Mainboards bekommen Wartungs-Tools eingebaut

Hardware Der Vertragsfertiger und Mainboard-Hersteller Elitegroup Computer Systems (ECS) hat auf der Computex Taipei 2007 ein Mainboard vorgestellt, bei dem Wiederherstellungs- und Überprüfungsfunktionen für Hardware-Komponenten direkt eingebaut sind. mehr...

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Ich fände es geil, wenn ein Mainboard ein Defrag Tool eingebaut hätte, welches aktiv wird, wenn der PC ausgeschaltet wird.
 
@Maniac-X: ICH fänd es viel cooler, wenn MS endlich mal ein Dateisystem benutzen würde, das erst garnicht fragmentiert :)
 
@DF_zwo: Es gibt grundsätzlich KEIN Dateisystem, das nicht fragmentiert. Das ist allein physikalisch bei Festplatten gar nicht möglich.
 
@TomX: deshalb werden jetzt ja flash festplatten eingeführt...
 
Ok, ich geh dann einfach davon aus, dass nicht jeder von Euch weiß, was "Fragmentierung" überhaupt ist, wenn ich das hier so lese ^^. Sagen wir du hast ne Festplatte, die hat 10 Byte Speicherkapazität. Nun legst du dort eine 5 Byte Datei ab. Wie machst du es? Klar.. du schreibt sie von Byte 0 bis Byte 4. Voila! Nun schreibst noch eine 2 Byte Datei rein. Wie tust du das? Ja klar! Du schreibst sie in Byte 5 und 6. Und nun löscht du die erste Datei wieder. Jetzt hast Du auf Deiner Platte Byte 0-4 leer, dann kommt die 2Byte-Datei und dann wieder 3 leere Bytes. Jetzte kommste auf die Idee eine große Datei reinzuschreiben. Sagen wir 6 Bytes!. Und schon haste ein Problem: Die Datei passt nirgends an einem Stück rein, da vorne nur 5 Bytes frei sind und hinten 3. Also wird sie in 2 Teile aufgesplittet (fragmentiert), so, dass sie wieder reinpasst. Rechnet man diesen Fall jetzt hoch, auf zig Gigabyte Platz und zig tausend Dateien die komplett unterschiedlich groß sind, dann sieht man recht schön, dass ein nicht-fragmentierendes System einfach unmöglich ist (solange die Daten unterschiedlich groß sind). Und da hilft kein Flash oder sonst was. Wo Bytes sind, gibts auch ne Fragmentierung ^^. Übrigens: Arbeitsspeicher fragmentiert genau auf diese Weise. Früher gab es Hilfstools, heute können die Betriebssysteme das bereits ziemlich effizient und schnell defragmentieren. - Was man vielleicht machen könnte, ist ein Dateisystem, welches bei jeder Operation automatisch einen kleinen Teil wieder defragmentiert. Damit ist das System aber nicht echtzeitfähig (in etwa zu vergleichen mit GarbageCollectoren in managed Programmiersprachen).
 
@baze: ...auf denen dann auch wieder die gleichen fragmentierenden Datei-Systeme angelegt werden. :-) Das ändert gar nichts. Im übrigen glaube ich nicht, dass SSDs (selbst mit einem speziell darauf zugeschnittenen Dateisystem) nicht fragmentieren. Sollte ich falsch liegen, lasse ich mir aber gerne erklären, warum es bei SSDs nicht so ist.
 
@baze am: *lach* genau! Zwar nicht aus diesem Grund aber immerhin bessert das schon mal Einiges.
Wie das dann in der Realität aussieht bleibt abzuwarten.
 
@all: BIn zwar kein Profi, aber bei Flashplatten wird vermutlich bewusst fragmentiert. Hab mal irgendwo gelesen, dass bei USB-Sticks und den ganzen Speicherkarten eien Technik eingesetzt wird, die die gespeicherten Daten gleichmäßig auf die Speicherzellen verteilt (und somit verteilt) damit alle Transistoren gleichmäßig abgenutzt werden, weil die (zumindest früher) nur eine eingeschränkte Haltbarkeit (begrenzte Anzahl Schaltvorgänge) hatten. Kann sein, dass die bei den neuen Technologien, die in SSDs eingesetzt werdender Effekt nicht mehr vorkommt. Wenn ich mich nicht täusche sind SSDs (oder Flashplatten) von Grundprinzip her ja mit den Speicherkarten verwandt... Bitt um Korrektur, sollte ich mich täuschen....
So long...
 
@Aldaris: Auch SSDs werden genauso fragmentiert, nur ist der Unterschied hier, dass es die Zugriffszeiten nicht beeinflusst. Während bei Festplatten eine Fragmentierung Geschwindigkeitseinbußen führt, ist dies bei SSDs nicht der Fall. Hintergrund ist, dass bei Platten der Schreibkopf an die entsprechenden Positionen fahren muss, bei SSDs bei immer direkt auf jede Information zugegriffen werden kann.
 
@Maniac-X:
Du machst viel zu oft defrag. Gescheites nutzen deiner HD und schon braucht man das kaum noch. Am tollsten sind die defrag tools die die ganze Zeit laufen, schwachsinn^5
 
@NEWSLESER: Es gibt aber auch genug Dateisysteme die sich trotzdem nicht so fragmentieren wie z.B. fat oder ntfs... ext3 und reisers z.B. defragmentieren sich intelligent selbst :).
 
@DF_zwo: das rein Physikalisch nicht möglich...
Nicht nur bei Festplatten.
 
cool !!! und in 2 jahren git es dann des mainboard das auch mit einer defekten cpu funzt !!! Technik die begeistert !!!
 
@sveno : Schnickschnack! Die neuen Mainboards brauchen keine CPU mehr.
 
@sveno : Genau, das übernimmt dann die GPU, sofern die bis dann nicht schon in die CPU gewandert is.
 
Find ich ebenfalls sehr geil! Wäre schön, wenn der Rechner an sich via Netzwerk erreichbar wäre, um immer eine Diagnose stellen zu können, was mit einem betreffenden System los ist :)
 
@kraftarts: genau das ist die richtung in die es geht. intel boards für business-kunden haben derartige funktionen bereits oder sollen diese in kürze bekommen. auf der cebit war jedenfalls davon die rede, ob das ein rückblick war, oder ein ausblick, weiss ich jetzt nicht mehr genau.
 
@nim: nennt sich iAMT, ist teil von vPro und ist soweit ich weiß bereits erhältlich.
 
Finde ich ein echt gutes praktisches Feature.
 
Irgendwie cool.
 
und mit ssd hdd´s gibts kein defrag mehr ^^
 
Intel vPro?
 
Ich hab nen Dfi Lanparty mir geholt und war überrascht als ich im Bios die Funktion Memtest86 gefunden habe, damit konnte ich nach 5 Min bereits feststellen das einer meiner 4x512MB Kingston HyperX DDR-400 defekt war, nachdem Vista nur noch abschmierte. Ich brauchte nich mal ne CD. Habe dann das zweite GB entfernt und nochmal auf einem anderen Board einzeln getestet, um den defekten zu finden. Jetzt muss ich noch 2-6 Wochen auf meinen Ersatz warten. PS. Mein Vista läuft seitdem wieder 1a
 
@pcfreak26: das ist keine Neuigkeit, gabs bei DFI sogar schon beim 855GME-MGF, und das hatte sogar Memtest und CPUTest im Bios.
 
find ich garnicht so verkehrt tools schnell zur hand zu machen würd ein cd/dvd rohling sparen "recovery disk" :)
mein mainboard das ASUS Commando hat nen LCD poster an der rückseite des rechners da kann man dann ablesen warum denn der rechner net starten will, natürlich nur wen es an der Hardware liegt und das bios noch in ordnung is -.-
 
@coi:
und wer hat diese tollen Diagnose LEDS eingeführt? EPoX ! Kennst du EPoX? Ich schätze mal nein, diese POST LEDs sind scho seit 2001 standard bei manchen Firmen ...oder andere bauen ein Licht pro stelle auf das Board (was kuhl für modding ist) und geht eins nicht an , ist dort der Fehler -> leichte Fehlersuche ... und ein LCD Display an der Rückseite genial wer kriecht immer hitner den PC und schraubt ihn net lieber auf und legt ihn auf die seite und schaut was dann da steht(einfacher ablesbar) und wer abließt und net aufschraubt - kann sowieso nix mit dem Fehler anfangen ...aber an sich ne lustige idee ... aber nen CPU Test hatte sogar der Komplett PC von Hyrican 2000 drin ...
 
Mir wärs lieber, wenn die endlich den BIOS Nachfolger einbauen würden... EFI.
 
Infos zu Intel vpro Technologie (iAMT). Geile sache. Darf selber ein solches Netzwerk verwalten :)
http://softwarecommunity.intel.com/articles/eng/1034.htm
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