, dann gute Nacht
 
@DJ-Lucky-Lh
Nein VML gab es VOR SVG und es wurde von W3C auch keinerlei anstallten gemacht in irgendeiner Form mit MS zusammen zu Arbeiten. Wenn W3C also NACHHER sowas ähnliches wie einen Standard entwickelt, ist dass das Problem von MS? Wie gesagt, ich könnte dir noch mehr Beispiele nennen, wo auf einen Zusammenarbeit mit MS auch irgendwie keinerlei Wert gelegt wird, was soll MS denn dann machen? Ich kann mich auch dunkel daran erinnern das von den Leuten des ODF Konsortiums ähnlich verlief. Also so ganz unschuldig sind die anderen Firmen/Konsortieen, das man jetzt wieder zig Browserplugins, Dokumentviewer u.ä. braucht, auch nicht.
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