US-Schüler klagen gegen einen Anti-Plagiatsdienst

Internet & Webdienste An amerikanischen Schulen und Universitäten wird neuerdings ein Dienst namens Turnitin verwendet, um Plagiate bei Arbeiten von Studenten und Schülern zu entdecken. Dazu werden die Ausarbeitungen an die Firma iParadigms geschickt und dort analysiert ... mehr...

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recht haben sie
 
@micropro: So ist es. Und beim amerikanischen Rechtssystem ist es gar nicht mal so unwahrscheinlich, dass sie auch Recht bekommen. :)
 
@micropro: ähnliches wird übrigens bei diplomarbeiten auch in ger schon eingesetzt. bisher störts wohl noch niemanden...
 
Richtig so!!! Schutz von geistigem Eigentum wird doch zurzeit großgeschrieben. Ich denke mal, das die Industrie sich nicht vorgestellt hat, das man den Spieß mal um drehen könnte....Ich hoffe die müssen richtig Schadensersatz zahlen...500 Mio € wären doch ein schöne Summe (Artikel:http://www.winfuture.de/news,30961.html)...
 
Richtig so, nicht nur die großen Unternehmen haben Urheberrechte, auch Schüler!
 
Finde ich sehr gut!!!
 
das ist mal ne lustige aktion.
 
@LoD14: Da gehts um das Urheberrecht - und da finde ich hört der Spaß auf. Ich hoffe, dass die gewinnen
 
Ich hoffe das sie damit durch kommen!
 
Ich drücke ihnen beide Daumen, dass sie gewinnen.
 
Das ist ein zweischneidiges Schwert. Einerseits werden hier sicherlich einige Rechte der Schüler verletzt. Das geht nicht! Aber andererseits muss man einen Weg finden, diese "Aufsatz aus dem Web" Kopiererei aus dem Web oder aus Büchern und so zu unterbinden. Ein Problem!
 
@Antiheld: Der Konflikt ist nur ein scheinbarer (rechtlich gesehen), denn wenn man sich bereit erklärt eine Doktorarbeit/Aufsatz/sonstwas zu schreiben, unterschreibt man nirgends eine Erklärung das man damit einverstanden ist, dass die eigene Arbeit veröffentlich/weitergegeben wird. Es soll nur zur Beurteilung an eine bestimmte Person oder Personengruppe gehen die selbst die akademische Reife besitzen und nur diese Arbeit beurteilen sollen. Das dies ohne Wissen des Urhebers an eine Firma geleitet wird, die sowohl Namen der Urheber als auch deren Arbeit inhaltlich aufnimmt wurde nirgends vereinbart. Anders wäre das natürlich zu beurteilen wenn sich die betreffenden Studenten mit dem einverstanden erklärt hätten was ich hier nicht rauslesen kann.
Jedoch verbietet dies NICHT zb.: Lehrern sich den Aufsatz zu hause vorzunehmen und jetzt stichwortartig Phrasen aus dem Aufsatz zu googlen um zu sehen ob irgendwo abgeschrieben wurde. Das liegt noch innerhalb der Befugnissphäre eines Lehrers. Denn er kopiert hier nicht die Arbeit um sie in seinen ,,Datenbanken" aufzubewahren. Ein Datenschutz Problem stellt sich hier nicht, denn ein Lehrer kennt seine Schüler (normalerweise)...
- meine bescheidene Meinung
 
@Pygmalion1: Bei einer Doktorarbeit ist die Veröffentlichung wesentlicher Teil des Dissertationsverfahrens. Natürlich gibt dies keinem Dritten das Recht, die Arbeit einfach komplett in eine Datenbank o.ä. zu übernehmen, aber veröffentlicht muss die Arbeit dennoch werden. Des weiteren handelt es sich hier nicht um einen "scheinbaren", sondern wenn dann "anscheinend" um einen, denn offensichtlich ist ganz gezielt gegen das Urheberrecht der Schüler verstoßen worden - und damit liegt auch ganz klar ein Konflikt vor.
 
@LostSould: Tut mir leid, ich habe ,,veröffentlichen" wohl etwas sehr extensiv formuliert. Da gebe ich dir Recht.
Mit ,,scheinbarer" Konflikt meinte ich folgendes: Ein ,,scheinbarer" Konflikt ist für mich ein Konflikt der NICHT vor einer schwer/bis unmöglich lösbaren Hürde steht, weil es zB keine Vor-Judikatur dazu gibt oder die Gesetze schlecht formuliert sind. Natürlich ist es FAKTISCH gesehen ein Konflikt, aber der sollte sich ziemlich schnell zu Gunsten der Schüler auflösen (die Legitimität der Höhe der Forderung bezweifle ich jedoch). Das Wort ,,Scheinbar" habe ich also eher im Bezug auf ANTIHELDs Post genommen, weil er hier eine Art Zwickmühle sieht, die es rechtlich nicht gibt, da das Urheberrecht das regelt.
Aber danke für den guten Post!
 
@Antiheld: das sollte lehrer überlassen sein, plagiate zu finden. zum anderen schaden die deppen sich nur selbst, wenn sie arbeiten kopieren. lernen tut man dabei nicht sehr viel!
 
Die Schüler haben vollkommen recht.....sowas müsste in Deutschland auch mal möglich sein
 
Naja, ich finde das die Schüler übertreiben. 900.000$ Schadenersatz, das sagt ja schon alles. Denen geht es ja nur ums Geld, ich finde solche Klagen pervers! Plagiate sind ein Problem, deshalb bin ich dafür, dass dagegen etwas unternommen wird.
 
@klaus1012: also ich hätte lieber eine grade zahl genommen wie 1million :). 900.000 klingt so komisch. außerdem finde ich das ganz und gar nicht hoch wenn man bedenkt das man auch noch ausspioniert wird. da hätte ich so lange geklagt bis die firma aufgibt oder bis sie pleite ist. große firmen und bestimmt firmen nehmen sich zu viel raus.
 
@quad4: bei den Prozesskosten in den USA wüsste ich aber wer da zuerst Pleite ist
 
Naja, von den 900.000 Millionen muss ja immerhin auch der Anwalt und die ganzen anderen Kosten bezahlt werden. Naja, 900.000 ist schon ziemlich heftig, ich denke ein 5-stelliger Betrag hätten es auch getan.
 
@klaus1012: Ist ja eine Sammelklage, wenn da ein paar hundert Schüler klagen, wäre das schon wieder recht wenig... (für USA-Verhältnisse).
 
@klaus1012: ich finde eher die 1.000.000.000$ die die Viacom von YouTube haben will übertrieben
 
Die Schüler fordern ihr Recht ein. Es wundert mich nur, dass noch keine (nicht mehr) Rufe hier aufgetaucht sind, wo den Schülern nur Geldmacherei vorgeworfen wird. Schließlich ist dies immer dann der Fall, wenn es um (große) Firmen geht, die ihr Recht einfordern.
 
Was die Schüler machen finde ich richtig! Ich hoffe die Schüler haben Erfolg!
 
Alle sind "Raubkopierer" aber hier faseln sie was von Urheberrecht - lächerlich. Ihr Kiddies seid doch bloß dagegen weil ihr auch gern mal abschreibt.
 
@nesquik1987: wenn ein "kiddi" was ausm netz läd vertickt es das nicht wieter und verdient sich keinen goldenen arsch, diese firma nutzt aber das geistige eigentum von anderen um sich nen goldenen arsch zu verdienen, dass ist das, was die sache hier anders macht, als wenn ein konzern gegen nen jugendlichen wegen 5 mps klagt, womit er keinen cent gemacht hat.
 
Die haben nicht damit gerechnet, dass minderjährige so etwas durchziehn. Richtig so und wieso nur 900.000 :) Da geht doch mehr
 
ähm wieso beschwerden die sich nicht zuerst bei den unis? die ermöglichen turnitin doch erst überhaupt..
 
@lebian:
an uni's ist das klagen gegen turnitin und die aufnahme einer erklärung, die ausdrücklich das speichern und kopieren der arbeit bei turnitin beschränkt gang- und gäbe. und das nicht nur in den usa und kanada. in deutschland ist die gleiche entwicklung zu erkennen.
nachzulesen in der letzten c't
 
Absoluter Schwachsinn! Schüler aus einer High School, also sprich, was bei uns die Realschule ist. Ein Aufsatz z.B. der Abschlussprüfung, ist nicht Urheberrechtlich geschützt! Um auf ein Copyright rechtlich zurückgreifen zu können, muss es natürlch zum nächsten auch noch z.b. beim Patnentamt angemeldet sein. Und das kosten schon ein paar hundert Taler pro Jahr. Und das man ein Copyright auf eine Abschlussprüfung d. 10. Klasse anmeden kann, wage ich zu bezeifeln.
 
@niecheck: Da sist sehr wohl geschützt! Dies nennt sich geistiges Eigentum!
 
@niecheck: heißt dein Nicname niecheck oder nix check?
 
@niecheck: ... das ist geistiger Blödsinn ...
 
@niecheck: jedes Werk, das einen gewissen geistigen Wert beseitzt, unterliegt sofort dem Urheberrecht. Das Urheberrecht muss nicht erst irgendwo angemeldet werden.
 
@niecheck: Patente und Urheberrecht & Copyright sind ein kleines bisschen was anderes...
 
Ist im Endefekt in Deutschland warscheinlich nicht anderst. Z.b. in der 10. Klasse (natürlich nicht nur da) bekommt man seine Abschlussprüfungen nach seinem Abschluss auch nicht zurück. Man darf sie ja einsehen nach einer gewissen Zeit, aber weiss jemand was mit diesen Arbeiten passiert ? Diese werden doch auch irgendwo archiviert ? Wie lange ? Werden diese nach einer gewissen Zeit vernichtet ? Oder ist das ganze bei uns gesetzlich geregelt ?
 
@Purple1991: Die Arbeiten werden für eine eventuelle Klage seitens des Schülers archiviert (ang. der Schüler würde die Schule wegen Falsch-Bewertung seiner Arbeit anklagen). Allerdings wird mit dieser Arbeit kein Profit geschlagen.
 
@Purple1991: kann man die net nach 10 jahren oder so abholen? cih glaub, mit die abi dingers geht das doch, oder?
 
@Purple1991: ich glaube schon vorher...
 
sie mögen ja recht haben, aber 900.000 ist typisch ami, völlig übertrieben
 
@Air50HE: Im Vergleich zu dem, was die Firma mit den Arbeiten verdient haben mag, ist dies vollkommen UNTERtrieben.
 
@Air50HE: gleich nochmal: ich finde eher die 1.000.000.000$ die die Viacom von YouTube haben will übertrieben
 
Diese Firma verstößt gegen das Recht der informellen Selbstbestimmung. Ich weiß nicht, wie genau das in den USA geregelt wird, aber in Deutschland hätten diese Schüler sehr gute Chancen.
 
@der_da: Auch in den USA gibt es solche Regelungen :) ich denke die kommen damit durch, wenn die Geschworenen nicht allzu besoffen sind... ^^
 
@Ev!l: Weniger besoffen als bestochen...
 
Dieses "Turnitin" klaut sich da aber kräftig was zusammen, nicht nur die Arbeiten von Studenten und Schülern sondern auch die Webseite! Wenn das nicht geklaute Blogging Software ist oder entwendete Teile davon, unverschämt einfach den Urheberhinweis daraus zu entfernen. Die Schüler haben vollkommen recht, als Bürger und Urheber ihre Rechte gegen diese Raub-Firma, die mit Raubkopien von anderer Leute Arbeit und geklautem "geistigem Eigentum" ihren Reibach machen will, einzufordern. Wäre schön, wenn sich der Urheber der Blogging Software auch noch sein Rechte einklagt. Das würde dieser dreisten Raub-Firma ganz recht geschehen. :-) Es kann nicht sein, das Firmen von Privatmenschen "geistiges Eigentum" klauen wie die Raben, proklamieren Firmen ansonsten doch immer das beachten von "gestigem Eigentum"! Gruß, Fusselbär
 
nur weil manche Lehrer zu faul oder unfähig sind, selbst im Netz zu recherchieren, ob es sich um ein Plagiat handeln könnte, und weil sie ihre Schüler nicht mal so weit kennen um abzuschätzen, ob diese oder jene Formulierung überhaupt aus deren Geist stammen könnte. Viel Erfolg.
 
au weia :D
 
Die 900.000$ sind doch eh nur der streitwert wieviel es zum schluss werden ist vom gericht abhängig.
 
Wahnsinn, manche Leute haben echt nichts zu tun.
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