Erstes OpenSource-BIOS für ein Mainboard erhältlich

Hardware Auf diversen Internetseiten wird berichtet, dass ein Entwickler von AMD den Quellcode für ein BIOS von Gigabyte unter der GPL veröffentlicht hat. Damit erfüllt er zahlreichen OpenSource-Anhängern den Wunsch nach einem frei modifizierbaren BIOS. mehr...

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Wieso darf denn AMD den Quellcode von Gigabytes BIOS veröffentlichen? Sollte das nicht Gigabyte selbst vorbehalten sein? Kapier ich nciht.
 
Es ist eine freie, selbstentwickelte und kompatibele Version des BIOS, nciht das BIOS selbst. Zusätzlich ist das im Intresse von Gigabyte und AMD, auf dem Board ist ein N-Force drauf.
 
@shiversc: Da steht aber "eines BIOS von Gigabyte". Nicht ein kompatibles selbstgemachtes. Ist jetzt die News unglücklich formuliert oder die Info selbst nicht richtig ??
 
Die News ist etwas unglücklich formuliert. http://tinyurl.com/256r5r http://tinyurl.com/ycswha
 
Hat sich mit der Überarbeitung des Titels dann auch erledigt :)
 
Ja mag ja sein, aber nicht jeder Radakteur ist ein Hardware-Freak.
 
Intel wäre ja der einzige ernstzunehmende Konkurrent. Das von Intel in der Zukunft propagierte BIOS ist aber schon seit Jahren überfällig und sollte ja ursprünglich von Vista unterstützt werden. Apple hat auf den MACs eine Art EFI. Ich gehe fest davon aus, dass nur die profeesionellen MoBo-Hersteller das untertsützen werden und evtl. auch selber aktiv mitgestallten. Die Industrie-Lobby und Ms werden die Muskeln spielen lassen um eine Verbreitung zu verhindern, weil das ihre Bedürfnisse elemantar beschädigt. Ich persönlich habe seit einigen Tagen der Kenntnis über die Veröffentlichung ein ernsthaftes Intresse an der N-Force-Technologie, sonst war Intel immer mein Favorit.
 
Naja, ich bin ja mal gespannt, wie das werden soll. Sürzt ein Kernel ab ist das noch keine Tragik, stürzt ein BIOS ab und man hat nicht die richtigen Werkzeuge zum recovern, dann viel Spaß ...
 
@TPW1.5: Ich denke das wird ganz sicher sein. Das geht dann so in Richtung, BIOS-Space --> Kernel-space-->User-Space.
 
@shiversc: ich entwickle im emdedded Bereich und _ich_ habe kein Problem mit abstürzenden Bootloadern etc. das Problem ist: Wenn Hinz und Kunz anfangen Sachen zu entwickeln, dann seh ich schwarz...
 
@TPW1.5: Ja klar, aber das hat doch jeder selbst zu vertreten und für dich als Entwickler im Emdedded-Bereich ist das doch bestimmt eine Traumnews, obwohl du das Projekt sicherlich schon monatelang kanntest.
 
@shiversc: das spezielle nicht, aber LinuxBIOS und das Problem, das ich sehe ist eher beim Hersteller, der sich mit Supportanfragen von Kunden rumärgern muss, die gar nciht existieren würden/können
 
Also die Meldung ist schon etwas verwirrend. Tatsächlich hat anscheinend ein AMD-Mitarbeiter Patches für LinuxBIOS entwickelt und freigegeben, so dass eben das LinuxBIOS das oben angegebene Mainboard booten kann. LinuxBIOS ist im Prinzip ein Linux-Kernel, der soweit abgespeckt wurde, das er "nur" die für ein BIOS benötigte Funktionalität bietet. Man kann also auf seinem PC nun 100% Linux einsetzen :-)
 
@el3ktro: konnte man vorher linux nicht auf PCs einsetzen?
 
Das BIOS ist wirklich ein sehr übeles Relikt, das wirklich dringend überholt und beseitigt werden muss. Guck mal bei Wikipedia nach "EFI" das wäre der eigentliche Nachfolger, hätte aber nicht umbedingt Besserungen für den Endanweder. Das LinuxBIOS ist ganz im Sinne der Endanwender und hat wirklich Potential.
 
@n!vader: Eben nicht 100% - das BIOS blieb bis jetzt "außen vor".
 
@el3ktro: schmipft jetzt nicht auf mich los ( bin halt noob wie die meisten hier ) aber warum muss man sich heutzutage noch mit so BIOS rumaergern? ich mein jetzt nicht die tatsache das sowas natuerlich gebraucht wird, egal in welcher form. worauf ich hinaus will ist, warum ein mainboard heutzutage keinen schnellen speicher onboard hat ( jetzt nicht gleich an arbeitsspeiche denken sondern vielmehr an DDR4 speicher mit recht hohen taktungen ) in dem ein betriebsystem gewisse dateien einspielen koennte, der dann direktverbindung zum cpu hat und nicht ueber irgendwelche flaschenhaelse umd dann auch die so geruehmten kernel von linux mit schnellen zugriffen zu stuetzen? ( korrigiert mich wenn ich irgendwas gerade verpeil )
 
Da kann man nicht viel Korrigeieren, weil das völlg daneben liegt, was du dir denkst.
 
endlich ein weiterer schritt in die richtige richtung. linux rulez.
 
Es gab mal eine Zeit, da war es kein Problem sich ein modifiziertes Bios aus dem Netz zu holen. So hatte man dann mehr Overclocking Möglichkeiten. Es gab sogar mal ein Programm mit dem man über Windows versteckte Bios Optionen angezeigt bekam und verändern konnte. Unvergessen bleibt mir da das gute ECS K7S5A, welches sich nicht zuletzt wegen dieser Sache unheimlich gut verkaufte. Und heute freuen wir uns also über ein Open Source Bios......Was ist bloß passiert ???
 
Mal kurz zur Aufklärung, das besondere ist, das ein Massenmarkt-Desktop-MoBo unterstützt wird, in Emdedded und Serverbereich ist das nichts neues.
 
Sorry, aber die Begeisterung dafür kann ich einfach nicht verstehen. Welcher normale Privatanwender macht sich ein solches BIOS drauf, wer weiß, wer da was dran rumgecodet und verändert hat.
Ich würde mein Board und meinen PC (BIOS ist durchaus in der Lage bei falscher Programmierung zumindest CPU und Hardware zu schrotten) niemals riskieren, da vertraue ich eher Award und Phoenix und wie sie alle heißen.
 
Die VIA EPIA Boards werden doch auch schon lange unterstützt, ok sind nicht mehr zeitgemäß, aber auch Boards für Desktop-Einsatz...
Naja vielleicht wird jetzt endlich mal die Bootzeit erträglich!
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