Panne: Amazon verkauft Notebook für 12,35 Euro

Internet & Webdienste Der Online-Versandhändler Amazon.de hatte in der vergangenen Nacht ein ganz besonderes Schnäppchen auf Lager. So wurde ein Notebook vom Typ "Sony Vaio" für nur 12,35 Euro verkauft, obwohl es normalerweise für rund 1350 Euro angeboten wird. mehr...

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Tja leider hat da Amazon die besseren Karten oder? Ist doch eigt. nur eine Auspreisung. Und es steht bestimmt irgendwo Angaben ohne Gewähr oder?!
 
@1+3+3=7: so siehts aus! der Kaufvertrag kommt bei amazon erst mit der Versandbestätigung zustande. ich habe übrigens gestern Nacht auch zugeschlagen und heute eine Stornierungsmail bekommen - wäre auch zu schön gewesen :o)
 
@1+3+3=7: Ja Amazon hat in diesem Fall Recht, der Kaufvertrag ist nicht rechtskräftig, wenn der Kunde online die Bestellung abgibt. Somit kann Amazon davon zurücktreten.
 
@Waldmann: Das ganze hat nichts damit zu tun, dass der Vertrag online geschlossen wird, sondern einfach noch gar kein Vertrag zustande gekommen ist.
 
@1+3+3=7: Tja, leider hat amazon in der Bestellbestätigung die richtigen Sätze stehen, sodass leider kein Vertrag zustande gekommen ist...
 
@Lundy: Selbst wenn die "richtigen Sätze" nicht drinständen und Amazon ggf. sogar explizit schreiben würde, dass ein Kaufvertrag mit Aufgabe der Bestellung entsteht, könnte das Unternehmen diese Bestellung wegen Irrtums problemlos für null und nichtig erkären. Das ist ein wichtiger Bestandteil des BGB, und vor Gericht hätte der Käufer in einem so krassen Fall nicht die geringste Chance, Recht zu bekommen.
 
@BartS Genauso ist es. Gab auch schon Urteile dazu: Wenn es sich, wie hier, wirklich um einen Schreibfehler handelt (Komma scheint wohl verrutscht zu sein) kann der Anbieter den Verkauf verweigern.
 
@LostSoul: ja doch online.... im geschäft wird es durch handshake oder geldübergabe gemacht... online ist dasnicht möglich, omg Da es wort nicht möglich ist, ist offizielll kein vertrag zustande gekommen...
 
der sitz des unternehmens ist in den USA, und da ist alles möglich:D
 
@Meatwad: handelt sich hier aber um amazon deutschland, deren sitz also auch in deutschland ist :)
 
@1+3+3=7: Ein Vertrag ist eine Willenserklärung zweier Personen ein Produkt zu bestimmten Bedingungen und Konditionen anzubieten und anzunehmen. Normalerweise ist also schon ein Vertrag nach dem Gesetz zustande gekommen. Denn einer hat es angeboten und einer hat akzeptiert. Vor dem Gesetz würde Amazon wenn alles normal verläuft den kürzeren ziehen, aber 1000 Prozent.
 
@ Vaiotraum: Es gab niemals ein Angebot von Amazon... Mein Gott, kann denn hier niemand lesen?
 
das bild dazu: http://i1.tinypic.com/2s7gep2.jpg
 
@fishy: ich war so frei das Bild mal in die News einzubauen. Hoffe das ist iO. Danke :)
 
insgesamt waren 4 notebooks günstiger ... hatte alle 4 bestellt, jeweils 1mal :)

dann wurde erst die bestellung gelöscht ausm konto und paar stunden später kam eine email von denen bzgl. falscher preisangabe und stornierung der notebooks :(

hätte den ruhig bisschen später auffallen können xD
 
Es gibt Paragraphen die bestimmen wann ein Vertrag zustande gekommen ist. Aber wer will schon Amazon wegen so etwas verklagen?
 
@doneltomato: Ja und jene Paragraphen sind in diesem Falle auf der Seite von Amazon.
 
hmm vertrag kommt erst zu stande bei versand?
steht das in den agbs?

sobald die die auftragsbestätigung geben das die bestellung entgegen genommen wurde besteht doch schon der vertrag!?
 
@Hyperbit: Nein. Amazon bestätigt nach dem Einkauf nur den Eingang der Bestellung, nicht jedoch die Annahme des Angebotes des Kunden zum Kauf des Artikels.
 
@Hyperbit: "Bitte beachten Sie: Diese E-Mail dient lediglich der Bestätigung des Einganges Ihrer Bestellung und stellt noch keine Annahme Ihres Angebotes auf Abschluss eines Kaufvertrages dar. Ihr Kaufvertrag für einen Artikel kommt zu Stande, wenn wir Ihre Bestellung annehmen, indem wir Ihnen eine E-Mail mit der Benachrichtigung senden, dass der Artikel an Sie abgeschickt wurde."
So steht es in den E-Mails, für einen Vertrag müssen beide Parteien einwilligen und Amazon stimmt erst ein wenn der Artikel verschickt wurde (daher wird dann auch erst vom Konto das Geld abgebucht).
 
Angebot ist Angebot !!!!!!!! Wie bei Ebay :-) also Klagen
 
@lllBorislll: Und wo gab es ein Angebot? Es gab ausschließlich eine invitatio ad offerendum.
 
@lllBorislll: Angebot ist Angeot, Kaufvertrag ist Kaufvertrag! Und der kommt erst zu Stande, wenn der Händler deine Bestellung annimmt, was er aber nicht muss, da er nur Angebote macht, also dir anbietet, die Ware für einen bestimmten Preis bei ihm zu bestellen. Bei eBay ist das anders (aufgrund der AGB)!
 
@ TSMusik: Das ist eben *nicht* korrekt. Es handelt sich *nicht* um ein Angebot, sondern nur um die Aufforderung ein Angebot abzugeben (invitatio ad offerendum), was rechtlich etwas ganz anderes ist. Wäre es ein Angebot, könntest du es durch das Absenden der Bestellung annehmen und ein Kaufvertrag wäre geschlossen. Dass das bei eBay wiederum anders ist, hängt nicht mehr den AGB zusammen, sondern mit der Tatsache, dass es sich um eine gänzlich andere Vertragsart und ein anderes Verfahren zur zur Willensfindung der Vertragspartner handelt.
 
Es gibt auch noch andere gesetze, die eben solche Fehler auch erlauben und den kaufvertrag als ungültig erklären.
 
Schade, das wäre doch mal was. Dann würde ich alle Bestände kaufen und dann mit einer ordendlichen Gewinnspanne wieder verkaufen.
 
Leider hat amazon die besseren Karten. Lt. BGB kommt ein Kaufvertrag erst zustande, wenn beide Parteien den Entschluss bekräftigen, diesen zu schließen. Im Kaufhaus wäre dieses die Annahme des Geldes und nicht das bloße Ausstellen der Ware.
Das Anpreisen einer Ware erheblich unter Wert könnte aber eine Täuschung und unlauterer Wettbewerb sein. Schreib doch mal amazon, ob sie dir im Preis nicht entgegen kommen wollen, selbstverständlich mit einem sehr dezenten Hinweis auf das Gesetz über unlaut. Wettbewerb...
 
@dogtrainer: stimmt im Kaufhaus ...online so aber nicht ganz
wenn ihr die Sachen schon im Warenkorb hattet und amazon da den falschen (irrtümlich) Preis hatte, dan hat lt deutschen recht eher Amazon n Problem... denn die willenerklärungen für den Kauf waren bei Abschluß einander zustimmend. ... somit gilt der Vertrag als geschlossen und bedarf nur der erfüllung beider seiten. und nicht jede Klausel in AGBs ist rechtes, schon garnbicht wenn der Kunde benachteilig wird ... als ich würde zumindest versuchen zu klagen. ganz nebenbei...im Warenkorb eines Shop ist nix mehr mit unverbindlich und irrtum... was da steht ist vertragsbestandteil.
 
@dogtrainer: Warum müssen die Leute eigentlich zu Dingen Aussagen treffen, von denen sie offensichtlich keine Ahnung haben? Fakt ist: Der "Amazon-Fall" hat überhaupt gar nichts mit der genannten Kaufhaus-Analogie gemein, da dort der Kaufvertrag durch konkludentes Handeln geschlossen wird, während dies online durch Annahme der Bestellung erfolgt (i.d.R. via Mail, aber auch auf sonstigem Weg, da Kaufverträge regelmäßig der Formfreiheit unterliegen). Das Anpreisen der Ware zur Täuschung der Kunden, sog. fehlende Lockangebote, wäre zwar ein Verstoß gegen lauteren Wettbewerb, jedoch handelt es sich hier schon gar nicht um eine solches Angebot von Amazon, sondern offensichtlich um einen Inhalts- und Erklärungsirrtum. Die genaue Rechtsherleitung erspare ich uns hier einfach mal.
 
@ NullPlanVonNix : Nein, falsch. Die Angebote, die du online in einem Shop findest, stellen nur das Angebot zur Abgabe eines (Kauf-)Angebotes dar. Ob du diese in den Warenkorb packst oder nicht, ist ersteinmal unerheblich, weil sich dadurch die Rechtssituation nicht ändert. Wenn du schlußendlich eine Bestellung abschickst, ist das nicht anderes, als dass du sagst: "Ich würde gerne diese Artikel für den Preis von X kaufen". Die Annahme dieses Kaufangebotes kommt erst durch Bestätigung der anderen erklärenden Seite zustande, welche bei Amazon erst mit der Versandbestätigung erfolgt. Vorher ist Amazon jederzeit berechtigt, das Angebot von dir auszuschlagen - was sie in diesem Fall auch getan haben. Und das hat überhaupt nichts mit deren AGB zu tun, sondern ist einfachstes Kaufrecht.
 
@dogtrainer: Bei diesem Fall stimme ich dir zu, neben deinen Gründen kommt auch ein offener Kalkulationsirrtum in Frage, da jeder erkennen kann, dass Amazon Laptops sicher nicht zu einem ca 1% des normalen Preises verkaufen will. [br]
Aber das man mit Amazon immer erst einen gültigen Kaufvertrag mit der Versandbestätigung abschließt, wage ich zu bezweifeln. Denn was ist denn mit Vorkasse-Bezahlung oder Kreditkarte? Dann könnte Amazon das Geld ne Weile schön verzinst behalten und dann sagen, nein wir stornieren den Auftrag. Ich kenne die speziellen Gesetze des Fernabsatzes nicht (zu faul zum suchen), aber Schadenersatz könnte man dann sicher verlangen, Zinsen für 1500€ die man vorab überwiesen hat und vll nach 2 Wochen zurückbekommt.
 
@LepCot: Nein, ein Kalkulationsirrtum setzt einen gültigen Vertrag voraus, der in diesem Fall ja eben nicht vorliegt. Mit einer Irrtumserklärung iSd. §119 I BGB kannst du nur gegen eine rechtswirksame Willenserklärung anfechten. Im Falle dessen, dass Amazon tatsächlich sofort von einer Kreditkarte abbucht, könnte dieses tatsächlich als konkludente Zustimmung zur Lieferung und damit zur Angebotsannahme zu bewerten sein. In diesem Falle könnte Amazon dann aber tatsächlich noch anfechten und den Anspruch auf Lieferung im Nachhinein vernichten. Das hat aber nichts mit dem Fernabsatz (§312b ff. BGB) zu tun, da sich der Schadensersatzanspruch nicht aus einer Sonderregelung des Fernabsatzes ergibt, sondern eine normale Schuldrechtsfrage. Der Anspruch würde sich also aus §122 I bzw. §280 iVm §281 I o. §283 BGB.
 
So langsam kommt mir das so vor als wenn Amazon das zur eigenwerbung macht. So oft kann es doch schon fast garnicht passieren das der Preis falsch eingetragen wird. ISt ja nicht so als würde das nur einmal im Jahr passieren. Naja aber kostenlose Werbung is auch was feines ^^
 
@60KU: Werbung: amazon ist zu dumm preise richtig anzugeben oder dessen system ist schlecht. Jetzt besuchen.
 
Sowas gabs doch auch ma bei Medion in deren Onlineshop... da gabs DVD Player oder so für n paar Euro... ich wollt 2 bestellen: STORNO *GG*
 
hehe^^ das is ja ma geil würde zu gern wissen ab wann die ins katalog aufgenommen wurden :D vor 1.30 Uhr oder nach? außerdem wer träumt nich von so einem schnäppschen haha is doch der oberhammer 10stk kaufen für ca. 150€ und dann bei ebay verscherbeln für mehr als 10.000€ :D:D:D das nenn ich gut verdientes geld
 
wenn wir in amerika wären würden die leute die das gekauft haben die amazoner verklagen ^^
 
Ich habe auch mehrer Sub Notebooks von Sony gekauft. Waren nämlich auch noch andere Modelle billiger.
Aber leider glaub ich, dass die die nicht ausliefern müssen! Weil der Kaufvertrag erst mit der Versandbenachrichtigung zu Stande kommt!!!
Nur die Sache mit dem unlauteren Wettbewerb, damit können sich dann die Anwälte beschäftigen. Denn es ist schon komisch das da so viele Fehler passieren.
 
Wie letztens schon, weise ich gerne nochmal auf diese Seite hin, wenn jemand wirklich bei Amazon sparen will. Preisvergleich für Amazon:
www.mein-wunschpreis.com
 
Ihr redet hier immer von Angebot, man benutzt dieses Wort immer aber das ganze ist eine Anpreisung da es an die Allgemeinheit gerichtet ist :)...müsst ihr sonst mal googeln nach. Ein Angebot ist an eine Bestimmte Person gerichtet und eine Willenserklärung, Amazon richtet dies an die Allgemeinheit deswegen ist es eine Anpreisung...das Wort Angebot benutzt man auch in Prospeckten und co. aber gemeint ist eine Anpreisung. Aber das ganze findet ihr genauer bei Wikipedia erklärt....
 
Also ich hab das so in der Schule gelernt. Der Verkäufer (Amazon) gibt ein Angebot und der Käufer (der Kunde) akzeptiert dies und schon ist ein Kaufvertrag abgeschlossen.
 
@PizzaDox: und die leute die es mit kreditkarte gezahlt haben ,sind schon eigentuemer
 
@PizzaDox: Und schon falsch. S.o.
 
@PizzaDox: Es ist KEIN Angebot von Amazon. Lediglich ein sog. Invitatio ad offerendum. Eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes. Das "Angebot" von Amazon ist an die Allgemeinheit gerichtet und stellt kein Angebot im rechtlichen Sinne dar. Der Kunde gibt mit der Bestellung erst das Angebot ab.
Und selbst wenn Amazon dann annehmen würde, indem sie das Produkt verschicken (die Bestätigungsmail über die Bestellung ist ebenfalls noch keine Annahme), könnten sie immernoch mit §119 Abs 1. BGB das ganze wegen eines offensichtlichen Irrtums anfechten und würden mit Sicherheit bei einem solchen "preissturz" gewinnen...
 
ich erinnere mich daran dass sowas mal einem australischen versandhädler passiert ist. ein gericht hatte die damals dazu verdonnert, die festplatten dann für, ich glaube, 3,50 statt 350 EUR zu verschicken.
 
@Hoodlum: Wird in DE nicht passieren... Siehe meinem Post 16 RE 3...
 
@Hoodlum: Du sagtest bereits "in Australien"...
 
Ei Ei Ei wo denkt ihr hin, wenn ihr das bekommen hättet für 12 eus, da wäre mein Arbeitsplatz bei amazon ja in gefahr.....wo kämen wir da hin, amazon hat immer die besseren karten :)
 
Ich finde es ziemlich dreist, dass jemand überhaupt darüber nachdenkt gegen Amazon zu klagen. Was ein Unfug. Amazon bietet rundum einwandfreien Service und ist absolut zuverlässig. Auch hinter Amazon stehen Menschen, die Fehler machen können. Nur weil sie einmal einen Fehler gemacht haben das so ausnutzen zu wollen ist ja wohl mehr als dreist.
 
@ Der_Hexer ...das meinte ich auch. Auf Deutsch heißt das Anpreisung :) so lernt man es auch auf einer Wirtschaftfachschule.invitatio ad offerendum ist also das selbe wie eine Anpreisung...@ PizzaDox ..Der_Hexer hat recht, ich denke kaum das du das so in der Schule gelernt hast.... ich jedenfalls nicht :-/
 
http://tinyurl.com/yfpjl3
Noch Fragen? Amazon.de kann in die AGB's reinschreiben was sie wollen, ob dies rechtlich bestand hat ist eine ganz andere Sache...
 
@Nordstern: Du held hättest du dir das auch mal durchgelesen....
"...Ein Kunde bestellte darauf hin zwei Handys und erhielt noch am gleichen Tag eine automatische E-Mail, die neben der Auftragsbestätigung in einem eigenen Absatz den Zusatz enthielt "Wir senden Ihre Bestellung an die bei dem jeweiligen Artikel angegebene Adresse"."" Das war somit die AUFTRAGSBESTÄTIGUNG !!! Diese hat es bei amazon aber NICHT gegeben.

ich sag nur....Alpha-Telefon Münster.....
 
Noch mal für alle: Selbst wenn Amazon sogar explizit schreiben würde, dass ein Kaufvertrag mit Aufgabe der Bestellung entsteht, könnte das Unternehmen diese Bestellung wegen Irrtums problemlos für null und nichtig erkären. Das ist ein wichtiger Bestandteil des BGB, und vor Gericht hätte der Käufer in einem so krassen Fall nicht die geringste Chance, Recht zu bekommen.
 
Anders (wie im Fall DELL USA damals) sehe es aus, wenn der Kunde per Kreditkarte bezahlt hätte und das auch verbucht worden wäre, dann wäre das ein abgeschlossener Vertrag (Bestätigungsemail hin oder her), und Amazon müsste zum verbuchten Preis liefern. Ansonsten ist richtig, dass grad bei krassen Fällen der Irrtum auch Seitens des Käufers offensichtlich hätte sein müssen. Wäre aber das Notebook zum Beispiel nur für 100€ günstiger angeboten worden, dann könnte sich Amazon nun nicht so einfach davonstehlen.
 
@JTR: Nein, auch dann nicht zwangläufig. Siehe meinen Post unter o8r5, wo ich auf die Kreditkartenproblematik eingehe.
 
@JTR: Nein, auch dann nicht, siehe mein Post 22.
 
Ich stimme mit LostSoul's Aussage überein. Ich mach gerade eine Weiterbildung zum Betriebswirt und wir bearbeiten gerade so was ähnliches. In einfachen Worten: Amazon stellt einen Artikel auf die eigene Homepage, ich "Käufer" sage, dass ich bereit bin den Artikel zu kaufen. Amazon kann dann sagen: Nein dir verkauf ich des Ding aber nicht oder Ja ich verkaufs dir und schicks dir dann. In diesem Fall hier hat Amazon gesagt: Nein ich verkaufs dir nicht, weil ich hab den falschen Preis angegeben und deshalb schick ichs dir auch nicht. Es sind somit keine übereinstimmende Willenserklärungen entstanden bzw. es sind Willenserklärungen entstanden, decken sich aber nicht. Somit ist kein gültiger Vertrag zustande gekommen.
 
Es gab bereits schonmal einen derartigen Fall.. Ich kann mich aber nicht mehr an die Einzelheiten erinnern. Vor einem Jahr oder so, wurden von - ich glaube - Dell, sehr große Festplatten für einen Spottpreis auf Ihrer Homepage angeboten. Natürlich schlugen viele zu, doch Dell nahm das Angebot schnell zurück, als der Fehler bekannt wurde. Nur bei Leuten, die mit Kreditkarte gezahlt wurde, konnte Dell die Kaufabwicklung nicht mehr abbrechen, da dort sofort abgebucht wurde - und durch das abbuchen wurde der Kaufvertrag akzeptiert. Schade das Amazon sowas nicht hat.. :>
 
War doch letztes Jahr bei den Spezial super sonderband von Herr der Ringe (limitierte auflage ) das gleich war für 3 E ungrad oder so gelistet und wurde ebenfalls zurück gerufen
 
verdammt, meine 3 bestellten vaios bekomm iuch somit anscheinend nicht >:)
 
Mein Kumpel hat's dort Angebote gesehen und sofort bestellt.. nach einiger Zeit bekam er einen Mail, dass es ein Fehler war und wurde sofort die Bestellungen gestrichen!.. Pech! ^^
 
http://www.heise.de/newsticker/meldung/53234

das sagt heise zu soetwas.. vielleicht besteht noch hoffnung einfach eine sammelklage machen!
Den wenn man eine email als bestätigung bekommen hat und das Versanddatum drauf steht hat Amazon ein wirkliches Problem!
 
@blueskin: Ich zitiere aus dem Artikel: "[...]und erhielt noch am gleichen Tag eine automatische E-Mail, die neben der Auftragsbestätigung in einem eigenen Absatz den Zusatz enthielt 'Wir senden Ihre Bestellung an die bei dem jeweiligen Artikel angegebene Adresse' " - Die fällt da schon der Teil mit der Auftragsbestätigung auf, ja?
 
wenn ich hier in den media markt gehe und dort ware falsch ausgepreist ist- kann ich diese auch zu diesem preis kaufen. der markt hätte nicht die geringste chance, dagegen vorzugehen.
 
@medienfux: Wie kann man eigentlich, so in Ermangelung jeder Rechtskenntnis, sein Unwissen in den Kosmos blasen und davon auch noch so überzeugt sein?
 
@medienfux:

im Kaufhaus kommt ein Kaufvertrag nicht am Regal zustande, sondern die Kassiererin sagt den Preis. Erst wenn Du diesen Preis bezahlt hast kommt es zum Abschluss des Kaufvertrag - Du fux -
 
@medienfux: Du hast teilweise Recht. Und zwar gab es ein BGH Urteil, wo im Kaufhaus Ware gesondert ausgezeichnet war - also bei Media Markt z.B. ein Fernseher mit einem extra Aufkleber, der einen anderen Preis angibt - diese musste dann zu dem Preis verkauft werden.
@LostSoul: Sehr informativ Deine Beiträge, wäre jetzt gar nicht so auf die ganzen Details gekommen. Aber Du hast natürlich Recht, hier spricht einiges für Amazon.

Sehr amüsant sind hier die von anderen genannten Schadensersatzansprüche, das soll mal eine Privatperson durchkriegen. Naja, die wollen halt alle mal was sagen :oP
 
Ein Preisaushang, ein Prospekt oder ähnliches ist keine Willenserklärung. Ein Kaufvertrag ist eine 2seitige Willenserklärung und diese liegt hier nicht vor. Bei Amazon kommt diese wie oben schonmal geschrieben erst zustande wenn man die Bestätigung per Mail bekommt. Da lohnt sich nicht drüber zu diskutieren. In anderen Ländern mag das alles machbar sein aber bei uns steht es dick und fett im BGB. Wer will kann von mir gerne auch noch den genauen Gesetzestext bekommen. Wir hatten das inner Berufsschule letzten Monat :)
 
@LostSoul: Es scheint mir, dass du hier der einzige Obverfuchs in Sachen BGB Recht & Pflicht bist. Bedenke bitte, ein falscher Preis kann ein Irrtum sein, zwei falsche Preise Dummheit des Programmierers der Seite, mehr falsche Preise evtl. (und nur evtl.) Lockangebot und unlauterer Wettbewerb. Alleine die Werbung, die auch auf diesen Seiten geschieht, ruft den Namen Amazon ins Gedächnis und könnte (Wahrscheinlichkeitsform bevor ich wieder gemaßregelt werde) einen Tatbestand des unl. Wettbew. erfüllen.
Da nicht alle Preise bei Amazon auf 1% kalkuliert waren lässt einen Systemfehler ausscheiden.
LostSoul, dein Schreibstil erinnert mich an einen Advokaten.... :-)

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