MS vs. EU: Microsoft darf sich noch mehr Zeit lassen

Microsoft Am 1. März eröffneten die Wettbewerbshüter aus Brüssel erneut ein Verfahren gegen Microsoft. Diesmal geht es um die zu teuren Lizenzen für die neuen Schnittstellen, die der Konzern als Konsequenz des vorangegangegen Verfahrens zur Verfügung stellen ... mehr...

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was ist genau mit "öffnung von windows" gemeint?
 
@woot: Öffnugn aller API/Schnittstellen des Betriebsystem Windows
 
@woot: Ums ganz einfach auszudrücken: Microsoft baut in Windows geheime Hintürchen ein, um bessere Programme für Windows schreiben zu können, als die Konkurrenz.
 
@woot: @cal: Das musst du im konjunktiv schreiben!
 
@billgatesm: warum soll ich etwas im konjunktiv schreiben, was der Wahrheit entspricht?
 
Diese Zeit sollte auch die EU-Kommission nutzen um sich zu überlegen ob sie es sich anmaßen sollte, zu entscheiden was ein angemessener Preis für eine Schnittstelle ist. Ich denke diesen Wert kann nur MS festlegen. Natürlich nur wenns keine offensichtliche Wucher ist. Etwa 5 Millionen für ne Schnittstelle zum Vista x64 Kern oder so.
 
@DennisMoore: Du glaubst auch die entscheiden aus dem Bauch herraus, oder? Gestehst du denn den Entscheidungsträgern keine wirtschaftliche Kompetenz zu? Glaubts du nicht ,dass so eine Anschuldigung nicht erst erfolgt wenn die Thematik ausgiebig geprüft wurde? Der Gesetzgeber hat sich entschieden Microsoft zu bestrafen ,da sie gegen GELTENDES RECHT verstoßen, und zwar mit MARKTVERZERRUNG...Und nun zu der Frage mit den Zugriffslizenzen...Microsoft wurde dazu verdonnert die APIs/Schnittstellen zu öffnen. Es verlangt keiner ,dass Microsoft dies kostenlos tut. Microsoft gefällt das nun mal garnicht ,dass sie dies tun müssen (Schnittstellen offenlegen). Wie kann man verhindern, dass zumindest kleine Konkurrenten auf die offengelegten API/Schnittstellen Dokumentationen zugreifen können? Genau, man hält den Preis dafür unerschwinglich hoch und begrenzt so den "Schaden" für Microsoft. Und dagegen geht die EU vor...und meiner Meinung nach völlig berechtigt...Weil was nützt ein Gesetz zur API Frage, wenn man dann Microsoft den Preis dafür bestimmen lässt und dem Unternehmen dann wieder die Möglichkeit in die Hand gibt, die Rausgabe von API Dokumetationen mit einem hohen Preis zu verhindern bzw einzdämmen?
 
@DennisMoore: Im Idealfall ist der Preis für diese Schnittstelle, und für alle weiteren auch, genau 0. Die EU-Kommision hat auch schon klar gemacht, wieso - es gibt einfach nichts schützenswertes in diesen Informationen, das ist eine, an sich triviale Dokumentation - die Implementierung dahinter ist komplex, gehört geschützt und ist es auch - alles andere hat zum Wohl des Marktes und letztlich der Interessen der Kunden absolut frei zugänglich zu sein.
 
@omg123: Nee, seit dem Klopfer mit den N-Versionen von XP und Vista zweifel ich erheblich und frage mich ob überhaupt irgendeine Kompetenz dahintersteht. Mir kommts so vor als peilen die so über den Daumen das xyz Euro doch etwas viel für eine Dokumentation der z.B. Serverschnittstelle sind. Seit wann maßt sich ein Staat (eine Staatengemeinschaft) an Preise zu bestimmen ??? Das geht einfach nicht. Darum hab ich auch schon mal früher eine andere Strategie diskutiert. Die mit dem Aufbauen von Konkurrenz. ___ @ooohaaa: Schützenswert ist alles wofür MS ein Patent hält, denn wenns nicht schützenswert wäre hätten sie es nicht bekommen.
 
@DennisMoore: Oh, niedlich, guck dir mal das Patentportfolio samt Trivialpatenten an - ein schlagendes Argument, muss ich schon sagen. Desweiteren wirfst du (wieder) weitgehend unzusammenhängende Umstände durcheinander, die Informationen, um die es hier geht, haben mit etwaigen Patenten NICHTS gemein. Wenn überhaupt reden wir hier über so etwas wie ein Geschäftsgeheimnis. Wäre schön, wenn du dir zukünftig ein minimales Sachverständnis aneignest, bevor du postest - solche Sachen immerwieder erklären zu müssen ist sehr frustrierend. Desweiteren macht dein Post selbst mit dem Patentargumentstatement keinen Sinn: Das Problem an Softwarepatenten (die es noch nichtmal gibt, abe ruahc DAVON mal abgesehen ...) ist, dass IDEEN patentiert werden, keien Implementierungen und shcon garkeine Schnittstellen. Microsoft durfte Browser entwickeln, obwohl es schon welche gab, Microsoft durfte Textverarbeitungen entwickeln, obwohl es shcon welche gab, ebenso betriebsysteme, eine graphische Oberfläche, und und und - denk' doch mal mit und frag' dich, wo wir heute wären, wenn wir deinen seltsamen Schutzanspruchsfantasien schon früher verfallen wären!
 
@ooohaaa: Weißte ich hab langsam echt keinen Bock mehr. Deine ewigen Belehrungen was die EU fordert und was patentierbar ist hab ich mittlerweile schon auswendig drauf. Ich kann also gut auf weitere verzichten. Sieh doch einfach mal ein das ich eine andere Meinung dazu habe. Du wirst mich auch nicht vom Gegenteil überzeugen können, denn eine Welt die so aussieht das jeder zu jeder Software kostenlos oder billig eine vollständige Dokumentation der Schnittstellen und Protokolle zwangsweise erhalten kann ist mir höchst zuwider und ich denke den meisten kommerziellen Softwareherstellern auch. IMHO ist es wurscht ob eine Sache trivial ist oder nicht. Wenn man ein Patent auf Enwicklungen im Softwarebereich hat dann hat man eins. Fertig aus.
 
@DennisMoore: Ja, das seh' ich genau so. Du raffst immernoch nicht, worum es eigentlich geht und es ist dir egal. Übrigens eine Meinung begründet darlegen ist vollkommen in Ordnung - aber wenn du in praktisch jedem Post immerwieder klar zur Schau trägst, dass du im grunde von 3 verschiedenen Sachen redest, die allesamt mit was anderem außer dem eigentlichen Thema zu tun haben, dann nervt's eben. Übrigens den, der bedauerlicherweise immernoch versucht, eine sachliche Diskussion hin zu bekommen, ganz besonders. Ansonsten gibt's da wohl nicht mehr viel zu sagen ...
 
@ooohaaa: Leider gehören viele Sachen zusammen. Darum betrachte ich nicht gern nur eine Sache, sondern auch Konsequenzen/Verknüpfungen auf andere. Diese Sichtweise scheint aber nicht sehr verbreitet zu sein.
 
Diese seltsame Verschleppungs-Taktik von Microsoft wird zunehmend unerträglicher, hier muss endlich etwas passieren. Sei es eine erneute Strafe oder, bedeutend besser, endlich das Einlenken seitens Microsoft.
 
@ooohaaa: Unmögliche dieses geschwafel! "Da gibt es nichts schützenswertes" - das glaubst du doch nicht wirklich! Du wärst bereit eine technologie einfach abzugeben und dass auch noch für einen SpotPreis? ´Das ist irreal und nicht mehr marktwirtschaftlich. Die EU sollte sich mehr um andere Probleme kümmern als immer nur um Microsoft!
 
@pauk86: Du hast, wie so viele, nicht begriffen was die EU will. Es geht NICHT um das offenlegen irgendwelcher Technologien,es geht um das Mitteilen, wie diese Technologien genutzt werden. Wenn du eine Cola kaufst, bezahlst du die Cola, nicht jedes mal, wenn du den Vorgangd es Trinkens einleiten möchtest. Weniger Abstrakt: Ich habe einen Algorithmus geschrieben, der is verdammt clever und verdammt schnell. Jetzt wird von mir verlangt jedem zu sagen, wie er den benutzt. Ich veröffentliche jetzt die Information, dass er 3 Argumente braucht und wie er die braucht. Und wie dir wohl nicht entgangen ist: MEIN schlauer Algorithmus, mit dem coolen Kniff, der ihn sooo gut macht, ist VÖLLIG unangetastet, der gehört weiterhin MIR und NIEMAND hat IRGENDEINEN VORTEIL von MEINER IDEE. Die Dokumentation selbst, also die Informationen über die 3 Argumente, sind trivial - sie sind die Dokumentation, die ich veröffentlicht habe. NICHTS anderes wird von mir verlangt, wäre ich Microsoft. Ich frag' mich wirklich was zur Hölle daran so kompliziert sein soll, dass es in soviele Köpfe nicht reingeht - oder wissen es die entsprechenden Leute einfahc nicht und schreien wieder voreilig irgendwelchen Unsinn in ihre Umgebung? Zumal die EU scheinbar doch schon ein Stück weit eingeknickt ist, wäre sie wirklich hart geblieben, dann dürfte Microsoft garnichts für diese Informationen bekommen. Wozu auch, ich kann nur immer weider betonen, dass es nicht viel mehr als eine verdammte Art von Anleitung ist - KEIN BAUPLAN. Übrigens mit "marktwirtschaftlich" pro Microsoft zu argumentieren ist sowieso immer grenzwertig, ich denke man muss nicht weiter erörtern, wieso ...
 
@ooohaaa: ein dickes Plus von mir !!!!
 
@ooohaaa: Dummerweise gehts aber nicht um einen einfachen Algorithmus sondern um komplette Schnittstellen zu dem was Microsoft ausmacht, den Server- und Workstationsystemen sowie den Softwareprodukten. Der Knackpunkt ist das diese Dokumentationen nicht nur die Kommunikation mit den Systemen ermöglichen würde, sondern auch den kompletten Nachbau der Systeme und das will MS nicht, weil die komplette Firma auf diesen Softwaresystemen fußt. Noch schlimmer wäre es wenn OpenSource-Software die MS-Software exakt nachbauen würde, weil diese idR kostenlos abgegeben wird. Dies ist dann schon keine Konkurrenz mehr zu MS, sondern könnte zum Ruin der Firma führen. Niemand der vorgibt nur für Chancengleichheit zu sorgen, kann das wollen.
 
@DennisMoore: Vielleicht ist es dir entfallen, das hab' ich dir exakt so schon geschildert. Und, bitte, dieses "Problem" des "Nachbauens" hat nichts mit einem erzwungenen Ruin zu tun, im gegenteil. DAS, mein Freund, ist, was jeden Markt ausmacht, NIEMAND kann sich in IRGENDEINER intakten Branche darauf ausruhen irgendwann mal iurgendwas geleistet zu haben - das Erfolgrezept ist und bleibt, dass man das beste Produkt liefern muss, sprich: Man muss an ihm arbeiten, es wesentlich weiter voran bringen, kurz: man muss wirklich ENTWICKELN. Das nennt man Konkurrenz und das ist das einzige wozu das ganez dient: Fortschritt. Was du da beschreibst ist die Normalsituation und das ist gut so. Natürlich wird das unbequemer für Microsoft - soll es doch auch, schließlich behindern sie den Fortschritt. Und das ist genau das optimale, was man an Chancengleichheit erreichen kann. Wenn Microsoft einen guten Dienst entwickelt haben, nehmen wir meinetwegen Exchange - WIESO soltle Microsoft eine Garantie auf die Lizenzen der benötigten Client-Software haben? Die muss nicht am besten sein,w enn sie auch von ihnen ist! Zu OpenSource-Software-Anbietern in der Szene: Na und? Hast letztens selbst noch deine Bedenken bezüglich halbgarer Implementierungen geäußert - wenn Microsoft besser ist, dann gewinnen sie auch. Nur, wie gesagt, das gilt genau dann, wenn CHANCENGLEICHHEIT besteht - ein Lizenzverfahren irgendeiner Art, womöglich noch sehr teuer und mit Auflagen, die teile der konkurrenz von vornherein nicht zu lassen ist keine Lösung. EDIT: Es ist auch bezeichnend, dass du das einzig als Nachteil für Microsoft interpretierst - wenn das Fuß fasst, sind alle dazu gezwungen - sollte also tatsächlich mal ernsthaft was schief gehen im Hause Microsoft, und das müsste, wie wir beide wissen, mehr als gewaltig sein, angesichts ihrer Rücklagen, dann ist das doch auch für Microsoft die Garantie, dass sie danach nicht für immer abgeschlagen sind - ein Unternehmen wie Microsoft, mit ihren Mitarbeitern, Betriebsmittel etc. kann dann genau so mit vollem Druck eine Anwendung für die Spezifikation einer anderen (Knkurrenz-)Firma entwickeln und so immernoch durch reine Größe ernsthafte Gewinne einstreichen.
 
@DennisMoore: ich weiss auch nicht genau was diese quellcodes enthalten, aber irgendwie finde ich dass du massenlos übertreibst. die eu kommision hat diese quellcodes analysiert und festgestellt dass kaum was innovatives in den codes gibt.

ich glaube damit wäre viel einfacher und besser windows clients an einem linux server anzumelden und daran ist die freisoftware community interresiert.
 
@woot: Es sind noch nichtmal Quellcodes! Die wurden noch nie gefordert, in der gesamten Diskussion nicht!
 
Hallo? Hallo? Schnittstellen! System nachbauen? Jetzt wird es echt dämlich! Der Quellcode wurde von Ms angeboten und von der EU zurückgewiesen. Die Eu will eine DOMENTATION der Schneiitstellen, Ms hat zugegeben, dass sie keine besitzen und diese erst anerfertigen mussten, das dan noch mit Verspätung. MS muss das machen, weil die Gesetze und Urteile das so verlangen.
 
@ooohaaa: Ich sagte nicht von "erzwungenem Ruin" sondern sprach von einem möglichen Ruin. Auf jeden Fall wirds wirtschaftliche Schäden geben. Konkurrenz sehe ich übrigens grundlegend anders. Konkurrenz ist es nicht wenn sagen wir mal ein OenSOurce Projekt einfach so ein Windows nachbauen könnte (Schnittstellen und Protokolltechnisch). Das ist einfach ungerecht weil all das was Windows ausmacht Entwicklungen von MS sind oder zumindest die Rechte daran bei MS liegen. Konkurrenz wäre es aus meiner Sicht wenn es mal ein anständiges Betriebssystem gäbe welches durch genauso einfache Funktionsweise, mit der gleichen Benutzerfreundlichkeit und mit der gleichen "Einfachheit" gäbe, welches von Grund auf eine Eigenenwticklung wäre wie es Windows einst war. Linux ist auf einem guten Weg dahin, aber noch lange nicht soweit. ___ @woot: Innovativ oder nicht. Patent ist drauf. Thema durch. ___ @shiversc: Wenn du das SMB-Protokoll offengelegt hast und dazu noch ActiveDirectory kannst du locker einen eigenen Windows-Server nachbauen (siehe SAMBA).
 
@DennisMoore: Tja, dann können wir ja Milliarden in ein Alternativsystem pumpen, natürlich aus steuergeldern - hier haben ja ALLE versäumt der ENtwicklung entgegen zu wirken, durch Kartellämter oder ähnliches. Aber sachlich ist dein Kommentar wie üblich auch wieder unter aller Sau - erinner' dich mal, wie "von Grund auf neu" und eigenentwickelt Windows wirklich ist ...
 
@ooohaaa: Man kann Alternativsysteme auch anders als mit Geld unterstützen, gerade wenn man die EU ist. Außerdem gibts schon fast alles was man für einen Windows Konkurrenten braucht. Man muß es nur mal zusammenfügen, es genauso "wie aus einem Guß" wirken lassen wie die MS-Softwarefamilie und vor allem dieses manuelle Konfigurationsdateigefummel über Bord werfen und ein paar schöne einfache Konfigurationstools dafür bauen um es attraktiv zu machen. Zur Sachlichkeit: Windows ist seit 1.0 eine Entwicklung von MS die in Eigenregie und mit eigenen Mitteln erfolgte. Fremdtechnologien wurden größtenteils mitsamt der Firma und aller Rechte gekauft und in die Produkte integriert, so das ma nauch da nicht von Fremdherstellerprodukten sprechen kann. Mir fällt jetzt nur diese rudimentäre Diskeeper Version als 3rd Party-Tool ein.
 
Naja ich denke pauk86 erkennt hier das Problem nicht richtig. Vielleicht hat er auch den Thread bzw. die News mit Microsofts Marktanteilen noch im Hinterköpfchen :-).
Ich bin alles andere als ein "EU Fan" allerdings hier könnten sie sich wirklich mal Beweisen und nicht nur Geld ausgeben. Die Schnittstellen müssen auf und zwar für umgerechnet = 0€. Alles andere wäre eine Niederlage für die EU und nicht akzeptabel für den Endverbrauchermarkt, da dieser am Ende dieser Geschichte wieder den Karren ausn dem Dreck ziehen muss und entsprechend mehr für ein Produkt zu zahlen hat.
 
@Purple1991: Ich bin sprachlos, wir sind einer Meinung! EDIT: Übrigens auch, was das Statement bzgl. EU-Fan angeht, mir stößt fast alles andere, was die sonst so tun wirklich, wirklich übel auf, Stichwort Vorratsdatenspeicherung beispielsweise. Aber sie hat eben doch auch Vorzüge - dieses Eisen hätten die Regierungen einzeln nicht in diesem Umfang angefasst.
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