16 Euro 'Patentabgabe' in Windows-Preis enthalten?

Windows Microsoft-Kunden, die ihre Windows-Version legal erworben haben, müssen nach Angaben von Vertretern der Open-Source-Szene im Durchschnitt 21,50 US-Dollar (ca. 15,80 Euro) indirekt an andere Unternehmen bezahlen, mit denen die Redmonder zuvor ... mehr...

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irgendwo müssen sie das Geld ja auch wieder reinbekommen...
 
das könnte ich mir gut vorstellen das es so ist.
 
Dieser Beitrag erweckt bei mir den Eindruck, als sollte eine Stimmungmache gegen Patente jedweder Art gemacht werden. Nur: Unabhängig von dem (Un-)Sinn von Patenten, ist es nunmal so, dass *jeder* Hersteller seine Haupt- und Nebenkosten die Verkaufspreise seiner Artikel mit einfließen lässt - und lassen muss. Denn schließlich wollen auch Angestellte bezahlt, Werkshallen betrieben und gewartet werden, etc.pp. Dennoch beschwert sich niemand darüber, dass er ja auch für seinen Audi Werbekposten anteilig zahlen musste oder beim Friseur auch die Schere und die Ladenfläche mitgezahlt hat. Grundlagen der Preisgestaltung sollte wohl jeder kaufmännische Azubi bzw. jeder wirtschaftswissenschaftliche Student schon in den ersten Monaten seiner Ausbildung/seines Studium gehört haben. Obendrein ist auch die Herleitung jener rund 16 Euro mehr als fragwürdig, weil vollkommen außer Acht gelassen wird, dass es auch noch ältere Patentansprüche gegen MS gibt, die gezahlt werden müssen, ebenso wie auch alle anderen Kosten sich im Produktpreis wiederspiegeln.
 
@LostSoul: guter beitrag! zusätzlich darf man bei dem fragwürdigen betrag auch eines nicht vergessen. statistik ist ein wesentlicher bestandteil der betriebswirtschaft. demnach werden zukünftig anfallende kosten, die zwar spekulativ, allerdings aus sicht der statistik tatsächlich anfallen werden, ebenfalls den preis gestalten. dazu gehören auch zukünftige patentstreite. eigentlich alles was die produktion, die vermarktung und sämtliche rechtsstreite an kosten mit sich brachten, mit sich bringen und mit sich bringen werden, fließen in den verkaufspreis. bei so einem unternehmen ist doch die notwendigkeit rückstellungen in milliardenhöhe zu schaffen ein ganz klarer betriebswirtschaftlicher akt! schließlich will man durch die erlöse eine komplexe firmenstruktur bedienen, absichern und weiterhin auf fordermann bringen.
 
@LostSoul: Sehe ich ähnlich. Finde es vollkommen legitim und ok wenn MS die Kosten in die Preise mit einfließen lässt. So teuer sind ja zumindest die OEM Versionen nun auch nicht.
 
@LostSoul: ach so. und wieso muss der ehrliche käufer für patentstreitigkeiten bezahlen? da sollte man zurecht auf die barikaden gehen. sowas muss untersagt werden.
 
@spreemaus: ... weil dies ganz normal ist wie LostSoul in Kommentar [o3] ausführlich und sehr anschaulich erklärt hat.
 
@spreemaus: gibs zu, wenn du dir beim aldi ein joghurt kaufst, der von 0,29 € auf 0,15 € herhabgesetzt wurde, lässt dir die tatsache, dass du wohl auch die verpackung mitbezahlt hast bis nachts um drei keine ruhe.
 
@ swissboy: Deswegen ist es noch lange nicht richtig. Gewöhne dich mal langsam daran, dass man hier über sowas diskutieren darf und auch anderer Meinung sein darf (muss). Etwas was als "normal" betitielt wird, muss noch lange nicht richtig sein.
 
@: ich denke, dass die Behauptung seitens Mircosoft, "Linux würde Patente verletzen und somit "klauen"" wohl ehr der Gegenstand dieses Beitrags sein sollte als, Kostendeckung und Gewinnmargen. Es wurde quasi ordentlich aufgezeigt, dass Microsoft sich genauso verhält, wie sie es bei anderen anprangern, vorallem gegenüber Linux, behaupten.
 
aber ein guter schritt von nokia ... warum ? wünscht man sich ein linux OS fürs handy ? :D IBM is ja klar... bei deren hardware für den server gebrauch usw
 
"Firmen wie IBM und Nokia hingegen erklärten sich sogar bereit, keine Patentansprüche gegen Linux-Entwickler oder -Nutzer durchzusetzen." ... na da steht ihr ja schön da
 
Ein "hat" im 4. Absatz zuviel.
Bzw, ist doch gang und gebe das solche Kosten an den Endverbraucher weitergeleitet werden?
 
jap ist es
 
microsoft versucht mit hilfe der ehrlichen käufer seine konkurenten tot zu klagen. ein unding, auch für linuxnutzer die gleichzeitig beide system nutzen. von mir bekommt der redmonder keinen müden cent mehr. das sind wildwest-methoden.
 
@spreemaus: Hier geht es aber um Klagen bzw. der daraus entstandenen Kosten GEGEN Microsoft.
 
@spreemaus: Du bist mir ein Held ... Apple rechnet in seine Preise sogar den Lohn der Mitarbeiter rein... war ja klar, sowas unehrliches, die sollen ihre Mitarbeiter gefälligst selbst bezahlen, was soll ich als ehrlicher, nicht arbeitender Kunde damit?
Sowas können wir Apple ja auch mal unterstellen ... Wieviel werden die wohl für ihre Geschäftsführer draufschlagen? 50€/verkauftem MacBook ?
 
@spreemaus: So ähnlich sehe ich die Sache auch. Etwas, was alltäglich ist, sollte nicht als selbstverständlich hingenommen werden. Gute Beitrag, dafür ein Plus.
 
Benutze seit über 1 1/2 Jahren kein MS Windows mehr. Hatte irgendwann genug von denen. Hab damals mit MS DOS 3.0 angefangen. Bei XP war Schluss. Hab es nie bereut, MS den Rücken gekehrt zu haben...
 
Wahnsinn ... irgendwann wird sich wohl noch darüber beschwert/wird darüber berichtet, dass MS in den Produkten die Lohnkosten seiner Mitarbeiter mit einrechnet ...
Also mal echt oO
 
@voodoopuppe: Das ist etwas ganz anderes. Also echt mal.
 
Wer Windows UND Linux nutzt, muss sich wirklich überlegen, ob er am Untergang von Linux mitwirken möchte. Auch wenn unser Flameboy Swissboy das als selbstverständliche Tatsache hinlegt, so kann das unter Umständen der Tot vieler Firmen bedeuten. Wirtschaftlich korrekt, moralisch das letzte. Ich werde in Zukunft auch versuchen keine Microsoftprodukte mehr zu kaufen. Denn am Ende möchte ich nicht Schuld daran haben, dass kleine Firmen nicht mehr existieren.
 
@Sesamstrassentier:
Das mit den kleinen Firmen hab ich verstanden und ich sehe das genauso. Kaufe auch nur noch Produkte von Herstellern, die Open Source bzw. GNU/Linux unterstützen und sich an Industriestandards halten und nicht an MS Standards.

Das mit dem Untergang von Linux hab ich allerdings nicht geschnallt. Was meinste damit?
 
@Sesamstrassentier: "Wer Windows UND Linux nutzt..." - das klingt so, als ob das nicht für Leute gilt, die nur Windows verwenden!? Zum zweiten klingt dein Posting in soweit ein bisschen naiv, da es den Anschein macht, dass dies nur in der Softwareindustrie der Fall ist. Ja denkst du das passiert in anderen Industriezweigen nicht? Nehm nur mal die Mobilfunkindustrie - das ist ein einziges Aufkaufen und Wachsen durch Fressen. Kannst auch jeden anderen beliebigen nicht-Informations- und Kommunikationstechnologie-spezifischen Zweig nehmen. Drittens frage ich mich, warum du in deinem Posting in dritter Person auf hier Anwesende reden mußt... nicht gerade höflich - und völlig unnötig in Hinsicht auf deine Argumentation. Ein gutes Argument bringt man grundsätzlich ohne Anti-Sprüche auf andere, anderenfalls wertet man es nur unnötig ab. Bis dann :)...
 
Ansprüche gegen Linux-'Nutzer' -nicht- durchsetzen wollen? Wow, wie überaus freundlich von IBM und Nokia. Wir merken uns ... Linuxuser = verbrecher, haben nur Glück das freundliche Firmen aus der Nachbarschaft wie Nokia und IBM sie nicht in den Knast werfen lassen. +lol+
 
Das sind doch nur kalkulatorische Kosten auf die Verkaufszahl umgerechnet. Dies bedeutet noch lange nicht, das die Software günstiger wäre, wenn MS die Patente selbst entwickelt hätte.
 
ob das glas nun halb voll ist oder halb leer, ändert nix am preis der m$oftware. bei den "runden" preisen ist sowieso noch gewinn mit einkalkuliert. und durch die lizenzgebühren anderer , die an m$ zahlen, kommt sowieso noch mehr knete rein. immer diese milchmädchenrechnungen *narf*
 
oh .. das wußte ich gar nicht :Microsotf entwickelt sebst ...was den plastikmüll ,origamimuster ,kenne mich da leider nicht aus .am Pc nehme ich nur OSS und gut ist ....
aber recht ist was rechts macht Kohle her ,denn wir leben in einer Kapitalistischen Gesellschaft und da ist das nun mal so dsa es Produktnebenkosten gibt ,wie Gehälter etc. .
Aber dafür kann M$ ja nichts.
 
In jedem Kaufhaus muss ich auch für die Diebstähle mitbezahlen, obwohl ich noch nie was geklaut habe. Also was soll das ganze? Klar legen die alles um was sie können auf den User, wer hat denn etwas anderes gedacht ?
Grundsätzlich finde ich allerdings das Vista zu teuer ist, ich bin wie viele andere dabei zu testen, ob Linux nicht die bessere Alternative ist.
Nicht umsonst ist Bill Gates der reichste Mensch auf der Welt :-)
 
@Navajo: der Unterschied hier ist der das das Kaufhaus seine Waren geklaut hat und du quasi die Strafe dafür bezahlst
 
Heult halt... So schlimm.
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