Microsoft-Bericht zur Windows-Sicherheit "irrsinnig"?

Windows Der Microsoft Sicherheitsspezialist Jeff Jones hat vor kurzem eine Statistik veröffentlicht, wonach die Zahl der in Windows Vista entdeckten Schwachstellen seit der Markteinführung für Privatkunden niedriger gewesen sein soll als bei anderen ... mehr...

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Nun ja, man könnte ja einfach auch jeden Fehler von irgendwelcher Software, die sich irgendwie auf Windows installieren lässt, als "Fehler von Windows" zählen. Btw.: ein herrliches Freitagsthema, herzlichen Glückwunsch, ich schätze mal, das hat Potential 1!elf :-)
 
@Fusselbär: Haha, das Potential 1!!1elf gefällt mir. Hermansen hat jedenfalls recht. Was ich komisch finde, ist die späte Einsicht. Dass dieser Bericht von Jones unzulänglich und fehlerhaft ist, war doch offensichtlich für jemanden der sich da ein wenig auskennt.
 
Naja, mich wundert das nicht... In Statistiken fälschen,verzerren, halbe Warheiten erzählen und schön reden war Microsoft schon immer gut.
 
@PC-Hooligan: Können das nicht alle sehr gut?!
 
@didaa: Stimmt, aber bei Microsoft ist es sowas von offensichtlich dass die dauernd uns das Blaue vom Himmel erzählen... somit müsste ich eigentlich meinen erste Post korrigieren und sagen das sie darin eigentlich schlecht sind weil sie immer ertappt werden :)
 
@PC-Hooligan: So liest es sich auf alle Fälle lustiger. :-) Was du aber auch erwähnen mußt, ist, dass speziell M$ häufig den Angegriffenen spielen muß.
 
@PC-Hooligan: naja... es ist doch logisch, dass da irgend ein opensource mensch kommt und was gegenteiliges behauptet. immerhin wurde das "heilige" linux beleidigt.
ich schätze mal, dass wie immer, die wahrheit dazwischen liegt.
 
@PC-Hooligan: Es ist tatsächlich der kracher, wenn linux als Lückehaft bezeichnet wird, wenn andere programme Lücken enthalten. Microsoft hat den Bogen weit überspannt und Rufschädigung begangen. Dafür müsste man die Fuscher verklagen.
 
War ja klar das der Vergleich nicht stimmt. Aber wer hat da je daran gezweifelt das die Wahrheit irgendwann auf den Tisch kommt. Tja Pech gehabt MS...
 
Ist ja eigentlich logisch. Ein Microsoft-Sicherheitsspezialist erstellt eine Statistik von einem Produkt aus dem eigenen Haus. Klar, dass das eigene Produkt besser abschneidet als die der Konkurenz.
 
Peinlich, schlichtweg peinlich. Hoffentlich lernen jetzt auch die letzten daraus und fallen nicht bei der nächstbesten Gelegenheit wieder auf den MS-FUD rein. Ich jedenfalls bin gespannt, lange kann es sicherlich nicht dauern, bis Microsoft den Leuten, die ihnen noch glauben, wieder eine Steilvorlage gibt um sich lächerlich zu machen. Wie dem auch sei, so langsam glaube selbst ich, dass es nicht mehr all zu vermessen ist anzunehmen, dass Microsoft Linux etc. mittlerweile ernster nimmt als ich dachte, was sie gerade in letzterzeit wieder an Marketinggeschützen aufbieten ist sicherlich kein billiger Spaß, ihnen scheint wirklich daran zu liegen das Image der Linux-Welt dauerhaft und schwer zu schädigen.
 
@ooohaaa: wobei sie das gar nicht bräuchten. für mich ist das microsoft-image immer noch top! (ernsthaft)
 
ICh würde hier mal behaupten dass dies eine einfache Marketingstrategie von Microsoft ist. Dem Verbraucher wird nur soviel erzählt was er Wissen muss, und das herrausstellen der so sicheren Software mit All den Sicherheitsfunktionen das der Endverbraucher sich absolut Sicher im Netz fühlen kann. Wenn man aber die Sache mal genauer betrachtet, so hat doch Vista zwar eine gewisse Erneuerung erfahren, aber von der Grundstruktur her ist der Aufbau nahezu identisch zu Windows Xp (Pro) Ok, kleinere Veränderungen im Registyaufbau sind schon vorhanden, und versch. Einträge findet man unter einer anderem Schlüsselpunkt- aber im Endeffekt ist es doch fast das Selbe. Dadurch aber, daß der strukturelle Aufbau v. Vista komplett geändert wurde, fällt es vorerst nicht leicht da einen "sicheren Angriffspunkt" zu Finden. Nur das ist der derzeitige Vorteil von einem "neuen Betriebsystem"
 
das war ja auch eine inszinierte show von microsoft die man in keinster weise ernst nehmen darf.
 
Der Vortrag vom Hermansen ist genausowenig ernst zu nehmen wenn dort schon wieder Sicherheitslücken im Windows vermutet werden für die er keine Beweise hat. Microsoft mag sehr optimistische Ansichten haben aber Abstreiten und Verdrehen ist in der Regel das Feld der Konkurenz.
 
@~LN~: "lol", wie lächerlich. der letzte versuch eines windowstrolls nicht das gesicht zu verlieren. hammer.
 
Vista hat zwar einige Verbesserungen bezüglich Sicherheit, aber auch große Mängel. Mit der Sicherheit kann es schon mit der Install eines Gadgets vorbei sein, denn die Sidebar hat keine Sandbox, die Vista Firewall kann nur alle Gadgets erlauben oder eben nicht. Ein Gadget kann auch trotz UAC die Registierung verändern, Dateien lesen , ändern und löschen, Daten ins Internet senden und Viren downloaden. Also mit den Möglichkeiten kann ein Gadget Eure Dokumente und Produkt Key ins Internet senden, und das System dann unbrauchbar machen.
 
Die ganzen Sicherhetisdiskussionen sind ne Schlammschlacht. Allerdings muss ich MS zugutehalten, dass die nicht damit angefangen haben. Apple hat (übrigens sehr unelegant) damit geworben, dass ihr MacOS ach so besser ist als Windows (statt zu sagen "unser System ist gut, weil", was zumindest korrekter wäre). Linuxer ham schon lang damit angefangen. Jezz macht MS das gleiche und schon ist DAS böse, weil das MS macht.
 
> "...vollkommen neu entwickelt worden, wodurch er allein schon zahllose Sicherheitslücken enthalte"

Haha, jetzt zählt das Alter als Masstab für Qualität.

>"...dass Linux auf den ersten Blick mehr Schwachstellen aufweise, dies liege jedoch in der Natur von freier Software"

Wow, und Lizenzmodelle beeinflussen auch die Qualität.

> "Es sei nicht Linux selbst, das die Lücken enthalte, sondern die mitgelieferten Programme...."

Ja wo kommen wir denn da hin, dann könnte man sogar die Fehler im IE und im Mediaplayer glatt Windows in die Schuhe schieben. Dabei sind das ganz andere Entwicklergruppen. Hihihi.

Also das hat mir wirklich den Freitag versüßt. So etwas lustiges liest man selten. Das zeigt wieder, dass man keinem dieser sogenannten Experten zuhören sollte. Die spielen nur Kasperle-Theater und was rauskommt ist - auf beiden Seiten - nur lautes Quaken aufgeblasener Frösche ohne etwas dahinter.

Ich wünsche ein fröhliches Wochenende.

 
@timurlenk: [ ] du hast die Meldung gelesen UND verstanden ...
 
"Der unabhängige Sicherheitsspezialist", der, da möchte ich wetten, Linux benutzt. Und wir wissen ja alle, welche "freundschaftlichen" Gefühle Linuxer mit Microsoft verbinden.
Von so jemanden Objektivität zu erwarten ist, als ob man sich vom Papst verlangen würde, er solle die Homo-Ehe befürworten. Ich glaube keinen von diesen beiden "Fachleuten", denen mangelt es grundsätzlich an Objektivität, wenn auch aus verschiedenen Gründen.
 
@Der_Heimwerkerkönig: Ohne mich jetzt zu der News zu äussern, das Thema ist mir einfach zu blöd! Mit deiner Vermutung, dass Kristian Hermansen ein Linux Anhänger ist, liegst du vollkommen richtig! Es scheint aber noch niemanden aufgefallen sein, dass er im Grundsatz Jones recht gibt! Zitat Kristian Hermansen:"Es sei zwar richtig, dass die Standard-Installation von Vista weniger öffentlich bekannte Sicherheitslücken enthalte und dass Linux auf den ersten Blick mehr Schwachstellen aufweise, dies liege jedoch in der Natur von freier Software." Wenn dies nicht eine Aussage ist, die sich wiederspricht und im Grundsatz nichts anderes sagt, das freie Software von Natur aus anfälliger ist! Nicht besonders schlaue Argumentation.
 
Natürlich ist der MS-Bericht nicht die absolute Wahrheit aber er zeigt doch, dass selbst Windows nicht so unsicher ist, wie viele denken. Nur unterm Strich ist es natürlich so, dass durch die große Verbreitung und die vielen Treiber/Programme usw. die Angriffsfläche von Windows größer ist obwohl der Code sicherlich eine gute Qualität besitzt.
 
Leider nützt bei Microsoft auch alles schönreden nicht. Ihr Betriemssystem ist nr.1 für jegliche Angriffe. Das Problem liegt ja nicht in der Anzahl der Sicherheitslücken. Das Problem liegt auch nicht daran dass Linux Quelloffen ist. Ich sehe das Hauptsicherheitsproblem beim Anwender. Da Windows von den meisten Leuten genutzt wird braucht es nicht einmal umbedingt eine Sicherheitslücke. Deshalb wird Windows solange es Marktführer im Betriebsystemmarkt ist auch am meisten Angeriffen. Wäre Ubuntu Markführer wäre Windows vielleicht wirklich sehr sicher.
 
Wie heisst es so schön : "Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast"
 
Experten
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