MS vs. EU: Lizenzgebühren sind angeblich überhöht

Microsoft Mittlerweile läuft das Wettbewerbsverfahren der EU-Kommission gegen Microsoft seit Jahren. Auch nachdem bereits mehrfach Strafen in Höhe von mehreren hundert Millionen Euro verhängt wurden, schwelt der Kampf weiter. mehr...

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
Ist ds nicht deren Sache? Muss ja keiner kaufen.
 
@HumZ: Ist das nicht Sache der EU? MS muss nicht ihre Produkte in der EU verkaufen.
 
Jaja ... Die Jahre gehen ins Land. EU beschuldigt MS, MS bestreitet es. Es wird geprüft und analysiert, dann gemeckert. Es gibt neue Dokumente die wieder geprüft und analysiert werden. Dann gibts mal 500 Milliönchen Strafe und die EU meckert am nächsten Punkt weiter. In diesen ganzen Jahren hätte man sich durch Agreements, offene Standards und das Nutzen der OpenSource-Power längst von MS lösen, und eigene Lösungen präsentieren können die Microsofts Lösungen ebenbürtig sind. Aber alle wollen auf biegen und brechen an Windowsschnittstellen und -protokolle ran ... Tja, das wird noch seehr lange dauern.
 
@DennisMoore: "In diesen ganzen Jahren hätte man sich durch Agreements, offene Standards und das Nutzen der OpenSource-Power längst von MS lösen, und eigene Lösungen präsentieren können die Microsofts Lösungen ebenbürtig sind"

Genau und wenn der EU mal wieder kohle fehlt suchen sie einen Fehler in irgendeiner Linux Distri und bitten Linus Torwald 500Million € mal fix zu überweißen.

Was glaubst du wieviele arbeitsplätze durch das kontrollieren der Microsoft akten gesichert sind ^^

MS jucken die Strafen nicht und der EU bringts gut kohle.
 
@neo9119: Mal abgesehen das das albern ist und vom Thema abweicht. Was soll mir das jetzt sagen ??
 
Vollkommen richtig. Preistreiberei bei Monopolisten muss man unterbinden. Die EU hat meine volle Unterstützung.
 
@willi_winzig: Da Spricht der Fachmann. OmG xD
 
@conos: Da muss man kein Fachmann sein. Ein bisschen gesunder VWL-Verstand sollte da ausreichen.
 
MS verwendet die lizenz gebühren dazu die konkurrenz aus dem markt zu drängen, um seine monopol stellung damit zu stärken. das muss unterbunden werden! die EU handelt richtig.
 
Das von der Financial Times zitierte Papier belegt nun, dass die EU-Kommission nicht mit dieser Praxis einverstanden ist....

Financial Times hat wohl Detektive auf die EU angesetzt. Spionage? Woher stammt das Papier? :)

Das wird so dargestellt, als hätte die Times ein Riesending aufgedeckt ?!?!
 
@hjo: Korrupte Beamte gibt es genug (siehe Panorama-Sendung von gestern). Sogar Terrorakten werden von BKA-Beamten an den meistbietenden verschachert. http://daserste.ndr.de/panorama/archiv/2007/t_cid-3876462_.html
 
Das ist doch alles nur Gezeter und Gemecker! Oder hat jemand verbindlich Kenntnis davon, dass MS bei der EU auch nur einen Dollar der wüst angedrohten Strafen bezahlt hätte? Ich weiß von nichts und trage auch nicht den Namen Hase. So richtig scheint die EU gar kein Interesse an einer konsequenten Verfolgung von Verstößen gegen die Marktordnung bei MS zu haben. Wahrscheinlich haben die Beamten einen Exklusivvertrag zum Betrieb ihres Ladens mit Windows...

@hjo - So steigert die Times nur ihren Marktwert und wird sich freundlich bei MS und der EU bedanken.
 
@betafox: "Oder hat jemand verbindlich Kenntnis davon, dass MS bei der EU auch nur einen Dollar der wüst angedrohten Strafen bezahlt hätte?" Nein, sie haben nicht gezahlt. Microsoft maßt sich hier an über dem Gesetz souveräner Staaten zustehen, indem sie das Urteil derer Gesetzgebung mißachten. Das ist zwar unerhört, aber mit ihrer Marktmacht wie man sieht machbar. Das einzige mit dem man Microsoft wirklich weh tun könnte, wäre ein Verkaufsverbot innerhalb der EU, aber die IT Infrastruktur der Länder ist weitestgehend von Microsoft abhängig. Das einzig gute daran ist ,dass viele Politiker/Behörden/Firmen/Privatleute mittlerweile erkennen ,dass man sich über die Jahre von einem Konzern abhängig gemacht hat, der auch noch in einem Land angesiedelt ist, das sich zunehmenden imperialistisch und kriegerisch gibt. Das wird hoffentlich zu einem Umdenken führen und das somit die IT Infrastruktur unabhängiger wird. Frankreich kann man in dieser Hinsicht ja schon als Beispiel nennen. Abhängigkeit ist einfach nicht fut...man brauch sich nur einmal ein Szenario vorstellen, dass ein Land seine komplette IT Infrastruktur auf Microsoft Produkte setzt. Plötzlich kommt es aber zwischen diesem Land und der USA zu politischen oder kriegerischen Spannungen. Was macht die USA. Sie drängt Mirosoft dazu in den Vista's des entprechenden Landes den Killschalter zu aktivieren, der ja angeblich in Vista steckt um raupkopierte Versionen abzuschalten (wobei wahrscheinlich auch andere Möglichkeiten implementiert worden sind). Die komplette IT im Land würde zusammenbrechen und es befände sich wieder "in der Steinzeit". Wer glaubt so etwas sei unrealistisch der muss sich nur einmal das GPS System betrachten...Im Kriegsfalle werden die GPS Signale verschlüsselt ,wobei nur das amerikanische Militär Zugriff hat. Ist man dann nicht auf Seiten der USA und hat selbst GPS gelenkte Waffensysteme hat man ein Problem. Aus diesem Grund drängte auch die EU auf das Galileo System ,um sich hier zumindest militärisch unabhängig zu machen...
 
@omg123: Zum Teil ab "Abhängigkeit ist einfach nicht fut...": Was hast du genommen? Ich sprech mal mit einem Arzt und sag dir wie du die Wahnvorstellungen wieder los wirst. Keine Angst. Man kann das bestimmt heilen.
 
@DennisMoore: Und ich kenn einen Optiker ,bei dem könntest du eine neue Brille kaufen. Rosa ist nämlich out...
 
ich wette, dieses papier ist mit ms-office erstellt worden...
 
Es wird Zeit , dass endlich was passiert. Verdient hat MS die Strafe völlig zu Recht. Wer mit illegalen Mitteln, die Marktführung anstrebt, der muss auch damit leben, dass der Erfolg verteilt wird.
 
Wo kommen wir denn da hin, wenn Konkurrenten- bzw. Lizensnehmerbedenken den Preis bestimmen? Wie viel ach,-das-hätte-ich-aber-gern-billiger verträgt der freie Wettbewerb noch? Anstelle von M$ würde ich in Europa wegen Kartellschlachten den Endbenutzerpreis um 10 % teurer machen. Dann protestieren endlich mal die richtigen - die Kunden. Aber nicht gegen M$, sondern gegen diese unselige Reglementierungswut der Kartellwächter.
 
Der 'freie Wettbewerb' braucht nichtsdestotrotz Regeln, die eingehalten werden muessen. Ausserdem hilft die 'Reglementierungswut' den Kunden und waere der Antitrust-Kram damals in den USA anders ausgegangen, waere in dieser Hinsicht jetzt auch 'alles besser' fuer uns (die Kunden).
 
"mehrfach Strafen in Höhe von mehreren hundert Millionen Euro". So kann man auch Haushaltslöcher stopfen.
 
@karstenschilder: Trotzdem ist die Strafe angemessenbei der erdrückenden Beweislage.
 
und wer fragt danach, was microsoft alles an lizenzgebühren bezahlen muss?
Kommentar abgeben Netiquette beachten!

Microsofts Aktienkurs in Euro

Microsofts Aktienkurs -1 Jahr
Zeitraum: 1 Jahr