Telekom und Ver.di brechen Tarifverhandlungen ab

Wirtschaft & Firmen Wie nun bekannt wurde, haben die Deutsche Telekom und die Gewerkschaft Ver.di heute Vormittag ihre Tarifgespräche abgebrochen. Die Ver.di-Mitglieder werden nächste Woche in einer Urabstimmung darüber entscheiden, ob sie nun streiken, oder nicht. mehr...

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@AndiOnTour: durch den streik fällt dann das "total inkompetent" weg :)
 
@AndiOnTour: Das hat doch System. versuch mal einer mit der Buchhaltung verbunden zu werden, weil du noch Geld von Magenta zubekommen hast. Dürfen die bei Strafe nicht machen. Die Callcenter sind nichts weiter als Kundenabwimmler, damit hinter den Kulissen weiter geschlafen werden kann.
 
@AndiOnTour: Kann ich nicht bestätigen. Bislang immer einen kompetenten Mitarbeiter an der Leitung gehabt... und das nach nur wenigen Sekunden bis Minuten. Bei Arcor waren es dann mehrere Minuten bis wenige Stunden. Insofern sind Aussagen wie "Dort sind alle gleich schlecht." oder "Der Service von Firma A ist schlecht" sehr differenziert zu betrachten. Das leider auch solch "kompetente" Sendungen wie Wiso in die gleiche Sparte reinhauen, ist mir unverständlich... scheint aber zu funktionieren.
 
@AndiOnTour: Ich hab die erfahrung das 90% der Mitarbeiter absolut inkopetent sind. Loben muss man jedoch die wenigen die dann wirklich ahnung von ihrem beruf da haben und einem dann auch weiterhelfen können. Ist aber leider immer ne glücksache anch 10 anrufen einen zu erwischen der die kriterien erfüllt.
 
Heute in Hamburg hat Ver.di gestreikt.. Und sind direkt an unserer Schule vorbeimarschiert. Was sie tun in allen ehrne, aber müssen sie deswegen unseren Unterricht so extrem stören, dass kein Unterricht mehr möglich ist? Mindestens 15 Minuten solch ein Krach, dass man das Wort des Lehrers nicht mehr versteht. Und das kurz vor den Prüfungen.. Super Ver.di..
 
@Snaeng: Immer wieder Herzerfrischend ... erst freuen sich alle Schüler (so 8.-10. Klasse) über sowas, und alles was drüber liegt regt sich auf, wegen Kurz vor den Prüfungen ... :)
 
die zwei gesellschaften sollen sich mal nicht so haben. Immerhin gibts flatrates und tarife ja wohl in diesem land zur genüge und auf die zwei anbieter ist man nicht mehr angewiesen LOL
 
@urbanskater: bevor du das nächste mal so nen mist ablässt machst du dich am besten erstma schlau worum es hier geht. Z.b. ist Ver.di kein Telekommunikationsunternehmen sondern die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft. Hier interessiert momentan keinen menschen ob es woanderst auch noch flatrates gibt.
 
"Gerade die Service-Sparte, welche das Unternehmen eigentlich verbessern wollte, wird dann vom Streik betroffen sein." Das ist wieder so eine Wortwahl für Dummies. Es hindert keiner die telekom, den Service zu verbessern. Das kann man nämlich problemlos erreichen, auch ohne den Mitarbeitern mehr Arbeitsstunden bei kleinrem Einkommen aufzubürden - denn darum geht es bei dem Streik.
 
@mcbit:

ja mitarbeiterentsorgung ist ein beliebtes spiel bei grossunternehmen. erst wird eine servicegesellschaft gegründet, die mitarbeiter in diese für weniger geld und mehr arbeit überführt. und nachdem die ausgehandelte arbeitsplatzgarantie ausgelaufen ist wird die hälfte entlassen der rest darf für noch weniger geld noch länger arbeiten wenn was fehlt wird locker mit subunternehmen aufgefüllt, in denen zum teil die eben gefeuerten ein neues zu hause gefunden haben und für noch weniger geld als ihre verbliebenen kollegen arbeiten.
 
ver.di? das steht doch fuer verrueckte diskutieren ueber illusionen. in jedem medienbericht wird die telekom als arbeitgebermonster dargestellt, die ihre angestellten zu hungerloehnen umstrukturieren moechte. wenn man sich jetzt mal den durchschnittsverdienst eines telekom-callcenter-mitarbeiters ansieht und mit den branchenueblichen gehaeltern vergleicht, so sollte einem auffallen, dass das jahresgehalt fuenf bis zehntausend euro darueber liegen kann.
ver.di sollte also nicht nur die telekom kritisieren sondern mal in seinen unterlagen nachsehen welche anderen tarifvertraege sie in diesem arbeitsbereich schon geschlossen haben. dann muesste man ganz schnell merken, dass die telekom nicht rigoros sparen will, sondern sich einfach den wirtschaftlichen gegenheiten anpassen will!

bitte flamed mich jetzt!
 
@loci: O.K., geht los. Die Telekom hat in massenhaften zweifelhaften Zukäufen einen Schuldenberg von über 60 Mrd Euro angehäuft. An welche wirtschtliche Gegebenheit wollte man sich damit anpassen? Warum müssen das wieder die Mitarbeiter ausbaden? Und wieso meinst Du, dass ein Servicemitarbeiter zu viel verdient? Vielleicht zahlen die anderen zu wenig?
 
@loci: "branchenüblich" geht irgendwie auch nicht. Man kann nicht einfach alles auf eine gleiche Ebene stellen. Ein Techniker im Laden um die Ecke und ein Techniker bei Telekom jeweils mit gleichem Gehalt? Naja ....
 
@loci: ver.di und anderen gewerkschaften fehlt schlichtweg die macht um in diesem billiglohnsektor bessere abschlüsse zu erwirken. die arbeitnehmer dort sind selten gewerkschaftlich organisiert.
 
@loci:
Das Durchschnittsgehalt eines T-Com Hotlinemitarbeiters liegt bei 1000€ Netto!
Laut deiner Rechnung ist also ein Netto Monatslohn von 166-332 € üblich... ja ne, is klar!
 
Von wegen "an wirtschaftliche Gegebenheiten anpassen". Nur weil andere Unternehmen 25% Gewinn erwirtschaften und die Mitarbeiter wie Abfall behandeln, muss das die Telekom nicht auch tun. Schließlich fliessen die Gewinne später sowieso zu den Ölscheichs und den Fondsgesellschaften, kommen also nicht dem Land zugute. Merke: Den Wohlstand eines Landes misst man der Bevölkerung und nicht an den Firmen.
 
@Melonenliebhaber: Das sit absolut richtig. Zieht hier aber nicht, da in unserer Zeit oft die Shareholder Value Unternehmen antreibt unsozial zu handeln. Und was will die Telekom machen? Wenn die Wettbewerber effizienter arbeiten (wie auch immer), dann müssen die Ihre Systeme anpassen, weil sie sonst früher oder später den Bach runtergehen - und dann spricht keiner mehr über längere Arbeitszeiten oder über Lohnkürzungen sondern über Massenentlassungen ... von daher wird es interessant werden, was da in Zukunft passiert. Ohne Frage tun mir die Mitarbeiter leid - aber so lange dieses beschis*ene Shareholder Value die Entscheidungen treibt, werden die Entscheidungen in dieser Richtung getroffen.
 
@JoePhi: Wie man an der BenQ-Pleite sehen kann, spielt auch der Ruf eines Unternehmens eine immer größere Rolle. BenQ ist defacto vom deutschen Markt verschwunden und als Handyproduzent/verkäufer unter fernerliefen. Nicht zuletzt - so denke ich zumindest - weil viele Käufer nach der Pleite einen weiten Bogen um BenQ gemacht haben.
Dasselbe blüht vielleicht der Telekom. Ständig schlechter werdender Service (!! Gruß an die Konzernspitze !!) bei hohen Preisen. So geht es nicht. Wer teurer ist, der sollte "Kunde-ist-König"-Service bieten. Ohne Wenn und Aber.
 
Sollte der Großteil der Ver.di-Mitglieder während der Urabstimmung am 4. Mai einen Streik fordern, dürften dies auch die Kunden der Telekom massiv zu spüren bekommen.

hrhr, selbst ohne Streik ist der Support nicht gerade der beste ^^
 
@warsheep: man sollte wirklich nicht immer auf die telekom hauen. im gegensatz zu den meisten anderen anbietern auf dem markt hat die telekom eine sehr großen service der meistens auch seine arbeit sehr gut erledigt, wenn etwas nicht klappt liegt es daran das es trotz alldem nicht genug techniker gibt um die massen an störungen zu beheben.
 
und warum ist der service nicht der beste, weil von der Führung und der regulierungsbehörde dem service knüppel zwischen die füsse geworfen werden.
wir würden vieles besser machen, dürfen aber vieles nicht, den dann hätten wir wieder einen wettbewerbsvorteil und den dürfen wir nicht haben. Und bei dem streik geht es weniger um geld sondern darum dass die konzernspitze die arbeitszeit hoch setzen will und arbeitszeit in die privatzeit verlagern will. angestrebte wochenarbeitszeit ist 52h plus jährlich hundert kostenlose überstunden und dass sollen wir uns gefallen lassen niemals
 
Um mal ein paar Fakten zu geben!
Es geht um Lohnkürzungen von 30% (kein Witz) und eine Erhöhung der Arbeitzeit um 10%.
Es geht in erster Linie um die Servicekräfte vor Ort!
Also Techniker vor Ort und deren Backoffice.
Davon sind zur Zeit gut 50.000 Mitarbeiter betroffen.
Sollte das wirklich so Schule machen, werden alle anderen Großkonzerne nachziehen und es wird ein Ausverkauf der Arbeitskraft in einem Umfang vonstatten gehen, dass das Gefälle zwischen Arm und Reich noch größer wird, als sich die meisten hier vorstellen können.
Nur mal 5 Minuten euer Hirn benutzen!
Es ist NICHT die T-COM (der Vorstand) die hier blutet, sondern eure Verwandten und Bekannten!
Es wird wieder Kaufkraft verloren gehen. Ausbildungplätze vernichtet werden (oder glaubt ihr wirklich das Zeitarbeitfirmen ausbilden!?)!
Dieser "Streit" hat größerer Auswirkungen auf unser Umfeld, als sich die meisten hier vorstellen können/wollen!
 
Soll die Telekom doch einfach alle Leute feuern die Streiken.
90% der Leute in so Callcentern wissen e nichts darüber was sie da machen sollen.
Guckt euch doch mal an was da teilweise für Leute sitzen. Studenten die sich bissel was dazu verdienen wollen oder sowas. Fachkräfte sind doch selten.
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