Google veröffentlicht kostenlose Texterkennung

Software Der Suchmaschinenbetreiber Google hat heute die OCR-Software (Texterkennung) Tesseract veröffentlicht. Sie wurde ursprünglich von Hewlett-Packard entwickelt, allerdings zog sich das Unternehmen 1995 aus diesem Geschäft zurück. mehr...

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Mal ausprobieren, ich benutze seit Ewigkeiten ABBYY Fine Reader.
 
@TobWen: Ich auch, und ich sehne mich schon seit Langem nach etwas Besserem, weil Abby (ich hab Version 9) imho ziemlicher Mist ist (vor allem für Fachtexte) - ich seh es aber richtig, dass es momentan nichts Besseres gibt, oder?
 
@madden2: ScanSoft gibt es halt noch. Ich habe gemerkt, dass ABBYY irgendwie lernt, um so mehr Texte man scannt. Ich finde es aber schade, dass man Buchstaben nicht manuell "erlernen" lassen kann. Also sagen "Das komische Zeichen ist ein A".
 
@TobWen: Wir haben ABBYY verwendet, um Frakturtexte zu erkenne, und dabei war der FineReader sehr wohl in der Lage, sich komische Zeichen als Buchstaben beibringen zu lassen. Beispiel: Altdeutsches s und f kann die Software nach je 20-30 Eingaben recht zuverlässig auseinander halten, und die sehen sich nun SEHR ähnlich (natürlich alles abhängig von der Auflösung, etc...)
 
Man benötigt mindestens MS Visual C++ 6 um das Ding zu kompilieren. Mit Visual C++ 2005 Express Edition geht es erstmal nicht.
 
Was ich noch nicht schlecht finde ist Omnipage. Konnte zumindest früher mal einiges, wie es jetzt damit aussieht weiss ich nicht.
 
Wofür brauch man sowas? Tschuldigt meine Unwissenheit :)
lg helly
 
@xcsvxangelx: da schaust Du am besten hier nach http://tinyurl.com/gz55f
 
@xcsvxangelx: Ich persönlich benutze z.B. einen Tablet-PC, auf dem ich mit einem Stift ganz normal schreiben kann. D.h. Stapel von Aktenordnern für die Uni usw. sind für mich passé, ich mache alles auf dem Notebook. Wenn ich für eine Prüfung dann hunderte Seiten Literatur lernen muss, die als Kopiervorlage vorliegt, scanne ich sie mit einem automatischen Papier-Einzug ein (wie bei besseren Kopiergeräten) und lasse mit einem Texterkennungsprogramm gleich alles in "echten" Text umwandeln, den ich dann beliebig weiterverarbeiten kann. Ich kann meine Anmerkungen z.B. direkt darauf machen, in englischen Texten einzelne Wörter mit zwei Mausklicks aus dem Internet übersetzen und eigentlich das Beste: Mir die Texte auch in mp3 umwandeln und vorlesen lassen.____________

"Normale" Leute benutzen solche Texterkennungsprogramme normalerweise generell um den Komfort des PCs in den Texten zu haben: Egal um was für Dokumente es sich handelt, sind es viele, ist es ein riesiger Vorteil sie z.B. per Volltext durchsuchen zu können: "Ich weiß genau, diese eine Information war irgendwo in diesen 5000 Seiten - nur wo?" Der PC spuckt dir das binnen Sekunden aus.
 
@ madden2: Hört sich interessant an. Mit welchen Programmen arbeitest du?
 
@qwerik: Fürs Scannen und Konvertieren in Text wie gesagt Abby FineReader (wobei das Proggi halt öfters mal Probleme mit Fachwörtern und vor allem mathematischen Ausdrücken und griechischen Buchstaben hat), zur Organisation benutze ich momentan hauptsächlich die Beta von Office OneNote 2007, da gibt es aber inzwischen auch recht große Auswahl - Agilix GoBinder ist z.B. noch sehr gut, kostet dafür auch ein gutes Stück. Die beiden Programme sind aber vor allem auf Tablet PCs zugeschnitten.
 
und welches proggi zum erstellen der mp3s?
 
@Superkopierer: Zum schnellen Anhören Yeosoft Text to MP3, zum Konvertieren meistens eher "Better Text to mp3". Man muss allerdings darauf achten, dass man sich eine vernünftige deutsche Stimme installiert. Ich weiß gar nicht mehr, wo genau ich sie herhab, aber "Speak & Win DE Lea" ist recht gut (naja, man gewöhnt sich halt dran, und es ist halt die Einäugige unter den Blinden) und war auch kostenlos. Außerdem sollte man bei nicht absolut trivialen Texten am besten eine Geschwindigkeit von rund 85% einstellen.
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