Patente: Ballmer redet Linux-Community ins Gewissen

Linux Während einer Präsentation vor Finanzanalysten in New York machte der Microsoft-Chef Steve Ballmer klar, dass man das eigene geistige Eigentum beschützen wird. Die Zusammenarbeit mit Novell zeigt sehr deutlich den Wert dieser Ressource. mehr...

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Jaja... was würde wohl international mit dem Ruf von MS passieren, wenn die gegen Linux juristisch vorgehen würden? :)
 
So kann man auch Konkurenz ausschalten.
Denn kaufen könne sie ja Linux nicht sonst hätten sie es schon lange getan.
 
@kottan: Man hatte es mal versucht und wäre daran fast zu Grunde gegangen.
 
@lazka: Unwissende Lehrer, wie in Russland. Und von einer Klage absehen wenn ein Microsoft-Verbot droht. Zu den Patenten ... warum zahlt Microsoft da wohl mehr als Novell ? Weil wohl mehr aus dieser Richtung verletzt werden.

Hier wird immer über Verallgemeinerung geheult ... Aber Onkel Ballmer darf hier alles opensource über einen Kamm ziehen ? Ich selbst betreue ein solches Projekt und finde solche Aussagen gelinde gesagt zum kotzen.
 
@lazka: juristisch ist Linux gut organisiert, wen will man verklagen - es gibt ja keinen Eigentümer. @xpapa: MS hat keinen Lehrer in Russland verklagt. Das war die russische Förderation ... Nebenbeigesagt: wenn MS Linux durch Kauf aus der Welt schaffen wollte, hätten sie es irgendwie schon geschafft. Aber die wollen so kleine Stechmücken auch leben lassen.
 
@222222: Kleine Stechmücken? Der größte Teil des Internets läuft unter Linux - Linux dominiert die Top 500 der Supercomputer, Linux ist in immer mehr Handys, PDAs und Smrtphones zu finden, Linux verbreitet sich auch auf dem Desktop - zwar langsam, aber stetig. Ganze Städte, Regierungen steigen um, die deutsche Botschaft ist komplett umgestiegen, nur ein paar Beispiele.
 
@el3ktro: Huiii Linux ist ja wie ein Virus. Es verbreitet sich exakt genauso :D
 
@el3ktro: nun glaub mal schön dran
 
@lazka: die, die Linux (in den USA) benutzen und damit den Verstoß gegen Patente "fördern"
 
@222222: Also die Server-Verteilung im Internet ist ja bekannt (z.B. Netcraft), die Top-500-Liste der Supercomputer ist öffentlich einsehbar, dort findet sich kein einziger Windows-Rechner. Das München und Wien auf Linux umsteigen/umgestiegen sind dürfte ja hinlänglich bekannt sein, daneben währen noch Los Angeles, das schwedische Militär, Paris, die niederländische Regierung und viele andere zu nennen. Die deutschen Botschaften haben vor einigen Jahren komplett auf eine Linux-Kommunikationsinfrastruktur umgestellt, auch das kann man nachlesen. In Brasilien ist Linux zur Zeit total im Kommen, Venezuela und Kuba haben einen Umstieg zumindest angekündigt. Die französische Nationalsammlung hat mirgriert, ebenso das kanarische Bildungsministerium und dessen Schulen. Die spanische Region Extremadura hat fast komplett mirgriert, Karstadt hat Linux-Kassensysteme, die niedersächsische Polizei und Steuerverwaltung hat Linux-Desktops, die kroatische Regierung beginnt ebenfalls mit ersten Tests, die italienische Bank BPU hat auch migriert. So, das sollte erstmal reichen. Wenn du mir nicht glaubst: Google.
 
@el3ktro: Das sieht ja blendend aus für Linux. Warum wollen dann eigentlich alle Microsoft-Protokolle offengelegt haben? Brauchts doch gar nicht. Früher oder später ist Microsoft ja eh tot, wenn es so weitergeht.
 
Er meinte mit "dass zahlreiche Linux-Systeme das geistige Eigentum von Microsoft nutzen" bestimmt Samba. Und da kann ich auch verstehen das er sauer wird, denn das SMB-Protokoll ist nicht frei und die Entwickler von Samba haben es auch nicht lizenziert. Solange die Entwickler das "geistige Eigentum" anderer einfach nutzen ohne zu fragen oder sogar in bester Crackermanier Reverse-Engineering betreiben wird Microsoft keine andere Wahl bleiben als jeden Dreck zu patentieren. __ Auf jeden Fall finde ich es einen guten alternativen Weg wenn über solche Agreements Microsoft und die Entwickler freier Software zu ihrem Recht kommen.
 
@DennisMoore: Genau das ist was ich meine, "bestimmt..." Hier werden Vermutungen etc geschürt ohne irgendwie konrekt zu werden und ohne, dass jemand die Chance hat sich zu verteidigen und es zu widerlegen, wer weis was mit Samba los wäre, wenn ne Klage kommen würde, was hätte die EU dazuzusagen, ich sage nur Offenlegung der Schnittstellen.
 
@DennisMoore: Reverse Engineering ist keineswegs verboten. Vor allem in der EU nicht, solange du nicht den Quellcode eines Produkts 1:1 kopierst kannst du alles nachprogrammieren.
 
@[U]nixchecker: Bei Samba kannst du nix widerlegen. Außerdem wurden überhaupt keine Anschuldigungen in dem Sinne gemacht das man etwas beweisen oder belegen müßte. Und mit der Offenlegung ist das auch so ne Sache. SMB ist eben Microsofts "geistiges Eigentum" und ob das offengelegt wird oder nicht sollte Microsoft entscheiden und nicht Dritte.
 
@el3ktro: Reverse Engineering mag nicht von der EU verboten sein, von den Herstellern der Software aber allemal. Und ich kenne kein Urteil oder Verfahren bei dem die EU gesagt hätte: Bei uns ist das erlaubt also sind deine Vorgaben nicht zulässig, Hersteller. Also wäre ich im Moment vorsichtig damit, jedenfalls solange es keine Referenzfälle gibt.
 
@DennisMoore: Der Quellcode von Samba liegt offen. Also brauch Microsoft nur mit dem Finger auf die betroffenen Stellen zeigen und das Projekt zu verklagen. Nur dann müssten sie vor Gericht selbst erst mal beweisen ,dass das von ihnen abgeschaut wurde. Wie macht man das? Sie müssen ihre eigenen Quellen offenlegen. Das könnte zumindest das Samba Team und deren Rechtsvertreter fordern. Nur auf sowas wird sich Microsoft nicht einlassen und solange kann Microsoft nur schimpfen, mehr nicht. Da sie auf kurz oder lang in Europa ihre Schnittstellen offenlegen müssen ist das Problem eh beseitigt...
 
@DennisMoore: beim Chaos-Radio wurde gesagt, "Vorsicht mit dem Begriff 'Reverse Engeniering'!". Den MS-Netzwerk-Code zu Disassemblieren wäre Reverse-Engeniering, nicht aber die Methode, den Datentranfer in MS-Netzwerken zu analysieren.
 
@DennisMoore:
Hallo altes Haus! Die Sache mit dem geistigen Eigentum ist etwas vertrackter. Reverse Engineering ist per se derzeit ausschließlich durch den DMCA in den USA verboten. Ansonsten ist das überall in der Welt erlaubt. Denn wo kein Gesetz da auch keine ahnbare Straftat. Dadurch können also nur amerikan. User oder Linux-Distributoren verklagt werden. Da MS das bisher aber nicht getan hat, sondern seit Jahren in der Hinsicht immer nur FUD verbreitet, denke ich mal, das da auch in Zukunft nichts passieren wird.
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@omg123:Ja, ich bin auch gespannt, wann denn nunmal die Interfaces veröffentlicht werden. Mittlerweile zieht sich das Kartellverfahren ja auch in der EU schon über einige Jahre hin.
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@der_da: Daten aus Datentransfers werden analysiert um Rückschlüsse auf die Funktionen zu erhalten. Und das ist eben genau reverse engineering. Du gehst eben ohne Spec an die Analyse eines Programmes.
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@DennisMoore: OT: Solltest Du mir nichtmal den Namen der Technologie verraten, der die Thread Priorisierung unter Windows Vista ermöglicht?
 
@kirsche40: Dann sollte da im Rest der Welt mal gesetzlich nachgelegt werden. Ich hoffe mal das die EU zur Abwechslung mal was sinnvolles macht und RE untersagt. Ich fände es als Firma (und auch als privater Entwickler) nicht gut wenn meine Programme reversed werden und ich somit um meine Entwicklungsarbeit die da drinsteckt gebracht werde. Und zum OT:Nein,sollte ich nicht. Ich halte mich nämlich im Gegensatz zu vielen anderen an die Richtlinien von MS und werde die Infos da lassen wo sie sind und nicht weitergeben. Da mußt du dir schon einen anderen suchen dem Richtlinien und Verträge egal sind.
 
@omg123: Ich denke Microsoft könnte auch so argumentieren das die reine Funktion von Samba nur möglich sein kann, das das Protokoll analysiert und nachgebaut wurde und das MS das untersagt hat. Quellcodevergleiche sollten nicht notwendig sein. Und wenn die Offenlegung trotzdem erforderlich sein sollte, dann wahrscheinlich unter einem NDA und nur einem kleinen Kreis von Personen die entscheiden ob die Anschuldingung zutrifft oder nicht. Vielleicht hätte MS schon längst was derartiges angeleiert, aber möglicherweise haben sie auch Vorteile von der Existenz von Samba. Wer weiß....
 
@DennisMoore:Ich sehe nicht, das Verbote von Reverse Engineering (RE) etwas bringen - außer anfälligere Systeme. Die meißten sicherheitskritischen Bugs werden nämlich nicht von den Herstellern entdeckt, sondern von anderen Firmen oder Hackern. Sagt Dir das Tool ethereal bzw. wireshark etwas? Wenn Du RE verbieten willst, wird dieses unverzichtbare Tool für die Netzwerkanalyse, also auch für die Software-Neuentwicklung, illegal. Das selbe hat man auch schon Frau Zypris gesagt, als sie das UrHG verschärft hat. Was Deine Paranoia angeht. Ich habe nach dem Namen der Technologie gefragt und nicht nach den Einzelheiten. Oder bist in der Beziehung schon genauso krank wie Microsoft, wo man denkt, das mit der Bekanntgabe der Interfaces Betriebsgeheimnisse preisgegeben werden? Orwells Neusprech läßt grüßen oder wie?
 
ballmers sprüche kennen wir doch schon. alles nur heisse luft. die angst-mach strategie von microsoft.
 
@reap: du bist ein Sprücheklopper
 
Redet Community ins Gewissen, das ist aber ein schöner Ausdruck für Rufschädigung. Man stellt die Behauptung auf, dass Linuxsoftware die MS Patente verletzt und behält sich vor Patentklagen durchzuführen. SCO wird ja mittlerweile ausgelacht und jetzt kommt MS daher mit der nächsten Rufschädigung. Nur, dass sie es schlauer machen, SCO musste ja derbe einstecken, weil es keine Beweise gibt, MS geht gar nicht so weit sondern stellt einfach Behauptungen auf, die ja eh keiner widerlegen kann, da ja nicht angesprochen wird um was es konkret geht. Das sind Geschäftspraktiken, vom all so sauberen "Weltmarktführer".
 
@[U]nixchecker: Ich glaub nicht das sich MS so weit aus dem Fenster lehnen würde ohne konkrete Informationen zu haben , für unbewiesene Rufschädigungen anderer dürfte in der Firma kein Platz sein.
 
Dann soll er doch Roß und Reiter benennen, wenn er so klare Beweise hat. Hat er aber wohl offensichtlich nicht. Das Ganze dient doch nur der Verunsicherung von Großfirmen / Regierungsstellen: Da hören die Abgeordneten/Manager/Stadträte: "Oh, geistiges Eigentum verletzt. Patentklagen" und sagen dann: "Das Risiko ist uns zu groß, wer weiß, was da noch kommt. Nicht dass wir umsteigen, dann kommen Patentklagen und dann gibt es keinen Support mehr für unsere Distribution bzw. wir werden auch noch mit verklagt. Also steigen wir lieber nicht auf Linux um"
 
Da scheinen beim sympathischen Steve "Sound of Silence" Ballmer aber die Nerven blank zu liegen.
 
@X.Perry_Mental: Warum sollten die blank liegen? Worüber müßte er sich denn Sorgen machen?
 
@DennisMoore: Du hast die Berichterstattung zum Vista-Start in den Medien verfolgt? Achte mal auf den Grund-Tenor, den man dabei Microsofts neuem Betriebssystem entgegenbringt. Da geht es nicht mehr so sehr um Fehler als um "zu wenig, zu spät, zu fett, zu halbherzig und am Bedarf der User vorbei." Dazu kommt dann noch die Debatte um das integrierte, von vielen gefürchtete aber meist nicht verstandene DRM usw. Die Folge ist, dass das Image von Windows schaden nimmt und immer mehr User auf der Suche nach einer Alternative sind. Darüber sollte man als Chef schon nervös werden.
 
@X.Perry_Mental: den mal an den lügendedektor anschliessen :-)
 
@X.Perry_Mental: Ach so, das Presse blabla und die Meinungen der Fachleute. Da geb ich nix drauf. Die reden heute so und morgen so. Und "zu fett, zu spät" sind subjektive Meinungen. Ich finde z.B. das es keineswegs zu fett ist und zu spät ist es auch nicht. Zu spät wäre es wenn XP nicht mehr aktuell wäre und wir ganz dringend ein neues Windows-System bräuchten, aber keins hätten. So ist es eher zu früh.
 
Wie sieht es denn aktuell eigentlich mit Softwarepatenten aus? Hat sich da schon was getan, oder konnte man das bisher immernoch verhindern? Ansonsten seh ich da auch keine Chance für MS irgendwas einzuklagen, schließlich ist Linux ja normalerweise for free. Problematisch wirds halt bei Bezahl-Distributionen. Aber ich kann mit nicht vorstellen, dass man jemanden verklagen kann, der zwar vielleicht was "nachgebaut" hat, daraus aber keinen Profit macht.
 
@demmi: Wieso? Im Regelfall steht hinter jeder Distribution eine Person / Organisation (Foundation). Dann verklagt MS genau diese...
 
Empfiehlt SUSE Linux von Novell __- um zu einem späteren Zeitpunkt, wenn es dann nur noch diese Distribution am Markt gibt (bzw. praktisch jeder diese Distribution nutzt - und ich rede nicht von den Privatpersonen sondern den Volumenkunden wie große Firmen, Behörden, sonstige staatliche Stellen), dann Novell aufkaufen zu können? Die Idee von MS ist doch: Verunsicherung der (Groß-)Kunden die sich sagen: "OK, wir wollen auf Linux umsteigen. Welche Distribution nehmen wir? Bei Novell SUSE Linux haben wir kein rechtliches Risiko hinsichtlich irgendwelcher Patentklagen, also nehmen wir diese Distribution." Wenn die dann auf Novell SUSE Linux umgestiegen sind (wenn sie schon auf Linux umsteigen), dann kann MS später Novell aufkaufen und hat mit einem Schlag einen Großteil der Linux-(Groß)Kunden - und dann schauen wir mal, wie sich SUSE Linux weiterentwickelt...
 
@unikum: es wird immer ein 'arme Kinder Dasein' fristen und verschwindet wie es gekommen ist - oder es wird platt gemacht. So ist das doch im Leben, oder?
 
@unikum: Mhh klingt ein bisschen Paranoid - aber die Idee ist gar nicht übel. Ich denke ich würde es so machen :D
 
Tja, Novell ist drauf reingefallen, wie viele vor Novell auch schon. Dabei hätte ein Blick in die Vergangenheit doch gereicht um zu zeigen, dass das letzte woran man denken sollte ist mit Micrsoft "gemeinsame" Sache zu machen. So ziemlich alles, was die in ihrem Werdegang angefasst haben war danach kaputt und schlichtweg durch irgendetwas von Microsoft ersetzt. Ich fürchte man kann getrost davon ausgehen, dass ihnen dieser Deal nochmal als Eingeständnis von Patentverletzungen unterstellt wird und zwar von Microsoft. Ich hab' schon zu Anfang gesagt die ganze Geschichte ist seitens Microsoft sowieso nur deshalb initiiert worden, um späteren schwachsinnigen Ansprüchen Nachdruck zu verleihen, die Äußerungen des werten Herrn Ballmer zeigen, dass der Wind genau aus dieser Richtung weht. Bleibt nur zu Hoffen, das Novell aus der Geschichte wider Erwarten doch mit nur kleinem Schaden wieder rauskommt und, um dem ganzen vielleicht doch noch im Ansatz etwas positives ab zu gewinnen, vielleicht endlich jemand da oben aufwacht und Microsoft schlichtweg zwingt alles zu dokumentieren, was sie denn so auf den Markt blasen wollen - dann gäb's die ganze leidige Diskussion nicht mehr, wir hätten eine ganz wunderbare Interoperabilität zu bewundern und das Problem des Quasimonopols hätte sich auch ganz schnell in Wohlgefallen aufgelöst.
 
@ooohaaa: Seit Novell auf Linux macht, kann man Suse in die Tonne treten. Eine absolut unbrauchbare Distrubtion. Wer andere Meinung ist, bitteschön. Es gibt weitaus bessere Versionen. Zu wenig Linux, zu viel Novell-politik.
 
@ooohaaa: Ich glaube nicht, dass die auf irgendwas reingefallen sind, für die ist die Situation Spitze, viele Firmen sind verunsichert, wissen aber, wenn sie Novells Linux nehmen sind sie auf der sicheren Seite. Das ist natürlich Spitze für Novell.
 
@ sesamstrassentier : novell hin , novell her . opensuse hat macken , ok . 10.2 ist meiner meinung nach aber die zweitbeste suse aller zeiten
 
Ich finde es immer lächerlich wenn dieser Ballmer anderen vorwirft ,dass sie geistiges Eigentum anderer mißachten! Selbst zieht seine Firma solche Dinge durch: http://tinyurl.com/ytv2ct
 
@omg123: Hehe, ja, ein sehr schöner Beitrag, zeigt die unfreiwillige Ironie, die Microsoft an den Tag legt, kriegst 'nen + von mir!
 
@ooohaaa: Danke!
 
er hat schon immer die drecksarbeit von microsoft gemacht. unser wichtel weiss nur leider nicht wovon er spricht. ein emotionaler mensch der aber von der materie null ahnung hat. emotionen zeigt man bei microsoft ja gerne. man betrachte die "wow" werbekampange. eine kampange die darauf abzielt ihre jünger in den bann zu ziehen. das erinnert immer mehr an eine sekte. und wer seine öffentlichen auftritte sieht, wird dieses gefühl einer sekte erst recht bekommen. microsoft strauchelt in eine gefährliche ecke, ich hoffe die bekommen noch die kurve. am besten ohne ihren ms-troll steve. linux wird wohl langsam zu einer ernsten gefahr. natürlich wird es das, steve lässt ja keine möglichkeit aus dieses mit seinen angsterfüllten aussagen zu untermauern. schön wenn microsoft mal langsam aufwacht, aber das image von microsoft sinkt immer mehr. dank steve ballmer.
 
@sesamstrassentier: Balmer ist CEO. Solche Leute müssen per Definition keine Ahnung haben. Dieser Schlag Mensch muß nur die eigenen Firma irgendwie pushen. Er ist den Investoren gegenüber direkt verantwortlich. Für mehr ist ein CEO nicht da. Wenn er dann noch ab und an wie hier Aufgaben der Marketing-Abteilung übernimmt ist das sein Bier. Also warum aufregen. Der Typ ist eine Lachnummer - wie jeder CEO.
 
"dass zahlreiche Linux-Systeme das geistige Eigentum von Microsoft nutzen - welche Patente konkret verletzt werden, ist nicht bekannt" .. soll wohl heißen, dass man gar nicht weiß, ob Patente überhaupt verletzt werden, bzw. die Patente noch eingereicht werden müssen
 
@der_da: Das ist primitivstes Ballmer-getöse. Der Wert dieser Aussage ist gleich NULL.
 
An sich hat der recht. Ich mei, wenn ein Vistabeitrag kommt, dauert es keine 5 Minuten, bis ein Linuxfritze schreit, MS hat da eh von Linux geklaut. Dabei haben die Linuxdesktops einen Haufen Ideen vom Windowsdesktop geklaut.
 
@Kirill: man sollte bei solchen nachrichten immer etwas hellhörig sein. steve ballmer weiss genau was passiert, wenn die patentschlacht eröffnet wird. ich schätze dann muss microsoft sehr tief in die tasche greifen, damit "sein" windows überhaupt noch läuft.
 
im prinzip haben doch beide geklaut und zwar von UNIX ...
 
@Blaex: Und von was hat UNIX geklaut?? Man muß irgendwann einen Schlußstrich ziehen, sonst haben nämlich alle Systeme von den alten Lochstreifencomputern geklaut. Die Fenstertechnik geht jedenfalls auf Microsoft zurück. Kurz danach hats Apple nachgemacht. Unix gabs schon vorher soweit ich weiß und MS-DOS hat davon abgeguckt.
 
@DennisMoore: Microsoft waren die ersten ,die die Fenstertechnik etnwickelt haben? Ich dachte immer das war Xerox ,die die erste Grafische Oberfläche entwickelt haben und zwar für den Alto und den Star. Das war in den 70er Jahren. Nachdem Xerox kein interesse mehr an der Weiterenwicklung hatt übernahm Apple dies. Apple waren dann die ersten die die heut bekannte Fenstertechnik und die Mausbedienung mit Pulldownmenues definierten. Das erste System von Apple kam 83/84 auf den Markt. Meines Wissens übernahm dann Bill Gates diese Idee für Windows 1.0, dass erst 20. November 1985 auf den Markt kam. Dannach kann schon rein zeitlich betrachtet deine Aussage nicht stimmen.
 
@omg123: Stimmt,das hatte ich falsch in Erinnerung,dachte aber es stimmt und habs nicht verifiziert.Ich lasse es auch extra stehen damit alle meine Schande sehen können.Jetzt geh ich erstmal in den Keller und geißel mich zur Strafe etwas :-).Nix für ungut.
 
Ballmer qasselt viel, aber erfolgreich verklagt wurde bisher Microsoft wegen "gestohlenem geistigem Eigentum". Der Coup, bei dem Microsoft als Finanzier über Strohmänner und Tarnorganistaionen fungierte, mit SCO als Klagetr0ll gegen Linux und Firmen, die Linux benutzen, hatte sich zum beliebten Wochendvorprogramm entwickelt, aber nur sinnlos Geld verbrannt. Balmer sollte besser beim Stühlewerfen bleiben. :-) Gruß, Fusselbär
 
Und Microsoft benutzt meine Luftschlösser. Verklagen werd ich die!
 
@Rika: Meinst du das neue SecurityAirLockBoost? :D Ich dachte du hättest das unter LGPL gestellt..
 
ballmer aka papa schlumpf: wenn ihr alleine in den wald geht aka linux benutzt dann kann es passieren das ihr nicht mehr heim findet aka die aktuell eingestzte distibution verklagt wird und ihr eure eltern nie nie wieder seht aka unglaublich viel geld für eine migration hinlegt.
danke steve aka papa schlumpf wir sind aber schon gross und können uns den weg ganz gut merken aka es ist genug gehirn vorhanden um die low level psyco masche im ansatz zu erkennen :)
 
Patente sind eh der größte Müll den es gibt.. Sowas hemmt die Entwicklung.
 
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,468159,00.html Sieht gar nicht gut aus für Microsoft. Aber geschieht ihnen ganz recht.
 
Ich habe nicht genug Ahnung von Linux um die hier entbrannte Diskussion um weitere technische Details zu bereichern.
Also betrachte ich das ganze mal aus der Sicht, eines logisch denkenden Mitbürgers.
Microsoft ist in der Vergangenheit niemals zimperlich oder zurückhaltend mit Konkurenten oder Firmen umgegangen, die MS Patente verletzen, oder bei denen auch nur der Ansatz einer Patentverletzung zu erkennen war. Gegenüber Linux allerdings, werden ständig Vorwürfe erhoben, diese aber nie konkretisiert. Ebenfalls bemerkenswert ist, das diese Vorwürfe immer dann in den Raum geworfen werden, wenn MS seine Felle davonschwimmen sieht. Kaum wird bekannt, das eine größere Institution (Stadt, Land, Behörde usw) auf Linux umsteigen will, bellt MS wie ein angeschossener Hund. Wenn MS wirklich konkrete Beweise für Patentverletzungen durch Linux hätte, würde die Rechtsabteilung von MS mit allen Möglichkeiten um sich schlagen. Sonst ist man doch auch nicht so zimperlich. Ich nutze MS Produkte und ich nutze sie gern. Hier geht MS meiner Meinung nach den falschen Weg und macht sich unglaubwürdig. Just my 2 cent
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