Deutsche Telekom: Steht der Streik vor dem Ende?

Wirtschaft & Firmen Seit mehr als einem Monat bestreikt die Dienstleistungsgewerkschaft Ver.di die Deutsche Telekom. Der Grund ist, dass mehr als 50.000 Mitarbeiter in drei neue Gesellschaften ausgegliedert werden sollen, wo sie weniger Gehalt bekommen würden. mehr...

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ich warte auf meine 16er leitung seit anfang märz :P jeden zweiten tag heißt es "ihr anschluß steht ihnen in den nächsten tagen zu verfügung" -.- naja, gestern hieß es zur abwechslung dass es diesen freitag was wird, mal schauen, mit vielen bin ich dort schon per du :P
 
Wegen dem beknacktem Streik hab ich einen Monat auf mein DSL warten müssen (nach nem Umzug). Sauerei!

Die sollen endlich mal was schaffen für Ihr Geld!
 
@Executter: Sollen wir jetzt für dich ein Spendenkonto einrichten? Genau sowas ist doch der Sinn von einem Streik. Durch die Arbeitniederlegung leiden die Kunden, die wechseln möglicherweise den Anbieter -> Telekom kommt in Zugzwang und s"ollte" den Angestellten entgegen kommen. Und wegen dem Geld: Ich würd mal die Zeitung lesen, dann weißt auch warum die streiken
 
@Executter: Du weißt, worum es bei dem Streik geht? Soviel Egoismus und unqualifiziertes Geseiere auf einem Haufen habe ich selten gelesen. Natürlich ist während eines Streikes der Service eingeschränkt, das ist SINN des Streikes um seine Ziele zu erreichen bzw AG wieder an den Verhandlungstisch zu zwingen.
 
@Executter: Und du bist sicher, dass es nicht an deiner Genitiv-Schwäche liegt?
 
@Executter:
naja, der service war auch vor dem streik nicht gerade der beste. hab ebenfalls gut
8 wochen auf ne manuelle dsl-prüfung gewartet...und kurz vor ostern hat da noch
keiner gestreikt. nebenbei wäre es wohl sinnvoller, dass vor allem grosskunden durch
den streik nachteilig behandelt werden anstelle von privatkunden. ein paar beamte sollten da ja auch noch rumspringen. wäre der service besser, würden auch weniger leute bei der telekom abspringen, dann bräuchten auch weniger entlassen werden und
es gäbe keinen streikanlass...aber das ist nur meine meinung^^
 
1. Ist der Service vorher auch bescheiden gewesen
2. Ich weiß sehr wohl weshalb die streiken, als ehemaliger Mitarbeiter der Telekom weiß ich aber auch, dass die meißten "zu viel" Geld für das bekommen was sie tatsächlich arbeiten.
3. Mir ist auch klar, dass der Streik sich auf die Kunden auswirkt - ärgern darüber darf ich mich aber trotzdem
 
@Executter: Warum maßt Du Dir an, zu beurteilen, ob jemand "zu viel" bekommt? Das sind Löhne, die die Tarifpartner ausgehandelt haben.
Und zweitens, wenn der Service ohne Streik schon schlecht war, mit aber NOCH schlechter, sollte der Telekom ein ein Licht aufgehen. Mit schlecht bezahlten und unmotivierten Mitarbeitern ist auch kein Stich zu machen.
 
@mcbit: Ich hab bei der Telekom meine Ausbildung gemacht und wurde für ein Jahr befristet übernommen. Ich habe in diesem Jahr so viel Geld für so wenig Arbeit bekommen (nicht verdient), wie danach nie wieder! Deshalb maße ich es mir an eine solche Aussage zu treffen.

Klar ist, das trifft nicht alle Mitarbeiter, aber mit Sicherheit einen großen Teil.
Ich denke die meißten Mitarbeiter haben nur Angst ihre 35 Stunden Woche bei vollem Gehalt (verglichen mit 40 Stunden in der "normalen" Arbeitswelt) zu verlieren.

Eigentlich sollten die Mitarbeiter super zufrieden sein (also auch vor der Diskussion). Trotzdem war der Service bescheiden. Eigentlich kann es jetzt nur noch besser werden, wenn etwas mehr Druck auf denen lastet.
 
@Executter: Und jetzt bist Du sauer das dich die Telekom damals nicht übernommen hat und gönnst den Leuten die noch da sind ihre Kohle nicht oder wie? Möglicherweise tun Sie ja doch was für ihr Geld und haben Dich nur nicht übernommen weil Du der einzige warst? So hört es sich jedenfalls fast an wenn man mal so zwischen den Zeilen liesst.
Normalerweise würde ich so etwas nie schreiben, aber Du nimmst ja auch nicht gerade ein Blatt vor den Mund :-)
 
@Executter: Ich glaub irgendwie auch, daß das bei dir nur Wist, daß Du nicht übernommen wurdest und jetzt gönnst Du den anderen das Geld nicht. Denn wenn Du mal nachdenken würdest, müßte Dir auch klar werden, daß unter Druck der Service nicht besser wird sondern schlechter. Vor allem werden die guten Support-Mitarbeiter auch zusehen, daß sie zu anderen Arbeitgebern kommen und dann will ich mal sehen, wie der Rest noch guten SerVice hinkriegen soll. Service und billig sind nun mal zwei sachen, die sich fast immer ausschließen. Klar kann es sein, daß sie sehr viel Geld bekommen, aber es tut nun mal immer weh, Geld zu verlieren, egal ob man vorher nun "zuviel" hatte oder nicht. Mund es geht ja auch langsam ums Prinzip: Unternehmen schacvhern teilweise Millionengewinne, Dividenden werden erhöht und an den kleinen Arbeitern soll gespart werden. So kann es nichtw eitergehen.
 
@Executter: Neid aus Rache, das hat was.
 
Klar bin ich neidisch auf die dicken Gehälter die die z.T. bekommen. Übernommen wurde ich nicht, weil kein Azubi übernommen wurde. Alle kamen in das Auffangbecken "Vivento". Dort gammelte man zu Hause rum für 1800 EUR (Brutto) direkt nach der Ausbildung. 1x pro Woche für nen halben Tag Bewerbertraining und nach nem halben Jahr dann ein Einsatz bei TollCollect. Da hab ich dann gekündigt und bin in die richtige Welt gekommen, in der ich weniger Geld verdient hatte bei mehr Arbeit. Also ich hoffe, dass meine "Rache" irgendwo gerechtfertigt ist. Edit: Die Zeit bei Vivento war auf ein Jahr befristet, deshalb hab ich gekündigt und hab mir wo anders Unterschlupf gesucht
 
@Executter: Neid und Rache ist nie gerechtfertigt. Und selbst wenn es so wäre: Würd Dein Neid Dich irgendwie weiterbringen? Nein! Also was bringt es Dir, anderen was schlöechtes zu gönnen?
 
Bringt der Streik mich irgendwie weiter?
 
@Executter: Wenn Du in einer Auffanggesellschaft landest, sitzt Du meistens rum. Und 1800€ fürs Zuhausesitzen ist nicht wenig. Wenn Du letztendlich gegangen bist und für schmaleren Taler arbeiten gehst, ist das Deine Entscheidung und hat mit der Telekom nichts zu tun. Aber richtig, einen Sündenbock braucht man immer. Du neidest aus persönlichen Frust den anderen Telekomern das Einkommen, das ist schäbig.
 
Laber laber. Vivento war befristet auf ein Jahr. Danach wär ich geflogen. Also was hatte ich für eine Wahl?

Die sollen sich nicht so mukkieren. Es könnte denen weitaus schlechter gehen!
 
@Executter: Und? Wärest Du lieber nach der Lehre gleich geflogen? Hätte Dir auch schlechter gehen können, als bei Vivento zu landen. Fakt ist, Du neidest aus Hass und Rache und das disqualifiziert Dich, die Sache objektiv zu betrachten. Und mit"Es könnte denen weitaus schlechter gehen!" könnstes Du jede Lohnkürzung, Arbeitszeitverlängerung und was weiß ich begründen, auch bei Dir.
 
Ich würde es als Anpassung an die Gesellschaft sehen, da es einfach Fakt ist, dass Telekom-Mitarbeiter überdurchschnittlich bezahlt werden. Gut mir solls egal sein, ich hab nämlich gleich Feierabend und dann keine Lust mehr mich um diese Diskussion zu bemühen.

Nur Fakt ist, dass ich ein Luxus unfreiwillig aufgegeben habe - das hat keine Sau interessiert - und jetzt wo mehr Leute diesen Luxus verlieren, musste ich noch drunter leiden (in Form der langen Wartezeit). Irgendwo ist das doch nicht fair, oder? Als ich gegangen (worden) bin, hat niemand deswegen auch nur einen Tag länger auf sein DSL warten müssen.

Ich schau mir morgen früh mal die Reaktionen auf meine Meinung an (falls es noch was neues gibt), werde aber nichts mehr dazu schreiben. Das hier ist einfach meine Meinung - klar die ist subjektiv, aber ändern kann ich daran auch nix mehr.

Ich wünsch noch einen schönen Feierabend :)
 
@Executter:
es ist nun mal leider so, dass man heute noch dem service anmerkt, dass sich
die telekom viel zu langer auf ihren monopol-lorbeeren ausgeruht hat.
langsam begreifen die, warum die kunden wegrennen, sonst würden sie nicht
ihre pakete zwar günstiger machen, sondern zusätzlich noch mit einer 24-
monatigen vertragslaufzeit kombinieren.
 
@Executter: Du schreibst hier also während Deiner Arbeitszeit? Damit ist erwiesen, dass Du eindeutig zu viel verdienst. Und was Deine "Anpassung an die Gesellschaft" angeht, nun die wird teurer, nicht billiger. Welchen Luxux hast Du Dir denn erarbeitet, nach Lehre und einem Jahr Auffanggesellschaft, den Du aufgeben mußtest? Und wieviel verdienst Du denn weniger, als die 1800€ bei Vivento? Du bist ein erbärmlicher Egoist mit hasserfülltem Neidkomplex, mehr nicht.
 
@Executter: Sag mal tickst du noch ganz richtig? Sry, aber ich arbeite selber für die Deutsche Telekom AG und du bist anscheinend total geblende und fehlinformiert! Wir VERDIENEN weniger als die Kongurrenz. Quelle? Die bleibt Intern. Lieber mal die.....!!! Weißt du wie wir uns den Ar$$$ aufreißen, um mit Kunden auch zufrieden zu stellen? DIe Kunden sagen uns teilweise Sachen wie "Mitarbeiter zerströte meine TK-Anlage" und das 1 Mitarbeiter mit mir einen ganzen Landkreis abdecken soll!?!? Solche Leute wie du sind bei mir unten durch!
 
@Executter: 1800 Euro fürs rum hocken??? Ich glaub ich hab den falschen Job. ich bekomme 1200-1400 je nach Arbeitsstunden. Hab nen 173-215 Stunden-Monat, nen verschobenen Wochenrhythmus (6 Tage arbeiten 2 frei) muß Sonn- und Feiertags arbeiten und hab 3 Schichten. Irgendwie is die Welt ungerecht.
 
@AndiOnTour: Es ist Problem der dortigen Arbeitnehmer, wenn sie sich nicht für höhere Gehälter bzw. bessere Arbeitsverhältnisse einsetzen. Wenn sie dieses nicht tun (wollen), dann nimmt dieses den Telekom-Mitarbeitern nicht das Recht dennoch ihrerseits für den Erhalt ihres jetzigen Standes zu kämpfen.
 
@AndiOnTour: Was die Managergehälter betrifft. Diese sind weder zu hoch, noch zu gering. Manager bieten, ebenso wie jeder andere am Markt auch, seine Arbeitskraft als Produkt an. Dieses Produkt ist entweder am Markt sehr oft vorhanden und dadurch in der Regel günstig zu erhalten oder es ist selten oder aus sonstigem Grunde stark nachgefragt. In jedem Fall ist es damit auch in diesem Fall eine Sache das Marktes den Preis (und damit das Gehalt) zu bestimmen. Wenn ein Unternehmen der Meinung ist (und zwar durch die für eine solche Entscheidung legitimierten Organe des Unternehmens), dass es eine sinnvolle Entscheidung ist, einem Manager Summe XY zu zahlen, dann kann man darüber sicherlich diskutieren und diese Entscheidung in Frage stellen, aber es bleibt die Entscheidung des Unternehmens. Genau wie der Bäcker an der Ecke entscheiden kann, ob er Erna für 1.000 Euro p.M. beschäftigen will oder doch lieber Anna für 1.200 Euro p.M., die sogar noch Konditorienmeisterin ist. Beides hat aber nichts damit zu tun, ob der Bäcker selbst nun 2.000 oder 20.0000 p.M. verdient.
 
@AndiOnTour: Man sollte nicht auf andere Unternehmen schauen... Für jemanden in einem Kleinladen mit wenig Geld wird immer und ewig verärgert sein und auch sagen, dass niemand heulen soll, weil sie ja alle viel Geld verdienen. Aber so darf man das gar nicht betrachten. Und solche Leute würden selbst auch streiken ...
 
@AndiOnTour: Das sind Löhne, die die Tarifpartner ausgehandelt haben, so einfach ist das. Mit der "Anderen-geht-es-schlechter"-Rhetorik kommen wir da nicht weiter, dann kannst Du auch mit Bangladesh vergleichen. Hier sollen die Servicemitarbeiter ausbaden, was die Managerriege eingebrockt hat. Die 60Mrd Schulden haben die Chefs durch unkontrollierte Zukäufe weltweit verursacht. Und warum solltenm die sich nicht gegen weniger Einkommen wehren? Die Lebenskosten werden schließlich auch nicht billiger. Desweiteren hängt an weniger Einkommen auch evtl zu erwartenes ALG, Rente, Krankenkassenbeiträge und der Binnenmarkt.
@LostSoul: Ja es ist eine Schande, dass Arbeit nicht mehr nach dem Wert bezahlt wird, sondern nach Ausmaß des Erpressungspotentials durch draußen wartende Arbeitslose.
 
@AndiOnTour: Wenn Angestellte in anderen Unternehmen, die ähnliche Dividenden ausschütten wie die T-COM, "Hungerlöhne" bekommen (wer soll das übrigens sein? Hast Du auch Belege für Deine Behauptungen?) kannst Du das doch nicht aus purem Neid den dortigen Beschäftigten anlasten! Die Gehälter haben sie unter anderem durch die hohen Gewinne ihrer Arbeitgeber erreicht und dadurch DASS sie streiken und DASS sie sich nicht alles gefallen. UND sie haben natürlich den Vorteil eines Haustarifvertrags! da muß nicht wie beim Flächentarifvertrag berücksichtigt werden, daß auch Unternehmen betroffen sind, die zu knappsen haben.
 
Flachzangen, gebt VDSL 50 für Reseller frei.
 
Wie kann man nur so rum heulen und Streiken andere würden sich freuen dieses Gehalt zu haben
 
@Atel: Es steht denen ja frei, sich bei der Telekom zu bewerben! Immer dieses neidische Gerede!
 
@CNester :.Das hat nichts mit Neid zu tun.
 
@Atel: Falls da jetzt ein Ansatz von Ironie vorhanden sein soll, find ich ihn nicht
 
@Atel: Dann sollten diese anderen die T-Com-Mitarbeiter bei ihrem Streik unterstützen und nicht nur neidisch jammern! Durch Neid und Jammern hat sich noch nichts zum Positiven geändert! Oder haben die anderen rigendwas davon, wenn die Telekomiker weniger kriegen? Doch wohl nicht!
 
@LostSoul [re:2]: Es ist eine bekannte tatsache, dass die erhöhung von manager-/vostands-gehältern inzwischen sogar aktienkurse steigen lässt, ebenso wie das outsourcen von mitarbeitern ! einfach nur pervers, und nicht ein system von angebot und nachfrage !
 
@mf2105: ACK, abner sowas von. Der sogenannte Arbeitsmarkt ist gar keiner, denn Arbeit wird nicht nach Wert bezahlt. Wie sagt man so schön, Weg der Job - Börse Top. Das ist volkswirtschaftlich ein Schuß in die Hose. Wann wird man endlich merken, dass man spekulative Werte nicht essen kann? Börse ist Schneeballsystem und eigentlich in D verboten:-)
 
Was glauben die mit ihrem Streik zu bewirken? Unsere Firma >50 Mitarbeiter hatte 3 Tage kein DSL weil irgendein Telekomiker an den Ports rumgefingert hat. Wenn man dann noch ne Onlinedatenbank hat, macht das den Chef schon sauer. Nach 40min. Warteschlange bekommt man dann auch mal nen Beamten aus dem Business Team ran. Die Truse sagt dann dreist, ich soll meinem Chef sagen, die Telekom hat schuld, da sie ja so einen breiten Rücken hat. Mein Chef sagt: KÜNDIGEN!! Octopus open Telefonanlagen, mehrere DSL Zugänge, Gesprächsgebühren= mehrere 10000 Euro im Jahr können die jetzt vergessen.
 
@seeker: DAs genau ist das Richtige. Die Chefetage bei der Telekom muß merken, dass der Servicebereich das Kernstück ihrer Firma ist. Die Telekom ist keine Behörde mehr, das Servicepersonal ist das Wichtigste in diesem Konzern. Wer sich dem entledigt, macht das auf Kosten der Qualität.
 
@seeker: Du sagst es doch selber... Ihr kündigt und übt damit Druck aus. Das soll mit diesem Streik ja erreicht werden. Wenn die Müllabfuhr streikt kriegen deren Chefs ja auch nicht die Panik weil kein Müll mehr auf die Deponie kommt sondern weil die Kunden sauer werden...
 
@DarkSarge: Wenn aber irgendwann keine Kunden mehr da sind.....! Wer ist denn dann der Angeschissene? Der Manager bekommt ne Abfindung und die Mitarbeiter sitzen auf der Straße. Im Nachhinein werden sich viele sagen: "Währe ich doch mit meinen 40000€ p.a. zufrieden gewesen!"
 
@seeker: 40000 p.a.? Wohl kaum bei den kleinen Angestellten und ganz bestimmt nicht in den neuen Gesellschaften, wenn die Pläne des Vorstands durchgekommen wären. Und glaubst Du ehrlich, daß der Vorstand bei diesen Planungen geblieben wäre, wenn sie ohne weiteres akzetiert worden wären? Und daß er nicht sofort eine neue Kürzungsrunde gestartet hätte?
 
@seeker: Wie kommst Du auf 40.000? Ein ausgebildeter Servicemitarbeiter bekommt ca 34.000 Brutto/Jahr, das ist normaler Facharbeitertarif. Der Vorstand will den Servicebereich, was ja eigentlich zum Kerngeschäft gehört, auslagern und die Einkommen auf 20.000/Jahr drücken. Das sind 1666€/Monat - brutto. bei Steuerklasse eins bliebt da nicht viel übrig, und das für einen ausgebildeten Facharbeiter in Fernmeldetechnik. ich komme zwar auch nicht auf die 34.000/Jahr, aber mein Neid häkt sich in Grenzen .
 
@mcbit: Nach meinen Informationen liegen die ANFANGSGEHÄLTER in den Bereichen Service, Kundendienst und Netzproduktion zwischen 30000-34000€. Dort will man bis auf 20000€ runter. Wir haben gerade einen Diplom Wirtschaftsinformatiker (Bremen-Berufserfahrung) für 2300€ Brutto monatlich eingestellt! Unser ausgelernter Azubi bekommt 1850€ mtl.!! Vielleicht sollte sich die verwöhnte Wirtschaft mal an normale Gehälter gewöhnen. Ein Bekannter IT-Fuddel bei Mercedes bekommt über 4000€ im Monat. Da wundert es mich nicht, dass ne A-Klasse 30000€ kostet! Gehts noch????? Das sind 60000 DM. Da hat man früher fast nen Porsche bekommen!!
 
@seeker: Neid Neid Neid, mehr kommt nicht. Wenn der Diplom-Wirtschaftsinformatiker für 2300 Brutto einen Arbeitsvertrag unterschreibt, ist das seine eigene Entscheidung. Und wieso bekommt ein ausgelernter Azubi dagegen schon 1850/Monat? Wer hat ihm die bewilligt? Im Übrigen ist der Lohn bei Mercedes der geringste Anteil am Kaufpreis des Autos. Was heulst Du rum, wegen dem Autopreis, weil Du ihn Dir nicht leisten kannst? Wenn Mercedes für einen IT-mann 4000€ zahlt, ist das ganz allein die Entscheidung von Mercedes. Wenn der nur 2000€ bekommen würde, könntest Du Dir den Mercedes trotzdem nicht leisten, denn das sind Statussymbole, die auch sauteuer wären, wenn sie komplett in China gefertigt würden. Jemand mit meinem Job in München hat auch ca 500€ mehr als ich, und, das juckt mich nicht, weil der dafür garantiert auch mehr für sein Leben bezahlt als ich hier. In der Schweiz und in Östereich hat jemand mit meinem Job sogar über 1000€ als ich hier, und?
 
Alle Streikenden entlassen! Der Beweis dass sie nicht benötigt werden ist ja nun schon erbracht. Weiter oben schreibt einer von mangeldem Service während des Streiks, da war Jahre davor schon keiner. Wo bitteschön soll es dann jetzt mangeln? Ich als Arbeitgeber würde nie wieder einem Mitarbeiter vertrauen der gestreikt hat, also was soll's, entlassen!
 
@migraul: Blöd nur, dass es kein wilder Streik ist. Ich würd vorher erst alle Gewerkschaften verbieten. Dann geht des einfacher :)
 
@migraul: DAs ist gesetzlich verbrieftes Recht von Arbeitnehmern als einziges Druckmittel, Herr Diktator. Das gehört zur Demokratie, also leb damit oder wander aus.
 
@migraul: Arbeitgeber, die Mitarbeiter entlassen, weil sie sich an Arbeitskämpfen beteiligen, machen sich strafbar.
 
@migraul: Ja genau und die 60 Stunde Woche brauchen wir auch wieder! 7 Tage Urlaub im Jahr müssen auch reichen, aber nur bei Familien mit Kindern! Ausserdem wozu Krankengeld? Wer nicht arbeitet braucht auch kein Geld ausgeben! Wie erbärmlich bist Du eigendlich?
 
Alles schön und gut trotzdem wird deutlich zu viel verdient bei der Telekom. Hallo ? Als Servicemitarbeiter wird man lt. den Fakten momentan von 3200€ auf 2900€ abgestuft. Dafür streiken ? ich denke man verdient NIRGENDS als hotline futzi so ein haufen Geld und manche fragen sich auch noch wieso die Telekom so teuer ist im gegensatz zur konkurrenz
 
@Purple1991: Wie kommst Du auf Hotline? Die Telekom hat Altlasten in massiver Höhe, dazu kommen Fehlkäufe, die den Schuldenberg auf 60Mrd Euro haben wachsen lassen. Ist das Schuld der Servicemitarbeiter? Dieser Egoismus ist ja nicht auszuhalten.
 
Ich bin nicht direkter Kunde der Telekom und werde es auch nicht sein, damit die streikenden Mitarbeiter alle arbeitslos werden, weil sie keine Kunden mehr haben, die sie mit ihren hohen Lohnforderungen bei nicht höherer Leistung bezahlen. Man sollte bei der Telekom kündigen um den Streikenden zu zeigen, was sie davon haben - Arbeitslosigkeit.
 
@modelcaster: Du hast aber kein Problem damit, dass diese Mitarbeiter bei MEHR Leistung WENIGER Geld bekommen sollen? Kein Wunder, warum wir uns in D von den AG und dem Kapital auf der Nase rumtanzen lassen können, wir zerfleischen uns gegenseitig mit Neid. Teile und Herrsche, das klappt in D wunderbar. Ich würde mir mal einen Genaralstreik wie in Frankreich wünschen, aber mit Leuten wie Dir z.B. würde das nicht gehen, weil Du Dir wahrscheinlkich alles vom Arbeitgeber gefallen lassen würdest.
 
@modelcaster: "modelcaster for president" ich schätze mit deinen Ansichten hast du den laden in zwei Wochen ruiniert. Glaubst du das auch was du schreibst? Ist ja nicht auszuhalten....
 
Naja... bei der Inkompetenz, die die "Service"-Mitarbeiter an den Tag legen, sind sogar 20000€/pa zu viel! Gewerkschaften schön und gut... aber auf Dauer laufen die Gefahr, Arbeitsplätze zu vernichten anstatt den Arbeitnehmer zu schützen.

Wo ist den verdammt nochmal nen Problem, wenn ich anstalle von 35Std. dann 40Std. bei nen paar weniger Euros verdiene?

Ich (und die meisten anderen Deutschen) arbeiten sicher mehr als 40Std. bei nem Einkommen und vielleicht ~26000€/pa!

Die "goldenen Zeiten" haben die Deutschen wohl leider zu sehr verwöhnt...!
 
@SpecialK: Einem Streik geht eine Urabstimmung voraus. Offensichtlich haben sich die Mitarbeiter für den Streik entschieden. Warum wird imer so getan, als ob die Gewerkschaften eine aus dem Boden gestampfte Institution ist, die den AN ohne zu fragen bevormunden will. Das ist nämlich Bullshit. Der Rest Deines Neidkomplexes ist unqualifizierter Schwachsinn.
 
Tja wenn ich das alles hier so lese kann ich nur mit dem Kopf schütteln.
Hier findet sich ein interessanter Bericht ...
http://www.rbb-online.de/_/kontraste/beitrag_jsp/key=rbb_beitrag_5983342.html
 
@Riddler: Link geht nicht, bitte mal kurz umreißen.
 
Da ich selbst Tcom-mitarbeiter bin im Außendienst zuständig für Kabelstörungen im Netz, kann ich nicht nachvollziehen, warum hier irgendein Unwissender Service-Mitarbeiter von uns als inkompetent hinstellt. Auch mit der bißchen Arbeitszeitanhebung ist der Nerv bei uns ja noch nicht blank gelegen.(vor 2Jahren hat man uns die Stunden und den Verdienst genommen, jetzt gibt man uns mehr Arbeitszeit und weniger Geld)Jetzt will man auch einen altgedienten seinen Kündigungsschutz nehmen, genauso wie die verdiente Betriebsrente. Auch das Recht auf eine Lohnerhöhung will man den Mitarbeitern für 3Jahre entziehen. Auch die Verlockung an Gewinnbeteiligung zu partizipieren ist nicht besonders groß, wenn doch jeder weiß wir arbeiten in einer rein investiven Sparte. Hier geht es also wirklich um Existenzen. Warum kümmert sich ein Rotzlöffel wie Obermann nicht um seine Mitarbeiter, sondern sieht nur sein Problem der Zielerreichung, dabei geht diese Person wohl auch über Leichen.
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