Keine Änderung der "Hacker-Tool"-Paragraphen?

Das Bundeskabinett hat am 20. September einen Regierungsentwurf zur Änderung des Strafrechts in Zusammenhang mit Computersystemen beschlossen. Dabei soll u. a. Software kriminalisiert werden, die zur Analyse von Sicherheitslücken zwingend ... mehr...

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Naja, die meisten Richter wird man sicherlich überzeugen können, dass man nichts Kriminelles im Sinn hatte, wenn man sein Netzwerk nach Lücken durchscannt. Aber wenn Schöffen oder Sachverständige dabei sind, sieht es für den Admin böse aus :-)
 
@TobWen: ich sehs komme XD am fenster kleben die anwälte wie fliegen mti stielaugen an meiner fensterscheibe und sabbern mir alles voll wenn ich mal abgetrennt vom i-net mein kleines homelan böse attakiere und kleinknechte XD
 
Zypries hat nicht nur einmal bewiesen, dass sie vielleicht doch einen anderen Job machen sollte....
 
@pr0xyzer: Es ist nur ein Vorschlag, wenn er jedoch akzeptiert wird, dann sollte man über das ganze System nachdenken...
 
@ TobWen: Ich denke nicht das es dort viele änderungen geben wird. Bundestag und Bundesrat haben doch auch alle keinen Plan und werden es (wenn es an der Zeit ist) einfach durchwinken....
 
@pr0xyzer: Die werden sich am Ende wundern, wenn sie ohne Betriebssystem dasitzen, einem essentiellem Hacker-Tool. Es gibt natürlich noch ein wichtiges: das Hirn. Aber das merken ja nur Außenstehende, falls es fehlt. .-) Gruß, Fusselbär
 
@Fusselbär: ....doof...XD
 
@pr0xyzer:

Da hast Du wohl absolut recht! Der Gesetzesentwurf ist absolut unabsehbar in seinen Folgen. Die Gerichte werden dann daran gebunden sein, entsprechend dem StGB zu entscheiden - da bindend. Problematisch ist eben, wenn man von Technik ansich keine Ahnung hat. Im Grundsatz halte ich das Gesetz für eine absolut ekelhaft-stümperhafte Schade für die Jurisprudenz. Wenn ich allerdings ins rechtswissenschaftliche Seminar von Unis schaue, dann ist dort genauso wenig PC Sachverstand an der Tagesordnung wie bei "Madamsel Cyphris". (yeah?)
Wie der Newsschreiberling allerdings schon richtig gesagt hat, gilt im StGB absolute Strenge, was den Gesetzestext (Auslegung) anbelangt. Durch nulla poena sine lege scripta (Keine Strafe ohne Gesetz) und die damit verbundenen Bestimmtheitsgebote, wirds wahrscheinlich für eine Reihe von Leuten angenehm kuschlig, wenn der ICE der Rechtsprechung grad eben unvorbereitet durch den Tunnel entgegen kommt!
Ich wundere mich immer sehr, was in den Köpfen unserer Politiker vorgeht: allerdings sage ich auch da:
Herzlichen Glückwusch, Deutschland! Dein Volk hat die Politiker bekommen, die es verdient.
Ich bin für
a) ein neues Volk
b) einen IQ - Test für Wahlberechtigte
c) eine Prüfung des gesunden Menschenverstandes (eh, wie auch immer der aussehen mag ... *lol*)

Grandseigneur
 
haben das nicht so gut wie alle die dort sitzen gemacht???
 
@pweberbenntec: Kann ich mir nicht vorstellen...
 
Die Brigitte Zypries sollte besser an den heimischen Herd, selbst wenn das mit dem Kochen nix wird und der Ralf Kleindiek ist in einer Müllsortierungsanlage besser aufgehoben & produktiv.
 
Tolle Idee dieser Entwurf. Da waren wieder die kompetentesten Kräfte am Werk.
 
Laut diesem Text richtet sich dieser Paragraph auch an die Anbieter dieser Software. Wie kann ein Verkäufer sicher gehen, diese Software nur an die "Guten" zu verkaufen? Ich bin kein Jurist und weiß auch nicht, wie solche Gesetze interpretiert werden. Allerdings sieht es auf den ersten Blick schon problematisch aus.
 
Subba,
da tut sich doch für mich gleich eine neue Geldquelle auf. Wenn das Gesetz durch kommt werde ich Täglich Symantec und Co verklagen, da diese zur Analyse von Viren und Co. diese sich verschaffen müssen.

Meine erste Million, ich komme..... [Ironiedetektor: Positiv]
 
okay, ich war letztens in mailand auf einer messe. Da sah ich, dass bei den Taxi-Fahrern vorne auf dem Taxi stand wann sie anfangen dürfen und hinten wann sie aufhören müssen. Gesetzlich pflicht, fällt euch der fehler auf, richtig, es ist einfach bescheuert selbständigen leuten zu erzählen wann sie anfangen und aufhören sollen. Ähnlich ist es in deutschland. Vor gesetzlicher Stupidität ist keiner gewahr. und solange IBM noch das Patent auf den Fortschrittsbalken hält (EP0394160, http://www.elug.de/projekte/patent-party/patente/EP0394160.de.html) solange werde ich meinen, den microsoft baseline security analyzer zu benutzen. ich muss gestehen, ich hab keine angst dass jmd ms oder mich verklagt, schon garnicht wenn ich noch einen Protscanner benutze.
Solche geschichten sind ähnlich wie die Patent-Geschichte, Lapidar-Akte um die Strafverfolgung zu vereinfachen. Ich bin mir sicher, keiner landet im Knast weil er ports scannt, ähnlich wie ich keienn kennne der im knast landete weil er nen brennschutz knackte (irgendein-dvd hat meine leben so viel einfacher gemacht). Also wen interessierts.
 
das ist doch vollkommen überflüssig.... wer solche tools haben will, der bekommt sie auch...wer sie nutzen will kann auch anonym bleiben... offenen hotspot suchen und ab gehts... und zur analyse sind sie wirklich unverzichtbar... nachher kommt der staat noch damit, das eine lizenz dafür notwendig ist um diverse tools zu verwenden... und kassiert bei dem verkauf natürlich kräftig mit ab. die sollten mal mehr auf den CCC hören, das sind mal leute die sich so richtig auskennen und wissen wovon sie reden. der bsi äußert sich da wohl gar nicht zu... als ob die nicht auch solche tolls verwenden.... juhuuu, der staat macht sich selber strafbar... denke ich da so falsch??
 
@Deepthrow: Diese Lizenz klingt wie ein Waffenschein für Analysetools. Hoffentlich kommt unser Justizministerium nicht auf ähnliche Ideen. :-)
 
@ AquaPi: jap, der gedanke ist mir nach dem post auch gekommen. jetzt muss man ja sogar für schreckschuss waffen einen kleinen waffenschein haben. und die von ministerium legen diese software ja als angriffswerkzeuge aus. obwohl sie ja auch der prophylaxe dienen. dann müssen ja auch eine menge der boardwerzeuge von linux entfernt werden. wie kann man software verbieten wollen ...
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