EU fordert Öffnung des VDSL-Netzes der Telekom

Breitband Im Streit um das VDSL-Netz der Deutschen Telekom kommt wieder Bewegung. Die Europäische Kommission hat die Bundesnetzagentur erneut aufgefordert, bei der Regulierung des neuen Netzes gleiche Bedingungen für alle Wettbewerber zu schaffen, wozu auch ... mehr...

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Telekom hat verlegt, bezahlt und soll auch erstmal hoheitsrechte haben. Sie haben das ja auch vorher so angekündigt. Insgesamt wäre es fair gewesen, wenn sie eine Weile exklusiv wären.
 
Muss ich dir zustimmen. Wenn Telekom allerdings die Preise für das VDSL Netz bestimmen könnte, fände ich auch die Öffnung auch in Ordnung.
 
@Sprudeldudel: Fair für die Telekom, nicht für die Menschen. OK wäre es ja auch wenn andere Anbieter Nutzungsgebühr zahlen müssten (was ich jetzt auch mal vermute) wenn sie keine eigenen Kabel verlegen.
Die meissten Provider wären eben nicht in der Lage ein eigenes Netz zu unterhalten.
 
@Sprudeldudel: omfg, wenn ich als unternehmen kabel vdsl verlege, service bezahle, dann kann ich das auch zu einem preis von 70€ die stunde anbieten, das hat keinen zu jucken! wenn die leute das kaufen, sind sie selber schuld, oder müssen sie halt warten, bis eine anderes unternehmen so was anbietet. ich würde mich auch freuen, wenn ich vdsl billig haben könnte, und ich mag telekom nicht, aber es ist unfair, was eu da treibt.
 
@Sprudeldudel: Yo, "Die Errungenschaften des Telekom-Kollektives sollen uneingeschränkt dem ganzen Volke zu gute kommen". Die letzte Hürde auf dem Weg der EU zum Kommunismus ist die Wortwahl.
 
@Sprudeldudel: Ich bin sicher kein Freund der T-Com, aber in diesem Fall muss ich für die Jungs (und Mädels) eine Lanze brechen. Die T-Com investiert ein Vermögen in den Ausbau des VDSL-Netzes und soll den Mitbewerbern jetzt den Weg ins gemachte Nest öffnen. Finde ich nicht fair. Fair wäre gewesen wenn sich die T-Com Mitbewerber gleich an Planung und Ausbau des Netzes beteiligt hätten. Es ist leicht andere für sich arbeiten zu lassen.
 
Och, die Telekom soll einfach ihr VDSL Netz solange still legen (müssen), bis die anderen ihr Netz ebenfalls aufgebaut haben... gleiches Recht für alle. Der Dumme ist zwar dann der Kunde, aber das ist schon in Ordnung :)
 
@candamir: Ich hoffe inzwischen bist Du wach, hast was gegessen und bist wieder bei Verstand. Dann lies Dir mal Deinen eigenen Text durch und denk drüber nach!
 
Grundsätzlich begrüße ich das.... nachdem ich wochenlang darum gekämpft habe, dass die netten Menschen der Telekom sich herablassen mir einen (bei mir möglichen) VDSL-Anschluss zu legen... ich wurde im Laden immer abgewimmelt, solle doch morgen nochmal kommen... wenn ich angerufen habe, hieß es ich werde zurückgerufen, was nie erfolgt ist.... so bin ich eben zu einem örtlichen Anbieter, der mir immerhin 20mbit ohne Zwangstrennung anbietet.... aber das ist eine andere Geschichte. Was ich eigentlich sagen wollte: Da hat die Bundesregierung die Telekom ja schön verarscht. :) Erstmal versprochen, dass sie das Netz alleine nutzen dürfen, wohl wissend, dass die EU Probleme bereiten wird und dann der Buhmann ist :) aus Verbrauchersicht jedoch vielleicht die beste Wahl - hätte man der Telekom das vorerst alleinige Nutzungsrecht nicht zugestanden, wäre das VDSL-Netz womöglich gar nicht ausgebaut worden.
 
Naja die Telekom hat doch auch die Straße aufreißen lassen und hat Kabelnröhren ziehen müssen. Das kann man jetzt aufeinmal der Konkurrenz nicht abverlangen... Find ich irgendwie komisch. Die anderen Betreiber könnte ja auch mal sowas machen. Aber nein sie pochen ja immer darauf die Leitungsröhren von der Telekom nutzen zu dürfen oder warten bis die Telekom was macht und dann wollen sie es auch haben und zwar so billig wie möglich.
Wäre ja genauso wenn die Telekom zu nen örtlichen Provider gehen würde, der eine Stadt mit Glasfaser ausgebaut hat. He ich will da mit drauf. Will net die Straße aufreißen. Leg ja nur ein paar eigene Glasfaserkabel durch. Ist doch kein Problem oder?...
 
@Strahler: Ich glaube Du wärst auch nicht begeistert, wenn die Straße vor Deinem Haus jedes Jahr aufgerissen wird weil irgendein Provider mal wieder seine Leitungen da liegt. Ich sehe also kein Problem darin, andere Provider die Kabelkanäle mitnutzen zu lassen. Die müssen ja auch Gebühren dafür zahlen... und bei den alten Kupferleitungen die schon vor der Privatisierung der Telekom gelegt wurden ist es eh so, dass die von unseren Steuergeldern bezahlt wurden. Die gehören also eigentlich "uns" und nicht der Telekom.
 
Endlich mal eine Forderung der EU, die ich -als Nutzer- begrüße.
 
Ja genau. Wenn wer 5 Jahre sein eigenes Auto exklusiv gefahren hat, dann muss er den Wagen an Andere abgeben. Zu dessen Konditionen. Ist doch gerecht. Wozu ein eigenes Auto kaufen wenn genug Dumme da sind?
 
@Lucy: das auto ist deins, das fährst nur du und nur du hast dafür bezahlt. die leitungen sind für alle (telekomkunden, jeder kanns ja werden) und darum sollte jeder das recht haben sie zu nutzen. wenn die telekom so dumm iust und das alleine finanziert weil sie zu dumm oder stur sind ne partnerschaft zu gründen ist das ihr problem!
 
in sachen leitungen sollte der staat sämtliche hoheitsrechte haben und jeder anbieter sollte eine Nutzungsgebühr bezahlen. somit ist jeder anbieter gleich fair. ich glaub in den meisten anderen eu ländern ist das sogar so
 
@Kalimann: die leitungen gehörn nun mal der telekom. und wenn die sagen, dass in ganz NRW kein VDSL zu kaufen ist, aus welchem grund auch immer, dann sollte die eu nichts dagegen machen können.
 
@rasterman: doch sollte sie, das ist unsoziale marktwirtschaft!
 
@Kalimann: Du würdest ganz anders denken, wenn Du ein Unternehmen führen würdest :p
 
Mich würde mal interessieren, wie der Ausbau VDSL in anderen EU-Staaten gehandhabt wird. Gibt es da nutzbar überhaupt schon VDSL?
 
@Ken Guru: So weit ich informiert bin will Frankreich sein VDSL-Netz gleich mit 100 mb bauen..........
 
Die Telekomiker sollen erst einmal das DSL Netz richtig ausbauen, eh sie mit VDSL weiter machen. In wieviel Regionen gibt es noch User, die mit einer beschränkten Leitungskapazität unterwegs sind.
 
@gnu2: es lohnt sich nicht, absatzschwache gebiete auszubauen, das kostet mehr, als die kunden bezahlen können. tut mir leid für die leute, die sich immer noch mit ISDN abquälen müssen, aber ich verstehe auch die telekom, sie haben auch nichts zu verschenken.
 
@rasterman: Den Standpunkt verstehe ich, ist aus wirtschaftlicher Sicht vernünftig. Aber die Telekom (mit dem Staat als Hauptaktionär) hat auch einen Versorgungsauftrag, da sie eine marktbeherrschende Position in D haben. Immer mehr Dienste und Informationen sind nur noch übers Internet verfügbar, ohne Zugang haben die Leute echte Nachteile. Es muß dafür gesorgt werden, dass ALLE Leute einen Zugang bekommen können, ähnlich wie beim TV. Da sollte die EU mal intervenieren und die einzelnen Staaten zu sinnvollen Maßnahmen zwingen. Kein DSL anbieten zu können ist ja für manche Dörfer / Regionen schon ein handfester Standortnachteil. Ich würde dort nicht hinziehen. gnu2 hat da schon recht.
 
@ peter64: Der Versorgungsauftrag der Telekom, muss im Rahmen der Mittel-Zweck-Relation bleiben. Genauso gut könnte man sonst auch einfach argumentieren, dass jeder die Möglichkeit hat, aus einem IT-strukturschwachen Teil des Landes in eine besser versorgte Region umzuziehen. Versorgungsaufträge sind ohnehin begrenzt, daher hat auch nicht jeder, unabhängig vom Wohnort, zum Beispiel jede Form des ÖPNV zur Verfügung. Auch über das Grundgesetz lässt sich eine solche Argumentation für die generelle Gleichstellung aller Regionen nicht decken.
 
Die EU hat wohl langsam auch zuviel langeweile wa? Die Telekom hat alles verlegt und dafür auch bezahlt, also sollen sies wohl auch erstmal alleine benutzen dürfen. So ein quatsch echt. Die sollten sich viel mehr mal um Apple kümmern mit ihren QuickTime quatsch da, mit ihrem verbot für quicktime alternativen -.- manmanman
 
Mir währs recht wenn überhaupt mal VDSL in österreich kommen würde, aber bis es soweit ist kann es noch sehr laaaaaaange dauern :>
 
@!Mani!: Bei euch gab es doch vor paar Monaten noch keine Flat ohne Volumen sondern nur eine Flat, wo man z.B im Monat nur 13GB hatte. Weis jetzt nicht, ob ich da was falsch verstanden habe. :(
 
Hallo

Mit der Öffnung des VDSL-Netzes der Telekom für andere Anbieter, muß wenigstens die Regelung getroffen werden, das Sie sich zu einem gewissen Teil an den Investitionskosten mit beteiligen müssen.
Wenn nicht, dann die Leitungsmiete dementsprechend anheben.
Denn es kann nicht sein das jemand in die Zukunft investiert und die anderen bieten an und verkaufen...denn ohne die Investoren würde es viele dritt Anbieter garnicht geben......
 
Ich finde es gar nicht mal so schlimm, dass die für einige Jahre ihre Rechte an den selbst erbauten Netzen behalten können, irgendeine andere Firma wie in Schweden, Norwegen und wo auch immer wollte schließlich nicht damit anfangen. Was ich wesentlich schlimmer finde ist die Monopolhaltung, die manchen Fernsehsendern zugesprochen wird... Weltweite Konzerne, wie der von Herrn Murdoch, dem z.B. unter anderem auch noch andere Sachen, wie dass allseits beliebte "Jamba!" angehören und kontrollieren können welche Inhalte gezeigt werden und welche nicht bishin zur Massenmanipulation. Wieso können schon existierende Rechte an einer gewissen "Serie" oder "Sendung" nicht innerhalb des selben Landes zweimal verkauft werden und wieso kann kein zweites "SciFi" aufsteigen wenn es schon das erste gibt? Imo eine Industrie, die viel mehr der "Regulierung" bedarf als die Telekom.
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