CeBIT: Polizei & Zoll gehen gegen Produktpiraten vor

CeBit Laut einem Bericht der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung wurden gestern Abend zahlreiche Stände auf der CeBIT von Polizei und Zoll durchsucht. Der Grund dafür soll ein Verdacht auf Produktpiraterie gewesen sein. 19 Zivilbeamte beschlagnahmten ... mehr...

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
Meines Wissens handelt es sich hierbei nicht direkt um Produktpiraterie sondern um Lizenzstreitigkeiten.
 
Sie nennen es aber Piraterie. So etwas findet doch auf jeder Messe statt. Sogar Kochtöpfe werden Beschlagnahmt wenn sie einem Produkt einer Top-Firma ähneln.
 
irgend wan nehmen se noch die luft mit weil die ja so aussieht wie in der firma xy XD
 
Könnte mir vorstellen, dass die betroffenen Unternehmen unter Umständen mit Verlust des Ansehens zu rechnen haben! Kann man nur hoffen, dass die "Durchsuchungen" nicht während der "Öffnungszeiten" stattfand, sonst wäre das sicherlich peinlich für die gewesen, wenn die Kunden daneben stehen und was davon mitkriegen!
 
ich denke, dass die menschen im asiatischen raum eines tages weit vor uns europäern liegen werden, in hinsicht auf technik, forschung,... falls sie das nicht schon sind. Meiner Meinung nach, hat das viel mit der Einstellung zu tun, die diese Menschen bei der Arbeit haben. Natürlich gibt es überall Ausnahmen, aber pauschal gesagt, ist es so. Ich bin fest davon überzeugt, dass sie mal weltweit führend werden werden, was Forschung und Produktion betrifft.
 
@fil: Das hat nichts mit der Einstellung der Menschen (Arbeitnehmer) zu tun, sondern mit einer Unternehmensführung nach Gutsherrenart. In vielen deutschen Unternehmen lautet die Parole Maul halten und Denken verboten. Mit dieser Einstellung wird aber jede Kreativität im Keime erstickt.
 
@candamir
"und die Chinesen waren vor Jahrhunderten schon weiter wie wir hier in Europa." bezweifle ich mal stark und bitte kein Musterbeispiel ala "schießpulver" -

und das in Zukunft China was Forschung betrifft Spitzenreiter ist glaub ich auch net all zu recht - Produktion Ja, Forschung - Nein

zum Thema:

Was wenn hierbei wirklich ein Imageschaden entsteht mit direkten finanziellen Folgen? is dann wer belangbar?
 
@amalbhalbe: Die Chinesen waren uns früher weit voraus, was Naturwissenschaften angeht (ja auch und gerade das Schießpulver!). Unsere Kirche hat damals nämlich einiges verhindert. Seit dem Beginn des Untergangs des römischen Reiches ist einiges auf der Strecke geblieben. Die Chinesen kannten vieles, was wir damals nicht kannten und erst durch Reisen in den asiatischen Raum zu uns kam. Heutzutage sieht das wieder anders aus. Imho sind die Deutschen was Erfindungsreichtum und -geist angeht zusammen mit den Japanern ziemlich weit vorne anzutreffen. Leider verhindert unsere Bürokratie auch einiges.
 
@amalbhalbe: Die Chinesen hatten schon ihre Hochkultur (auch was Forschung angeht), da war bei uns noch Dunkelheit. Erst durch Die Aufklärung / Reformation gab es in Europa einen großen Schub. Die Chinesen haben sich aber dann Jahrhunderte von der Außenwelt abgeschottet und sind so "zurückgefallen": erst seitdem Anfang des 20. Jhd. die Europäer China gewaltsam "geöffnet haben" fand wieder ein größerer Austausch mit der Außenwelt statt - so etwas lernt man eigentlich im Geschichtsunterricht. Im Gegensatz zu uns wird hier nicht jahrelang palavert und dann doch nichts gebaut (vgl. Transrapid, Galileo), sondern in die Tat umgesetzt (s. Transrapid, eigenes Satellitennavigationssystem, Raumfahrt, eigene Mondmission). Du wirst dich noch mal umschauen. Wir sprechen uns in 30 Jahren noch einmal. Dann wird das Zentrum/Weltmacht nicht mehr Amerika sein, sondern China.
Kommentar abgeben Netiquette beachten!