Tele2 wehrt sich gegen TV-Beitrag - MP3-Datei

Das ZDF-Magazin Wiso sendete am 19. Februar einen Beitrag über das Unternehmen Tele2, dass einem Ehepaar ohne deren Zustimmung einen Preselection-Vertrag für den Telefonanschluss aufgedrückt haben soll. Tele2 geht jetzt dagegen vor. mehr...

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wenn eine bandaufnahme vorhanden ist, kann das ehepaar dagegen nichts machen, die zustimmung wurde damit rechtlich.
 
@Sirius5: Es ist nicht rechtens - ohne Deine vorherige Zustimmung eingeholt zu haben - Gespräche mitzuschneiden. Diese Aufnahmen können auch nicht vor Gericht verwendet werden.
 
@vloxx: dann lies dir mal die gesetze durch. jede bandaufnahme muss vorher angekündigt werden und die zustimmung muss gegeben werden. sollte das nicht der fall sein sind sie nicht gültig, sollte das der fall sein, dann ist es gültig und vor gericht verwendbar wie in diesem fall (zustimmung wurde von der frau direkt am anfang nach nachfrage gegeben). hör dir einfach die mp3 datei an :-). nichts anderes habe ich damit gemeint. denn wird eine zustimmung nicht gegeben gibt es normalerweise auch keine bandaufnahme.
 
@Sirius5: es besteht aber zumindest ein erweitertes rücktrittsrecht, da der vertrag ja nur mündlich zustande kam. das wissen die meisten aber nicht und das wiederrum nutzen die unternehmen aus.
 
@Sirius5: Typisch für solche kleinen Fische... In meinen Augen eine Masche, die rechtlich nicht astrein ist. Bin zwar kein Rechtsverdreher, aber möchte es einmal bezweifeln, dass eine Aufzeichnung, die ohne Einverständnis des Gegenübers entstanden ist, rechtsgültig ist. Zudem sind telefonische Vertragsabschlüsse auch nicht unbedingt bindend, da es sich um eine Spontanentscheidung handelt. Die Überrumpelungsmasche wird leider zu oft mit Erfolg benutzt... Dabei ist's ganz einfach: Schreiben mit folgendem Inhalt an Tele2 schicken: Vertragsverhältnis bestreiten mit Nichtwissen, auf Unzulässigkeit der MP3-Aufnahme hinweisen und mit Strafanzeige wegen Betrugversuchs und Nötigung androhen, sollte Tele2 das Vertragsverhältnis nicht sofort auflösen und dies schriftlich quittieren....
 
@Magnifizienz: ich habe ja nichts gegen das rücktrittsrecht geschrieben, denn das weiß ich selbst. es ging rein um die bandaufnahme und die ist rechtens (jeder der sie noch nicht gehört hat, sollte sie einfach runterladen und sich anhören). @ffx: hör dir einfach die bandaufnahme an.
 
@Sirius5: Da brauche ich nicht dei MP3-Datei anzuhören, da es streng genommen sogar unzulässig ist, solche Dinge online zu stellen und ich auch davon ausgehe, dass Tele 2 nicht das Einverständnis zur Aufzeichnung des Gespräches hatte. Von daher ist die MP3 an sich auch unzulässig, egal, was darin zu hören ist. EDIT: Ich würde sogar die Echtheit der MP3-Datei anzweifeln, denn heute ist technisch alles möglich... auch die Imitation von Stimmen...
 
@ffx: hör dir die mp3 datei an, dann hörst du das die ZUSTIMMUNG da war. des weiteren haben sie die anschrift der personen durch einen piep unkenntlich gemacht. also was willst du uns damit erzählen??? du stellst vermutungen auf, die du nicht beweisen kannst und wenn man dir etwas als gegendarstellung liefert, glaubst du nicht daran.
 
@Sirius5: Ich brauche auch nix zu beweisen, denn mir reicht das Wissen über die Tatsache aus, dass man jede Stimme per Computer modifizieren kann und auch eine MP3-Datei faken kann. Von daher bring du lieber den Beweis, dass die MP3-Datei echt ist, anstatt von mir den Beweis zu fordern, dass die Zustimmung nicht gegeben wurde :)
 
@Sirius5: Sie gibt KEINE ZUSTIMMUNG.
Sie gibt Ihr Einverständniss für die Aufnahme des elektronischen Anmeldeformulares und NICHT für die Aufnahme.

Es ist aber nicht immer so, dass eine Aufnahme ohne Genemigung nicht verwendbar ist. Im allgemeine ist das so, aber es gibt Ausnahmen. Zum Wohl der Allgemeinheit darf ein Richter verfügen, dass die Aufnahme angehört wird (Punkt 1).
Ist der Inhalt wichtig darf er Verfügen, dass die Aufnahme vor Gericht verwendet werden darf (Punkt 2).
Wenn P1 erfüllt ist, ist P2 noch lange nicht erfüllt.

Auch wenn P2 am Ende erfüllt ist, stellt die Aufnahme immer noch eine Rechtswidrifgkeit dar und so kann derjenige der die Aufnahme gemacht hat, noch rechtlich dafür belangt werden, was aber wieder ne andere Sache ist.

Hoffe dir hat das ganze en bissel geholfen...
Bin zwar kein Rechtsverdreher, aber auf dem Weg dorthin!

@ffx: Das überprüfen kann selbst ein "Normal User" schaffen... mann muss nur mit entsprechenden Programmen schauen, ob es mehr als eine Tonspur gibt, ob eine Tonspur eine nadere überlagert oder dort wo eine zweite auftaucht die erste Verschwindet.
Ich glaube kaum das Tele2 soviel kriminelle Energie in sowas investiert, um das so perfekt zu fälschen, dass man Techniken vom BND benötigt.

Desweiteren sind neben Tonspuren (technisches Merkmal) auch Fakten entscheidend wie Tonlage etc. wenn 2 Wörter hinterienander nicht die selbe Tonlage (man spricht auch von emotionaler Lage) haben, kann es auch eine Fälschung sein.
TV Magazine haben Kontakte zu Experten um dies herauszufinden und in jedem Polizeipräsidum Deutschlands sitzt min. einer der für sowas ausgebildet ist.

Wenn die Frau meint, es sei eine Fälschung, muss sie dies nur anzeigen.
 
@Sirius5: Man hört die Frage um Erlaubnis zur Aufzeichnung nicht, weil sie ja vor(!) Beginn der Aufzeichnung gestellt werden muss.
Logisch, oder?
 
hmn .. mal wieder etwas rechtliches... ist es denn überhaupt gestattet ohne Ankündigung Gespräche aufzuzeichnen ? Ich dachte es muß entsprechende Aktion vorher dem Gesprächspartner angesagt werden. Natürlich kann jeder irgendwelche Gespräche aufnehmen - solange sich niemand dafür interessiert merkts ja in der Regel auch keiner... Hmn - düst hier evtl. ein Rechtskundler rum ?

Gruß
Pyx
 
@powerpyx: Eigentlich ist es so dass fast alle Call-Center die Gespräche aufzeichnen. Diese werden dann für interne Zwecke benutzt um z.B. die Mitarbeiter besser zu schulen. Vor Gericht sind solche Aufnahmen eigentlich kein Beweis bzw. werden als Beweis nicht zugelassen. So sollte es eigentlich in unserem System ablaufen. Aber....
 
@powerpyx: wenn gespräche ohne deine zustimmung aufgenommen werden, dann sind diese rechtlich nicht gültig. da aber bei vielen hotlines die info kommt das gespräche aufgezeichnet werden können und man seine zustimmung schon am anfang geben kann wird das auch praktiziert. in den fall wurden die leute aber angerufen. dabei muss die anruferin den leuten ebenfalls sagen das sie das gespräch aufzeichnen werden und ob die personen damit einverstanden sind. wenn solche fragen kommen wie oben beschrieben, dann wird das nicht einfach während dem gespräch so einfach in den raum geworfen, sondern es wird die frage gestellt und danach muss die kundin antworten. ich hatte das schon mehr als einmal als mein vertrag bei V umgestellt werden sollte. damit kann ich mich am ende nie rausreden ich hätte davon nichts gewusst oder gehört, denn man wird gefragt und erst danach soll und muss man die antwort geben. damit ist das dann rechtlich.
 
@powerpyx: Bin kein Rechtskundler, aber ich geb mal meine Meinung dazu ab: Wenn's übers Telefon abgewickelt wird, dann gibt's offensichtlich keinen anderen "Beweis" für den Vertrag, als einen Mitschnitt des Gesprächs - schließlich wird ja nix unterschrieben. Vor Gericht z.B. dürfte dieser dann nicht als Beweis, aber als Anhaltspunkt gelten. Außerdem müsste ja trotzdem das Fernabsatzgesetz gelten und automatisch eine grundlose Kündigungsmöglichkeit einräumen, womit die Veröffentlichung durch das Ehepaar schon fast sinnfrei ist und theoretisch als Verleumdung gelten könnte. So sehe ich das.
 
@powerpyx: Bin zwar kein Rechtskundler, aber das Aufzeichnen von Telefonaten muss vorher angesagt werden und die Teilnehmer müssen dem zustimmen. Ist dies nicht der Fall, ist das nicht rechtens und kein Beweis vor Gericht. Aber bin mal gespannt ob das Ehepaar (habs net gesehen, sind aber bestimmt Rentner) jetzt rechtlich gegen Tele2 vorgeht, weil die Mp3 von dem Gespräch im Internet ist. (Was sie vermutlich erst aus der Zeitung morgen erfahren)
 
@powerpyx: Wo steht, dass der Mitschnitt nicht angekündigt wurde? Wäre ja nicht das erste Mal, dass sich jemand geprellt fühlt, obwohl er einfach nicht zugehört oder nachgedacht hat. Kenne auch solchen Fall, die war ganz perblex, das ihr schönes neues Handy für 9,99 einen Vertrag nach sich zog, der ein Komplettpaket von monatlich 59€ enhielt. Meinen Hinweis, dass sie dazu einen Vertrag unterschrieben haben muß, dementierte sie vehement. Stellte sich raus, irgendwo bestellt (wahrscheinlich wegen der Prämie) und das Paket an der Tür als empfangen quittiert, ohne dabei darauf zu achten, dass sie dabei den Handyvertrag unterschrieben hat.
 
@powerpyx: ganz am Anfang holt sie ihr Einverständnis ein (elektronisches Anmeldefomular = Bandaufnahme). Mal wieder ein Beispiel dafür, wie genau die Leute zuhören. Ich könnte schwören, daß sie glaubte mit der T-Com zu telefonieren :-).
Irrwitzig daran finde ich nur, daß dieser Anruf (Werbung am Telefon) verboten ist. Da will ich Tele2 mal sehen wo sie die Erlaubnis anzurufen auftreiben.
Grüße!
 
@powerpyx: 1. Mit der Zustimmung (also dem "Ja" am Telefon) sind die Eheleute einen Vertrag eingegangen. Nach Fernabsatzgesetz 2 Wochen danach noch kündbar. :-) 2. Es kann sein, dass die Eheleute darauf hingewiesen wurden, dass das Gespräch aufgezeichnet wird. Leider hören wie so oft die Leute am Telefon nicht zu, wenn man ihnen was sagt. Wenn die Aufzeichnung mitgeteilt wurde, kann die MP3-Datei ohne Probs rechtlich verwendet werden. ^^

@ FARMERBOB Wo steht denn, dass Werbeanrufe verboten sind????? Laut Fernabsatzgesetz erlaubt. :-)
 
@tipsybroom: richtig und nicht nur am anfang wird die erlaubnis zur aufnahme angefragt, sondern auch am ende der zusammenfassung der dame wird alles nochmals wiederholt. also ist die bandaufnahme auch vor gericht verwendbar und richtig. so können die beiden personen eigentlich nur von ihrem rücktrittsrecht gebrauch machen. ach ja, es sind mittlerweile 4 wochen bzw 1 monat und nicht mehr 14 tage :-). das ist eine abmahnung wert, wenn das gewerbliche verkäufer (zb ebay) noch drinnen stehen haben :-) EDIT: @FARMERBOB. solche anrufe sind nicht verboten.
 
@all: Danke für eure Kommentare! Ich habe im Heise Forum mittlerweile auch den entsprechenden Ansagetext des Callcenters gelesen. Allerdings, und das wird auch im Heise Forum bemängelt, ist mit der Aussage "dann beginnen wir jetzt mit der Aufnahme(!) ihrer Daten, das ganze imho immer noch sehr schwammig. Naja - Ich arbeite auch in einer Hotline, allerdings hauptsächlich Inbound. Wenn mal Outbound dann nur um mit dem bestehenden Kunden technische Dinge zu klären, nicht um ihm etwas zu verkaufen ^^. Anyway, Der Ganze Vorgang steht meiner Meinung nach schon auf der Stufe einer "Folge" und nicht mehr auf der Stufe der "Ursache". Wie bereits ein Vorredner gesagt hat - ColdCalls sind in Deutschland nicht statthaft. Da sollte man auf einen aussergerichtlichen Vergleich hinaus. Gruß Pyx
 
@powerpyx: so dann fangen wir mit der aufnahme des elektronischen anmeldeformulars an. einverstanden......"JA"
 
@Sirius5:

Da kannst du das noch so oft wiederholen, aber diese Formulierung hält vor Gericht niemals stand bei den strengen Anfroderungen an den Verbraucherschutz heutzutage. Da wurden schon viel eindeutigere Formulierungen als irreführend von den Gerichten verworfen!
 
@Sirius5 Natürlich sind Cold Call Anrufe verboten. Im übrigen ist der Vertrag nur rechtens, wenn auch schriftlich etwas vorliegt. Denn mündliche Vereinbarungen gelten nur solange das Gespräch andauert.
 
A) Stimm ich dir zu und B) Ich kann auch noch ein JA in jede aufnahme miteinfügen, kein problem sowas zu manipulieren :-) Will hier niemandem was unterstellen!!!
 
@mrk1988: kennst du den blauben pfeil??? denn auf wen bezieht sich deine antwort :-)
 
@Sirius Black: (du bist doch schon längst Tod :-) ) Den "blauben" Pfeil kennt er bestimmt nicht. "Denn auf "wen" bezieht sich"
 
@Sirius5: sry, hab ich total verpennt, bezieht sich natürlich auf dich in deinem 1. post und auf den 2. post xD
 
@He4db4nger: wer ist sirius black??? tastatur spinnt ab und zu :-) macht einfach mehrere buchstaben obwohl nur 1 gewollt ist. muss mal eine neue kaufen :-). ich bin nicht tod, das dauert noch ein bissel :-)
@mrk1988: kann passieren :-)
 
@Sirius5: Sirius Black __> Harry Potter. @all: Du bist toT. Tot sein. Der ToD. toTschweigen (Verb), toDunglücklich (Adjektiv)... alles klar? :)
 
Wieso machen solche leute kein Gebrauch vom 14-tägigen Widerrufsrecht? Dies beginnt mit erhalt einer schriftlichen belehrung. Also wenn man die konkreten Daten von Tele2 erhält. Falls man diese nicht mal bekommt hat man sogar ein nie endendes Widerrufsrecht. Wenn Tele2 dies nicht hinnimmt bekommen die Post vom Anwalt. aber den Widerruf haben die Wahrscheinlich nicht mal versucht.
Auerßdem sind as Cold-Calls und somit verboten!
 
@Desperados: Zeig mir ein Gesetz, wo diese Anrufe verboten sind! :-)
 
@Desperados: weil sie wahrscheinlich die frist versäumt hatten. daraufhin sagen sie einfach sie wussten das nicht und wiso ist darauf angesprungen :-) denen haben die wahrscheinlich nicht erzählt das es eine bandaufnahme gab. aber mal sehen wie es ausgeht. in diesem fall ist tele 2 im recht. EDIT: solche anrufe sind nicht verboten!!
 
Wikipedia:
Unerwünschte Telefonwerbung gegenüber Privatpersonen in Form sogenannte "Initiativ-Anrufe" ("Cold-Calls", Lehnübersetzung "Kalte Anrufe") ist in Deutschland nach §7 des Gesetzes gegen unlauteren Wettbewerb eine "unzumutbare Belästigung" und unzulässig, wenn nicht vorher eine Einverständniserklärung vorliegt.
 
Richtig, solche Anrufe sind ganz klar verboten und es gibt da sehr strenge Rahmenbedingungen inkl. Gerichtsurteile, auch eine frühere Geschäftsbeziehung reicht noch nicht aus, der Angerufene muss Werbeanrufen des Unternehmens zugestimmt haben. Das habe ich übrigens nie getan (selbst eine Geschäftsbeziehung war niemals vorhanden) und trotzdem wurde ich von Tele2 mehrmals angerufen, wie viele andere auch, Hinweise, das zu unterlassen, haben, wie bei allen Abzockerfirmen dieser Art, natürlich nicht gefruchtet.
 
@Sirius5:

Das war voll daneben. Meine Vorposter haben die Sachlage bereits zur Genüge ausgeführt. Einfach mal genau informieren - Tele2 hat sich mit der Veröffentlichung dieses Mitschnitts keinen wirklichen Gefallen getan. mal sehen, für wen dies größere Konsequenzen mit sich bringt. wenn sich die Familie einen gewieften Anwalt nimmt, dann kann das ganz bös für Tele2 enden - zumal auch die Änderung eines bestehenden Vertrages höchstwahrscheinlich nicht durch § 1357ff BGB gedeckt sein dürfte.
 
@Desperados: Es reicht doch schon eine "mutmaßliche Einwilligung" um diesen Anruf zu rechtfertigen, oder? Es kann ja sein, dass die Familie irgendwann im Zusammenhang mit dem Kauf einer Ware oder Dienstleistung von Tele2 ihre Daten angegeben haben und die Verwendung dieser nicht widersprochen haben... Tele2 muss klar und deutlich hinweisen, dass einer Verwendung widersprochen werden kann. :-)
 
Naja, wie auch immer. Bei uns zu Hause ist genau das Gleiche passiert. Ich kann mir nur vorstellen das dieses "Ja" mit einer Nebenfrage entlockt wurde. :-)
 
@SemTex: hör dir einfach die mp3 datei an (kannst du oben runterladen) und direkt am anfang bekommst du deine antwort zu deiner aussage :-)
 
@SemTex: Ich hab mir jetzt das Band nochmal angehört. Sie hat eindeutig zum Vertrag und zur Bandaufnahme zugestimmt. *lol* Ok, die Frau *PEEP* ist ja nicht mehr so jung. Vielleicht konnte sie sich nicht mehr an ihre Zusage erinnern. ^^
 
@Sirius5: was mich eher wundert warum das band schon läuft und dann erst danach gefragt wird ob aufgenommen werden soll im regelfall fängt das band mit der Aufzeichnung erst an sobald der eigentliche Anruf statfindet also das "verkaufsgespräch"
Ausserdem wird nicht von einer bandaufzeichnung gesprochen sondern"mit der Aufnahme des Elektronischen Anmneldeformulars" was wohl nichts mit einer bandaufnahme zu tun hat.

würde mich nciht wundern wenn da noch andere sachen bei rauskommen die für Tele2 schlecht sind. Mag niemanden was unterstellen, und alleine schon die MP3 online zu stellen war dämlich.
Das hat wohl mehr rechtliche Folgen als der vertrag :D
 
@SemTex: Wie es scheint, hat hier wohl noch keiner in einem Outbound-Callcenter gearbeitet und daher auch keine wirkliche Ahnung über den Ablauf solcher Anrufe. Daher beschreibe ich mal kurz die Vorgehensweise: Die Mitarbeiter kriegen nur rechtlich einwandfreie Verbindungsdaten von eventuellen Kunden, die irgendwo mal ihre Zustimmung gegeben haben. Bei dem Anruf stellt man erst sich und dann das Angebot vor. Hat man den Kunden soweit, klärt man ihn über die folgende Tonbandaufnahme auf und die rechtlichen Konsequenzen, die diese hat. Dann startet man die Aufnahme und führt das Gespräch wie bei der MP3 zu hören. Übrigens werden diese Anrufe auch nicht von Tele2 selber, sondern von externen Dienstleistern geführt. Und bevor ich jetzt angfeindet werde: Ich habe zwar in so einem Callcenter gearbeitet, aber keine Telefonanschlüsse verkauft. Die saßen aber mit im selben Büro und ich kenne die Vorgehnesweise daher. Rechtlich ist alles einwandfrei von dem Callcenter abgewickelt worden, und notfalls hat diese Aufnahme auch vor Gericht Bestand.
 
Naja, Das ist ja nicht das erste mal dass sich dieses Magazin etwas unseriös verhält. Oder werden manche Beiträge von Praktikanten ausgearbeitet?
 
Bandmitschnitte sind in dem Fall erlaubt, wenn der Kunde den Vertrag abschließt. Sprich wenn er eindeutig mit 'ja' antwortet. Solche Aufnahmen währen auch vor Gericht erlaubt. Die rechtliche Grundlage dafür kommt daher, da das Gespräch Vertragsbestandteil ist. Rechtlich einwandfrei. Ist bei vielen Call-Centern so. Ob man allerdings das Band frei zugänglich machen darf.... is ne andere Sache
 
Finde das richtig. Klar gibt es viele eunlautere Methoden von solchen Dienstleistern, aber i.d.R. erscheint vor jedem Telefonat ein Hinweis, dass mitgeschnitten wird und man kann bei Wunsch den Mitschnitt ausschalten lassen. Die Frau hat nun wirklich ganz deutlich Bestätigung gegeben und der Rechtsvertrag ist in meinen Aufen völlig legitim. Da könnte einiges auf das Ehepaar zukommen, denn sowas kann vor Gericht als starker wirtschaftlicher Schaden dargelegt werden.
 
Aber von Tele2 ist ja wohl das erste rechtswidrige Verhalten ausgegangen, da sie einen Werbeanruf gemacht haben, der in Deutschland ohne Aufforderung des Angerufenen rechtswidrig ist. Deswegen stehn sie da wohl rechtlich auf einem schlechten Standpunkt. Mich haben die auch schon mehrfach angerufen ,bis ich sie dann mal darauf hingewiesen habe ,dass ich diesen Anruf nich gewünscht habe und sie somit gegen das Verbraucherschutzgesetzt verstoßen. Bevor ich dann den Namen des Mitarbeiters erfragen konnte um diesen Anruf zu melden wurde aufgelegt. Seit dem rufen sie auch nicht mehr an.
 
Ihr müsst euch die WISO Sendung in der ZDF Mediathek auf der Homepage von ZDF ansehen, es ist eindeutig dieselbe Frau wie in dem Videobeitrag und auf der mp3 . Man kann vll. irgendwo ein Ja reinmanipulieren aber Sie erzählt ja noch ihre ganzen privaten Daten am Telefon von daher kann man schon davon ausgehen das Sie dem Vertrag freiwillig zugestimmt hatte. Hier ist der Link http://www.zdf.de/ZDFmediathek/inhalt/4/0,4070,4392836-0,00.html
 
@all: wen es interessiert: http://www.heise.de/newsticker/meldung/84893 ZITAT: "Verbraucherschützer haben davor gewarnt, Verträge am Telefon mit Call-Center-Mitarbeitern abzuschließen. Viele Firmen ignorieren ganz bewusst das Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb, das das Anbahnen von Vertragsabschlüssen am Telefon gegen den Willen der Menschen verbietet"
 
Das sind größten Betrüger die es gibt.Meine Oma ist drauf reingefallen.Bei neukauf vor ein paar Wochen wurde sie angesprochen naoh Telefonnummer und Namen gefragt angeblich kann Sie einen Monat kostelos telefonieren,jetzt hat sie einen Vertrag obwohl nichts unterschreiben wurde.Wir haben uns bei Neukauf beschwert denn die haben ja Ihre Erlaubniss gegeben das im Vorraum geworben werden kann.Wir waren nicht die einzigen die sich beschwert haben.In Zukunft dürfen die zumindest bei uns nicht mehr werben.
 
Zunächst dachte ich ja, dass hier wiedermal die Firma (tele2) der böse ist, aber wenn ich mir so die .mp3-Datei anhöre, dann wird mir irgendwie klar, dass die Mutti da einfach zu dumm ist. Der Fall hat meiner Meinung nach nichts mit Betrug zu tun. Die Tante bekam alles genau erklärt und hat immer schön mit "JA" geantwortet. Sie kann jetzt ganz normal den Vertrag kündigen oder ihn nutzen, wie sie mag. Aber Sie braucht sich nicht wegen Betrugs oder sonstwas zu beschweren. Das ist Meine Meinung.
 
@demmi: Sie hat sich aber beschwert, kuckma in den Link [o10] :)
 
@demmi: Jo, ich kuck mir den Beitrag gerade an. Aber die Frau Schelenz hat einfach Unrecht. Sie hat ganz klar eingewilligt und somit den Vertrag abgeschlossen. Sie braucht sich also nicht zu beschweren und behaupten, sie hätte von nichts gewusst oder sie hätte keinen Vertrag abgeschlossen.
 
Hallo,

leider ist das Vorgehen von Tele2 kein Einzelfall sondern die Realität, es werden ständig Leute unverlangt angerufen und ihnen Verträge ohne ihre ausdrückliche Zustimmung aufs Auge gedrückt. Das externe Call-Center wird sicherlich auf Provisionsbasis bezahlt und die Telefonagenten interessiert es doch einen Dreck, ob der Kunden PreSelect will oder nicht, für die zählen nur Verträge.

Meine Eltern hat es auch getroffen, meine Mutter wollte ausdrücklich nur Informationen zugesandt haben, gekommen ist ein Vertrag mit der umstellung auf PreSeletion - dies war nicht gewünscht.

Ich hab dem Vertrag fristgerecht widersprochen, aber Tele2 ist ja so unverschämt und wartet diese 14-Tage nicht mal ab, sondern beauftragt die T-Com sofort mit der Umstellung.
Ende vom Lied: Vertrag von Tele2 wurde aufgehoben, Anschluss von T-Com bereits umgestellt und PreSelect auf Tele-2 geschaltet, jetzt kann ich der T-Com hinterlaufen und das ganze wieder rückgängig machen lassen.
Ich hab mich bei der BundesNetzAgentur beschwert, die verweisen auf den Verbraucherschutz, aber ein Abmahung von denen bringt auch nichts. Tele-2 ist beim Landgericht in Düsseldorf Dauergast wegen derartiger Abmahnungen, wie gerade wieder zu lesen war.

Es wird Zeit, das mal von höherer Ebene auf Tele-2 eingeprügelt wird und das richtig, damit denen mal endlich das Handwerk gelegt wird. Deren Kundenmarketingmethoden sind nicht nur unverschämt sondern am Rande der Legalität und dem gehört Einhalt geboten. Wenn die nicht durch Leistung überzeugen können und solche Methoden nötig haben, sollte dem ganzen von gerichtlicher Seite ein Ende gemacht werden.

Ich kann jedem nur raten, wenn irgentwer von so einem CallCenter anruft, sämtliche Freundlichkeiten zu vergessen und sofort aufzulegen.
Ich hab letztens noch eine Werbe-Frau von Arcor mit aller Freundlichkeit aus dem Haus geworfen, die sind nicht besser.
 
eine einwilligung ist schnell gegeben - wer hat noch nie bei einem gewinnspiel auf zb ner messe mitgemacht? daten drauf könnte ja ein auto geben. solche datensätze werden dann verkauft. das betrifft auch sachen im web - ein falscher haken und die erlaubnis für werbung is gegeben.
 
@djculan: stimmt :-) ich bekomme jeden tag auch viele briefe in denen ich autos, reisen und viel viel bargeld gewonnen habe :-). aber das juckt mich nicht....briefkasten auf, brief raus, brief lesen, mülleimer auf, brief rein....zufrieden :-)
 
War mal dabei bei so einem Anruf.

Das ging so schnell und das JA war für eine Frage vornedran und der am Telefon hatte aber schon ganz schnell eine andere entscheidene Frage gestellt ... da entstand der Eindruck, man hätte JA zu seiner letzten Frage gesagt = Ja zu einem Vertrag.

Ganz raffiniert und ich denk mal, da sind hochausgebildete Psychologen am Werk, die genau wissen, wass so ein Agent wie und zu welchem Zeitpunkt sagen muss. Und das schlimme daran ist, dass es zu einfach ist, so dass auch etwas Intelligentere drauf reinfallen

 
@hjo: Du hast sicher Recht , laut der mp3 ist der Vertrag aber eindeutig und klar zustande gekommen , den Agent kann man gut verstehen was genau Sie zu verkaufen versucht und mit Rausreden von wegen ich hab das nicht verstanden wirds relativ dünn sein. Im ZDF hatte Sie alles bestritten, auch dieses Telefon Gespräch. Allerdings denke ich auch das Meistens sowas wie auf der mp3 keine so deutlichen Regelfälle sind, da wird dann schon schnell gesprochen um den neuen Kunden einfach mit zuviel nutzlosen Informationen zu beschwatzen.
 
@ MS168 : Sorry, aber wenn man diese Frau (das Opfer) hört, merkt man an der Stimme, dass die gar nicht richtig weis, was da abgeht! Absolut kein Plan. Was war vorher passiert. Vor der ganzen Fragerei! Die Agentin nutzt das wohl aus.

Achte mal auf das JA. Die Betonung. Als sollte sie einfach nur Bestätigen, was die Agentin fragt
 
@hjo: Bei den technischen Angaben z.b. ISDN FAX und Telefon reagiert die Frau Schelenz aber relativ eigenständig und für mich vom Thema her überzeugend , also Sie weiss schon um was es geht , die Umstellung ihrer Anlagen auf Tele2 . Natürlich fehlt der erste Teil des Gespräches , dort könnte die Agentin möglicherweise erzählt haben das TEle2 zur Telekom gehört. Allerdings bestreitet Frau Schelenz dieses komplette Telefonat im ZDF . Ihre Glaubwürdigkeit ist auf sehr wackligen Füssen.
 
@hjo: Auch wenn das ein Drecksladen ist so darf man da keine Verträge abschliessen und sich dann im TV hinstellen und ein auf unschuldig und unwissend machen, wenn die Frau Schelenz Pech hat wird sie nicht nur von Tele2 rechtlich belangt sondern auch vom ZDF , ich glaube nicht das Die sich dort hochseriöse Sendungen von irgendwelchen Lügnern kaputtmachen lassen wollen.
 
@MS168: Ich kann dir nur voll und ganz zustimmen.
 
Ähmm...darf man denn einfach so und ohne die Zustimmung des Kunden so ein Gespräch veröffentlichen?
Das finde ich jetzt mal mindestens genauso dreist, wie diese Drückermethoden.
 
@ukroell: und um sich vor der Zahlung von paar müden Euro zu drücken vor ein Millionenpublikum zu stellen, dreist zu lügen und eine Firma in den Dreck zu ziehen - ist was in deinen Augen?
 
Ich habe schon öft gehört das einige (nicht alle!) dieser Fallbeispiele wenn Kunden sich über Firmen beschweren schlichtweg erstunken und erlogen sind. Fernsehen und Zeitungen prüfen eben leider zu wenig selbst nach und glauben dem vermeindlichen Opfer schnell und stellen sich mit aller Macht dahinter. Da werden Firmen und Privatwohnungen von Fernsehteams belagert und Angestellte regelrecht verfolgt und am Ende hat das Opfer die Medien belogen. Bitte nicht falsch verstehen - es gibt GENUG Fälle wo alles korrekt dargestellt wird und die Medien "die richtigen" am Kragen haben, da bin ich mir sicher. Aber diese Nachricht reiht sich nur ein zu dem was ich auch schon im Bekanntenkreis hören durfte und was eigentlich auch jedem klar sein sollte: Was ist Fernsehen kommt oder in der Zeitung steht (vom Internet fang ich lieber erst gar nicht an) ist nicht zwangsläufig so wie es dargestellt wird. Oft sind Berichte einseitig, manche sogar einfach erlogen. Also nicht immer einfach alles glauben ...
 
Tele 2 ist sowieso ein kapitel für sich.Habe mit denen auch so meine Erfahrungen gemacht.
 
Habe auch einmal den Versuch gemacht bei Tele 2 Kunde zu werden. Als sich aber im Vorfeld schon Unregelmäßigkeiten aufgetan haben, habe ich den Vertrag frisgerecht widerrufen. Trotzdem hat mir Tele2 - obwohl ich die Zusicherung schwarz auf weiß von der Gesellschaft hatte - trotzdem meinen Anschluß illegal umgeschaltet, mir von meinem Konto abgebucht, auch dies hatte ich schwarz auf weiß, daß dies nicht geschehen würde. Trotz alledemTele2 glaubt machen zu können was Sie will. Zusagen und Zusicherungen dieser Firma sind wenig wert als das Papier auf dem es geschrieben wird.

Leute laßt die Finger hier weg, ein durch und durch unseröser Anbieter!
 
Ich hab auch mal einen Anruf bekommen. Allerdings von der T-Com. Ich hab eingewilligt, das mir ein Prospekt zugesendet wird. Stattdessen wurde das Produkt einfach bestellt... PS: ICH konnte mich durchsetzen. :)
 
Da die Dame der Aufzeichung am Anfang und dem Vertrag zugestimmt hat und dieses alles auf Band aufgezeichnet wurde, ist der Vertag rechtlich nicht zu beanstanden, beinhaltet aber ab Eingang ein 14 tägiges Rücktrittsrecht ohne Nennung von Gründen. Die Frau wurde ordnungsgemäss darauf hingewiesen. Ich sag dann meistens schon am Telefon, daß ich das Gespräch auch mit aufzeichne, das wirkt wunder :-)
 
Hallo,

also ich finde auch das der Vertrag rechtens ist und bin voll auf der Seite der Telekom.

Die Dame von Tele 2 hat sich ja 2 bis 3 mal wiederholt das es umgestellt wird und sogar am Schluss ist zu hören das die Rechnung umgestellt wird und wenn die Frau auch noch Ihre Telekom Nummer und alles durchgibt ist sie ja selber schuld !

Also nicht nachher die Unternehmen schlecht machen.

Gruß
 
Ich glaube nicht, dass dieser Vertrag rechtens ist, da die gute Frau gar nicht der Anschlussinhaber ist, sondern ihr Mann. Und der hat sein Einverständnis zur Vertragsänderung nicht gegeben.

"Sind sie der Ehegatte?"
"Ja"
Können Frauen auch Gatten sein? :D
 
also dann mal ganz von vorne!
1. die zustimmung zur aufzeichnung MUSS gegeben werden! wird sie nicht gegeben, ended das gespräch mangels rechtsverwertbarer formalitäten hiermit!
2. die frau hat sehr wohl das recht den anschluss zu ändern, denn als ehepartnerin kommen ihr nahezu dieselben rechte zu wie ihrem mann!
3. der vertrag ist gültig! es wurden mehrmals abfragen getätigt, ob die frau damit einverstanden ist, es wurden ihre persönlichen daten abgefragt und es wurde explizit gefragt welche anschlüsse auf tele2 umgestellt werden sollen!

wer nicht hinhört oder es sich hinterher anders überlegt sollte die schuld nicht auf die firma abwälzen sondern auf sich selbst! es ist ja nicht so das tele2 auf die frau zugegangen ist (s. unerlaubte telefonwerbung).
 
@bamesjasti:" es ist ja nicht so das tele2 auf die frau zugegangen ist (s. unerlaubte telefonwerbung). "
Darum geht es ja! Sie wurde auf jeden Fall angerufen.
Und ich habe den Eindruck, daß die ganze Nation nicht weiß, ob Telefonwerbung erlaubt ist oder nicht. :-(

Grüße!
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