BITKOM: Online-Shopping in Deutschland boomt

Internet & Webdienste Laut einer Studie des Bundesverbandes Informations- wirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM) erfährt Online-Shopping in Deutschland derzeit einen Aufschwung wie nie zuvor. Mit einem Umsatz von 46 Milliarden Euro im Jahr 2006 sei ... mehr...

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Wenn Onlineshopping nicht zu noch mehr Arbeitslosen führen würde, könnte ich es sogar begrüßen. So bleibt doch ein bitterer Beigeschmack, bei der News.
 
@karstenschilder: wo ist da der zusammenhang?
 
@karstenschilder: Verstehe ich auch nicht, glaubst du das im Versandhandel keine Menschen arbeiten?
 
@nim & Nick1: Durch eBay & Co. haben viele dieser kleinen Händler gar kein eigenes Lager mehr. Sie versenden von einem Zentrallager. Habt ihr schonmal so ein Ding von innen gesehen? Ich ja: Da sind Regale bis zur Decke mit Robotern, die die Artikel automatisch bis in die letzte Ecke fahren und sie rausholen. Die bestellen Artikel werden automatisch aus den Regalen geholt und in einer Wanne gekippt - nur die PackerInnen packen dann die Pakete. Die Labels für das Paket und die Rechnungen mit den jeweiligen Briefköpfen liegen bereits gedruckt in der Wanne ... die ganze Buchhaltung und Nachbestellung läuft automatisch. Das Lager, in dem ich zu Besuch war, verwendet eine Software, welche versucht Trends zu entdecken und dementsprechend Hardware im Voraus einkauft. Wenn 100 ATIs und 30 NVIDIA verkauft wurden, werden das nächste Mal 150 ATIs und 50 NVIDIA vorbestellt (nur so als Beispiel).
 
@nim: Jetzt überleg doch mal. Je mehr im Internet gekauft wird, umso weniger Umsatz machen die richtigen Märkte und Ketten. Nach und nach (was bereits zu beobachten ist), werden dann Märkte geschlossen, weil es unrentabel wird. Und wohin mit den Mitarbeitern? Zum A-Amt natürlich. Fachmärkte in allen möglichen Ortschaften zu betreiben erfordert wesentlich mehr Personal, als ein Onlineshop. Mit einigen O-Shops hatte ich von Arbeit aus schon zu tun. Vor allem die kleinen und Billigen sind meist 1-2 Mann Unternehmen.
 
@karstenschilder: Das Problem mit den kleinen Läden ist, dass der Lohn, die Miete und natürlich die Lohnnebenkosten in Deutschland viel zu hoch sind. Wenn ich im Laden um die Ecke 70 EUR für eine 80 GB HDD bezahle und im Internet 40 EUR mit Versandkosten, dann warte ich lieber zwei Tage auf den Postboten.
 
@TobWen: Leider betrifft es aber eben nicht nur die kleinen Läden. Auch größere Geschäfte, wie z.B. Karstadt, bauen bereits fleißig Filialen ab.
 
Die Arbeitsplatz-Vernichtung hatten wir schon bei "Online-Banking"! Meine Bank schließt eine Filiale nach der anderen, und ich mache Online-Banking" dafür auch verantwortlich. Warum sollte es beim "Online-Shopping" anders sein? "Online-Konsum" ist zwar super praktisch, vernichtet aber auch Arbeitsplätze.
 
@karstenschilder: Ich kann dem bedingt zustimmen, allerdings werden die kleinen Läden schon seit Jahren von Riesen-Märkten in die Mangel genommen. Der kleine Laden um die Ecke kann mit einem Mediamarkt nicht konkurrieren, wobei dafür die ganzen DAUs verantwortlich sind, da Mediamarkt zu den teuersten Läden gehört die ich kenne. Aber jeder DAU rennt dahin weil er meint "Geiz ist geil" und sieht dabei nicht das der kleine Laden in der PC-Meile den Preis schon um 20% unterbietet. Und dann kommen halt die Online-Shops und unterbieten diesen Preis wiederum um 15% oder mehr. Aber dennoch, gehen dann auch Arbeitsplätze verloren, sowohl bei den kleinen Läden, als auch bei den riesen-Ketten. Wenigstens hat man dann den trost, das man als Arbeitsloser wenigstens günstige ware im Internet bekommt. :-)
 
@karstenschilder: Heult doch! Man kann Veränderung auch als Chance begreifen. Wenn hier jemand der Meinung ist, der Betrieb eines Versandhandels ist Zuckerschlecken, kann ja gerne einen eröffnen.
 
Kommt noch hinzu das gewisse Leute verkaufen und nur 1 Euro verdienen. Diese machen den Markt kaputt. Würden manche mal nachrechnen... . Meine Mutter verkauft mittlerweile auch nebenbei bei eBay. Der Arbeitsaufwand also die Zeit die drauf geht, steht in keinem verhältniss zu dem was man verdient. Oft sind es Hartz Empfänger die sowieso zuhause sitzen und die sich natürlich über die 200€ freuen die sie am Versand verdient haben. Aber jemand der ein Geschäft hat kann es sich nicht leisten einen Artikel für 1€ mehr zu verkaufen als er im EK gekostet hat. Die EVK's der Hersteller sollten eingehalten werden. Ich kennen nun schon Hersteller die Wiederverkäufern auf die Finger hauen wenn sie zu billig sind.
 
Wenn ich bequem via I-net die Preise vergleichen kann kein Wunder,bei uns sind etliche Produkte in der Stadt teurer als im i-net store samt Lieferkosten.
 
@evil-tears: Seh ich auch so, vor allem wenn man sich mal die Preise einiger Läden wie z.B. Media-Markt anschaut...für den Verbraucher ein riesen Vorteil...
 
@evil-tears: Besonders bei so Geschäften wie Media-Markt oder Saturn seh ich mitlerweile keinen grund mehr einzukaufen weil ich nicht einsehe für den schlechten Service mehr zu zahlen. Die setzen einem unfreundliche Verkäufer vor die weniger Ahnung von der mAterie haben wie man selber. Da informier ich mich lieber im INternet selber über die produkte und bestelle dann günstig im shop.
 
@ripdeluxe: willst du mir erzählen das ein normal denkender mensch in nen discounter geht und sich beraten lässt? da sag ich nur selber schuld :p ich geh für sowas meist in fachgeschäfte. und man mag es kaum glauben man krigt in kleinen fachgeschäften nen guten service und meist sogar noch günstiger bzw mindestens die gleichen preise wie im discounter (mediamarkt / saturn
 
wenn ich ne geforce 8800 gts bei media mark für 699 euro liegen seh kauf ich sie doch auch lieber online hehe
 
Es ist nicht nur der Preis der im internet billiger ist. Wenn ich da manchmal durch ein Saturn/Media Markt/Karstadt gehe sind teilweise Packungen halb demoliert und aufgerissen und auch die Auswahl ist meist auf Noname billig Artikel beschränkt ausser natürlich 2-3 Marken Sachen. Ich kauf einfach gern zum Beispiel bei Amazon ein das auch noch billig und in einem großen Sortiment und nicht nur Elektroniksachen.
Dann kann man auch immer noch verschiedene andere Sachen mitbestellen wo man selbst manchmal in großen Kaufhäusern nicht bekommt. Und man bezahlt keine Versandkosten ist nach 1 Tag da und zudem noch eine prblemlose Rückabwicklung falls der Artikel mal nicht gefällt. Internetbestellung ist einfach billiger und jedenfalls aus meiner Sicht viel besser als innen Geschäft zu gehn man darf halt nicht bei irgendwelchen unseriösen superbillig Stores kaufen
Bei Waren wie Kleidung oder halt Haushaltswaren würde ich aber weiterhin innnen Sipermarkt/Kaufhaus gehn auch wenn das im Internet geben würde.
 
@Motherbrain: Dem kann ich nur bedingt zustimmen... Habe mir neulich im Karstadt einen Yakumo 22" TFT für mein Macbook Pro gekauft und das für einen Preis, der bei allen Preissuchmaschinen um über 20 Euro höher ist.. (Selbst ohne Versand teurer)

Ich mag es lieber schnell und will meine Ware sofort in den Händen halten... Inet-Shopping nervt mich manchmal... Dauert immer so lange...
 
@hit&run: Also ich finde nicht, das das liefern lange dauert.. Zwei Tage kann doch wohl jeder warten.. (Amazon)
 
Ich hab paar Jahre bei media und sautrn gearbeitet.
Die Mitarbeiter dort sind meist sicherlich bemüht gut zu beraten, die sind mit einigem Abstand betrachtet arme Schweine .Mehr will ich dazu nicht sagen.
Es gibt Produkte die will man anffassen und sehen, und dafür ist solch ein Kaufhaus allemal gut. Auf den Bildern im Inet wird einem nicht immer ein optimeler Eindruck eines Produktes vermittelt. Und man kann je nach Angebot auch im Kaufhaus einen schnapp machen. Ich kaufe aber auch mitlerweile viele Produkte online, aber zb. das Bild eines Monitors im Vergleich zu einem Anderen live, kann kein OnlineTest vermitteln.
Der Ärger geht ja schon los wenn was mit der Lieferung nicht stimmt und der Versender nicht einsehen will das der Fehler bei ihm liegt oder die Ware defekt ankommt usw. das ist der Shop vor Ort meist im Vorteil . Es gibt Platz für beide Vertriebsformen, und die großen nutzen längst Beide. Ich sehe im Onlinevertrieb eher eine Changse für die Kleinen die es so vor wenigen jahren nicht gab, und dort entstehen auch neue Arbeitsplätze.
 
EBAY und AMAZON FTW!!!!
Da bestelle ich ohne ende..da is alles am start...alles..
Wenn ich mich nicht irre will Amazon ja bald mal ESSEN verkaufen..und kostenlos nach hause liefern...GEIL..ich bin singel..ich brauch das!!!!!!!!
MFG Roman^^
 
@RomanGV1: 'Five exclamation marks, the sure sign of an insane mind.' - Terry Pratchett. weil's grad so passend ist...
 
@RomanGV1: ICh denke nicht, dass man sich ne Freundin bei Amazon bestellen kann :)
 
im Netz liegt die Zukunft !!!!! Wenn wir uns dagegen stellen verzögern wir es im besten falle nur, aber es wird sowieso, da können wir nichts ändern.
 
Der Trend zum Inet-Shopping ist mit Sicherheit großes Verschulden der Händler vor Ort. Die Preise sind bei Mediamarkt und Saturn teilweise über denen der Hersteller. Die immer wieder angepriesene Kundenberatung unserer gebeutelten Händler, ist sowieso unter aller S…. Ich habe im Internet schon Artikel gekauft, die bis zu 40% unter Händlerpreis lagen, mit org. Rechnung und Garantie. Wenn ich mir z.B. einen Fernseher im Inet-Shopping kaufe, wird er mir bis nach Hause geliefert und ich habe 14 Tage umtauschrecht ohne wenn und aber. Kaufe ich bei Händler vor Ort, muß ich mir einen Transporter leihen, Benzin, Parkgebühren und Zeit einkalkulieren. Ich bin nicht der Wohltäter der Konzerne, die dann das Geld für Werbung z.B. “Schweinewerbung“ ausgeben. Wenn bei Mediamarkt ein Arbeitsplatz gestrichen wird, wird im Internet ein neuer geschaffen.
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