Neuer Telekom-Chef will T-Mobile & T-Com ausgliedern

Wirtschaft & Firmen Der neue Chef der Deutschen Telekom, René Obermann, will laut einem Bericht der Süddeutschen Zeitung den Konzern komplett umbauen. Bereits heute will er dem Vorstand einen entsprechenden Vorschlag unterbreiten. Grundlegende Änderungen sind geplant. mehr...

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
Ich könnte xylen jetzt unterstellen, er hätte seine eigene News nicht verstanden, aber wohl eher ist er bemüht, mit dem Titel möglichst viele Hits zu erzeugen :).
 
@webmaster_sod: Winfuture hat leider generell ein Problem mit Überschriften. Die befinden sich ca auf "Bild" Niveau. Ich hoffe aber auch das die Leitung der Redaktion da mal langsam ein machtwort spricht..
 
@webmaster_sod: "Neuer Telekom Chef will T-Mobile und T-Com vereinen" klingt ja auch nicht spektakulär genug :D
 
Im großen und ganzen ändert sich dann ja nichts. Es werden dann eigendlich nur T-Mobile und T-Com verschwinden und unter dem namen T-Home weiterlaufen... oder versteh ich das jetzt falsch?
 
@OnurY: jo heißt dann eben nur anders... im Prinzip nichte weiter erwähnenswertes denk ich...
 
@OnurY: Und dass man halt 50% der Kundenbetreuer entlassen kann, denn T-Mobile und T-Com hatten ja eigene Abteilungen für Kundenbetreuung und Abrechnung...
 
@OnurY: Und daß alle Abteilungen, die bisher doppelt vorhanden waren zusammengefasst werden können, dabei gibt es natürlich "Synergieeffekte", d. h. Personalabbau. Service, Buchhaltung, Personal .....
 
Schön. Hoffentlich nimmt das etwas Komplexität aus dem ganzen T-Verwaltungsapparat raus. Dadurch könnte der Support besser werden und die Preise sinken.
 
@DennisMoore: Nicht unbedingt, denn es kann sich ja nicht jeder Berater mit allen Bereichen 100%-ig auskennen, oder?
 
@DennisMoore: Ob die Preise sinken, entscheidet die BUndesnetzagentur und nicht die Telekom.
 
@ElGrande-CG : Müsste dazu nicht aber die Telekom erst eine Preisenkung wünschen bzw. anmelden? Dann kann doch erst die Bundesnetzagentur die Senkung genehmigen, bzw. ablehnen. Kann mich auch irren. Ave
 
@DennisMoore: Gab es alles schon mal vor Jahren da wurden Privatkunden und Geschäftskunden zusammen gelegt.
Leute raus geworfen da eingespart.
3-4 Jahre später merkt man das läuft nicht so rund und macht wieder einen unterschied zwischen Privatkunden und Geschäftskunden.
Im Endeffect geht es bei diesem Schritt erstmal nur darum noch mehr Mitarbeiter los zu werden.
 
Aus der Bundespost wurde die Telekom, aus dieser ging dann T-Mobile + T-Online + T-Com, nun wied wieder was zusammen geworfen..... Für mich als potenziellen Kunden hinterlässt das ein Eindruck der Planlosigkeit und Unbeständigkeit..... Nicht gut...
 
@Antiheld: Guter Text dude.
 
@Antiheld: Frische Köpfe, neue Ideen. Für mich als bestehenden Kunden hinterlässt das den Eindruck das man diese Bereiche nun endlich unter einem Dach, und nur einen Ansprechpartner hat.
Was allerdings schön wäre wenn auch T-Online unter "T-Home" fallen würde. Vermutlich ist das aber nicht so einfach.
 
@Antiheld: Nicht die vierte Säule T-Systems vergessen!! :-)

Die zusammen sind doch das Fundament des Daches Telekom.
So ein Gedrehe wieder. Erst vor ca. 1 bis 2 Jahren gab es ne Umfrage, ob jemand die Marke T-Com gibt. Kannte keiner also wurde sie vermarktet. Alle Service Autos mit neuem T-Com Aufkleber usw. usw. Nun gibts T-Home!! Juhu und wieder Millionen verschleudern. Anstatt mal ein wenig die Preise für Call &Surf zu senken. *würde es dann gerne buchen* Alleine der Telekom Jingle hat Millionen gekostet. Wurde irgendwo in England produziert! *gähn.*

Ave
 
die kommen sowieso nicht mehr aus die latschen,telekom steht ganz unten,alice und acor und 1&1,freenet,die führen den markt an,nicht mehr die telekom!Die will doch keiner haben scheiß service haben die!
 
@seifenprinz: je größer die Konkurrenten werden, desto schlechter wird auch deren Service. Beispiel Tele2. War 11 Jahre Kunde und davon die ersten 10 Jahre sehr zufrieden. Und jetzt bin ich geflüchtet, weil die ihren Service dem der Telekom angeglichen haben...
 
@seifenprinz: es darf glaub ich auch nicht vergessen werden, dass die telekom das ganze deutsche netz aufgebaut hat, und dazu verpflichtet wird von der regulierungsbehörde und der EU ihre technologien offen zu legen und zu vermieten... das ganze meist zu preisen, die den aufbau grad so einspielen.. Neuestes Bsp. das VDSL2+... da klagt die EU jetz gegen Deutschland...
 
NEIN! Bitte bloß nicht wieder neue Namen! Das sind nur wieder Ideen von Marketingstrategen und Business-Managern. Neue Namen können Betriebe nicht verbessern. Ich hatte damals als Angestellter den Umbau von der hoheitlich handelnden Post in die heutigen privaten Strukturen mitbekommen. Darunter fiel die Einteilung der damaligen Postbenutzer in die heutigen Privat- und Geschäftskunden. Sehr schnell wurden die Nachteile dieses Systems deutlich: Die Definition von Privat- und Geschäftskunde ist nie eindeutig. Irritationen in der Zuständigkeit waren damals im neuen privatisierten System unvermeidbar geworden. Außerdem führte dieses System zu doppelten Geschäftsgängen, wo dieselben Probleme unterschiedlich gelöst wurden. Außerdem waren diese Strukturen durch die Trennung der Kunden nicht immer gut ausgelastet. Das System hatte sich damals nicht so gut bewährt, wie es in der Planung gedacht war. Teilweise wurden später die Geschäftsgänge wieder in den alten Strukturen weitergeführt. Zwar waren diese behördlicher Natur und mußten auch dringend optimiert werden, aber im Laufe von über 100 Jahren hatte sich dieses System doch wenigstens etwas an die Bedürfnisse der Postbenutzer angepaßt.
Jetzt machen die Spitzenmanager von T-? schon wieder dieselben Fehler, die in den Postakten von ca. 1989 bis ca. 1993 dokumentiert sind. Man muß sie nur öffnen und lesen.
Die wahren Probleme von T-? müssen durch Fachleute gelöst werden, die sich in der modernen Kommunikation auskennen. Dies gilt für die technischen und für die menschlichen Bedürfnisse. Die angebotene Hard- und Software der Endgeräte muß dringend verbessert werden. Die Klingelfee nervt bei der T-Box, die Modems sind nur 99 % kompatibel mit dem Standard, die DSL-Software macht mehr Ärger als Nutzen, die Sinus-Telefone halten noch keinen Vergleich mit der Qualität der Handys von anderen Anbietern stand. Auch sind die Preise für DSL teuerer als bei anderen Anbietern. Dafür haben wir schicki-micki T-Com-, T-Online- oder T-Com- oder war es doch Telekom- oder bin ich jetzt bei T-Home- gelandet? ... Äh, jedenfalls Läden...
Die größte Stärke der Telekom (dieser Name gefällt mir am besten) ist immer noch ihr Telekommunikationsnetz! Diesen Vorteil muß sie schlagkräftig nutzen!
 
Das hat doch garantiert wieder was mit steuerlichen Vorteilen zu tun ...
Jetzt kostet das wieder Geld, jetzt sind se vorm Steuerberater wieder fast pleite und müssen nix an Steuern zahlen obwohl se garantiert wieder mehr Umsatz als im letzten Jahr haben ...
 
@seifenprinz gut du kümmerst dich dann bitte in den nächsten 2 Stunden um 10 Kunden, davon haben 2 einen Termin 5 wollen einen Support übers Telefon und die restlichen 3 sind kleine Störungen. Nun mach mal! Ohne leute kein Service. Doch es gibt da welche die die wollen. Ohne die hätte man jetzt nicht mal so ein Netz in Deutschland, und du nicht mal einen Anschluss. Warum wird so was sinnloses nicht einfach gelöscht? Stupid Comments
 
@blaetti10: auch wenn ich Deinen Kommentar in Gänze nicht verstehe (auf was bezieht sich: "Doch es gibt da welche, die die wollen"? Wer ist "welche", wer ist "die" und was wollen "die") kann ich Dir nur aus etlichen persönlichen Erfahrungen sagen, dass die Wörter "Telekom" und "Service" in einem Satz zu gebrauchen, schon eine gewisse Leichtfertigkeit an den Tag legt. Das soll noch nicht mal ein Vorwurf an die persönliche Kompetenz der einzelnen MitarbeiterInnen sein, es krankt stattdessen am System: wenn ich wegen eines Problems anrufe, der Mitarbeiter Lösung zusagt, es dann aber nicht funktioniert und ich wieder anrufe, habe ich einen anderen Mitarbeiter an der Leitung. Dem darf ich die ganze Geschichte wieder erzählen, Lösung wird mir zugesagt...die Geschichte wiederholt sich, manchmal tagelang. Solange bis man als Kunde ärgerlich wird und dann der nächstbeste Kundenbetreuer, den man an die Strippe bekommt, herhalten muss. Das bundesweit zusammengeschaltete Supportnetz ist eine Anti-Service-Lösung, nichts anderes...
 
@Bengurion: BEIFALL

Wer weiß, ob das nicht noch schlimmer wird. Garantiert wird das Supportnetz später noch "geoutsourct" und Studenten dürfen alle Anfragen von Kunden beantworten.
 
@bengurion: Dann warte mal, was nach dem Umstruktierungsmaßnahmen und dem "Outsourcing" noch an Service da sein wird. Es geht halt nur eins: billig oder Service und viele Leute achten leider zuerst nur auf den Preis und jammern dann nachher über die mangelnde Qualität.
 
@Bengurion: ....und was lese ich in der Zeitung?: Die Telekom plant den Spagat zwischen geforderten besseren Service und Auslagerung desselben, sodass Fremdfirmen diesen übernehmen, was heißt: schlechtere Bezahlung, noch mehr Arbeit für die Servicemitarbeiter. Dem Problem der wechselnden Gesprächspartner bei der Servicehotline ist GMX so begegnet: es wird über jeden Gesprächsverlauf eine Notiz in den Tiefen des begleitenden PC-Accounts gemacht, die der nächste Servicemitarbeiter dann vor sich sieht. Gibt es sowas bei der T-Com nicht?
 
Die Idee ist ja mal wieder gut......... aber ob das wieder hinhaut. Hoffentlich macht er es besser!
 
"Neue Besen kehren gut". Aber was hier passiert ist kein " kehren/arbeiten" sondern managen. Und zwar das ganze mehr und mehr kaputt. Die die hier über die Arbeit und den Service und die Aufgaben entscheiden, haben im Leben nie wirklich an der Basis gearbeitet. Die haben Universitätenwissen was wiederum auch nicht wirklich aus der eigentlichen Wirtschaft kommt. Und genau damit tappen sie dann in eine Falle nach der anderen. In Meetings und unendlichen Sitzungen werden Strategieen an Flipcharts gemahlt und der arme Trottel am ende der Kette muss sehen wie er die Sche*** irgendwie hin kriegt. Schon in der Natur ist es so das alles von unten nach oben wächst. Die heutigen Manager waren aber nie ganz unten, und versuchen deshalb ihren Mist von oben nach unten wachsen zu lassen. Besonders erfolgreich sind sie dabei aber nicht, weil die Grundlagen fehlen.
Kommentar abgeben Netiquette beachten!