US-Forscher "befeuern" Brennstoffzelle mit Zucker

Hardware Brennstoffzellen werden derzeit als Energielieferanten der Zukunft gehandelt, doch die Gewinnung des zu ihrem Betrieb benötigten Wasserstoffs verschlingt aktuell noch zu viel Energie. Um dem entgegenzuwirken suchen Forschern nach Methoden, ... mehr...

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Bei den bisherigen brennstoffzellen ist ja wasserdampf das einzigste was z.B aus dem motor von autos hinten raus kommt. Und was ist der abfallstoff von der brennstoffzelle mit zucker?.
 
@Smoke-2-Joints: Ja nach einer weile wirst du wohl ein Karamell-Bonbon bekommen :-)

Man müsste genau wissen welchen Bestandteil des Zuckers die nutzen um energie zu erzeugen. Ich denke da wird der Sauerstoff
oder der Wasserstoff genutzt,.
 
@Smoke-2-Joints: Das Wort "einzigste" gibt es nicht. Das was du meinst ist wohl eher "einzige".
 
Erinnert mich an Zurück in die Zukunft Teil 2 wo der Doc den Müll in den Delorean reinwirft :D Das wäre cool
 
@Smoke-2-Joints: Zucker besteht hauptsächlich aus Kohlenstoff. Daraus folgt
daß sich bei der Verbrennung mit Sauerstoff natürlich CO² (Kohlendioxid) entsteht.
 
Und ich dachte immer eine Brennstoffzelle arbeitet mit Wasser. Aber ansonsten ne gute Sache. (Wobei für den Taschenrechner weiterhin ne Solar-Einheit angebracht wäre :-))
 
@doneltomato: Leider gibt es auch Taschenrechnerdie Batterien nutzen müssen, bzw. habe ich noch nie einen Solarbetriebenen GTR gesehen :)
 
Der Heilige Gral der Anorganischen Chemie ist es, aus Wasser Sauerstoff und Wasserstoff zu erzeugen. Was die Natur schön längst kann, ist mit heutigen Methoden für Menschen noch unereichbar (siehe Photosystem II).
Wenn dies irgendwann gelingt, kann man ganz billig sehr viel Wasserstoff produzieren und die Energienot von morgen wäre beseitigt.
 
@Silent Boebchen: Da hast du Unrecht. Das Problem ist seit fast einem Jahrhundert gelöst. Man nehme wasser und 2 elektroden mit Gleichsstrom, stecke die in ein Wasserglass und Schon hat man Wasserstoff auf einer Elektrode und Sauerstoff auf anderer. Aber auch hier gilt die Energieerhaltung, also man kann nicht weniger Strom rein stecken als dann in der Brenstoffzelle rauskommt. Deswegen sind Brennstoffzellen eher Energiespeicher als Energieliferanten. Um die Nutzung von Atomkraft kommt die Menschheit so nicht herum.
 
@nsa666: "Um die Nutzung von Atomkraft kommt die Menschheit so nicht herum."
Im Moment hast du vielleicht recht aber in Zukunft wird "muss" es andere Energiequellen geben. Man kann ja nicht vor jeder Großstadt einen Meiler hinstellen.
Viel besser wäre es aber Energieeffizientere Geräte herzustellen. Denke da bloß an die neuen ATI Grakas. Die verbrauchen eindeutig zuviel.
 
@nsa666: "Um die Nutzung von Atomkraft kommt die Menschheit so nicht herum"
tsts, sicher. Und in 60 Jahren wenn der Uranvorrat aufgebraucht ist? Von den Abfällen brauch ich gar nicht erst reden.
 
@bigoesi: Wie kommst du darauf dass es andere Quellen geben "muss" sogar die Natur kennt nichts anderes. Die Sonne ist auch nichts anderes als ein grosser Fusionsreaktor. Und Frankreich wird hauptsächlich durch Atomstrom versorgt und es klappt auch ohne Probleme(1kWh strom kostet da 12ct, in Deutschland 21ct). Energieefiziente Geräte machen nur Sinn wenn bei Herstellung nicht mehr Energie verbraucht wird, als das Gerät dann in Ihrem leben einsparrt, außerdem muss man auch kosten beachten, vieleicht kann man ja statt sauteuere energiesparrende Geräte ein sehr sauberes Kraftwerk hinstellen zum halben Preis. Man müsste das alles ganz genau durchrechnen und keine "politisch"-motivierte Entscheidungen treffen.
 
@BlueAngel2 : "Und in 60 Jahren wenn der Uranvorrat aufgebraucht ist"..
Nehmen wir halt Thorium das reicht noch 400 Jahre. Oder filtern Uran aus dem Meerwasser heraus, das reich nocht 1000 Jahre. Generell beste Lösung wäre es Fusionsreaktoren hinzustellen, diese laufen mit Wasserstoff(wobei im gegensatz zu Brennstoffzelle viel mehr Energie geliefert wird als man braucht um es aus Wasser zu gewinnen, da das keine chemische Reaktion ist in dem Reaktor bzw. es wird ein Teil der Masse in Energie umgewandelt nach E=mc²). Deswegen sollte man statt sinnlos Geld in Wind zu blasen lieber Entwicklung solcher Reaktoren fördern.
 
@nsa666: Nein, das hat damit nichts zu tun. Du musst sehr viel Energie investieren (per Elektrolyse), um auf diese Weise H2 zu erzeugen. Die Natur macht dies nur mit Licht und einem extrem komplizierten System an Proteinen und Co-Faktoren. Es ist ja noch nicht einmal gesichert, wie dieser 4-Mangan-Komplex ausschaut und funktioniert, wo das Wassermolekül anlagert. Bei dem jetizgen Verfahren verbraucht man eine Menge Energie, bei dem Naturverfahren nur Licht, Was also ist deiner Meinung nach besser?
 
@Silent Boebchen: Es wird trotzdem nicht mehr Wasserstoff frei als über Sonnenlicht Energie reinkommt.(Ich bestehe auf Einhaltung von Energieerhaltungssatz). Und Sonnenenergie ist keineswegs ausreichend für menschliche Bedürfnisse, auch wenn die umwandlung 100% Wirkungsgrad hätte.
 
@nsa666: Ich glaube, wir reden aneinander vorbei. Du musst extrem viel Energie aufwenden (diese Energie muss irgendwo herkommen: Öl, Kohle, Kernkraft, ...), um Wasser zu spalten, da dieses Molekül sehr stabil ist. Beim "Naturverfahren" werden Katalysatoren verwendet und Licht im sichtbaren Bereich ist der Energielieferant. Sonnenlicht ist momentan noch überall auf der Welt kostenlos, el. Strom dagegen wird immer teurer.
 
@Silent Boebchen: Sonnenlicht ist aber nicht ausreichend vorhanden.(wieso will das keiner verstehen hmpf..). Und kostenlos ists auch nicht, weil Fläche wo die Anlage steht Geld kostet. Man nehme natürliche Produktion-> In Bäumen wird Zelulose aus Licht+Wasser+CO2(Du behauptest dass dieser Vorgang sehr effizent ist). Ein Baum braucht 50 Jahre um auf vernünftige Grösse zu wachsen. Man kanns nachdem es gewachsen ist natürlich verbrennen und wieder die gespeicherte Sonnenenergie gewinnen. Sooo viel energie wird dabei aber nicht wirklich frei wenn man bedenkt dass der baum 50 jahre gebraucht hat um es zu speichern.D.h. du schlägst vor ganze wälder abzuholzen um daraus energie zu gewinnen(oder eben entsprechende vom Menschen geschaute Anlagen da zu bauen wo jetzt Wälder sind, was dem auch ziemlich gleich kommt). Also ich meine dass dieses vorhaben viel schädlicher für die Umwelt ist, als paar kg atommüll was in Kraftwerken entsteht und wieder kilometertief unter die Erde kommt.
 
@Silent Boebchen: Meine vor noch nicht allzu langer Zeit im Spiegel gelesen zu haben, dass bald der erste Kernfusionsreaktor in Europa gebaut werden soll. Dann dürfte sich das Problem mit der Kernspaltung und auch der Energie ja vorerst erledigt haben.

Edit: Hier ein Link zur Kernfusionsreaktor: http://de.wikipedia.org/wiki/Kernfusionsreaktor
 
@Silent Boebchen: Der Wikungsgrad der Photosynthese liegt bei ca. 35%. Bei einer direkten Proportionalität zur Fläche also ungeiegnet für die Abdeckung des Weltenergiebedarfs. Ein Kandidat hierfür wäre zum Beispiel die kontrollierte Fusion von Wasserstoff zu Helium, wie sie im International Thermonuclear Experimental Reactor in Südfrankreich betrieben werden soll.
 
@darksilver: Der Fusionsreaktor (ITER) wird gebaut um Daten für einen Prototypen (Demonstrations-Reaktor) zu gewinnen, der in ca 50 Jahren in Betrieb gehen soll. Die künftigen Fusions-Reaktoren sollen dann auf dem DEMO-Reaktor basieren. Vorrausgesetzt der ITER lässt sich produktiv einsetzen. Weitere Infos: http://de.wikipedia.org/wiki/ITER Die nächsten 50 Jahre werden wir nicht drum herum kommen, weiter Kernspaltungsreaktoren zu bauen um die alten Kraftwerke zu ersetzen.
 
@all: Bedenkt aber den Umkehrschluss! Wenn man diese Katalyse beherrscht, kann man anschließend mit enormen Energiegewinn Sauerstoff und Wasserstoff via Knallgasreaktion Wasser erzeugen und daraus wieder die Einzelkomponenten O2 und H2 und so weiter. Das ist praktisch eine fast unendliche Quelle, da Wasser ausreichend vorhanden ist und der Aufwand ist weit geringer, als bei einem Fusionskraftwerk.
 
Das ergiebt interessante Szenarien: "Ihr Akku ist fast leer, giessen Sie bitte 5dl Cola auf die Tastatur!".
 
@Zebrahead: Kreatives Kerlchen ^^ :-)
 
das hat doch vor ein paar jahren schon ein paar engländer vorgestellt. gab mal einen netten doku bericht über die beiden im tv.
 
Einer der ersten Fusions Reaktoren steht in Jülich bei Köln. Die arbeiten auch an einer großen Version. Die soll aber frühestens in 10 Jahren fertig sein. Dieser Reaktor soll dann 10 mal mehr Strom liefern als heutige AKWs.
 
[offtopic] sagt mal, muss mein Laptop dann auch alle zwei Jahre zur ASU? Habe ich dann EURO 5 wenn ich noch nen Rußpartikelfilter einbau? Sorry, aber der musste jetzt einfach sein. :-) [/offtopic]
Und "Gib dem Affen Zucker" kriegt damit auch ne ganz neue Bedeutung... :-)
 
Kann man ja heute schon ausprobieren: einfach mal einen Löffel Zucker in den Tank tun! - lol -
 
@nim, Du alter Honk - wo kommt denn die Info her - da würde mich der Vorgang aber genauer interessieren?
 
Geile Idee, Laptop mit Cola füttern :D
 
cool, mal kurz eine dose cola über'n laptop kippen und schon kann man das arbeiten für mehrere stunden fortsetzen. zwar kleben die finger danach, hauptsache das gerät läuft.
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