EU will Bewertung von Spielen & Kodex für Entwickler

PC-Spiele Die Kommission der Europäischen Union hat sich für die Einführung eines frewilligen Verhaltenskodex für die Entwickler von Computerspielen ausgesprochen. Auf diese Weise will man Kinder vor gewaltverherrlichenden Inhalten in Spielen schützen. mehr...

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Ein vernünftiger Schritt, finde ich. Es bleibt zu hoffen, dass sich die namenhaften Spieleschmieden an diesen Kodex halten. Ich glaube allerdings nicht, dass auch die kleinen Produzenten sich an diese Regelung halten werden. Ich hoffe ich werde eines Besseren belehrt.

Aber alles in allem sehr löblich !
 
wo will sich die eu denn noch einmischen? die spiele haben doch alle altersfreigaben. ist das spiel ab 16 dürfen auch erst personen die 16 sind es kaufen, klappt doch alles wunderbar. was muss denn da jetzt schon wieder so ein blöder kodex und so ein humbug breitgelabert werden?!
dieses treffen, bei dem nur nullpeiler fett auf ihrem arsch hocken und sich essen in den mund stopfen, während sie über die bewertung von spielen diskutieren, bringt am ende eh nix!
 
@shaft: Da oben steht u. a.: "In Deutschland werden bereits im Rahmen der Freiwilligen Selbstkontrolle der Industrie Altersempfehlungen für Computerspiele ausgegeben. In vielen anderen EU-Ländern gibt es noch keine derartigen Ansätze, so dass deren europaweite Einführung nun offenbar das Ziel ist." Vielleicht mal nicht immer nur die Überschrift lesen...
 
@DON666: es geht aber trotzdem um die EU!
"Bestimmte Spiele sind nach Auffassung der EU einfach nicht für Kinder geeignet, da die dargestellten Inhalte zu nachahmenden Handlungen anregen und so zur Ausübung von Gewalt im echten Leben führen könnten. Die Kommission fordert nun, dass das Thema beim nächsten Treffen der Innen- und Justizminister der Mitgliedsländer im Dezember besprochen wird. "__->mein kommentar bezieht sich u.a. darauf!!
 
@shaft: Du hast aber auch gelesen, dass die EU die Spiele nicht verbieten will, oder? :)
 
@crool: wo habe ich denn geschrieben, dass die eu die spiele verbieten will???
 
"...da die dargestellten Inhalte zu nachahmenden Handlungen anregen und so zur Ausübung von Gewalt im echten Leben..." der unterschied zwischen echtem und unechtem leben ist ja wohl eindeutig... im echten leben schmerzt es! :) tut mir leid, aber ich würde die kinder mal über realität und virtualität aufklären! wo bleibt das bewusstsein über sowas? aber wenn manche eltern mit ihren unvoreingenommenen kindern in den dehner zoomarkt gehn, tiere wie waren im supermarkt einkaufen und man keinen unterschied macht (zwischen ware und tier)... dann wundert mich das alles eigentlich nicht :/ also kinder ohne gesunden verstand und bewusstsein! da bringt son kodex oder ne altersfreigabe au nix, wenn de son "blindes" kind hast^^
 
@clearvision: FULL ACK, letztlich sind die Eltern und nich tzuletzt auch die pädagogische Qualität der Schulen gefragt. Außerdem gibt es in Spielen nichts, was man nicht auch im NAchmittagsprogramm im TV sehen kann. Ich erinnere mich an den Film "Kong Fu Hustle", der ist freigegben ab 12. Den habe ich nach 10 Minuten aus gemacht, weil ich umherfliegende Körperteile und abgefackelte Menschen nicht wirklich meinem 12jährigem Sohn zumuten wollte.
 
@clearvision: Öhm, im echten Leben sind bekanntlich auch die Grafik- und Physikeffekte besser :)
 
Schon schlimm genug dass wir Deutschen von den Faschisten der BPjM und der USK bevormundet werden, jetzt will die EU auch noch mitreden. Ich fordere mehr Pornographie und Gewaltverherrlichung in Games denn das sind die wahren Wünsche die Kundschaft :=)
 
@ shaft

es geht hier um kinder.. hallo?
was juckt es dich dann..
oder soll ich dich lieber - the kid - nenn?^^
 
Wir kommen langsam der Dikatur wieder sehr nahe, denn die Gesetze der letzten Zeit beschränken natürlich nur "freiweillig" all das, was uns vom Grundgesetz eigentlich zusteht... Wie clever
 
@JACK RABBITz: Unsinn. Als Volljähriger kannst du dir immer noch alle Spiele kaufen, wie es dir beliebt, auch wenn sie sonstwas für Inhalte enthalten. Das Grundgesetz sichert dir dieses nicht zu, bzw. wenn überhaupt mittelbar. Umgekehrt obliegt schon durch das Grundgesetz die Pflicht zur Erziehung bei den Eltern (vgl. Art. 6 II S.1 GG). Wohl aber behält sich der Staat Regelungsmöglichkeiten vor (vgl. Art. 6 II S2. GG). Diese Eingriffe können durch oder aufgrund Gesetz erfolgen. Im o.g. Fall, bei Festsetzung von EU-Richtlinien (oder Verordnungen), geschieht es also ersteinmal durch Gesetz.
 
@ LostSoul : Falsch, enige Spiele sind in DE kastriert (kein Blut), andere indiziert (sehr schwer zu besorgen) und andere gleich verboten (RtCW). Als Volljähriger wird man in DE behandelt wie ein Kleinkind, zum Glück wohne ich mittlerweile in Frankreich dort bekomme ich jedes Gewalt Game (unzenziert) im Supermarkt.
 
@ DrJaegermeister: Das ist aber nicht Schuld des Gesetzgebers respektive der EU, sondern auf die Entscheidung der Spielehersteller/Publisher zurück zu führen. Die Überlegung bei denen ist einfach: Wie verkaufe ich mein Spiel möglichst oft? Die Antwort: Indem ich es auch jüngeren Käufern zugänglich mache. Damit dieses jedoch möglich ist, muss es den dafür entsprechenden Regularien entsprechen und somit nicht jugendgefährend sein. Die Firmen könnten dennoch auch "Ü18" oder "ungeschnittene" Versionen in Deutschland verkaufen. Das sie dieses nicht tun, ist reines wirtschaftliches Kalkül, nicht jedoch die Schuld, sondern höchstens eine Folge des Jugendschutzes. Und ja: Das Gemeinwohl, insbesondere von Schutzbedürftigen, also Kindern und Jugendlichen (aber auch Erwachsenen), wiegt schwerer als das kommerzielle Interesse einzelner Unternehmen und auch stärker als der Wunsch einzelner nach Gewaltdarstellungen oder Darstellung von pornografischen Materialien. Exakt aus diesem Grund gibt von ein und dem selben Film daher auch häufig U18- und Ü18-Versionen. Dort geht es also auch.
 
@ LostSoul : Es ist definitiv die Schuld der USK und BpJM wenn Spiele indiziert oder verboten werden. Es ist auch deren Schuld dass ich keine Gewaltspiele im Supermarkt bekomme weil sie eine USK18 haben (wenn es sie überhaupt gibt in DE). Ab 12 oder 16 für Gewaltspiele ohne Zensur wie in anderen Ländern wäre OK dann wäre jeder glücklich. Das Problem ist dass die Faschos der USK und BpJM am liebsten alles verbieten oder zensieren würden, wenn das nicht geht gibts halt eine USK18. Der Spielemarkt in DE ist fürn Ars... und die Politik ist Schuld daran. Deshalb sollte sich die EU raushalten sonst kommt der selbe Schwachsinn wie in DE noch in anderen Ländern.
 
@ DrJaegermeister: Weder der Gesetzgeber, noch irgendeine private oder staatliche Organisation hindern die Spielehersteller daran "ungeschnittene" Version auf den Markt zu bringen. Diese wollen es nicht, weil sie damit zu wenig Kunden erreichen würden. Daher werden oft nur "geschnittene" Versionen rausgebracht - dies ist aber, wie gesagt, die Entscheidung des Herstellers und NICHT des Gesetzgebers (oder einer durch sie legitimierten Instanz).
 
@ LostSoul : Nein, die Spielehersteller werden dazu genötigt von der Politik. Einige Spiele würden unzensiert gleich aufm Index landen oder nicht öffentlich verkauft werden können, die Publisher haben gar keine andere Wahl. Eine Lösung wäre das alte konservative Pack der USK und BpJM auf die Strasse zu setzen und diese Vereine zu reformieren damit der Deutsche Spielemarkt wieder eine Chance hat und nicht jeder seine Games im Ausland kaufen muss. In andere Länder klappt es auch, in DE liegt es wirklich nur an ein paar Spiesser die meinen sie müssten das Volk bevormunden.
 
@ DrJaegermeister: Da du dich über die reine Sachlage, offensichtlich aus persönlicher Betroffenheit und ohne Willen zur objektiven Diskussion, hinwegsetzt, breche ich diese ohnehin fruchtlose Diskussion an dieser Stelle ab. Insbesondere auch, das es immernoch offensichtlich in anderen Marktbereichen (Filme, DVDs, ...) klappt und offensichtlich nur die Computerspielebranche ein Problem hat, welches für dich nicht in ihr, sondern in den Regularien des Marktes begründet liegt.
 
@LostSoul : OK lassen wir die Diskution, ich bin ja nicht objektiv genug :=). Zum Schluss noch der Hinweis dass die USK bei Filmen genau so unfähig ist. In einigen Horrorfilmen fehlen ganze Passagen die zensiert worden sind, der selbe Film gibts dann ungeschnitten im Ausland. Meinem 13 Jährigen Neffen habe ich letztes Jahr zur Weinachten Sin City (frei ab 12) in FR gekauft, in DE wäre der Film erst frei ab 18. Spätestens jetzt merkt sogar der Blinde dass in DE etwas nicht stimmt.
 
@ DrJaegermeister: Alleine der Umstand Mitarbeiter verschiedenster Organisationen als Faschisten zu bezeichnen nimmt dir jedwede zusprechbare Grundlage der Objektivität, ja. Zu deiner Anmerkung: Wie ich schon unter o9r5 schrieb, kann auch ein System zur Kategorisierung durchaus fehlerhaft sein. Das bedeutet jedoch nicht, dass das System deswegen grundsätzlich unzulänglich ist. Desweiteren ist ein einzelner, von dir genannter Film, der nur "verstümmelt" erhältlich ist, kein Gegenargument für tausende Filme, bei denen dieser duale Verkauf, je nach Altersgruppe, durchaus gut funktioniert. - Belassen wir es einfach dabei.
 
@LostSoul : Villeicht bin ich für dich nicht objektiv weil ich den Mitarbeitern der USK und BpJM die Krätze wünsche, du bist aber auch nicht objektiv weil du nicht weisst wieviel Horrorfilme wirklich verboten oder geschnitten sind in DE. Es handelt sich nicht um einen einzigen sondern fast alles Kult Horrorstreifen sind geschnitten (sehr oft) oder manchmal sogar verboten (eher selten). Aber lassen wir das Gespräch, sagen wir einfach die EU soll sich raushalten und die USK bzw. BPjM soll abgeschaft/reformiert werden.
 
@ DrJaegermeister : Das hat in meinem Fall aber nichts mit fehlender Objektivität, sondern höchstens mit fehlendem Detailwissen zu tun, was etwas gänzlich anderes ist. Allerdings zeigt dies doch nur eines: Das die Publisher jener Filme offensichtlich nicht das Geld haben oder es nicht aufbringen wollen, zwei (oder mehr) unterschiedliche Versionen zu veröffentlichen. Natürlich ist es einfach nur eine Frage des Geld, denn das bedeutet: doppelte Produktion, mehr logistischen Aufwand, etc.pp. Nur steht ihnen im Grunde *nichts* entgegen - wenn sie wollten, *könnten* sie beide Produkte auf den Markt bringen, verkaufen und damit Geld verdienen. Mangelnde Wirtschaftlichkeit [für einzelne Wirtschaftsteilnehmer] ist jedoch keine Argumentation gegen einen gesetzlichen Schutzmechanismus.
 
@LostSoul : Ein Publisher soll gar keine 2 Versionen rausbringen, ich will das Original in dem Blut nur so spritzt, die geschnittenen Versionen will ich nicht. In DE ist es schon lange keinen gesetzlichen Schutzmechanismus mehr wie in anderen Ländern. In DE kann man das eher willkürliche Verbote, Bevormundung des Volkes oder Zensur nennen. Wir bezahlen ein paar konservative, weltfremde und unfähige Säcke mit unseren Steuern damit sie willkürlich alles zensieren was ihnen nicht gefällt und der Film- und Spieleindustrie schaden. Tolles System, da werden andere Länder direkt neidisch :=)
 
@ DrJaegermeister: Das könnte der Publisher ja auch, er tut es nur aus rein monetären Beweggründen heraus nicht. Dafür kannst du ihn, aber nicht den Gesetzgeber verantwortlich machen. Wenn dieser sich aber nunmal dazu entschließt, dass er lieber nur eine geschnittene Version rausbringt, dann solltest du dich bei ihm melden, dich beschweren und deinen Missmut zum Ausdruck bringen, indem du ihm kein Geld gibst. Übrigens kann ich dir nur sagen, dass es genügend Länder in der Welt gibt, die ein staatliches Schutzsystem für Jugendliche, ähnlich dem deutschen, nur zu gerne hätten. Nur gilt es auch zu bedenken, dass die Formen und Arten des Jugendschutzes, schon aufgrund kultureller und geschichtlicher Hintergründe, in vielen Ländern einfach gänzlich andere Formen haben, als in Deutschland. In vielen anderen Ländern nehmen Computerspiele und Videofilme einfach einen ganz anderen Stellenwert ein, als in Deutschland. Umgekehrt ist in Ländern mit ähnlichen System, also vielen anderen EU-Ländern z.B., durchaus der Wunsch nach einem solchen Kontrollsystem gegeben - was ja auch der Vorstoß der EU beweist. Das dieser "erst jetzt" kommt, ist auch kein Wunder. Die EU ist, als staatsähnliches Gebilde, noch sehr, sehr jung und entwickelt sich noch. Und kein System entsteht von gestern auf heute, schon gar nicht, wenn es auch noch aus vielen weiterhin autonomen Systemen besteht, welche das Gesamtgebilde überhaupt erst bilden.
 
@LostSoul : Was soll ich beim Publisher beschweren wenn sein Spiel oder Film in DE verboten wurde? Da fällt nix mehr ein ausser dass es hoffentlich nie in FR soweit kommt dass Zensur wie in DE zum Alltag wird. Falls doch zieh ich in die Schweiz :=)
 
@ DrJaegermeister : Es werden keine Filme verboten, sofern sie nicht z.B. verfassungsfeindlich sind. Wenn überhaupt werden Filme z.B. ab 18 freigegeben, was jedoch überhaupt nicht mit einem Verbot gleichzusetzen ist.
 
@LostSoul: Als Österreicher kann ich nur eines sagen: "Gotteseidank haben wir nicht einen so strengen Jugendschutz und eine so starke Zensur wie in Deutschland". Manchmal frage ich mich, für was unsere Vorväter gekämpft haben, schreiben wir doch einfach das Zeitalter der Aufklärung neu. Nieder mit der Gedankenfreiheit. 100% Gehirngewaschen, Game Over.
 
@ JackDan: Vorsicht, Gedankenfreiheit und Aufklärung haben nichts damit zu tun, dass jedem zu jedem Zeitpunkt alle medialen Inhalte zur Verfügung stehen. Interessanterweise regt sich niemand darüber auf, dass Kindern keine Pornos zur Verfügung gestellt werden dürfen, aber kaum kommen die Leute in das Alter, in dem sie glauben, dass sie für "Shooter" alt genug wären, schon wird der Ruf laut, dass sie ja nur eingeschränkt wurden und das ja nur zum Nachteil wäre. Ähnlich sieht es übrigens auch bei Bier, Alkopops, Zigaretten und dem abendlichen Discoausgehzeiten aus - den Führerschein nicht zu vergessen. Da hier, z.B. in Folge von Gesundheitsschäden, jedoch ein direkter Schaden einfach nachweisbar ist, ist jene Diskussion i.d.R. schnell beendet. Anders sieht es aus, wenn es um wesentlich komplexere Zusammenhänge geht. Ja, auch Computerspiele können durchaus einen negativen, wie positiven, Einfluss auf die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen nehmen. Nur sind eben jene Einflüsse stark abhängig von anderen exogenen Faktoren, wie z.B. der Erziehung des Kindes etc.pp.. Nur aber, weil man eben jenen Einfluss durch Computerspiele nicht unmittelbar nachweisen kann, willst du doch nicht wirklich dafür plädieren, gänzlich auf staatliche Schutzmechanismen für Schutzbedürftige zu verzichten, oder? "Freie Pornos für freie Menschen" ist wohl eher eine kafkaeske Vorstellung von pubertierenden Männlein, kann aber wohl kaum von jemand geteilt werden, der schon ein wenig älter und differenzierter mit der Thematik umgeht.
 
@LostSoul: Nicht verboten? Dir ist wohl entgangen dass einige Kult (Braindead, Kettensägenmassaker usw...) Horrorfilme verboten (nicht indiziert sondern VERBOTEN) wurden und erst wieder erlaubt waren als sie geschnitten waren. Bei Spiele ist es genau das selbe, Mortal Combat 3 oder Manhunt (2004) sind immer noch VERBOTEN in DE. Das wahren jetzt nur ein paar Beispiele, die Liste könnte man ewig weiterführen. Die Zensur ist allgegenwärtig in DE und die Faschisten die das zu verantworten haben müssen gestoppt werden.
 
@ DrJaegermeister: Hast du dir eigentlich mal überlegt, warum es dieses Verbotes im einzelnen bedarf? In den von dir genannten Fällen, liegen nicht mehr "einfache Gewaltdarstellungen" vor, sondern strafrechtlich Darstellungen i.S.d. §131 I, II StGB. Das ist schon ein ganz anderes Kaliber und hat auch mit der Kunstfreiheit, welche durch das Grundgesetz in Artikel 5 geschützt ist und in Art.5 II S.1 eingeschränkt wird (bzw. die Regelungsbefugnis vorbehalten wird, wie es an sich korrekt ist) nichts mehr zu tun. Natürlich obliegt die Frage der Einordnung eines Filmes auf die entsprechenden Listen A bis E der BPjM ersteinmal keiner weiteren Prüfung. Jedoch würde es einem jeden Publisher freistehen, ein Feststellungsverfahren zu initiieren, sofern er der Meinung ist, dass jene Zuordnung des eigenen Werkes nach §18 I, II JSchuG i.V.m. §24 JSchuG nicht rechtmäßig, unverhältnismäßig oder sonstwie nicht gerechtfertigt ist. Im speziellen Fall handelt es sich sogar noch um eine *Bundes*prüfstelle, d.h. es wäre sogar noch der Verwaltungsrechtsschutz gewährleistet, was ersteinmal im Falle des Einspruchs aufschiebende Wirkung bedeuten würde und die Begründung der Maßnahme durch die Behörde verlangen würde (vgl. VVerwG). Offensichtlich ist es jedoch so, dass die Publisher von vorneherein gar nicht erst davon ausgehen, dass ihr Film nicht gewaltverherrlichend ist, denn ansonsten wäre davon auszugehen, dass sie, schon aufgrund des eigenen finanziellen Interesses, jenen Rechtsweg gehen würden. Was folgt als nächstes? Der Wunsch nach Legitimation von Kinder- und Tiersexdarstellungen?
 
@LostSoul: Du hast definitiv den Sinn für die Realität verloren. Die Spiele die ich gennant habe sind Gewalttätig, das ist noch lange kein Grund sie zu verbieten! In anderen Länder sind die Spiele frei erhältlich (ab12 oder ab16), ich habe selbst einige in DE verbotenen Spiele und mein 13. Jähriger Neffe aus FR spielt sogar damit. Es gibt keinen Grund Erwachsenen Menschen (ab18) in DE diese Spiele vorzuenthalten, das ist willkürliche Zensur! Ich rede von übrigens von Horrorfilme und Gewalt Games, dein Vergleich mit Kinder- und Tiersexdarstellungen hinkt, denn das sind Perversionen und ein ganz anderes Thema. Jetzt werden Gamer von den Zensur Befürwörter schon als pervers hingestellt, das gabs doch vor 60-70 Jahren schon einmal (damals waren es halt keine Games).
 
@ DrJaegermeister: Schnick-schnack, das hat nicht mit "verlorenen Realitätssinn" zu tun, sondern höchstens damit, dass ich die Filme nicht kenne. Ich beziehe mich aber auf die Rechtsgrundlage. Fakt ist: Bei der Indizierung bzw. dem Verbot handelt es sich um einen Verwaltungsakt einer Behörde (Maßnahme zur Regelung eines Einzelfalls im Rahmen des öffentlichen Rechts). Hiergegen könnten die Publisher aber ohne weiteres Einspruch einlegen. Zum Beispiel, weil der Film an sich nicht verboten gehört, sondern nach ihrer Auffassung eine Freigabe aber dem Alter XY erhalten sollte. Die Frage ist nun aber, warum sie eben dieses nicht tun. Sie scheinen offensichtlich kein Interesse daran zu haben - warum auch immer. Dabei wäre es ihnen sehr einfach möglich und sogar ihr gutes Recht, gegen einen solchen Verwaltungsakt vorzugehen. Willst du nun etwa auch noch dem Staat die Schuld geben, wenn vollgeschäftsfähgige Unternehmer nicht mehr in der Lage sind ihre Rechte wahrzunehmen, die ihnen das Gesetz gewährt?
 
@LostSoul: Du verwechseltst da was: die Schuld trägt det Staat und nicht der Publisher. Einige verbotene Streifen durften wieder auf den Markt (ab18) aber nur geschnitten, das Original IST und BLEIBT verboten, der Publisher kann da gar nix machen. Für dich ist es scheinbar OK dass du diese Filme nicht sehen kannst bzw. diese Games nicht spielen, andere würden sie schon gerne sehen/spielen, können es aber nicht weil ein paar Faschisten das Volk bevormunden. Die USK und die BpJM gehören verboten und nicht die Filme/Games!
 
@ DrJaegermeister : Nein, das ist das, was du offensichtlich nicht verstehst: Der Publisher kann sehr wohl etwas dagegen tun. Die BPjM stellt ersteinmal nur fest: Film muss indiziert oder gar verboten werden (aufgrund der rechtlichen Vorgaben z.B. des JuSchG oder des StGB). Das ist ein sog. Verwaltungsakt und nichts anderes, als wenn zum Beispiel das BAFöG-Amt dir sagt, dass du kein Bafög mehr bekommst oder das Arbeitsamt dir das ALG streicht. Dagegen kannst du, der Publisher oder wer auch immer von jener Maßnahme betroffen ist, aber Einspruch einlegen. Und dabei geht es eben um exakt den Tatbestand, der von der Maßnahme betroffen ist. Würde also der Publisher erfolgreich dagegen vorgehen, könnte er den Film, der ursprünglich verboten wurde durchaus als Ü18-Film auf den Markt bringen. Evtl. ja sogar mit noch niedrigerer Freigabe. Und ja: Ich habe etwas dagegen, dass ich Filme nicht "einfach so" bekommen kann, in der Ü18-Version. Aber ich sehe auch, dass nicht mehr jede vermeintliche Kunstdarstellung (z.B. in Form eines Filmes) auch tatsächlich noch als Kunst anzusehen ist, sondern als perfides Mittel um niedere Instinkte anzusprechen und Umsatz zu generieren. Dennoch, und das war der Kern der Aussage, könnte der Publisher durchaus gegen ein Verbot oder eine Altereinordnung, die seiner Meinung nach ungerechtfertigt ist, durchaus vorgehen. Er hat dazu alle Möglichkeiten, die ihm der Rechtsstaat gewährt zur Verfügung.
 
@LostSoul: Die Frage ist dann nur zu welchen Bedingungen ein Publisher Rechtbekommt bei einer Beschwerde. In der Reglel muss geschnitten werden und das ist genau der Punkt: das ist Zensur! Die Verbote (echte VERBOTE nicht indizierung) werden mit einer übertriebenen Gewaltdarstellung begründet, da ist aber genau was ich als Horror Fan sehen oder spielen will. Ich will kein Märchenfilm oder Kinderspiel, ich will sinlose Gewalt wie in Postal2 (Game) oder Gemetzel wie in Braindead (Film). Als ich noch in DE wohnte musste ich mir alles im Ausland bestellen, mittlerweile wohne in FR dort gibst alles legal zu kaufen (meist ab 12 oder 16). Du beführwortest Zensur nur weil du der selben Meinung wie die Faschisten bist dass Gemetzel keine Kunst ist, das ist armseelig von dir!
 
@ DrJaegermeister : Ich gebe dir einen gut gemeinten Tipp: Du solltest sehr vorsichtig mit Gleichsetzungen sein, insbesondere, wenn es sich um die Zuweisung faschistoider Eigenschaften handelt, denn auch das Internet ist kein rechtsfreier Raum. Außerdem frage ich mich, ob dir eigentlich noch andere Wörter, als "Faschismus" einfallen und ob du evtl. noch auf sachlicher, nicht beleidigender Basis argumentieren und diskutieren kannst, auch wenn jemand eine andere Meinung hat, als du. Darüber hinaus befürworte ich keine Zensur, ich befürworte aber eine Einschränkung von Medieninhalten, ausschließlich niedere Instinkte bedienen will, um Umsatz zu fördern. Übrigens wirst du damit leben müssen, wenn sich die Mehrheit einer Gesellschaft Regeln auferlegt, die den Interessen einzelner zu Wider ist. So magst du die 30er-Zone für "schlecht" und "falsch" empfinden, die Mehrheit der Bürger aber nicht, weil sie sich dadurch sicherer fühlen. Ebenso magst du die moralische Vorstellung verfolgen, dass die Darstellung von Körpersezierungen bis ins letzte Detail darstellbar sein soll, du wirst aber damit leben müssen, dass ein Großteil der Bevölkerung - und diese besteht nicht aus primär jugendlichen WinFuture-Lesern - diese Meinung nicht teilt und daher für eine Behörde wie die BPjM eintritt und ihr auch das Recht und die Pflicht zuteilt, hoheitliche Akte zum Schutz der Jugend zu vollziehen. So ist das Leben in einer Gemeinschaft. Regeln ordnen das Leben, steuern es und schränken es natürlich auch ein. Es gäbe die Regeln jedoch nicht, wenn die Notwendigkeit derer sich nicht aus einem Lebenssachverhalt ergeben hätten.
 
@LostSoul: Bei willkürlicher Zensur wie sie in DE stattfindet muss ich halt an 1933-1945 denken, da kann ich nicht anders. Übrigens muss ich NICHT mehr damit leben weil ich mich aus DE bereits aus dem Staub gemacht habe: aber nicht wegen den Games. Lassen wir das einfach jetzt, ich wünsch dir weiterhin noch viel Spass in deinem totalitären Staat (du stehst ja auf Zensur), wenn eines Tages nur noch die Teletubbies unzensiert sind wirst vielleicht auch du mal aufwachen. Bis dahin, Tschüss und viele Grüsse von einem Gamer der spielen darf was er will OHNE Bevormundung der Politik :=)
 
@LostSoul: Falsch, DAS ist die Gedankenfreiheit und die Aufklärung unserer Kinder/Jugendlichen.
 
@Jack RABBITz: Naja man kann es auch übetreiben ! So schlimm ist es nun ja auch wieder nicht. Und es ist vll auch garnicht so falsch. Schau dir doch mal die ganzen Kids an wie die drauf sind. Weil sie nur noch solche Games zocken. Schau doch mal was für krasse videos auf so Portalen wie Youtube oder MyVideo gezeigt werden. Also ich bin ja auch kein Alter sack der sagen kann " Die heutige Jugend" aber man merkt schon starke unterschiede!
 
Die EU nervt mich immer mehr - als ob die nicht wichtigere Dinge hätten um die sie sich kümmern sollten... so wie es jetzt ist, ist es wunderbar (zumindest bei uns in Österreich) - den Frust mancher Deutscher kann ich aber verstehen, ist echt traurig als volljähriger bevormundet zu werden und manche Games für teures Geld importieren zu müssen.
 
Die machen nen Riesengeschiss. Schön, dass Spiele nicht für Kinder geeignet sind. Dass aber alles, aber auch wirklich alles zensiert ist (selbst das Zeug ab 18), ist das einfach Schwachsinn.
 
@Kirill: Zensur ist keine Lösung, nein... aber dass sie nötig ist, ist umso erschreckender. Als ob die Welt noch nicht genug Gewalt und Blut gesehen hat, nein. Es muss immer noch eins draufgesetzt werden. Wir zappen so durch die Glotze - oh, wieder eine Autobombe, wieder eine Geiselnahme... Dann setzen wir uns vor die Daddelkiste und das Morden und Töten geht fröhlich weiter, täglich. Ist das krank oder ist das krank? Warum kann man sich nicht mit Aufbausimulationen zufrieden geben? Warum muss es das immer realistischere Töten sein? Warum immer mehr Blut? Haben wir nicht genug davon? Ich denke, uns gehts oft noch zu gut. Wenn wir ständig Anschläge in unserem Land hätten und eigene Verwandte Opfer der Mörder geworden wären - KEINER hätte mehr Bock, irgendeinen sinnlosen Shooter zu spielen - denn die Realität hat ihn dann eingeholt.
 
@Kirill: willst du mir jetzt vorschreiben was ich spielen darf und was nicht? bloß weil dir etwas nicht gefällt, darf das keiner machen? wenn du auf eishockey stehst und ich sage, hey das ist doch voll die blöde brutale sportart, warum schaust du dir nicht schach oder golf an, dann würdest du auch sagen, weils mich nicht interessiert. genauso ist das bei spielen. und um es mal wieder zu sagen: es geht nicht jedem bei cs, bf oder quake darum, möglichst viel blut zu sehen, gerade wenn man online zockt, aber das werden einige wohl nie kapieren.

mfg chris
 
@LepCot: Moment - wo steht denn, dass ich dir was vorschreibe? Wenn du dir derartig auf den Schlips getreten fühlst, dann gibst du mir womöglich unterschwellig sogar recht. Ich stehe übrigens nicht auf Eishockey... ich denke, das brutalste Spiel auf meinem Rechner ist Anno 1602. Und ja, ich mag Schach. Aber es geht ja auch nicht um mich, sondern um Shooter. Diese Spiele heißen ja nicht umsonst so. Im Nebenzimmer holzt mein Mitbewohner gerade wieder rum, er ist auch in einem "Clan", und die Schüsse dröhnen bis hierher. Muss das sein, frage ich mich? Was ist am Schießen so geil? Kannst du mir das mal verraten?
 
@castelgandolfo: dein verständnisloses verhalten gegenüber ballerspielen in allen ehren...über geschmack lässt sich nicht streiten. du musst die egoshooter welt nicht verstehen...! wenn du dich nur in der strategiewelt wohl fühlst, schön, aber es gibt auch noch andere genres. was an schießen so geil ist? nun, es geht um geschicklichkeit verbunden mit schnelligkeit und das ganz unter dem deckmantel des teams.
 
@ castelgandolfo: Weil ich, als mündiger, volljähriger und im Besitz meiner gesitigen Kräfte bin, im Rahmen meines Selbstbestimmungs- und Freiheitsrechts bestimmen darf, was ich konsumiere, sofern es nicht allgemeines Recht verstößt (z.B. Kinderpornografie). Gleichwohl muss man differenzieren, dass eine Mediendarstellung oder gar die interaktive Teilnahme daran, nicht für jedes Alter gleich geeignet ist. Ein Porno sollte sicher keiner 6-jährigen gezeigt werden, wohl kann sich das aber ein 18-Jähriger anschauen. Analog verhält es sich mit den "Gewaltspielen". Deine moralischen Wertevorstellungen besagen, dass man solche Inhalte gar nicht darstellen sollte - aber das sagen manche Leute auch über S/M oder die Teletubbies. Die moralische Frage des Inhalts steht aber der Frage nach der Geeignetheit der Darstellung gegenüber einem Konsumenten bestimmten Alters nach. Alleine schon aus diesem Grund muss daher eine Grenze auf Basis eines Alters erfolgen, bei dem eine unschädliche Konsumhandlung gemeinhin anzunehmen ist. Das diese im Einzelfall auch falsch sein kann, sieht man z.B. bei o3r1/mcbits Eintrag.
 
@kabuko: Na ja, Geschicklichkeit und Schnelligkeit kann ich auch beim Handball o.ä. trainieren, und da sogar IRL und auch im Team - und nebenbei tut es meiner Gesundheit gut.
@LostSoul: Hmm... du meinst also im Ernst, dass Moral der prinzipiellen Geeignetheit von Inhalten nachsteht. Außerdem sprichst du von "unschädlichen Konsumhandlungen". Da kommt mir aber echt die Frage, wie du das einschätzen willst. Hast du Psychologie studiert? Hab ich nicht, aber ich weiß aus eigener Beobachtung, wie man unterbewusst geprägt werden kann von Dingen, die man konsumiert. Und genau da sehe ich eben die Gefahr... wenn man die Moral vergisst und alles mit seiner Birne macht, was einem gerade noch als "geeignet" erscheint, dann denke ich schon, dass es irgendwas mit oder aus einem macht. Vielleicht wird man beim Shooter-Spielen kein Killer, aber ich weiß halt nicht, mit welcher Rechtfertigung man sich sowas anguckt. Ob man sich da groß in eine gute Richtung weiterentwickeln kann... es ist doch einfach nur der Spaß, aber ich denke halt, den kann man - mit dem Training - auch woanders herbekommen. Es muss doch für einen Menschen in einem Kriegsgebiet wie Hohn sein, wenn sie einem Shooterspieler zugucken würden. Na ja, vielleicht bin ich zu idealistisch, aber ich denke schon, dass ihr auch mal drüber nachdenken könnt.
 
@ castelgandolfo: Ich wäre vorsichtig mit dem, was du da schreibst. Du sagst nämlich einerseits, dass es Auswirkungen dieses Konsums geben kann, kannst es aber gleichzeitig nicht belegen. Was ohnehin schwer wäre, gibt es doch bis heute noch nicht einmal unter Medienpsychologen und sonstigen Experten sachlich fundierte, empirische Ergebnisse, welche den Rückschluss zulassen, dass einzig der Medienkonsum ein bestimmtes Verhalten nach sich ziehen würde. Ohnehin: Die Reduktion von Auswirkungen auf einen einzelnen Aspekt der Beeinflussung ist eh unsinnig. Ein "mental gesundes, gut erzogenes und von Liebe umgebenes" Kind wird wohl seine ganze Jugend mit "Ballerspielen" verbringen können, ohne daraus negative Folgen erleiden zu müssen. Anders sieht dies schon bei sozial vernachlässigten Kindern aus, welche sich mit einer Vielzahl von Problemen herumschlagen müssen. Weiterhin sollten auch nicht alle "Shooter" in einen Topf geworfen werden - ein Spiel wie Battlefield hat eine ganze andere Art des Realismus, als es weit abstrahierte Spiele wie z.B. Unreal Tournament oder Quake haben. Kurzum: Der Reduktionismus auf einzelne Aspekte, wie schon gesagt, bringt uns nicht voran - und geht auch am eigentlichen Problem vorbei. Korrekt ist jedoch, dass Computerspiele durchaus einen Einfluss auf die Erziehung und Wahrnehmung von Kindern und Jugendlichen haben können, sofern viele Faktoren aufeinander treffen. Und um abschließend noch eine Frage von die zu beantworten: Ja, ich kenne sogar eine Soldaten, die auch nach jahrelangen Auslandseinsätzen in Kriegsgebieten regelmäßig zu Hause oder auf LAN-Parties "Killerspiele" spielen, ohne eine Parallele zu ihren Kriegseinsätzen zu ziehen. Das mögen andere Soldaten anders sehen, aber ich kann halt über jene sprechen, die ich kenne. Und diese sehen nunmal grundsätzlich einen Kriegseinsatz als etwas anderes an, als ein Computerspiel.
 
die kinder und jugendlichen wollen sich doch garnicht schützen lassen. Bei denen gilt umso brutaler desto lustiger ^^. Am besten gta style... .
 
@Smoke-2-Joints: das sie nicht schützen wollen ist klar. deswegen gibt es "erziehungsarbeit" bei den eltern und in schulen.
 
Ein Kodex, so so. Ist ja so, als wenn man einem Maler sagen will, wie er zu malen hat. Lang lebe das beschränkte und beschnittene Kunstgut... und ja, Spiele sind für mich ebenso Kunst, wie das entwickeln von Tamagotchis.
 
@n00n: Spiele, Bilder und ähnliches Material, welches als Kunst angesehen werden kann, ist grundsätzlich ersteinmal "frei" und niemand kann jemand vorschreiben, was er z.B. malt oder programmiert (vgl. Art. 5 I GG). Diese Freiheit kennt jedoch Grenzen (jur.: Schranken), z.B. in Form von Gesetzen (vgl. Art. 5 II GG).
 
@Lost: Schön zu sehen, dass der Masse der pauschalisierenden Aussagen hin und wieder auch Menschen mit Sachwissen aufwiegen können. Institutionenkunde ist bei vielen bitter nötig. Leider setzen sich generalisierende Meinungen besser durch, scheinbar aus Gründen der Komfortabilität

@noon: Ist jetzt nicht nur explizit auf dich bezogen :-)
 
was ist dagegen einzuwenden, dass eine möglichkeit geschaffen wird, alle eu-mitglieder staaten solidar auftreten lassen? irgendwie scheinen viele den begriff "eu" nicht sinngemäß zu interpretieren._______ [zitat]ein europaweites Bewertungssystem für solche Inhalte schaffen, hieß es.[/zitat] das ist doch wohl die kernaussage des artikels.
 
ähm, nur so ne frage.
Gibt es in den meisten anderen euländern(österreich, finnland usw.) nicht schon die pegi? soll das jetzt komplett vereinheitlicht werden? Denn ehrlich gesagt, würde ich das eine gute idee finden, schließlich ist selbst die pegi nicht überall einheitlich, und ein einheitliches system, würde den europäischen spielemarkt wieder wesentlich lukrativer machen.
 
naja, wenn man keine Spiele zocken kann die Gewalt haben, dann guckt man halt TV :D das wird ja NICHT verboten oder nicht machbar *gg* Außer Jugendschutz(den kaum einer nutzen wird^^).
Die Gründe sind immer so geil, ich würde mal gerne wissen, ob die Gewalt drastisch höher ist als bei uns, bei denen die Games alle unzensiert sind.
 
Interessante Diskussion zwischen DrJaegermeister und LostSoul. Im Grunde stimme ich beiden zu: einerseits möchte ich als volljährige Person selber über meine Zensur entscheiden können, andererseits muss es zum Schutz anderer gesetzliche Vorschriften geben. Das Problem, dass ich jetzt sehe - und ich glaube, das meinte DrJaegermeister auch - ist, dass die BPjM manche Unterhaltungssoftware, bzw. Filme nicht nachvollziehbar klassifiziert.
Beispiel Quake: als ehemals leidenschaftlicher Zocker des Games kann ich behaupten, dass das Töten, und die Art und Weise der Darstellung, sprich exzessive Gewalt, nicht im Vordergrund des Spiels steht. Es geht um den Wettbewerb, wie schlage ich mich im Vergleich zu den anderen (was im Übrigen das Thema jedes anderen Online-Shooters auch ist). Um ein möglichst gutes Ergebnis zu erzielen, werden die Gewalteffekte sogar reduziert bzw. völlig ausgeschaltet - schließlich beeinträchtigen umherfliegende Körperteile die Sicht auf den Gegner (eigentlich ein perverser Satz, oder?). Die Gewalt ist in diesem Spiel nur Mittel zum Zweck, um ein möglichst aufregendes Spielabenteuer zu vermitteln.
Ein anderes absolutes Negativbeispiel für die groteske Fehleinstufung der BPjM, diesmal in die ANDERE Richtung: Der Film Sleepy Hollow ist in Deutschland ab 12 freigegeben, obwohl abgetrennte Köpfe und literweise Blut den Ton angeben. In Österreich ist der Film erst ab 18 Jahren freigegeben - in diesem Fall bin ich ausnahmsweise mal für die erhöhte Alterseinstufung! Klar, ich habe mir den Film auch angesehen, ich fand ich auch nicht schlecht, aber meinem 12 jährigen imaginären Patenkind würde ich ihn nicht ansehen lassen. Die Begründung der BPjM war damals, dass der Film ja keine realen Inhalte, sondern nur Fiktion darstelle - natürlich tut er das, ohne Frage, aber auf welche Art und Weise, das ist doch die Frage? Quake ist auch nur Fiktion - oder hat jemand von euch schonmal ein Alien mit einem Raketenwerfer in der Hand gesehen, das hinter sich in den Boden schießt, um schneller durch die Gegend zu fliegen?
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