MySpace.com: Ex-Hacker überführt Sexualstraftäter

Internet & Webdienste Der ehemalige Hacker Kevin Poulsen, der inzwischen leitender Redakteur bei der Zeitschrift Wired ist, sorgte mit seinem aktuellen Artikel über das Community-Portal MySpace.com für Aufsehen, denn er konnte einen Sexualstraftäter überführen. mehr...

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@eseno: Also ein Abgleichscript zwischen zwei Datenbanken ist jetzt nicht gerade 7 Millionen USD wert... Eher die IDEE ist das Geld wert - siehe MySpace oder YouTubes (und da dann gleich das vielfache an Wert).
 
Coole Aktion, ich hoffe das noch mehr von diesen " Menschen " dingfest gemacht werden können und das auch andere Hacker Ihre Kenntnisse ab und an dafür einsetzen werden!
 
@Celine Dion: Das Krasse ist, der Sexualstraftäter hatte 93 "Freunde" bei MySpace und sich schon mit 6 Teenagern getroffen.
 
@TobWen : Leider muss man davon ausgehen das nie alle geschnappt werden solange solche Typen für eine Firma oder jemand anderes Profit bringen, es sind ja schliesslich User. Alles läuft darauf hinaus das niemand von solchen Firmen seinen Namen in ein " Schlechtes unprofitables " Licht rücken wird. Von Ethik keine Spur, aber so ein kleines Kind kann soetwas ja locker wegstecken, und der Täter kommt frei aufgrund einer " Schwierigen Kindheit " auf Bewährung wieder frei.
 
@Celine Dion: Was definierst Du als kleines Kind? Ich glaube, man darf unter 13 eh nicht ohne Genehmigung der Eltern zu MySpace. Darunter müssen die Eltern unterschreiben, dass sie ihr Kind überwachen. Und über 13, nun du kennst die Statistiken ja selbst.
 
@TobWen : das Problem finde ich ist das, das es für die Kiddies total einfach ist Ihr wahres Alter zu verschleiern und trotzdem da rein zu kommen. Diese Firmen wollen wohl einfach nicht auf diese " Zielgruppe " verzichten. Diese Kiddies sind moralisch überhaupt noch nicht gefestigt und fallen mit ein bisschen guten Zureden nahezu auf jeden rein, gilt aber zum Glück nicht für alle.........
 
well done
 
Eigentlich einfach, aber auf die Idee muss man erstmal kommen und vor allem an die Informationen... Einfach Datenbanken auslesen und Persönliche Daten vergleichen, bei der kleinsten Übereinstimmung ein Signal geben und man kann genauer nachschauen, ob sich da einer versteckt...
 
@frisch85: Tja und genau DAS ist ja das Problem. Den Abgleich von Datenbanken fürchten alle Datenschützer. Liest Du eigentlich keine Zeitung? Natürlich könnte man überall Kameras hinsitzen, jede verwendete Kreditkarte oder Bankkarte in Echtzeit mit einer Verbrecherdatenbank abgleichen, aber das hat Vor- und Nachteile. Ich finde gut, wenn es für solche Zwecke verwendet wird, aber wenn jemand die Macht zur Kontrolle hat, kann er sie auch missbrauchen. Er kann die vorhandenen Überwachungsfunktionen anders einsetzen. Ich meine jetzt nicht "Staatsfeind Nr. 1", denn der Typ war ja wirklich in gewisser Weise beteiligt, auch wenn unbeabsichtigt. Du weißt nicht, welches kriminelle Potential JEDER Mensch hat...
 
@frisch85 & TobWen: Es ist ja ganz schön, wenn ein Straftäter weniger frei draußen herumläuft, aber wie TobWen sagte, ist das datenschutzrechtlich ned so ohne.
Und dann muss ich noch an die ach so schön titulierten "false positives" denken.
Stell dir vor, du kommst in den Knast und in die Medien mit dem Vorwurf, du hättest diese oder jene Straftat geplant - und nur aufgrund eines Hackers, der so ein komisches Script geschrieben hat, kommt das heraus. Ich persönlich fände das nicht so prickelnd.
- Das trifft hier sicher nicht zu, aber denkt mal drüber nach.
 
"Laut den Betreibern von MySpace.com sind derartige Suchläufe allerdings technisch unmöglich. " ... "technisch nicht möglich" ist immer ne nette Ausrede wenn man etwas nicht machen will ...
 
@e-foolution: Oder wenn man nichts von einer existierenden Sicherheitslücke weiß / zugeben will.
 
lol der hat ja ganz schön was auf dem kasten wenn er sich mit pfeifen in die zentrale hacken kann:)
 
@fisker31: 1. Es geht hier hauptsächlich um das Script, nicht um den Typen 2. Phreaking ist nix Besonderes, sondern ein Verfahren, was im Analognetz damals überall verwendet wurde: http://de.wikipedia.org/wiki/Phreaking
 
krass der letzte Teil steht so wort wörtlich in wikipedia:

http://de.wikipedia.org/wiki/Kevin_Poulsen
 
@Heimchen: Der Autor dieses Textes hat wohl kopiert. Guckst du dir allerdings den Artikel über "Citiziendum" (oder wie das heißt... :D) an, steht dort, dass die Wikipedia Texte und GNU Public License sind - und damit frei kopierbar!
 
Das I-Net ist böse!
 
Es war der 100. Anrufer. Und "Cyberpunk" sollte jeder mal gelesen haben!
 
@d00meR: Nein, 102 ist korrekt.
 
"Bei einem Mann führte der Vergleich der Namen sogar zu einer Verhaftung, denn es wird davon ausgegangen, dass er seine nächste Tat über die Internetseite MySpace.com geplant hat." - Minority Report?
 
@mcbit: Tja, mit dem Patriot Act wurde das Gedankenverbrechen eingeführt, und Kommunisten/Islamisten/Kinderschänder/Puertoricaner usw. haben in den USA eh keine Rechte! God bless America!
 
@spooky: Stand der Diskussion bzgl. Sexualstraftätern ist afaik, dass sie nicht therapier/heilbar sind. Imo gehören sie weggeschlossen, so hart das auch ist. Falsches Mitleid ist nicht angebracht. Befass Dich lieber mal mit den Eltern mißbrauchter Kinder, oder den Kindern selbst, falls sie es überlebt haben!
 
LOL müssen ja echt Wahnsinnsberufskriminelle sein, wenn sie CSpace mit echten Daten füttern. Wenn ich mirch irgendwoe einlogge (ich bestelle meist eh ohne Profil anzulegen an Tarnadressen), muss ich erst immer überlegen, welche FakeID ich da angegeben habe. Sonst reichen auch bugmenot.com-Logins. Um Konten zu eröffnen, reichen lumpige Persokopien aus Gnutella und co. und ein Fax mit Unterschrift.

Aber ich finde es gut, dass Skripte solche Versager rausselekteieren, bevor sie verblödeten Teenager gefährlich werden können, die dann bei meinen Mitarbeitern Drogen kaufen, also im Tabak und Schnapsladen, und damit für denwohltätigen Zweck meiner Alterssicherung sorgen!
 
Rechtgeb @ spookypsi. Und mal im ernst. Eine öffentliche Datenbank anzapfen, dass ich diverse Namen zurückbekomme - also ich erklär das mal als den Hack der Hacks! So ein Schwachsinn. Eine Datenbank mit einem Namen abgleichen is ja wohl kein Problem. Das ist für mich sowieso irgendwie ein fake, denn entweder kann ich die komplette Datenbank lesen, oder gar nix. Aber - nur so ein Teil des Teiles, dessen Teil dann zufällig den Teil beinhaltet, der den Teil eines ganzen Teiles ergibt? Honkmäßiger dummfug. Reicht vielleicht aus um ein paar dumme Amis zu überzeugen, aber - wo zum Henker war hier der Hack?
Mir würde das Ganze eher Angst machen. Datenschutz scheint ja bei MySpace.com überhaupt nicht in Frage zu kommen. Keine Ahnung was die Anbieten - aber das hat sich für mich auf alle Fäller schon mal erledigt. Erst nachdenken - dann schreien...
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