Dt. Telekom muss Kabelrohre für Konkurrenz öffnen

Wirtschaft & Firmen Wie nun bekannt wurde, muss die Deutsche Telekom ihren Mitbewerbern in Zukunft Zugang zu den Kabelrohren auf dem letzten Stück in die Haushalte ermöglichen. Dies hat die Bundesnetzagentur bereits am vergangenen Mittwoch beschlossen. mehr...

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Die arme Telekom. Bekommen immer mehr weggenommen. Aber ich persönlich find es gut. So kann die Konkurrenz mehr agieren. Und das belebt ja bekanntlich das Geschäft.
 
@Executter: nicht ganz richtig, denn wer hatte die kosten um erst einmal so weit zu kommen :-) richtig die telekom und die anderen setzen sich jetzt für viel viel weniger geld ins gemachte nest :-(. ich finde die entscheidung nicht gut.
 
@Executter: Ich finde es ebenso so in Ordnung, denn die Monopolistenstellung von der Telekom, bzgl. deren Telefonkabeln, ist schon nicht mehr feierlich. Klar das dann dadruch andere Anbieter, die gezwungen sind deren Leitungen zu nutzen, eine art Pachtgebühr zahlen müssen und somit ihre eigenen Angebote nicht preiswerter gestallten können, denn die Leitungsnutzungsgebühren sind nicht ohne von der Telekom.
 
@Executter: Die Netze der Telekom wurden über Jahrzehnte durch den Steuerzahler finanziert. Jetzt fliest endlich Geld zurück, in Form von günstigeren Konditionen für die Verbraucher. Sollen aufhören zu Jammern, die Netze gehören denen, die sie finanziert haben. Meine Meinung.
 
@muzzle: Auch durch dauerndes Wiederholen wird es nicht richtig! Die Telekom (Deutsche Bundespost/Fernmeldedienst) hat jährlich Abgaben an die Bundeskasse abgeführt, somit den Bundeshaushalt mitfinanziert. Nebenbei wurde auch der defizitäre Postdienst quersubventioniert. Deinen letzten Satz kann ich daher nur unterstützten:"... die Netze gehören denen, die sie finanziert haben. Meine Meinung." Auch meine Meinung!
 
Kann für uns Verbraucher nur gut sein! *thumbsup* :)
 
Was ist daran gut, wenn Telekom Leute entlassen muss und diese dann evtl für den Bruchteil ihren vergangenen Lohnes bei der Konkurenz arbeiten?
 
@PC-Hooligan: Einfach mal vorher drüber nachdenken. Wie Maniac-X auch schon schrieb, ist das sicher kein Vorteil. Stell dir vor, du kaufst dir einen Rechner, und ich darf ihn gesetzlich auch nutzen. Das ist wie früher alles in der DDR gewesen sein muß.
 
@Maniac-X: "Gerecht" ist es nicht, wenn gutbezahlte Mitarbeiter entlassen werden müssen. Doch Gerecht ist es auch nicht, dass ein ehemaliger Monopolist, den Markt künstlich blockiert und eine freie Marktwirtschaft für alle Kunden behindert. Und es geht hier nicht um eine Vernetzung des Bundesgebietes, sondern um die letzten Meter vor der Haustür. Dies dient dem Kunden, der nicht für jeden Provider ein neues Loch in die Wand legen muss.
 
@Kobold-HH: Er blockiert doch nicht. Er muß doch jeden noch so erdenklich kleinen Schritt mehrfach beantragen und genehmigen lassen. Die Telekom darf nicht handeln, denn das wäre "dem freien Markt" (was für eine Lüge) sein Ende (siehe EON. Da ist es nur anders rum).
 
@didaa: Wie kommst Du auf das schmale Brett? Ein eigener Computer war in der DDR genauso Eigentum des Käufers, wie heute auch. Was lernt Ihr eigentlich heutzutage fürn Schwachsinn in der Schule? @Maniac-X: ACK, allerdings darf man dabei nicht vergessen, dass die Telekom mal quasi Volkseigentum war und durch die Privatisierung dem Bürger enteignet wurde. Die Infrastruktur und alles andere waren Geschenke. Solange die Telekom zu 100% in Besitz des Bundes ist und die Mehreinnahmen dem Bundeshaushaushalt zu Gute kommen, ist das auch nicht weiter tragisch.
 
@mcbit: Du hörst zu viel auf deinen Volksempfänger. Laß dich von Nachrichten nicht so in eine Richtung beeinflussen. Eigentum in der DDR? Gab es nicht. Nur eingebildet. Wenn jemand was besonderes hatte, mußte er es verstecken. Denk mal drüber nach ...
 
@didaa:
sag mal wie alt bist du und wo wohnst du??? Damals musste keiner etwas verstecken und es gab genauso gut privates Eigentum wie heute.
 
@didaa: Junge erzählst Du ein Müll. Was mußte man verstecken? Natürlich gabs Eigentum. Alles was man sich gekauft hat, war Eigentum. Und was war Besonderes? Ein Computer konntest kaufen, ganz normal im Fachhandel. Ein komplettes Homecomputersystem hat ca 2000 Mark gekostet. Kenne Einige, die einen hatten.
 
ich finde das ungerecht, da die telekom ja schließlich viel dort investiert hat, oder irre ich mich?!
 
@Air50HE: Stimmt schon, aber du willst doch bestimmt in Zukunft aussuchen von wem du VDSL haben möchtest, oder nicht? :)
 
@Air50HE: Stimmt nicht ganz, denn ganz früher wurde das Telefonnetz von den Steuerzahlern bezahlt. Eigentlich lag nach der Privatisierung schon der Fehler darin dass die Telekom die letzten Meter zugesprochen bekommen hat. Ob es jetzt allerdings besser wird weiß ich auch nicht. Erstens werden dann ja die Rohre wieder ausgegraben damit neue Kabel verlegt werden können, und wenn man dann erstmal das eine oder andere Kabel hat wird man bestimmt auch preislich wieder unter Druck gesetzt werden können.
 
Soll die Konkurenz halt eigene Kabelrohre verlegen.. Dann ist es logisch, dass die Telekom mit den Preisen nicht mithalten kann..
 
@malimaster: naja so wenn die telekom dürfte dann würde sie auch noch weiter die preise senken, aber die gleiche agentur verhindert dies, denn die haben angst das die telekom dann mit den preise alle vom mark hauen könnte.
Aber egal wie man es macht, ganz recht ist es auf keiner seite
 
@ Maniac-X
Das ist Marktwirtschaft. Die wurden lang genug als Beamte behandelt
 
@easy39rider: Nein, das hat nichts mit Marktwirtschaft zu tun. Das ist Planwirtschaft, was der Telekom auferlegt wird!
 
@didaa : Also das mußt Du mir jetzt erklären!
 
@mcbit: Den Unterschied kannst du doch selbst auch googeln. Nur eins: Wenn jemand vom Staat vorgeschrieben bekommt, was er zu machen hat, ist es keine Marktwirtschaft.
 
@didaa: Du wirst ja immer unterhaltsamer. Wenn der Staat (der Staat sind wir alle) Rahmenbedingungen steckt, hat das nichts mit Planwirtschaft zu tun, sondern damit, dass es in der Marktwirtschaft ein paar Regeln gibt, an die sich auch Konzerne zu halten haben. Ungezügelter und unbegrenzter Kapitalismus argiert hart an der Grenze zum Feudalismus, genau das gilt es, zu verhindern in einer sozialen Marktwirtschaft. Genau das kannst Du ergoogeln. Du scheinst wirklich noch sehr jung und dazu auch noch ungebildet zu sein.
 
@mcbit: also zum erwachsen sein gehört für mich auch andere nicht zu beleidigen. Er schrieb lediglich seine Meinung und du greifst ihn persönlich an. Was soll man da sagen?
 
@matzem87:Geregelte Marktwirtschaft mit Planwirtschaft zu verwechseln ist keine Meinung, sondern zeugt genauso von Unwissenheit, wie weiter oben zu behaupten, in der DDR gabs kein Privateigentum und meine Veto damit zu torpedieren, ich sollte weniger Volksempfänger hören, den es aber unter Göbbels gab, der bekanntlich nicht in der DDR lebte. Bei soviel Unwissenheit kann ich nur von einem ungebildeten Hauptschüler ausgehen, tut mir leid.
 
Und Ausserdem bekommen die T-com ja auch Geld von den Privaten das Diese Ihre Rohre ect. bbenutzen dürfen.
sonnte würden Diese ja nur warten bis die Telekom etwas neues hat und sich Umsonnst bedienen. Nein so einfach ist es nicht.
Die Telekom, ist immer ein Schritt hinter den Privaten, Sie Reagieren mit Angeboten und Service erst garnicht oder sehr Spät.
Konkurrenz belebt das Geschäfft.
weiter so.
Die schwachen fressen die Wölfe...oder wie war das :-)
 
Richtig So - erstens laesst sich die Telekom das ganze natuertlich gut bezahlen und zweitens verhungern muss bei der Telekom auch keiner.
die Telekom REAGIERT IMMER nur auf die Privaten - mal was vernuenftiges selber machen waere vieleicht angebracht
 
Es ist wie ungerecht, aber es ist wie überall. Die die sich für irgendetwas Stark machen oder in etwas investieren sind die Dummen die werden am Ende ausgenommen und ausgenutzt. So ist das in unserem Land.
 
Wie kann man bloß Mitleid mit der Telekom haben? Wie sie hier bei uns in Hamburg versucht haben etliche ehemalige Kunden am Wechsel zu anderen Anbietern zu hindern, das hatte schon richtige schlimme Strukturen! Wechselwillige Kunden wurden regelrecht von ihren Callcentern mit Anrufen bombardiert, in denen versucht wurde den neuen Anbieter schlecht zu reden! Genauso drohte man völlig offen damit jeden Wechsel so lange wie möglich herauszuzögern! Die sollen sich genau wie jeder andere dem Wettbewerb stellen und nicht so tun, als wenn sie sich die Nutzung ihrer Netze nicht fürstlich bezahlen lassen!
 
Wenn ich mich recht erinnere war die Telekom mal die Deutsche Bundespost oder gehörte zumindest dazu oder so. Also vor der privatisierung ein staatliches Unternehmen. Die Netze wurden aus Steuergeldern finanziert, zumindest teilweise.
Die nachwirkende Vormachtstellung durch ehemals staatlich gestützten Monopolismus
muß man natürlich irgendwie ausgleichen wenn man echten Wettbewerb haben möchte.
So einfach wie viele das hier sehen liegt der Fall leider nicht.
 
@Athelstone: Du erinnerst Dich teilweise falsch! Auch durch dauerndes Wiederholen wird es nicht richtig! Die Telekom (Deutsche Bundespost/Fernmeldedienst) hat jährlich Abgaben an die Bundeskasse abgeführt, somit den Bundeshaushalt mitfinanziert. Nebenbei wurde auch der defizitäre Postdienst quersubventioniert. Eigentlich doch ganz einfach, keiner hindert Acor und Co selber Kabel zu verlegen und Netzte aufzubauen. Warum machen das wohl nur wenige?
 
scheiße nur wenn die telekom pleite ist/wäre oder keine lust mehr hat das netz weiter auszubauen das wir dann die gearsch... sind

ich würd das wenn nur noch gegen mich als firma gearbeitet wird sofort durchziehn

 
@[OoS]Dead: Anstelle der Telekom würde ich ab jetzt auch nichts mehr ausbauen. Erst wird ein Ar*** voll Geld investiert und dann schaut man in seine, im wahrsten Sinne des Wortes, in seine eigene Röhre. Sollen doch die anderen Anbieter mal die Infrastruktur erweitern und dann kann die Telekom auch kommen und sagen:" Geb das Kabel frei oder tot." Die Telekom dürfte die Kabel die sie verlegt haben jetzt gar nicht in Betrieb nehmen, auch wenn sie dadurch Millionen Verluste machen. Aber die anderen Anbieter haben sich nämlich schon ins Fäustchen gelacht und so gedacht ach lasss die doch mal ruhig ausbauen wir bekommen ja eh was wir wollen. Die anderen Anbieter machen sich nicht die Hände schmutzig, kassieren aber trotzdem ab. Wie das in unserem Land nunmal bei so vielem ist.
 
Rohre der telekom - LOL. DAs hat der Steuerzahler bezahlt.
 
@mcbit: LOL und die Privatisierung hat den Steuerzahler entlastet, denn die Einnahmen durch die Ausgliederung kamen nicht in den Topf von der Telekom sonder in den Bundeshaushalt. Daher gehört dem Steuerzahler nur noch ein kleiner Teil der Infrastruktur, denn der Rest ist mit Aktienpaketen ja schon verscherbelt.
 
@mcbit: Und genau das sollte dich mal zum Nachdenken bringen. Es sind nicht nur deutsche Konkurrenten, die die Netze für nicht viel bzw. lau benutzen. Das ist doch krank, oder?
 
@vsandre:Den Steuerzahler entlastet? Ist mir eine Steuersenkung entgangen?
 
tja, da verlegt man für ewig viel geld seine rohre und muss dann abgeben, die anderen bekommens für umme... fast. naja, ich würd anstelle der telekom einfach noch ein paar lücken lassen und die anderen des einbauen lassen, dann dürft ich das nutzen.

 
Wer öffnet schon gerne für andere sein Kabelrohr
 
Zum einen dumm für die T-Com, zum anderen gut für den Verbraucher. Die Frage ist nur ob die T-Com unter den Umständen den Ausbau des Netztes wie geplant voran treiben wird oder eben nicht. Von der Seite gesehen könnte es auch zu Ungunsten der Verbraucher ausfallen. Wie schaut es eigentlich in umgekehrter Richtung aus? Darf die T-Com vorhandene Strukturen von anderen Anbietern nutzen? Würde mich mal interessieren...
 
Einfach nur eine dumme entscheidung. Evtl. gut für die Endverbraucher (wie mich), aber im enddefekt trotzdem krank, wieder typisch Deutschland. Bald kommt noch das man jedem sein Auto zur verfügung stellen muss, solange man es selber nicht braucht -.-
 
Klar hatte die Telekom die Kosten, soweit kann ich verstehen das die verärgert ist, aber andererseits ist es einfach so, das die Telekom ja auch nur da ausbaut wo es für sie "wirtschaftlich" genug ist, ergo schauen nach wie vor die Kunden in den Randgebieten weiterhin in das "leere" Kabelrohr, nix is mit dsl, schon gar nicht mit vdsl. Ich will irgendwann auch mal in den Genuß des schnellen Breitband Internets kommen und das ohne in die Stadt ziehen zu müssen. Würde die Telekom das endlich mal einsehen, wären mit Sicherheit mehr Leute (auch die mit Einfluss) auf deren Seite.
 
Erst einmal Hallo zusammen,
ich verstehe das alles nicht. Wie wir wissen, war der Rosa Riese mal ein staatliches Unternehmen, das von unseren Steuergeldern gelebt hat. Also gehört wohl ein Grossteil dieser Kabelrohre doch der Allgemeinheit, oder ist irgenjemand von Euch ausgezahllt worden, als er von der DTAG zu einem anderen Anbieter gewechselt hat.? Ich erinnere mich wage an einen Schlachtruf , der ging "wir sind das Volk". Lasst uns abstimmen, ich bin dafür, dass die DTAG den Zugang öffnen sollte. Ich bin nicht ausgezahlt worden und ich arbeite auch nicht bei einem Mitbewerber der DTAG, falls jetzt darüber gerätselt wird.
 
@MetalKing: hast du überhaupt zu der Zeit als Telekom staatlich war, schon Steuren bezahlt? Ausserdem glaube ich kaum das ein Billiganbieter ausserhalb von Großstädten ein Meter Kabel verlegen will.
 
Marktwirtschaft hin oder her... ich sehe Chaos kommen und vorallem Bindung von Kunden an Unternehmen, die machen was sie wollen. Die Telekom mag ihre Macken haben, aber ich bezweifle, dass 1&1, Freenet, Arcor und Konsorten auch nur einen Deut besser sind. Die blöde Trickserei mit den Resale Anschlüssen hat mir persönlich schon gereicht.
 
@Fenix: Arcor hat eigenes Netz, übrigens zm großen Teil auch vom Steuerzahler gesponsort.
 
Stimmt, ehemals DB.
 
Schade, dass dieser Beschluss erst jetzt kommt. Wäre er noch vor Beginn des VDSL-Ausbaus gekommen, hätte die Telekom wahrscheinlich ihren Notplan durchgeführt, jegliche Investition in VDSL zu stoppen.
Ich hoffe, dass sie das jetzt noch versucht zu tun. Die einzig richtige Antwort auf diesen Schwachsinn ist, auf weiteren Ausbau zu verzichten und den Geldhahn für VDSL zuzudrehen, damit die Konkurrenz nicht noch mehr profitiert.
 
richtig so.... kenne genug leute, wo kein andere anbieter möglich war, weil der letzte meter bis ins haus der t gehöhrt hat und sie diesen nicht abgeben wollten.
 
Der letzte Abschnitt sollte nicht einem Unternehmen gehören, sondern dem Nutzer oder Hausbesitzer. Ich weis allerdings nicht, wie lang die "letzten Meter" sind. Ab der Vermittlungsstelle? Das wäre natürlich viel zu weit.
 
Warum sollen die Rohre eigentlich von einem Unternehmen bezahlt werden? Könnten nicht die Kommunen dafür verantwortlich sein beim Straßenbau, bzw. Wegebau entsprechende Leerrohre gleich mitzuverbuddeln? Wenn dann ein Kommuniktationsunternehmen die Gegend erschließen will können Sie sich gegen geringe Gebühr (geringer als jetzt) eben "einmieten" - das Kabel hat jeder gefälligst selbst zu legen. Wenn dann diese Unternehmen untereinander ihre Kabel auch vermieten oder nicht ist das doch deren Sache. Die derzeitige Regelungen sind für mich oft genug mehr als Sinnbefreit... Gruß Pyx
 
Ich investiere in eine Infrastruktur und muss diese dann meinen Konkurrenzen zugänglich machen? Das wäre das gleiche, wenn ich eine Autobahn baue und einem anderen gestatten muss, dort Maut zu kassieren.
 
@mcbit
Ich bitte dich, wenn du das nächste mal einen unqualifzierten Beitrag abgibst, das Wort "Hauptschüler"und zudem "ungebildet" außenweg zu lassen. Denn in der DDR gab es wirklich kein Privateigentum.
Wenn du mir nicht glaubst, dann google doch mal.... oder besser ich geb dir den link.
"http://de.wikipedia.org/wiki/Offene_Verm%C3%B6gensfragen"
Hast du etwa im Fach geschichte geschlafen?

 
@Stylez: Was unter Volkseigentum zählte, war Grund und Boden sowie Produktionsmittel. Was jeder privat gekauft hat, war jedem sein privates Eigentum. Die offenen Vermögensfragen beziehen sich auf was ganz anderes. Das ist in dem Wikipediaartikel etwas falsch dargelegt (welch Überraschung), denn, Zitat:"nach Gründung der DDR Privateigentum zielgerichtet in Volkseigentum überführt, also enteignet", hier ist das Privateigentum an Grund und Boden (landwirtschaftliche Produktionsfläche) gemeint sowie Fabriken (mein Onkel ist Zeit seines Lebens Eigentümer seines Grundstückes und seines Hauses gewesen), dieses zählt auch heute unter "Offene Vermögensfragen", und nicht das Zeug, was der DDR-Bürger sich privat gekauft hat.
Zitat didaa:"Stell dir vor, du kaufst dir einen Rechner, und ich darf ihn gesetzlich auch nutzen. Das ist wie früher alles in der DDR gewesen sein muß." Das nenne ich unqualifiziert, dazu kommt, Zitat:"Du hörst zu viel auf deinen Volksempfänger. Laß dich von Nachrichten nicht so in eine Richtung beeinflussen. Eigentum in der DDR? Gab es nicht. Nur eingebildet. Wenn jemand was besonderes hatte, mußte er es verstecken. Denk mal drüber nach ..." und das ist nicht nur unqualifiziert, sondern auch noch gelogen. Im Bezug auf einen Computer, nun den konntest Du ganz normal im Fachhandel erwerben, wenn sie nicht gerade ausverkauft waren. Ich kenne einige, die hatten Computer. Auch Autos, Motorräder, TV, Radio, Klamotten, Möbel - alles Eigentum des Käufers. Junge, das man das jemand wirklich so erklären muß, ist schon arm. Ich brauchte dafür nicht in Geschichte schlafen, ich habe diese Geschichte selber miterlebt. Es ist aber erschreckend, was ihr heute in Geschichte lernt.
 
@mcbit: Du bist mein persönlicher Held des Tages. Du ziehst irgendwelche Schlüsse aus geschriebenem Text, der nicht mal zwischen den Zeilen zu lesen ist. Das mit dem PC war nur ein übertriebenes Beispiel (kann doch ich nicht ahnen, dass hier ein Klugschxxxer unterwegs ist). Und wenn die liebe DDR aus deinem PC einen Nutzen gehabt hätte, wäre er nicht länger "dein" gewesen. Der DDR hing Eigentum vom Eigennutzen ab (siehe Grundstücke!). Wenn das Haus deines Onkels in irgendeiner Art der Täterä von Nutzen gewesen wäre, hätte sich dein Onkel ein langes Ofenrohr zum gucken in den Wald kaufen können. Die Bezeichnung Volksempfänger diente in erster Linie deiner alten, sturen, engstirnigen Gedankensicht, die keine andere Meinung zulässt (keine andere Meinung, wie sie auch unter Göbbels früher nicht zugelassen wurde). Geh zurück nach da wo du herkommst, Erbsenzähler und Wortklauber. *rolleyes* Ich habe nicht die Zeit (wie ich sie mir jetzt kurz nehme), hier Ewigkeiten wasserdichte Texte zu propagieren. Arbeitslos?
 
@didaa:Das hat mit Klugscheißer nichts zu tun, zumal Du Deine These auch noch bekräftigt wolltest. Es geht auch nicht um Meinung, sondern um Tatsachen. Das ist weder engstirnig noch sonstwas. Ich stamme einer Großgrundbesitzerfamilie ab, wir wurden damals enteignet, mein Opa und dessen Familie mußten innerhalb 24h das Anwesen verlassen. Nach etlich Jahren in einer Wohnung hat er sich ein grundstück besorgt, das war dann aber sein Eigentum, genau wie mein Onkel seines. Das Du Dich so angepisst fühlst, zeigt mir nur, das Du weißt, dass Du Unrecht hast. keiner ist in der DDR von seinem privaten Eigentum enteignet worden, jenfalls nicht, was eben jenen erwähnten Computer anging. Bei WohnGrundstücken handelte es sich meist um leute, die aus der DDR ausreisen wollten und dazu gedrängt wurden, billig billig zu verkaufen - dass das einige als Enteignung angesehen haben, ist evtl verständlich und nachvollziehbar. Und nein, ich bin nicht arbeitslos, wie kommst Du darauf? Wenn Du das richtigstellen von haltlosen Behauptungen Deinerseits für Erbsenzählerei, Wortklauberei und engstiernige Sonstawas siehst, bist Du einfach nicht in der Lage Fakten als das solche zu akzeptieren. ich bin auch kein DDR-Fan, aber tatsachen sind nun Tatsachen.
 
@mcbit: Irgendwie willst du meinem Gedankengang nicht folgen. Du kannst nicht deine Ansicht zu solchen Themen allen anderen Meinungen überordnen. Die Stänkerei hast du durch unsachgemäße Beurteilungen angefangen. Zurück zum Thema: Klar wurden die Kabelrohre der Firma Telekom durch Steuern "gesponsort", aber trotzdem gehören diese in meinen Augen zu der privatisierten Firma, da diese Kabel die Wirtschaftsgrundlage bilden. Das ist wie Großgrundbesitzer ohne Grund (Vorsicht! Bildliches Beispiel :-) )
 
Das einzig faire bei der Privatisierung der Telekom währe gewesen ihnen das Kabel weg zunehmen. Ne Firma Gründen die nur die Kabel macht und jeder hätte sich da Kabel mieten können wie er will.
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