OpenOffice könnte von Microsoft & Novell profitieren

Software Die Zusammenarbeit von Microsoft und Novell, bei der es um eine bessere Interoperabilität von Windows und Linux geht, wird wahrscheinlich auch anderen Open-Source-Projekten zugute kommen. Eines, das direkt profitieren könnte, ist die freie ... mehr...

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Warum MS nicht einfach das standardformat nutzt und wieder ein eigenes Süppchen kochen muß, bleibt mir schleierhaft. Wie schön wäre es, Dateien zu tauschen ohne sich einen Kopf darüber zerbrechen zu müssen, ob der andere sie auch öffnen kann. Umwandler von einen Format ins andere sind ein Schritt in die falsche Richtung.
 
@Koopatrooper: wer legt denn fest, was ein standard ist?
 
@nim:
Der user legt sein eigenden standart fest!
jeder sollte seine ideen beitragen dürfen
 
"Standards" (im Allgemeinen" werden von Gruppen, Organisationen, der Industrie und Regierungen festgelegt (ab und an sogar von einzelnen Firmen)... Vor allem aber entwickelt sich ein Format meist von selber zu einem Standard, je öfter es genutzt wird. "Open" bedeutet dabei, dass ein Vielzahl von Leuten einsehen kann, wie ein Format aufgebaut ist. Es heißt aber auch, dass dementsprechend auch eine Vielzahl von Leuten an dem Format Änderungen vornehmen kann. Das hat psotive, aber auch negative Folgen und kann den Namen "Standard" auch gefährden. FAZIT: Bei M$ zum Beispiel wurde jahrelang "doc" und "xls" (nur zwei Beispiel von vielen) als Standard gesehen, weil die Mehrzahl der Leute diese auch so nutzen (lesen, schreiben bearbeiten etc.)... Begriff "Standard": http://tinyurl.com/ygash8 MfG Fraser
 
@nim: Open Document ist ISO-Standard und selbst MS ist dem Gremiun beigetreten, machen aber wie immer ihren eigenen Mist :P http://de.wikipedia.org/wiki/OpenDocument
 
@razze: Was aber zur Folge hat, dass "Dein Standard" nicht unbedingt gleich "Mein Standard" ist... Daqs heißt hier, das "Standard" ein sehr subjektiver Begriff ist und als solches dann wohl eher 'missbraucht' wird, weil Standard objektiv sein sollte (oder verständlicher: für 'alle' gelten). MfG Fraser
 
@Fraser: Das stimmt, allerdings wäre es eben auch nicht schwer OpenDokument, Doc und wie sie alle heißen zu implementieren und den User entscheiden zulassen. Wenn der eine eben lieber DOC will der andere .... wäre es wurscht da es überall geht. Ich hoffe wirklich das der Austausch zwischen OpenOffice und MS Office nun besser wird!
 
@Fraser: Ich würde einfach mal behaupten, das dem normalen User egal ist in welchem Format sein Dokument gespeichert wird. Hauptsache es sieht so aus, wie er das will und er kann es weitergeben. Du sagst, ein Format entwickelt sich zum Standard von selbst, wenn es oft genutzt wird. Meist richtig, allerdings hatte/hat der User auch kaum die Wahl wenn er jahrelang MSOffice einsetzt.
 
Der User sollte nicht die Qual der Wahl haben, in welchen Format er Dokumente speichert, alle programme sollten ein ISO -Standard Format unterstützen. OpenDocument wurde als ISO-Standard anerkannt, was MS nicht passt. Es enstehen durch solche Sturheit nur Komplikationen.
 
ich traue ms nicht
 
@ThunderKiller: Stimmt. Kann man die Konkurrenz nicht in Schach halten, umarmt man sie und hält ganz fest. Damit man genau weis was so abgeht. :-)
 
@ThunderKiller: Geht mir auch so. Ich hab so ein Gefühl ,dass das jetzt der Anfang vom Ende von Opensource ist! Sobald M$ bereitwillig seinen Code in Opensource Projekte eingeschleust hat wird dann später diesen damit das Genick gebrochen ,wenn dann plötzlich doch Lizensabgaben fällig werden. Gleichzeitig können die sich auch noch unverschämt an Softwarelösungen der Opensource Community bereichern...
 
Also ich kann Microsoft da schon verstehen, dass sie nicht auf OpenDocument umsteigen. Was viele nämlich nicht wissen ist, dass Microsoft's XML Format weit vor OpenDocument da war. Auch im Office 2003 ist es in einer älteren Version schon drin - nur war es da nicht das Standard-Format. Die Entwicklung dafür hat natürlich auch schon viel früher angefangen.
Daher ist es doch verständlich, dass wenn man ein Format seit Jahren entwickelt und VIEL GELD investiert hat, man nicht einfach auf ein anderes Format umsteigt, das vielleicht viele Funktionen gar nicht unterstützt, die man haben möchte...
Das ist meine Meinung zum Thema...
 
@AGuther: da entsteht doch der Eindruck dass M$ abermals die Welt ausnehmen will, weil die Officepreise es mal wieder deutlich zeigen... Office 2007 wird ab Anfang Februar zu Preisen von 169,- (Version Schüler und Studenten), 549,- (Standard), 649,- (Professional) und 849,- (Ultimate) Euro erhältlich sein. bei mir entsteht der Eindruck
 
Klar ist das viel Geld auf der einen Seite - aber auf der anderen Seite ist es z.B. für die Home & Student Version so, dass man die auf 3 Rechnern installieren darf, und das ist finde ich schon in Ordnung für den Preis. Außerdem sind die genannten Preise Retail Preise. Wenn man da bei XP schaut wird es ja einem auch schwindelig. Die DSP oder OEM Versionen sind vom Preis her in Ordnung - zumindest meiner Meinung nach...
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