EU will Roaming-Kosten senken - Industrie wehrt sich

Telefonie Gestern wurde bekannt, dass die EU unter der deutschen Ratspräsidentschaft die Kosten für Auslandsgespräche mit dem Handy durch regulierende Eingriffe drücken will. Die Netzbetreiber kündigen nun ihren Widerstand an und will dabei die Kraft ihrer ... mehr...

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Die sollten lieber mal bisserl bei den Inlandspreisen eingreifen -.-
 
@X3cCMD: Da Stimme ich dir voll zu. es kann doch nicht sein ,dass vom Festnetz ein Anruf nach Brasilien billiger ist, wie das auf ein Handy um die Ecke.
 
@X3cCMD: @brasil2: Es ist ja auch billiger, nach Amerika (oder von USA nach DE) zu telefonieren (1 cent), als innerhalb des Ortes. Idee: Über Amerika in den Ort telen. 2 cent?!
 
@X3cCMD: Selbst ein Anruf über VoIP zu einem Handy in Kanada ist billiger als ein Ortsgespräch bei vielen Anbietern hier in DE.
 
Warum regen sich da die Anbieter so auf wenn es doch eh keine Notwendigkeit in deren Augen gibt? Rein theoretisch könnte es denen doch glatt egal sein, aber offensichtlich scheint eher andersrum der Fall zu sein.
 
@doneltomato: nur getroffene hunde bellen... stimme dir zu
 
Oh doch. Natürlich ist eine Regulierung notwendig! Das kann doch nicht sein, dass man extrem viel für ein Gespräch bezahlt, nur weil man gerade in einem anderen Land ist. Und den Konkurrenzdruck, der angesprochen wurde, sehe ich nirgends. Ich war über Weihnachten in Ägypten im Urlaub und hab eine Handyrechnung von über 10,- € zusätzlich erhalten, nur weil ich 1x eine Fehlverbindung und 1x unter 2 Minuten telefoniert hab!! Das muss man sich mal vorstellen! Klar ist Ägypten jetzt nicht EU, aber das spielt hierbei keine Rolle.
 
Die Saftsäcke verdienen sich ne Goldene Nase und jammern rum, wenn z.B. die fetten Roaming-Gebühren von derzeit 2€ für den Angerufenen gesenkt werden sollen. Letztendlich wird doch eh nur von einem Netz ins andere telefoniert, wieso da solch horrende Preise verlangt werden entzieht sich jeglicher Logik (außer dass man kräftig Kasse machen will). Übrigens sind SMS früher als ein Nebenprodukt freier Netzbandbreiten entstanden und waren damit kostenlos.
 
Hey, das ist freie MArktwirtschft, solange der Kunde die teuren Roaminggebühren zahlt, wird sich nichts ändern. Wozu ne staatliche Regulierung?
 
@mcbit: Um Preisabsprachen der Anbieter zu entschärfen.
 
@mcbit:

Jetzt fehlt bloß noch der schlaue Satz: "Wenns Dir hier nicht gefällt, dann zieh woanders hin."
 
@mcbit: ich weiss nicht wo du lebst, ich zumindest in deutschland und wir haben hier eine soziale marktwirtschaft.. wohin der pure liberalismus führt kannst du in jedem geschichtsbuch nachlesen, stichwort: industrialisierung. es ist nämlich so: freie marktwirtschaft ist voll fürn arsch und funktioniert in der praxis nicht. es ist eine utopie, genauso wie z.B. der kommunismus. das der staat eingreift ist unerlässlich.
 
@B@uleK: Die freie Marktwirtschaft funktioniert nicht? Wie sieht es denn mit den USA aus? Die haben nämlich eine freie Marktwirtschaft. Und der Wirtschaftswachstum ist meines Wissens sogar noch nen Sprung größer wie hier bei uns. aber @mcbit: es ist doch so, dass wir alle von den Netzbetreibern abhängig sind. Du kannst doch nicht im ernst sagen, "nein, dafür zahl ich keine 2€".. da hast du alleine keine Chance! Und wenn du mal telefonieren *musst*, dann wirst du da auch nicht drum rum kommen. Die Preise sind viel zu überhöht und nicht gerechtfertigt, es ist eine gute Sache, dass die EU das jetzt erkannt hat und dagegen angeht.
 
also, erstmal hat die USA keine freie markwirtschaft. zwar sind sie viel weiter von einer sozialen markwirtschaft entfernt als wir (was ich eindeutig sehr negativ finde) aber "frei" von gesetzen ist auch das ami land (zum glück) nicht ganz). und z.B. ein kartellamt (worum es hier ha auch gerade geht, kartelle = preisabsprachen) haben die amis auch und das schreitet auch oft genug ein. insofern kann von einer freien marktwirtschaft auch in den USA keine rede sein. ganz abgesehn funktioniert in den USA überhaupt nichts. die verhältnisse dort sind erbärmlich. da leben scharenweise hungernde menschen auf der straße. so was gibt es z.B. in deutschland gar nicht. hier hat jdere der will, ein dach übder dem kopf und genung zu essen, - auch ohne arbeit. und soo gut ist die wirtschtschaftliche lage der USA bei weitem nicht. die halten sich im grunde nur dadurch über wasser, dass die weltwährung dollar ist bzw. insbesondere öl in dollar gehandelt wird. da hab ich mal was gelesen: dass die USA wirtschtschaftlich völlig zusammenbrechen würde, wenn das mal nicht mehr so ist. (der €uro ist ja auf dem vormarsch..) weiss ich aber nicht soo ganz genau. :)
 
@mcbit: Die Wirtschaft wird aber als freie Marktwirtschaft bezeichnet. Dass sie nicht völlig frei von Gesetzen sein kann, ist ja wohl logisch, aber dennoch haben sie im Gegensatz zu uns eine freie. Und so gesehen: Wenn die USA von dem Dollar abhängig ist, dann ist ja wohl Deutschland von den Exporten abhängig. Wenn die zusammenbrechen, kann man Deutschland abhaken. Es ist klar, dass immer eine gewisse Abhängigkeit vorhanden ist, aber das hab ich auch gar nicht in Frage gestellt. Ich meinte nur die Wachstumsrate ist größer als bei uns. Bei uns spricht man ja schon von 2-3% von einem normalen Wachstum..
 
nein, eine freie marktwirtschaft ist es dann, wenn der staat nur noch die aufgabe des s.g. nachtwächters übernimmt (nachtwächterstaat). d.h. es gibt keine vorgeschriebenen markgesetze, sondern nur eine freie marktwirtschaft. der staat hat dann nur die aufgabe, die innere sicherheit zu gewährleisten, so dass das system (der markt) nicht durch z.B. kriege gestört wird. das währe eine freie markwirtschaft.. so ist das aber nicht in den USA. dort gibt es sehr wohl gesetzte und behörden die den markt überwachen und regulieren (wie schon gesagt, z.B. kartellamt). folgerichtig ist das wirtscahftssystem in den USA keine freie marktwirschaft. es sogar relativ weit davon entfernt. was natürlich stimmt, ist das das system der amis um einiges "freier(/=schlechter?->imho zumindest)" ist als unseres.
 
@B@uleK: Ich bin kein Freund der liberalen freien Wirtschaft. Aber hier wird wegen solchen Scheiß reguliert. Aber solch sinnvolle sachen wie Positivliste für Medikamente oder Mindestlohn scheitern.Auf Medikamente und existenzsichernden Lohn ist man angewiesen, aber nicht aufs billige Telefonieren. Und welche Soziale Marktwirtschaft meinst Du? das war5 mal, wird jährlich immer weiter abgebaut, dazu kommt, dass der deutsche Arbeiter in einem Hochpreisland mit dem Arbeiuter aus China konkurriert - einen Tiefpreisland mit entsprechenden Löhnen. Eine Regulierung, was billige Chinaimporte betrifft, vor allem von Firmen, die vorher in D ansässig waren, wäre viel wichtiger.
 
@mcbit: über die praktische umsetzung unseres systems kann man viel diskutieren, ich bin mit sehr vielen sachen auch nicht einverstanden, es läuft vieles falsch, das bestreitet niemand. tatsache ist aber auch, dass es uns (in DE) im vergleich zum rest der welt (oder zum allergrößten teil) sehr sehr gut geht und unser sozialsystem seines gleichen sucht. aber ja, es läuft sehr viel falsch, das ist z.K.
 
@CruZad3r: Egal welche Marktwirtschaft in Amerika herrscht, auf jeden Fall ist dieses Land ein Beispiel dafür, wie man es NICHT machen sollte ! Denke da grad mal an den Austoß der Klimaverändernden Gase. Es ist eine Schande dass sich dieses, ach so fortschrittliche, Land noch nicht dazu bewegen konnte da einzugreifen. Wir sollten unseren Nachkommen eine bessere Welt hinterlassen, was die machen geht aber wohl drastisch in die Richtung Weltuntergang....von den Kriegen mal ganz abgesehen...
 
Ich habe mir in Pakistan eine Prepaid Karte gekauft und konnte von da für knapp 10-12 cent nach Deutschland aufs Festnetz telen. Aufs Handy kostete 40 cent. Das waren mal geile Preise.
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