Vista: Auch McAfee kritisiert Sicherheitsfunktionen

Windows Vista Nach Symantec äussert nun mit McAfee eine weitere Größe der IT-Sicherheitsbranche massive Kritik an Microsofts Sicherheitskonzept für das neuen Betriebssystem Windows Vista. In einer ganzseitigen Anzeige, die heute in der Financial Times geschaltet ... mehr...

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man kann es niemanden rechtmachen... shit happends!
 
Die weinen alle nur, weil deren Zahlen dann einbrechen...
 
@nequissimus: oder nur einer kann sich die hände reiben und die user an sich und seinen eigenen preisen binden
 
@nequissimus: Das "nur" sprichst du so gelassen dahin. Schonmal überlegt, dass daran auch Arbeitsplätze hängen?
 
@DäÜser: Oh Gott, immer dieses Arbeitsplatz-Argument. Hey, die Arbeitsplätze gab es nur, weil man bisher bei Microsoft nicht die Hausaufgaben gemacht hat. Nun jammern sie, dass Microsoft dass nachholt, was sie von Anfang an hätten machen sollen. Zudem: ein paar hundert Arbeitsplätze sind das nicht wert, das zig Millionen (!) User auf eingebaute Sicherheit verzichten müssen, nur weil ein McAfee sein Pseudo-Sicherheitsprodukt verkaufen will. Sorry, wenn die Firma auch nur etwas taugt, würden sie längst sich nur auf dieses Produkt stützen, sondern sich nach neuen Geschäftsgebieten umsehen. Da ist die Firmenleitung einfach behämmert, wenn man jetzt mit Jammern und Klagen versucht, sein Produkt zu retten. Die sollen lieber produktiv sich um ihr Geschäftsmodell kümmern, davon haben alle mehr, inkl. der Beschäftigten. Ein Damokles-Schwert über seine Produktpalette hängen zu haben ist der falsche Weg, punkt aus basta.
 
@nequissimus: Womit wir beim Kernproblem sind: Darf man einen Menschen töten um eine Million Menschen zu retten? Unsere Rechtsordnung sagt eindeutig "nein", alles andere ist Anarchie. Aber ohne sich hier in philosophische Grundsatzfragen zu versteigen, es geht ausschließlich um Monopolmißbrauch, schleichenden Rechtsbruch, Mißbrauch der Marktstellung, Patentklau und ... freien Zugang zum Markt!!!! Falls also Unternehmen es nicht selbst schaffen, diese Mißstände im Rahmen der Selbstregulierung des Marktes zu beseitigen, besteht die hoheitliche (sprich staatliche) Verpflichtung!!!, die Mißstände abzustellen, und damit hat die EU gerade erst begonnen. Ich muß mit Bedauern feststellen, dass viel zu oft nur punktuell bewertet wird ohne das Gesamtproblem zu betrachten. Ach übrigens, eine Frage an alle, die solche Meldungen abliefern aus aktuellem Anlaß: Warum soll man die Siemens-BenQ - Arbeitsplätze erhalten, wo Nokia doch Marktführer ist???
 
Tja der Markt des Geld abzockens durch dritte entfällt, sollen die sich doch auf Open Source stürzen, wer hat denn denen gesagt das die auf das neue Windows ihre Produkte absetzen sollen.
 
@overdriverdh21: Windows benutzen nunmal viele Leute durch die hohe Kompabilität.
 
Ich sehe das schon richtig: McAffe und Symantec sollen Kernelzugriff bekommen dürfen, so die Forderung, hallo? Wo zieht man die Grenze? Warum Symantec und McAffe und nicht jeder? Also die Strategie von microsoft ist schon richtig: Entweder jeder oder keiner, aber nicht nur die, die am lautesten schreien.
 
@TPW1.5: Vielleicht sollte es nicht zu sehr geöffnet werden... Aber mit ein paar (vielen) Dollar-Scheinen lässt sich da sicher einiges richten :D
 
Tja, Sophos stärkt Microsoft komischerweise in dieser Angelegenheit den Rücken. http://www.betanews.com/article/Sophos_on_Symantecs_Vista_C%20omplaints/1159472882
 
@TiKu: Sophos ist auch nur eine Kaufsoftware und ich glaube kaum das kein Stück vom Vista 64bit Kucken abhaben wollen. Spätestens dann wenn das AV-Produkt funktionieren soll melden sie sich.
 
@vistafreak2000: In dem Interview meint der Sophos-Mensch, dass sie für ihre Produkte keinen Kernelzugriff brauchen und die Software auch so funktioniert.
 
@TiKu: Dann haben die vermutlich auch keine Selbstschutzvorrichtung.
 
@vistafreak2000: Sophos hat wirklich keine Selbstschutzvorrichtung. Auf meiner Arbeitsstelle konnte ich ohne Admin-Rechte, bis jetzt immer den Hintergrundscanner mit einem Rechtsklick auf das Tray Icon ausschalten (lol). Ok, war jetzt OT, das ist ein anderes Thema....
 
Schon seltsam. Da darf Microsoft das System nicht zu sicher machen, damit die Hersteller von Flickensoftware nicht arm werden. Wirklich seltsam...
 
Ich finde die Aufregung von Symantec und McAfee übertrieben. Selbst wenn Vista sicherer ist als XP, können sie noch jahrelang den XP-Markt beackern. Viele Firmen werden sicher nicht so schnell umsteigen, und viele Besitzer von XP-Rechnern auch nicht. Wieso sollten sie? Abgesehen davon: Vista ohne AntiVirus-Software? Wäre schön, aber ich kann es mir nicht vorstellen.
 
Ich glaube die Firmen haben Angst, das MS bestimmt wer Zugriff bekommt und wer nicht - somit wäre es einfach den Markt zukontrollieren.
Auch könnte MS so bestimmen, was Schadsoftware ist und was nicht.
BigBrother is watching you.
 
Ich find das nicht OK das was MS da macht. MS übertreibt mittlerweile etwas ich mein das neue Windows schön und gut auch ein paar sinnvolle neue Funktionen aber alle möglichen Programme kopieren und in das neue OS integrieren und dann den Firmen den Zugriff verweigern oder erschweren finde ich bescheuert und mies.
 
@Motherbrain: du verstehst nicht, worum es geht. Es geht nicht darum, dass MS den Kernel für McAfee (& Co) sperrt, sondern das der Kernel für alles gesperrt ist, was keine Windows-Komponente ist. Das soll Rootkits daran hindern, sich im Kern einzunisten.
 
Wird Zeit das sich de Gerichte darum kümmern und Microsoft bestraft. Ungeheuerlicher Monopolmisbrauch ist das.
 
@spreemaus: du solltest diese lustigen Zigaretten absetzen. Den Kernel vor Fremdsofware abzuschotten ist vor allem eine Sicherheitsfunktion, damit sich eben keine Fremdsoftware im Kernel einnisten kann. Diese Fremdsoftware, die den Kernel angreifft, ist nämlich oft schädlich (Rootkits).
 
@Kirill: Und das ist Monopolmissbrauch. Wenn Microsoft (Sicherheits)Software auf den Kernel zugreifen kann, aber die anderer Hersteller nicht werden die anderen Hersteller benachteiligt und meinst du nicht das ein "Rootkit" möglicherweise dann eine Signierung vortäuscht und dann den Zugriff bekommt?
 
@floerido: Es macht einen Unterschied ob man EINER noch dazu hauseigenen Komponente den Zugriff gewähren will oder ob man auch andere Programme an den Kernel lassen will. Im ersten Fall kann man einfach alles fest miteinander verdrahten. Im letzten Fall muss man das API zwangsläufig offener gestalten bzw. überhaupt erstmal ein API implementieren. Mit einem relativ offenen API bietet man aber wiederum Angriffsflächen für Malware. Aus dem von mir verlinkten Interview: "As Scott Field wrote on his Microsoft blog, "We have also been asked to provide a supported way for 'known good' vendors to continue hooking the kernel but prevent others from doing so. Unfortunately, there is no reliable mechanism for us to distinguish between 'known good' software and malicious software. Moreover, we cannot prevent a malicious software author from 'bundling' purportedly good software in an attempt to thwart the system. Even if we could include such a mechanism, it's unclear if we could use this mechanism to selectively allow kernel hooking in a manner that provides an acceptable trade off between performance and reliability and security."
 
@ floerido: Son ein Quatsch. Deren daseinsberechtigung hat ja auch erst durch MS begonnen :). Aber mal ehrlich. Dürfen dann auch in Zukunft in Autos keine guten Bremsen eingebaut werden, weil es Hersteller gibt, die mit guten Bremsen ihr Geld verdienen? MS bringt sein Betriebssystem auf dem Markt wie sie es für richtig halten. Hier geht es ja nicht um die Diskussion wie beim Mediaplayer, sondern viel mehr um ein neues Sicherheitskonzept seitens MS. Und müssen sich halt die Drittfirmen in die neue Philosophie einarbeiten. Klar, dass die Konzepte von XP bei Vista nicht greifen. Aber tut mir leid: Heult doch ...
Man kann doch nicht allen ernstes erwarten, dass MS ein Sicherheitskonzept ändert, weil die Firmen jetzt nicht mehr so arbeiten können wie früher...
 
Hat jemand Ahnung ob es sowas wie Patch Guard auch bei Linux gibt???
 
@Satriani: Keine Ahnung. Da im Kernel von Linux jeder mist mit reinkompiliert wird, würde es aber durchaus Sinn machen, wenn Du einen Kernel speziell für Dein System mit den benötigten Treibern zusammen kompilieren würdest, so dass keine Veränderungen mehr nötig sind. Aber zurück zum Thema: Statt des Kernelzuganges wäre doch eine API zum Schutz der Sicherheitssoftware eine Idee. Ich denke aber, die gibt es schon (ist sicher die, die mit RC1 dazugekommen ist).
 
@Satriani: Die Idee stammt ursprünglich sogar von ein paar Open BSD Leuten. In Window XP gibts ja auch die erste Generation von derartiger Technologie, auch wenns nur indirekt mit dem Kernel zu tun hat.
 
@Satriani: Ja es gibt derartiges und zwar ne Option, die du bei Erstellung des Kernels einstellst, so dass nachher überhaupt keine neuen Module/Treiber geladen werden können, auch nicht signierte, also noch sicherer, du musst halt lediglich bei Zeiten der Kernelerstellung schon jedem Treiber den du später benötigst mit einkompilieren, aber genau sowas macht wann wenn man ein Linux härtet und auf Sicherheit optimiert.
 
Gerade Mcafee ist in der Vergangenheit unangenehm aufgefallen, weil deren AV-Software das XP-Sicherheitscenter durch eine Werbeplattform für eigene Produkte ersetzt hat.
 
Da bin ich ausnahmsweise mal für MS. Ich möchte ein OS von Microsoft sicher wissen um auf Sicherheitssoftware verzichten zu können. Und solange MS nicht Datenschutzrichtlinien in irgendeiner Weise damit verletzt. Ist ein Unterschied ob Browser vorinstalliert oder System-Kern geschützt.. von wegen Monopol!
 
@n0j0e: Da bin ich prinzipiell Deiner Meinung. Auch wenn ich Microsoft gerne Monopolmissbrauch vorwerfe (IE, WMP, ...), so könnte der Kernelschutz sich (sofern konsequent umgesetzt) als gutes Mittel erweisen den PC ein Stück sicherer zu machen. Ob das auch wirklich der Fall ist wird sich natürlich erst zeigen. Aber Monopolmissbrauch sollte man MS hier wirklich nicht vorwerfen. Schließlich steht MS sonst immer in der Kritik, dass sie zu wenig für die Sicherheit tun und kaum setzen sie mal ein Konzept um schreien viele nach Monopolmissbrauch. Also warten wir's mal ab ob sich das Konzept bewährt und wenn ja, dann könnte es sein, dass man in Zukunft weniger von PC-Schädlingen geplagt ist. Hoffen wir's.
 
Und wieso fällt denen das erst Kurz vor Release auf???
 
heult doch *winke winke Symantec & McAfee*
 
Im Kernel hat McAfee nichts zu suchen, fertig. Wann begreifen sie endlich, dass sie kein Sicherheitspaket verkaufen, sondern nur ein falsches Gefühl von Sicherheit? Wann begreifen sie, dass sich in eine offenere Architektur auch an gleicher Stelle unbemerkt Schadsoftware einmisten kann? Und das ohne Probleme ein bereits installiertes McAfee oder sonstwas umgehen kann, solange es noch nicht als Schadsoftware bekannt ist?
 
iss doch normal das die einen millionen ausgeben für entwicklung usw..
und fast am ende wollen andere dann drann verdiehnen, blos nix mehr selber machen, bin sowiso der meihnung das von einigen viren proggis selbst sowas ins netz gestellt wirt und von ihren proggis dann sauber gefunden wird.
habe immer noch ein test pc mit ner 1 win xp ohne sp laufen, und wenn ich nix selber annehme pasiert auch nix komisch oder ???
die angst der juser im netz wird einfach total ausgenutzt, sollen lieber was gegen die ganzen spam scheisse machen das nervt richtig, man traut sich ja nie irgendwo seine mail addy zu hinterlassen.
 
Windows Vista gefällt mir immer mehr, schön das schlechte Programme endlich unterbunden werden und ausgegrenzt werden. Bei Windows XP erkennt man schon deutlich, wie das System von Drittanbietern versaut wird. Symantec so wie MCAFEE sind keine guten Programme, vielleicht sollten sie den Markt räumen, für Programme die es können, z.B. Kaspersky oder NOD32. Achja und Sicherheit gibt es nicht, weder in der Realität noch sonstwo!
 
@dogi: Absolut kluge Aussage dogi :-O ... vorallem, wenn man die Eigentumsverhältnisse von Microsoft an Symantec beobachtet und schon jetzt etliche wesentliche Teile des derzeitigen Windows XP eingebaute Entwicklungen von Symantec (oder besser Norton) sind. Und was ist da noch gerade mit Winternals??? Sicherheitsprobleme wird es immer geben, es ist schon alleine auf Grund des statistischen Verhältnisses von Fehlern zur Länge des Sourcecodes völlig auszuschließen, dass solche jemals verschwinden. Auch der Kernelschutz wird daran nichts ändern und schon das erste Update zum Kernel selbst bei Vista wird diese Möglichkeiten potenzieren, das hat uns nicht nur Microsoft mit all seinen Problemen, sondern auch Open Source mehr als nur schmerzlich gezeigt. Es ist niemals unmöglich ein System zu umgehen, es ist immer nur eine Frage des Aufwandes ... ebenso wie bei der Frage der Absicherung: Und da hat, egal wie man es nimmt, Open Source derzeit die Nase vorne. Übrigens ein kleiner Test mit der aktuellen Vista ... Standardinstallation, ohne weitere Software per Standleitung ins WWW, nach 3 Sekunden der erste Virus, nach 60 Minuten OHNE Eigenaktivität!!!! ungefähr 300 als "entfernenswert zu erachtende Akteure". Was nutzt also der gesichter Kernel, wenn man am Rest frei herumpfuschen kann??? Das Sicherheitskonzept wird also auch in Vista - wie schon in XP - nur unzureichend umgesetzt. MUSS zwingend so sein, da Microsoft einen wesentlichen Bestandteil des ursprünglich konzipierten Sicherheitssystems, nämlich das neue Filesystem, wegen Problemen kurzerhand fallen ließ. Also ... vielleicht doch nicht schlecht Symantec und Konsorten einzusetzen ...
 
@dogi: "Standardinstallation, ohne weitere Software per Standleitung ins WWW, nach 3 Sekunden der erste Virus, nach 60 Minuten OHNE Eigenaktivität!!!! ungefähr 300 als "entfernenswert zu erachtende Akteure"" Sowas zu glauben fällt mir immer sehr schwer, da Selbstversuche bisher immer ein anderes Bild ergaben. Vll. surfe ich aber auch auf den falschen (bzw. richtigen) Seiten...
"da Microsoft einen wesentlichen Bestandteil des ursprünglich konzipierten Sicherheitssystems, nämlich das neue Filesystem, wegen Problemen kurzerhand fallen ließ" Inwiefern war WinFS (was übrigens nur ein Dienst auf NTFS und kein neues Dateisystem werden sollte) ein wesentlicher Bestandteil des Sicherheitskonzepts?
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