Telekom-Vorstand plant teilweisen Gehaltsverzicht

Wirtschaft & Firmen Wegen der kommenden Einschnitte für zahlreiche Mitarbeiter der Deutschen Telekom, hat der Konzernchef Kai-Uwe Ricke in einem Interview mit der Bild-Zeitung angekündigt, dass auch der Vorstand auf einen Teil seines Gehaltes verzichten wird. mehr...

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Und wieviel verdienen die so noch im schnitt? weiß das jemand?
 
@buggie: Würde mich auch interessieren. Ich habe bei anderen, mittelmäßig anspruchsvollen Callcenter-Tätigkeiten um die € 8,00/Std. verdient. Für die Semesterferien soweit okay, aber um allein davon zu leben? Ich weiß nicht...
 
@buggie: In 2005 waren es 3,2 Millionen.
 
@buggie:

Ganz einfach: Musst du nur den Geschäftsbericht durchlesen. Bezüge von Aufsichtsrat und Vorstand müssen veröffentlicht werden.

http://download-dtag.t-online.de/deutsch/investor-relations/4-finanzdaten/jahresabschluss/ag_2005_d.pdf

Seite 81ff

@LostSoul: Warst gar nicht so weit daneben
 
@adebar: Ich habe mich lieber auf die Zahlen des DSW berufen, welche alle Einkünfte mit einbeziehen, auch indirekte, welche nicht offensichtlich ausgewiesen werden (müssen). Vgl. http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,442866,00.html
 
Klinkhammers Begründung ist ein exemplarischer Beleg für die Notwendigkeit der Einführung staatlich festgelegter Mindestlöhne. Reichlich peinlich erscheint die - gäbe es bereits Mindestlöhne - vermeidbare Argumentation, man müsse sich den Ausbeuter-Gehältern der Wettbewerber anpassen. Hier geht die Korrektur in die falsche Richtung!
 
@mäxpower: Sehe ich genau so. Ist doch ähnlich wie die Aussage unserer Politiker, dass jemand, der arbeitet, mehr haben muss, als ein HartzIV-Empfänger (wobei ich diese Aussage auf jeden Fall befürworte). Korrekturvorschläge gehen dann aber immer nur in die Richtung, dass man den HartzIV-Empfängern weniger geben muss (die kommen ja jetzt schon nicht mit dem Geld aus). Meiner Meinung wäre es richtiger, dem arbeitenden Volk einfach mehr Gehalt zu geben, dann hat ein Arbeiter/Angestellter auch und ebenfalls mehr, als der HartzIV Empfänger. Das wäre ein Schritt in die richtige Richtung. Also nicht beim HartzIV-Empfänger kürzen, sondern bei den Löhnen/Gehältern aufstocken!
 
@mäxpower: Mindestlöhne sind nicht das richtige... ich will das jetzt nicht ausführlich begründen, aber Mindestlöhne gefährden Arbeitsplätze... eigentlich muss man auch nix mit Wirtschaft zu tun haben damit das einleutet!
 
@mäxpower: Ja ne, is klar.. . und wenn alle mehr verdienen, dann bekommt ja der Staat auch mehr Steuern und kann dann den Hartz IV Empfängern mehr Geld geben und allen geht es besser!
Super Sache, Glückwunsch du solltest Politiker werden... frag doch mal bei der Linkspartei an :-)
 
@ zx-10r: inflation?
 
@mäxpower: mindestlöhne bewahren einen letzten rest an menschenwürde wobei diese schon ein witz sind wenn man damit überleben will.
@ AshHaushaltswaren du scheinst mir ja den richtigen durchblick zu haben , warscheinlich noch nie für einen euro selbst gearbeitet und bullshit posten, das eizigste verständniss von wirtschaft das du hast ist warscheinlich die kleine kneipe in deiner strasse sonst würdest du nicht mit so einer arroganz einen tiefstschlag gegen die richten die eh schon am meisten benachteiligt sind.
@ zx-10r ja hast es fast begriffen mehr geld der arbeitenden bevölkerung geben bedeutet mehr kaufkraft - mehr kaufkraft bedeutet eine erhöhte nachfrage - eine erhöhte nachfrage bedeutet mehr produktion - mehr produktion bedeutet mehr arbeitsplätze - mehr arbeitsplätze bedeutet weniger arbeitslose und mehr steuern.
was dein dummer comment zur linkspartei bedeuten soll bleibt mit unbegreiflich
wo doch jeder weis armut macht radikal und radikalissmuss schlägt bei uns zu lande nach rechts was ja ein verstärkter zulauf zur naziszeene in deutschland beweist.
na ja hast warscheinlich vorm schreiben nicht nachgedacht.
 
@mäxpower: das Problem ist doch recht einfach, wir leben heute in eienr "Geiz ist Geil" Welt. Um in einer solche überleben zu können, braucht man konkurrenzfähige Preise. SPrich man muss die Löhne anpassen, oder das Call Center eben nach Indien abgeben. Bzw. der Konsument muss darauf achten wo die Produkte hergestellt werden, und ein deutliches Zeichen setzen, das er keine Asia Ware haben will, und für Arbeitsplätze im eigenen Land auch mal 10 oder 20 % mehr bezahlt.
 
@ protheus: Also falls du es nicht gemerkt haben solltest alles was ich geschrieben habe, ist pure Ironie, wenn nicht schon Sarkasmus gewesen! Es gibt eh schon Mindestlöhne (eben in indirekter Form durch das Arbeitslosengeld, dass man bekommt ohne zu Arbeiten, solange man nicht mehr Geld bekommt mit Arbeit wird sich keiner bemühen und für weniger Geld (Lohn) arbeiten gehen!
Das Ganze was du da propagierst ist die reinste Milchmädchenrechnung! Die Investitionen der UN entsprechen den Gewinnen von morgen und nicht umgekehrt, wenn man die Unternehmen dazu bringen will in Deutschland zu investieren muss der Standort es eben auch wert sein, dass man in ihn investiert (und noch höhere Löhne können sich die Deutschen nicht leisten, wir sind eh schon ein Freizeitparadies im Vergleich zu den anderen Ländern!). Fakt ist, dass wir die meisten Arbeitslosen bei den gering Qualifizierten haben - und da fällt es umso einfach die Produktion ins Ausland zu verlagern... Schon mal was von Angebot und Nachfrage gehört? Wenn du den Preis zu hoch setzt, kommst du in kein Marktgleichgewicht... die hohen Löhne (die stärker als die Effizienz der Arbeitnehmer gestiegen sind) die von den Gewerkschaften ungerechtfertigter Weise durchgedrückt wurden erzeugen nun mal schlichtweg Arbeitslosigkeit...
 
@All: Ein paar Lektürempfehlungen zum Thema: www.systemfehler.de, da vor allem der Beitrag von Bernd Senf zum Thema neoklassischer Arbeitsmarkt. Auch die Seiten der Humanwirtschaftspartei (www.humanwirtschaftspartei.de) und der INWO (www.inwo.de) dürften einiges Licht ins Dunkel bringen, wie ich finde. P.S. Gerade Dir, zx-10r, würde ich die erste Seite dringend empfehlen, zu lesen und mal wenigstens drüber nachzudenken, bevor Du hier weiter solchen Schwachsinn mit der "So siehts aus! Fertig!"-Methode in den Raum wirfst.
 
find ich gut, tun nicht viele denk ich mal und das find ich ungerecht. siehe Politiker, bestimmt stecken die auch was ein schon, aber meiner Meinung noch nicht genug, weil sie haben immer noch meiner Meinung nach eine zu hohe Rente und andere Dinge^^
 
@StefanB20: Politiker verdienen nur einen Bruchteil des Gehalts eines Managern bei einem DAX Unternehmens (wie z.B. der Telekom). Meinetwegen können sie ihre Bezüge deutlich erhöhen, wenn sie auf einige Privilegien verzichten
 
@StefanB20: Das Problem ist bei weitem nicht die "hohe" Rente, sondern eher, dass in der Politik bei weitem zu wenig bezahlt wird. Jeder, der wirklich was drauf hat, kann in der Politik kaum etwas bewegen, weil es dazu tatsächlich massiver Änderungen und damit auch Einschnitte bedürfte und dieses unpopulär und kontraproduktiv für die entsprechende Partei wäre. Zum anderen kann jeder, der wirklich was drauf hat, in der freien Wirtschaft wesentlich mehr verdienen, als in der Politik - und das auch ohne den öffentlichen Druck, Häme und sonstige Nachteile des Lebens in der Öffentlichkeit.
 
@StefanB20: in diesem politischen system das wir haben kann und wird sich nichts ändern egal welch genialer politiker gerade scheinbar das sagen hat , denn entschieden wird von der masse im bundesrat oder bundestag und diese wird stark beeinflusst von der kapitalmacht von der sie abhängig ist und fütr die superreichen läufts doch blendenst.
 
@Ronin

Politiker verdienen nur einen Bruchteil der Managergehälter.
Stimmt, aber was muss ein Manager leisten um in seine Position zu gelangen?
Studieren, arbeiten und immer besser sein als die anderen...

Was muss ein Politiker leisten? Er muss gewählt werden.

Ich finde es lächerlich, einen Politiker mit einem Top Manager der Wirtschaft zu vergleichen. Die meisten Politiker hätten in der freien Wirtschaft keine Chance auf einen Top Job ...
 
Wäre da nicht der Stellenabbau von ~ 32.000 Arbeitsplätzen ( Konzernweit ) bis 2008 konnte man die Meldung als gute News verkaufen, so ist das nur lächerlich.
 
ich kenn das mittlerweile mit dem Gehaltsverzicht: weniger Gehalt dafür mehr Aktienoptionen....
 
Wenn die Mitarbeiter nicht mehr soviel Lohn brauchen, werden ja auch hoffentlich die überteuerten Anschlüsse billiger.
 
@Simone: eher das gegenteil Wirtschaft ... schau mal nach italien wie dort die läute Inclusive mir ausgenommen werden ..... da könnt ihr noch gut lachen bezüglich den preisen für Telecomunicationsdieste (DSL PHONE uss) .... cioaz
 
Naja, wenigstens etwas. Die Trotzdem werden so viele Leute entlassen.
 
wenn man plant bis zu 74.000 (langfristig) Mitarbeiter rauszuschmeissen ist so ein Verhalten normal um die Gemüter etwas zu beruhigen.
 
Auf etwas zu verzichten, wenn man genug hat ist leicht!!!!!!!!!
 
@Petri43: das stimmt allerdings
 
Trotzdem hat der Ricke immer noch 3 Jahre einen Festvertrag:
http://www.heise.de/newsticker/meldung/80176
 
@zivilist: Und das sagt was aus?
 
@LostSoul: das es ihm nicht wirklich an den Kragen geht. Die "normalen" Mitarbeiter warten jeden Tag auf eine Hiobsbotschaft.
 
@zivilist: das sagt aus das der ricke prozentual am gewinn beteiligt ist und selber auf etwas verzichten um alle nwas zu nehmen bedeutet höherer gewinn und im entdefekt mehr verdient.
 
Auf der letzten Demo in Bonn vor der Konzernzentrale im Winter, stand der liebe Ricke oben im Fenster mit nem heißen Kaffee in der Hand, hat gegrinst und den Leuten zugewunken ... der Ricke hat viel Geld mit seinen Methoden gemacht, dass Joint Venture T-Mobile USA hat eine Milliarde Dollar Vorsprung vor allen ... ne tolle News ist es aber nicht, wie grad schon einer sagte "Reichlich peinlich erscheint die [...] vermeidbare Argumentation, man müsse sich den Ausbeuter-Gehältern der Wettbewerber anpassen. Hier geht die Korrektur in die falsche Richtung!"
 
Eine leserfreundlichere Version des Textes gibts hier: http://tinyurl.com/ygue3g (inkl. Formatierung :-))
 
@maria: Lösche Dein Posting bitte umgehend der Link von z0nk reicht vollkommen.
Vorallem führt ein Link nicht zu einer Abmahnung. Ich habe zwar noch nicht gehört das die FAZ abmahnt, aber trotzdem muss man eine Abmahnung nicht provozieren. Schließlich wirst Du die Rechnung ja wohl nicht übernehmen wollen. Das Kopieren von Artikeln ist ein ein Verstoß gegen das Urheberrecht und leider wird so etwas inzwischen strenger verfolgt.
 
Hauptsache die Aktionäre sind zufrieden. Mehr isses nicht.
Was lernt man denn heute auf diesen Eliteschulen? Wieviel Dummheit muss man dafür fressen um diese Prüfungen zu bestehen?
Dass das volkswirtschaftliche Schäden nach sich ziehen wird, sieht doch ein blinder. Egal ob die Manager Gehälter nun runtergehen oder ein bischen runtergehen - die Aktionäre bringen nicht das Geld in's Unternehmen.
Aber - das werden verschiedene Firmen noch gewaltig merken.
 
@MrT69: Wieso Dummheit? Wenn ich dabei gut wegkomme und nen Haufen Kohle einsacken kann, dann mach ich das doch auch... hat erstmal nix mit (genereller) DUmmheit zu tun. Wie es anderen dabei geht kann mir doch auch wurscht sein, Hauptsache ich habe meine Kohle eingesteckt. Insofern lernen die schon wie es geht und was man alles tun muss um gut wegzukommen. Ob das dann sozial und, nennen wir es nett, ist, dass steht auf einem anderen Blatt und hat aber mit Dummheit nichts zu tun.
 
@MrT69: doch doch das hat sehr wohl mit dummheit zu tun das zeigt ja die entwiklung von 1922 die man fast paralell zur heutigen sehen kann, durch den hohen kapitalabzug der auktionäre am gesammtvermögen wird das geld immer schneller immer weniger wert was zu einer verminderung der einnahmen führt und was wieder zu einer verstärkten abzug von kapital führt .......massenentlassungenn .......betriebszusammenbrüche.........kein vertrauen mehr in die währung........inflation.......revulution......usw.unterm strich doch kurzsichtigkeit und dummheit pur oder ist da jemand anderer meinung ????
 
@MrT69:

Pure Absicht!?
Cash and Carry!!!
Jeder ist sich selbst der nächste was sonst....
 
Ich find das toll. Wem macht es wohl mehr aus auf 30-50% seines Geahalts zu verzichten: dem Manager, der 1Mio im Jahr einschiebt oder dem Servicemitarbeiter, der versucht mit 20000€ im Jahr seine Familie zu versorgen?
 
@TPW1.5: Ist doch klar: Dem Manager :)
 
@karstenschilder: richtig, weil 50% von 1Mio sind nunmal 500.000 und das ist bei weitem mehr, als die lächerlichen 10.000 auf die der Servicemitarbeiter verzichten muss *zwinker*
 
gelöscht
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