Google will maschinelle Übersetzer stark verbessern

Internet & Webdienste Der Suchmaschinenbetreiber Google bietet auf seiner Homepage seit Jahren ein Feature an, dass beliebige Texte in eine andere Sprache übersetzt. Die Ergebnisse dieser Maschinenarbeit sind eher weniger gut, auch wenn die wichtigsten Zusammenhänge ... mehr...

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"Dazu wird der Computer mit einem Dokument gefüttert, dass in mindestens zwei Sprachen vorliegt." Das "dass" ist falsch :)
 
@sffox:
"Die dort verwendeten Übersetzungen werden dann später für andere Texte verwendet. Als Quellen sollen vor allem Dokumente der UNO und der EU verwendet werden. "
3x "verwendet" in 2 Sätzen
 
also ich denke ich bleibe bei dict.cc und was nutzt ihr so?
 
@leopard: dict.tu-chemnitz.de, mittlerweile auch als beolingus.de/.com erreichbar. Aber diese können alle keine vollständigen Sätze/Teste übersetzen, nur einzelne Wörter.
 
@leopard: leo.org auch noch mit zu erwähnen
 
@leopard: http://babelfish.altavista.com/ (taugt aber auch nur recht wenig)
 
@leopard: leo.org :)
 
deutscher führer ...LOL
 
@micropro: echt ... wird sowas nicht *wenigsten* korrektur-gelesen?!?
 
@micropro: Putin nutzt Google??? ABer wenn ich Präsident/Kanzler(Führer) währe, würde ich meine Texte wirklich korrektur-lesen lassen!!
 
Den besten Deutsch-Englisch Übersetzer hatte vor 5-6 Jahren Web.de auf ihren Seiten, leider ist dieser Service dann irgendwann kommentarlos verschwunden.

für einzelne wörter ist http://dict.tu-chemnitz.de das beste :D
 
Wieso unangebracht? Der Bundeskanzler ist rein nominell nun mal der Führer der Deutschen, ob's euch passt oder nicht...
 
@besserwiss0r: Nur wird das hier zu Lande anderes verstanden, was wohl nicht im Sinne eines Politikers sein kann.
 
Es ist wohl kaum die Aufgabe eines Übersetzers, das Verständnis der Leute zu kennen. Jemand, der ein Land führt, ist ein Führer. Feddich. :)
 
AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAasdafg
 
Also die Methode ist auf jeden Fall ein Schritt in die richtige Richtung. Wenn das ganze dann noch ausgereifter wird und zwischen mehreren Bedeutungen richtig unterschieden werden kann, wird das zur großen Konkurenz für käufliche Software-Translater und vllt in ferner Zukunft auch für "echte" Übersetzer aus Fleisch und Blut. :)
 
Mir kommt es so vor, als habe sich Google zu früher schon stark verbessert, wenn es noch weiter geht, dann ist das natürlich zu begrüßen, obwohl ich dann noch weniger den Anreiz habe Englisch zu lernen!^^
 
Warum sollen denn solche Übersetzer überhaupt gefördert werden? Wenn die Jugend zu faul ist, die Hausaufgaben von Französisch, Englisch oder Spanisch gemacht zu werden, dann sollen die doch nicht gefördert werden ... und außerdem: wer zu faul ist, eine Sprache zu lernen, der sollte gar nicht den Anspruch haben, mit der (äußerst schlechten) Hilfe eines Tools perfekt übersetzen zu können - und dann noch umsonst ... ich finde gut, dass diese Tools nicht wirklich gut funktionieren, dann muss man sich eben doch hinsetzen und mal Vokabeln bzw. Grammatik büfffeln =)
 
Deutscher Führer hört sich doch geil an.
(Man braucht ja nicht immer die nationalsozialistischen Hintergedanken haben).
 
Google wird irgendwann nochmal die künstliche Intelligenz entwickeln .. *gg*
 
Das gesamte System ist nichts neues - im professionellen Übersetzungsbereich kommen schon seit rund 20 Jahren solche Translation Memory-Systeme zum Einsatz, wenngleich die Translation Memories normalerweise anhand von manuellen Übersetzungen erstellt werden, die von Übersetzern direkt mit entsprechenden Systemen wie SDLX oder Trados angefertigt wurden (dann sind die Ergebnisse auch brauchbar). Daneben gibt es auch Programme zum Vergleichen und Einlesen von Texten, die in mehreren Sprachen vorliegen, was als Alignment bezeichnet wird (hierzu dient beispielsweise WinAlign). Das Problem ist halt, daß das Alignment nur dann brauchbare Ergebnisse liefert, wenn es von Hand nachbearbeitet wird, da beim Alignment die Zuordnung von Ausgangs- und Zieltext nur anhand von Kriterien wie Absatzmarken oder Punkten am Satzende erfolgt. Stehen im Deutschen 2 Sätze, wo im Englischen nur 1 Satz verwendet wurde, kommt das System aus dem Tritt, und alle nachfolgenden Zuordnungen sind um eine Einheit verschoben (bis möglicherweise der nächste Absatz oder das nächste Kapitel wieder herangezogen wird, um die Zuordnung automatisch zu korrigieren). Daneben gibt es auch vollautomatische Systeme, die neben Alignment auch Terminologielisten verwenden, welche von Hand gepflegt werden. Die Übersetzung erfolgt vollautomatisch und wird dann von Hand aufwendig nachbearbeitet - ich habe selbst an einem solchen Projekt mit einem Volumen von 140.000 Wörtern Ende 2003 teilgenommen. In der Praxis ist das Ergebnis so schlecht, daß ganze Absätze einfach völlig neu von Hand übersetzt werden müssen, weil die vorhandenen Systeme bestenfalls Teilelisten richtig übersetzen können (wobei allerdings je nach Kontext die Übersetzungen auch falsch sind - beispielsweise bedeutet "hardware" in technischen Texten meist "Befestigungsteile" wie Schrauben etc. und nicht "Hardware", und "bolt" kann nicht nur "Bolzen", sondern auch "Schraube" oder "Riegel" heißen usw.). Insgesamt bekommt der Kunde für 70 % der normalen Kosten (für Pflege der Terminologielisten, manuelle Nachbearbeitung, Entwicklung der automatischen Übersetzungstools, manuelle Nachbearbeitung des Alignments) in etwa 25 % der üblichen Qualität eines "richtigen" Übersetzers. Da wäre es billiger und besser, den Text gleich von Übersetzern manuell übersetzen zu lassen, aber auf die übliche Qualitätssicherung mit Terminologiearbeit, inhaltlichem und technischem Review, Stilrichtlinien, Konsistenzprüfung usw. zu verzichten, um dadurch zu sparen. Das Ergebnis wäre trotzdem noch um Klassen besser.
 
hm, naja wenn es besser wird, freut es mich. und wenn man etwas Ahnung hat von der Sprache und es richtig grammatikalisch und mit etwas Sinn umdreht, sollte es richtig sein xD
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