Microsoft fordert Wahlcomputer ohne Open-Source

Microsoft Microsoft will nun Einfluss auf die Politik der Vereinigten Staaten nehmen und schlägt eine Änderung des Gesetztes für Wahlcomputer vor, da die entsprechenden Bestimmungen des Bundesstaates New York vorsehen, dass die auf dem Wahlcomputer ... mehr...

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So erkämpft sich das Microsoftimperium an die Welteherrschaft! Aso stimmt, wir leben ja im Jahr 993 vor Microsoft.
 
@carlos4ever: Hmm denkste es dauert noch so lang :P xD
 
@carlos4ever: blödsinn!! fakt ist doch nunmal, dass opensource ein sicherheitsproblem im bezug auf wahlen darstellt! wenn jeder den code einsehen kann, kann logischerweise auch leichter manipuliert werden. dass gerade MS diesen vorschlag bringt wird zwar einen hintergrund haben, dennoch haben sie mit ihrem vorstoss recht!
 
Gerade weil es Open-Source ist, ist es sicherer. Es kann die Fuktion und die Manipulation ja so viel einfacher überprüft werden. und Fremdzugriff kann man z.B. mit einem TPM-Modul verhindern.
 
@carlos4ever: Und schon wieder einer der nur den Titel, aber die News nicht gelesen hat!
 
@shiversc: Man kann mit ClosedSource auch TPM nutzen und nebenbei kann nicht jeder Heini seine eigene Wahlsoftware kompilieren.
 
Ja aber warum soll denn verhindert werden, dass theoretisch jeder die Software lesen kann. Und wo ist das Problem, dass jeder die Software kompilieren könnte. Versteh ich nicht.
 
Ganz weg mit den Wahlcomputern! des öffnet Wahlbetrügern Tür und Tor (damit sind unsere Bürgernahen Parteien gemeint -> meine Meinung)
 
@BadMax:

naja, dann kommt aber vielleicht mal was anderes außer CDU/SPD an die Macht, kann ja nur besser werden :)
 
tja, wer da noch wählen geht, ist selber schuld
 
@tonifelfe: das gleiche gilt aber auch für den der nicht wählen geht! verschwendet ein ihm gegebenes Recht (Wählen ja aber nein zu Wahlcomputern und allem was bei einer manipulation so dramatisch auswirkt)
 
@tonifelfe: und, wer nicht wählen geht, wählt "rechts" und "extremlinks", da diese Randgruppen ihre Wähler alle mobilisieren. Umso weniger Demokraten wählen gehen, desto mehr unterstützen sie "passiv".. sollten sich die Politikverweigerer mal zu herzen nehmen. Lieber die "Nichtsnutze" als Addis Gefährten,oder?
 
@tonifelfe: Ich sage nur Briefwahl. Da hat man Zeit, Ruhe und es existiert immerhin ein echter Stimmzettel. Nichtwähler sind meines erachtens nach schlichtweg dumme Leute. Außerdem sind es die Nichtwähler die hinterher am lautesten schreien wenn die Politiker die gewählt worden sind nicht das machen was sie wollen.
 
@tonifelfe: Dümmer gehts nimmer! | @cathal: Bin ganz Deiner Meinung. MfG Drachen
 
@He4db4nger: Nicht ganz. Die Nichtwähler werden durch unser Wahlsystem zur stärksten Fraktion dazugezählt. Der Nichtwähler wählt sozusagen die stärkste Partei.
 
@cathal: Das dachte ich auch noch vor einigen Jahren. Wann werden Politiker panisch? 1) Wenn ich den Stimmzettel ungültig mache 2) Wenn ich nicht wählen gehe? Die Erfahrung hat gezeigt, das erst über die Richtung der Politik nachgedacht wird, wenn die Wähler der Urne fernbleiben. Leider ist das so. Im Endeffekt wird aber nicht die Richtung der Politik geändert, sondern die Formulierung.
 
@ Bösa Bär: So was dummes habe ich schon lange nicht mehr gehört... Junge, junge woher hast du deine Bildung...
 
@sn1108: OK. Wir können ja drüber reden. Klär mich auf.
 
@sn1108: Es ist ein Fakt. Wenn du nicht wählen gehst dann wird die stärkste Partei (von dir unbewusst) unterstützt. Das hat auch schon (glaube ich) Bertolt Brecht vor Jahren gesagt/geschrieben. Aber bitte nicht das "nicht-wählen" mit dem "ungültigen-Stimmzettel-abgeben" verwechseln. Diese Tatsache gilt nur für "nicht-Wähler".
 
Wählen über Computer???? Manipulation läst grüßen.....
 
@Luzifel: hehe, na was denkst du wie Bush gewählt wurde? ^^
 
@Luzifel: Manipuliert werden kann überall, dass hat nichts mit Computer zu tun..
 
@malimaster: Aber Computer machen den Betrug einfacher, man kann dann sozusagen remote die Wahl fälschen und muss nicht mehr vor ort Stimmzettel vernichten oder austauschen oder in jedem Wahlkreis einzeln die Ergebnisse verfälschen. MfG
Drachen
 
@Luzifel: Manipulation ist doch jetzt schon möglich... da müssen nur ein paar Leute (oder auch nur einer) zusammen die Wahlzettel "verschwinden lassen"... siehe Wahlen in Italien (reimt sich sogar *G*)
 
Dem ist wohl auch nichts sinnvolles mehr hinzuzufügen. Die Wahlcomputer aus Holland sind wohl die denkbar schlechteste Konstruktion gewesen (und sind es ja leider noch), wenn jetzt Microsoft in den USA mit eigener Wahlsoftware kommt verliert die junge "technikaffine" Generation wohl auch den letzten Rest Vertrauen in die Politik (und damit einen Grund sich an irgendwelchen Wahlen zu beteiligen).
Wieso hab ich nur das Gefühl das diese Entwicklungen den etablierten Kreisen so gelegen kommen.... hmmm.
 
Nur wer in der Armee dient darf wählen! - Starship Troopers
 
@carlos4ever: Nimmst Du Dich eigentlich selber noch ernst? Dann wärst Du der Einzige ... MfG Drachen
 
@Drachen: Sorry hatte grad das Buch gelesen!
 
@carlos4ever: wer liest denn heutzutage noch Bücher? Wir sind im Jahr 2007!
 
@hjo: Oh oh, hjo - du solltest mal lieber ein Buch lesen, wäre beser für dich.
 
ich denke, die entscheidung ob opensource oder nicht wird ein spagat werden. auf der einen seiten, dank open source kann man schauen, ob maniupulation vorliegt, jedoch kann auch jeder den manipulieren und es irgendwie schaffen, die wahlcomputer zu faken/manipulieren. bleibt der source aber zu, wird es immer heißen, dass der code manipuliert ist. das beste bei dem thema wird wohl der zettel mit kulli bleiben =) oder man baut es einfach online auf, wie ein vote innem forum,halt nur etwas ausgefeilter..
 
Wenn das bei uns kommt dann mache ich nur noch Briefwahl. Und das sollte jeder so machen, der noch halbwegs bei Verstand ist.
 
wenn microsoft diese rechner stellt, muss man dann den wga-check bestehen? dürfen dann auch wieder farbige in amerika wählen? oder wird ihnen auf grund einiger verkehrsverstösse das wahlrecht vorzeitig aberkannt? war bei bush-wahl ja der fall. man muss ich ernsthaft sorgen machen, wenn eine nation sich als die überdemokratie hinstellt aber trotzdem keine sauberen wahlen hinbekommt.
 
@spreemaus: Du musst auf Start drücken um deine Auswahl zu treffen!
 
@spreemaus: Absolut richtig. Wäre es für einen OpenSourceler (Linuxer) ein Problem, solche Wahlmaschinen zu manipulieren, oder braucht man dazu absolute Insider-Kenntnisse?
 
Mir fällt absolut kein Grund ein, warum man Wahlen nicht auch heutzutage völlig traditionell mit Stift & Zettel durchführen sollte. Dieser ganze Computerquatsch ist doch in dem Zusammenhang völlig überflüssiger Bockmist. Aber der Mensch, dieses tolle Übersäugetier, will ja auf Biegen und Brechen "modern" sein...
 
@DON666: Weil wir in so einem modernen Staat leben in welchem "Killerspiele" verboten werden, aber Wahlen am Computer stattfinden sollen. Beckstein, Schäuble und Konsorten gehen halt mit der Zeit. Lass sie doch. Dass andere Gedanken im Hintergrund wichtigere Rollen spielen ist total abwegig...
 
Das Problem dürfte nicht ClosedSource oder OpenSource Software sein, sondern das die Software mit einfachen Mitteln austauschbar gemacht wird. Man müßte die Wahlcomputer einmal füttern, dann verplomben und ins Wahllokal stellen. Keine Schnittstellen mehr nach außen führen, nur noch Schnittstellen innen drin. DAs würde meiner Meinung nach am Besten helfen.
 
und was ist vor der verblombung? außerdem, warum denen extremen organisatroischen und teuren aufwand machen, wenn man es auch einfach und vor allem viieel preiswerter haben kann? -und alle sind zufrieden
 
@B@uleK: Die Dinger müssen von offiziellen Wahlleuten (oder wie man die nennt) verplombt werden. Dann erst ab damit ins Wahllokal. Preiswerter ist das Verfahren auch nur weil Freiwillige oder Zwangsarbeiter (auch Wahlhelfer genannt) die Stimmen auszählen. Wenn du die auch noch bezahlen müßtest ... uiuiui. Warum es Wahlcomputer sein müssen ist überdies eine politische Entscheidung. Eine von denen die nur selten Nachzuvollziehen sind.
 
@DennisMoore: Nur zu komisch, dass hier im Lankreis die Zähler kein Geld bekommen.
 
@shiversc: hab ich doch gar nicht gesagt. Die Wahlhelfer sind Freiwillige oder aber es werden Einwohner einfach so zu Wahlhelfern ernannt. Nabenbei ein Amt was man ohne wichtigen Grund nicht ablehnen kann, daher Zwangsarbeiter.
 
das geht nicht, sonst hat die arme Fa. Nedap keinen Umsatz mehr, wo es wahrscheinlich irgendwelche Verbindungen zu den Beschaffenden gibt...
 
"Security by Obscurity" war, ist und bleibt ein falscher Ansatz, um Sicherheit und Integrität eines Systems vorzutäuschen oder erreichen zu wollen. Das beste Beispiel hierfür ist wohl sicherlich die Kryptographie.
 
Mit Wahlcomputern, die anstatt der Bürger wählen, wäre der Wahlfälschungsskandal von Dachau wohl nicht aufgefallen: http://de.wikipedia.org/wiki/Wahlfälschungsskandal_von_Dachau Wahlergebnisse müssen nachvollziehbar sein, mit Closed Source im Wahlcomputer ist eine Wahl ganz sicher nicht nachvollziehbar ungefälscht, sondern eine ganz besonders schlimme Ausformung gegen die Demokratie! Wahlcomputer sind einfach eine dusselige Idee gegen die Demokratie, Ergebnisse werden damit nicht mehr nachzählbar und nicht mehr nachvollziehbar in Bezug auf Korrektheit, geschweige denn, das Bürger (was ihr Recht ist) Wahlen z.B. bei der Auszählung überwachen dürfen ob alles mit rechten Dingen zugeht. Genau diese Kontrollmöglichkeit wollen Befürworter von Wahlcomputern den Bürgern entziehen. Closed Source und das Ausbreiten von Geheimnissen über das System, was die Wahl im Wahlcomputer steuert, ist nochmal schlimmer, als wenn es OpenSource wäre. Aber selbst OpenSource Wahlcomputer wären ein Objekt der Begierde, für diejenigen, die von dem Gewinn einer Wahl profitieren könnten. Es ist also eine verdammt gute Idee, bei der Wahl mittels Stimmzettel zu bleiben, gibt es da doch eher die Möglichkeit, das ein ein Wahlfälschungsskandal, wie in Dachau im Jahre 2002 durch Aechtner (CSU) und Trifinopoulos (CSU), welche beide später festgenommen und verurteilt wurden, aufgedeckt wird und nicht ganz leicht und unaufdeckbar mittels Wahlcomputer kriminell heimlich durchgeführt werden kann!
 
@Fusselbär: OpenSource wär genauso schlimm wie ClosedSource. Der Unterschied ist nur das du bei OpenSource deine manipulierte Wahlsoftware selber kompilieren kannst und bei ClosedSource erst mühsam analysieren mußt und dann die fertige Datei abänderst. Ähnlich wie bei Cracks. Aber egal ob Open oder Closed. Solange die Wahlcomputer Schnittstellen nach außen haben wo jeder eine Speicherkarte oder so reinstecken kann, solange werden sie auch unsicher sein.
 
@Fusselbär: Heute muss ich dir mal zustimmen Fusselbär! Völlig richtig! Apropos, wieso "müssen" zwei CSU Politiker in Bayern Wahlbetrug machen? Die CSU hat in Bayern doch ein Monopol :-) ____ Ach ja, sorry wenn ich in [17] vieles von dir wiederhole, ich habe dein Kommentar garnicht gelesen. Ich war so "aufgebracht", dass ich gleich losschreiben musste. Ich habe erst jetzt gelesen, dass du fast das Gleiche geschrieben hast. :-)
 
@dennismoore: für dich heisst also opensource=selbst kompilieren oder warum reitest du darauf rum? Opensource heisst nicht das es automatisch irgendwo im Quelltext zum Downloaden bereit liegt .. bestes Beispiel Suse Enterprise Server.. Du bekommst aber die Sourchen wenn Du dir das kaufst .. finde ich auch ok. .. tss selber kompilieren ..
 
Der neuste WahlPC läuft doch über IE oder... da ist noch Norton und ZoneAlarm drauf. Also safe!
 
@hjo: Ich nehme mal an das du deine aussage als ironie meinst.
 
@hjo: LOL, als wenn das Sicherheit verspricht. Gerade die viel verwendete Software macht es unsicher...
 
@hjo: Mit Abstand der beste Kommentar hier.
 
Wens interessiert: Hier ist die Studie des CCC__> http://www.ccc.de/press/releases/2007/20070609/nedapReport54.pdf
 
Es ist völlig egal ob Open-Source oder Closed-Source bei Wahlcomputern eingesetzt wird. Wahlcomputer verstoßen gegen unser (Wahl)-Grundgesetz und damit BASTA. Unser bisheriges Zettel-Wahlsystem ist völlig ausreichend, billiger, allgemein, frei, gleich, geheim und vorallem nachprüfbar für JEDERMANN. Denn Jeder hat in D das Recht der Wahlauszählung beizuwohnen. Er kann den Leuten dort auf die Finger "schauen" ob die denn richtig zählen. Wahlcomputer bieten sowas schon garnicht erst an. Sie sind schlicht nicht nachprüfbar, diese Ergebnisse aus dem Computer, egal ob OS oder CS. ________ Das MS in den USA solche Forderungen stellt kann ich selbst nicht nachvollziehen. OS ist in dem Falle immer noch besser als CS. MS zeigt sich hier echt von einer sehr sehr unschönen Seite. Pfui! ______ P.S. Ich kann die zwei Sendungen vom CCC nur empfehlen: http://tinyurl.com/2n9gdb, http://tinyurl.com/yqpm9n
 
@mr.return: Wenn die Wahlhelfer oder nur ein paar korrupt sind, dann bringt es dir auch nichts Zettel nachzuzählen, die sind nämlich dann schon längst im Ofen gelandet ... siehe Italien vor ein paar Jahren. Und auch ein Grundgesetz kann geändert und mit der Begründung "mit der Zeit gehen" abgeändert werden. Damit ist es dan wieder völlig legitim.
 
@candamir: Stimmt so nicht ganz: 1. Wieviel Wahlhelfer willst du denn bestechen, um eine wirksam manipulierte Stimmanzahl zu erreichen? (Ok, bei einer Bürgermeisterwahl in einem 500 Seelendorf mit 2 Wahlhelfern mag das noch überschaubar/machbar sein, aber nicht auf Bundesebene) 1.1 Und gerade in einem 500 Seelendorf würde ein Betrug schneller auffallen. 2. Je mehr vom Betrug wissen, desto mehr kann durchsickern, also ist das ein waghalsiges Spiel für einen Wahlbetrüger. 3. Man kann sich den ganzen lieben langen Tag im Wahlraum aufhalten und die Wahlhelfer beobachten. 4. Kann man selber Wahlhelfer sein (man selber ist ja nicht bestechlich, gell :-)) 5. Das eine Wahl allgemein, frei, gleich & geheim ist wird sich nicht ändern, es sei denn wir wählen die falsche Partei die sowas ändert. Der BGH hat da auch noch etwas mitzureden. 6. In Italien ist es aufgeflogen, dass zeigt doch, dass es so gut ist, wie es ist.
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