ReactOS 0.3 RC 2 - Open-Source Windows-Ersatz?

Software ReactOS ist ein freies Betriebssystem, das unter einer Open Source Lizenz erscheint und auf der Windows-Architektur basiert. Es bietet Unterstützung für existierende Programme und Treiber und soll eine Alternative zum derzeit weltweit dominanten OS ... mehr...

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"Open-Source Windows-Ersatz?" viel provokanter geht es eigentlich nicht mehr....
 
@pr0xyzer: vorschlag?
 
@nim: "Open-Source Windows-Nachbau" ... denn Ersatz trifft beim besten Willen (noch) nicht zu.
 
Und wieso trifft es das nicht? Du kannst damit dein Win komplett ersetzen. Aber als könnte das nicht jede Linux Distri auch schon. Die Leute sind nur zu konservativ und wollen nix ausprobieren. Aber es macht halt viel mehr Spaß über MS zu meckern, gelle ihr n00bs?
 
@The_Jackal: Er meint es ist noch kein Ersatz weil Qualität/Stabilität des OS noch nicht (noch lange nicht) für den produktiven Einsatz geeignet ist. Und wer hier der N00b ist, würd ich mich selber mal fragen.
 
hinter dem "Ersatz" ist doch auch ein Fragezeichen,a lso wo liegt das Problem?
 
Könnt ihr mal Euer "n00b" Geschwätz auf Eure Zockerei beschränken? Da geht Ihr den Leuten schon genug auf den Sack damit. Versucht zumindest hier halbwegs erwachsen aufzutreten...
 
@MaloFFM: Danke! Endlich spricht es mal jemand aus...
 
@pr0xyzer: Mir wär lieber, wenn ihr Euer "n00b" Geschwätz auch beim zocken weglasst :-)
 
Wie sie sich direkt angesprochen fühlen. Tja, da sieht man mal, wie es doch direkt wirkt. Infantiles Gehabe kommt wohl eher von den Folgeposts, als von mir.
 
Da gab es doch mal ein "Lindows", die haben schwer Probleme bekommen wegen dem Namen.. und reactos covert das ganze Betriebssystem, also insbesondere das Design. und da sagt niemand was? Finde ich schon hammer irgendwie :)
 
@andreasm: Naja gut wenn man das so sieht kann man auch sagen, dass die KDE von Linux auch Windows ähnlich sieht...
 
@andreasm: Ehm, das Design von Win95/98/NT4/W2k (selbst XP) ist nicht von M$ geschützt bzw. patentiert worden. Somit ist es kein covern. Des Weiteren will ich dich mal an einige Windowmanager in Linux erinnern. Und der Grundaufbau ist in fast jedem System (bei fast jeder Oberfläche: vom Linuxbereich (fluxbox, twm, nextstep...) mal abgesehen) gleich. Vor allem sollen solche 'Ähnlichkeiten' den Umstieg erleichtern... Back to topic: Ich kann mir nicht vorstellen, dass Leute 'neue' PCs mit diesem OS installieren würden. Was ich mir allerdings vorstellen könnte und wo gerade diese Lücke liegt (wo M$ ja leider WinFLP nicht freigibt), dass dieses OS mit seinen (sagen wir mal) 'Windowsfähigkeiten' ideal für die 'ältere' Generation geeignet wäre... Andererseits wieder nicht, da ich da ein paar Sicherheitsbedenken hege gegenüber Viren etc. (es wird ja immerhin eine komplette win32-Umgebung erstellt). Inwieweit da Anti-Vieren und Anti-Spy-Programme greifen? MfG Fraser
 
lindows heist jetzt linspire/freespire, aber auser dass beide auf Wine libs zurückgreifen haben sie wenig gemeinsam, schließlich nutzt ReactOS keinen Linux/UNIX kernel, sondern einen nachbau des NT 5.0 kernels wie er in Win2k zum einsatz kam. wird nur mal zeit, dass sie auch eine netzwerkfunktion einbauen
 
@maxfragg: Netzwerkfunktionen sind in Arbeit und sollen meines Wissens bald kommen. Einfach mal im reactos Forum nachschauen, so bleibt man immer auf dem aktuellen Stand
 
@maxfragg: Netzwerkunterstützung ist in der 0.3.0 drin.
 
Die entwickeln seit jahren daran und kommen nicht voran. In der Zeit hat MS übrigens 3 Betriebssysteme entwickelt und verbessert. Aber nagut. Wenn die meinen MS mal eben das wasser reichen zu wollen können wir uns dann in ca 50 Jahren auf ein fertiges reactos freun, wenn bis dahin nicht längst die lichter ausgegangen sind. So schlimm vllt auch nicht doch von konkurrenz zu reden ist noch unsinnig
 
@Skip_2: So ein blöder Kommentar. ReactOS wird von Freiwilligen entwickelt, Windows von einer Multi-Milliarden-Dollar-Firma. Das das ganze Geld aber nix bringt sieht man ja an Vista. Und eine weitestgehend geheimgehaltene und geschlossene OS-Architektur mal einfach so nachzubauen geht nunmal nicht in ein paar Tagen, das ist eine scheißaufwändige Arbeit - und die haben ja schon eine Menge hinbekommen. Respekt!
 
@Skip_2: Dann heul nicht rum und hilf ihnen doch mit, wenn du es schneller machen kannst. Schade wie sich heute die Menschen entwickeln. Wollen alles Gratis haben, aber...
 
@Skip_2: Gut um an Windows heranzukommen fehlts überall noch bissel! Aber eins muss man denen lassen...Hat M$ mal ein NEUERES BS entwickelt, was 15 MB groß ist? Bitte nicht schreiben: "JA , Windows 3.11"! :)
 
Unglaublich dieser dämliche Kommentar Skip_2! Warum hilfst du den Leuten nicht, wenn es dir nicht schnell genug geht!? Fass dir mal an den Kopf! Du hast schon Fieber! Da sind ein Paar Leute, die programmieren zum Spaß und auf der anderen Seite MS mit Mrd. !
 
@Skip_2: Ich habe doch ausschließlich gesagt, dass es dauern wird, bis sie ein konkurrenzfähiges Produkt haben. Wenn das weniger anfällig ist als windows meinetwegen. Ich würde es schon daher installieren, um nicht ständig von MS geplagt zu sein. Die ReactOS entwickler haben nur glück, dass MS derzeit nur rummistet. Wenn das Stabil läuft wird es sicher umsteiger geben ansonsten wird weiterentwickelt bis es konkurrenz für MS ist
 
Bitte beachten Sie, dass sich ReactOS 0.3.0 RC2 noch in der alpha Phase befindet und es derzeit nicht empfehlenswert ist, es für die tägliche Arbeit zu verwenden.

Naja dann nenne ich das Thema hier mal ne nette info nicht mehr und nicht weniger.
 
ach komm, Skip2, sowas ham wir vor 2-3 jahren von Linux gehört und in manchen bereichen sind sie MS weit überlegen, sicherlich könnte React OS mehr helfer brauchen, aber ich denke dass dem system, wenn der netcode fertig ist auf alten rechnern eine große zukunft bevorsteht. so sollte dass XP für Krücken sein
 
Es wird kaum Helfer bekommen, weil kaum jemand an einem rechtlich strittigem NT Kernel interessiert ist. Linux hat mit seinem Kernel schon wesentlich mehr zu bieten und ist wesentlich weiter. Da sind logischerweise die Leute.
 
@maxfragg: genau, für alte Rechner wäre das reactos auf jeden Fall super. Ich freue mich schon auf den Tag, an dem ich das instabile Win98 auf unserem Photovoltaik-Logger unterwerfen kann und das reactos aufspielen kann :)
 
Ich erwarte nicht viel davon. Finde aber, dass es ein bemerkenswertes Projekt ist.
Immerhin erarbeiten sich die Entwickler Wissen, das bei einer zukünftigen Bewerbung bei Microsoft von Nutzen sein könnte. Technisch wird dieses OS, sofern es weiterhin auf Windowskompatibilität ausgerichtet ist, dem echten Windows hinterher bleiben.
Darum geht es aber auch nicht. Als Alternatives OS für OSS-Windows-Software taugt es allemal. Allerdings könnte es aber auch dazu kommen, dass Lösungen entwickelt werden, die uns allen unter dem echten Windows irgendwann zugute kommen werden.
Alle Achtung.
 
reactos hat ja auch soviel mitarbeiter wie microsoft -.-
 
Kann man die Live CD auch auf einen USB-Stick packen und dann starten? Oder muss man den Stick bootfähig machen? Wenn ja, wie?
 
Also ich teste jede Version von ReactOS an. Aber was mich stört ist die Tatsache, dass es sogut wie NULL Unterstützung für USB Tasturen/Mäuse gibt. Das ist auch der Grund, warum die Installation fehlschlägt. Muss immer mit PS2 Geräten installieren. Schließt man anschließend wieder USB stürzt das System sofort ab.
 
Zur Installation von Fremden Betriebssystemen kann ich persönlich VMWare empfehlen. Wer auf den ganzen grafischen Schnickschnack verzichten kann, wird hoffentlich bald auf M$ verzichten können und ReacOS nutzen. Meiner Meinung nach ein super Konzept und das Programm wird auch immer besser !
 
@Dario: VMware, genau für 350euronen erstmal lizensieren :)
 
@TreeM: VMWare Player (und ich glaub auch VMWare Server) gibts kostenlos. Und zum antesten reicht VMWare Player auf jedenfall.
 
@ThreeM: Von VMware Workstation gibt es auch ne 30tägige Testversion :) Ansonsten kann ich noch MS Virtual PC 2004 empfehlen, das ist ja mittlerweile kostenlos und ich hab damit bis jetzt jede Linux-Distri zum Laufen bekommen, von daher sollte ReactOS auch nicht so das Problem darstellen
 
@nim "vor der Veröffentlichung der finales Ausgabe der Version 0.3." finales?
 
Beachtliche Leistung der Programmierer. Wäre klasse, wenn man zu Windows früher oder später eine Alternative hat.
 
OMG, die breite Masse wird dieses Open Source "Ding" eh nie installieren und kennenlernen, wozu auch?
Nur um sagen zu können, "Ätsch, ich habe kein MS Windows sondern ein Ersatz" drauf?
Ich glaube das ist für alle MS Hasser hier, und wie es scheint gibts davon jede Menge hier(ich zähle nicht dazu)
Wenn man ein gut eingerichtetes XP hat, gibts überhaupt kein Grund zu mecken mit Win, daher finde ich das MS schon auf die dauer einen guten Job macht...
 
@joe200575: Es ist nicht nur für Windows-Hasser, sondern auch für solche, die nicht 100 € für ein Betriebssystem mit Sicherheitslücken ohne Ende ausgeben wollen und die nicht auf Linux umsteigen wollen, weil sie dann ihre Spiele nicht mehr spielen könnten oder sie bestimmte Programme, die es für Linux nicht gibt, brauchen.
 
@joe200575: "Wenn man ein gut eingerichtetes XP hat, gibts überhaupt kein Grund zu mecken mit Win" Hmm, doch, mir fallen da spontan WPA und WGA ein.
 
ganz toll..wirklich..super gemacht ihr programmierer ...echt dufte! aehm ...wozu is das eigentlich gut? wieviel betriebssysteme gibts eigentlich inzwischen? lol
 
@totgeboren: jedem das Seine!
 
@totgeboren: Du bist ein Dummschwätzer. Nicht nur hier, sondern auch in allen anderen Threads. Kein Scherz: Ich habe noch keinen einzigen vernünftigen Kommentar von Dir gelesen. Entweder rotzt Du über irgendwas ab, oder stellst wiedermal Dein unwissen zur Schau. Mir wärs peinlich. Tu allen einen gefallen und lösch Deinen Account.
 
Für viele Büroanwendungen dürfte das völlig ausreichen. Textverarbeitung und Mailclient reichen mitunter schon. Nicht jeder braucht sein Rechner zur Videobearbeitung oder für Ego Shooter. Damit lassen sich also einige 1000 Euro sparen. Das ist den Leuten die ihr XP kopiert haben aber nicht klar. War ja schließlich auch umsonst. Aber auch das wird sich ändern.
 
Die Reactos-Entwicklung verfolge ich schon seit vielen Jahren - ich glaube, daran wird schon seit über 10 Jahren entwickelt. Mehr als einen Bluescreen entweder gleich beim Starten oder beim Herumklicken auf der recht simplen Oberfläche habe ich damit aber noch nicht zuwege gebracht - läuft ja bei mir eh nur unter Virtual PC (mangels Treibern).
 
@Prach: ReactOS gibt es seit 1998, die Vorläufer reichen bis 1996 zurück. Allerdings geht es erst seit ich glaube ca. 2001 nennenswert voran.
 
@Prach: Schon mal daran gedacht, das es an Virtual PC liegen könnte? Bei mir läuft es im Qemu: http://de.wikipedia.org/wiki/QEMU . Vor fast einem Monat mit der 0.3RC1 habe ich mal einen Screenshot gemacht: http://tinyurl.com/z2zq3 :-) Gruß, Fusselbär
 
Normalerweise läuft unter Virtual PC eigentlich alles, von PC-BSD über Zeta bis hin zu eComStation (was ich alles schon ausprobiert habe - insbesondere eComStation ist aber echt unterirdisch und besteht zu 95 % aus einem 10 Jahre alten OS/2). Ich werde ReactOS aber nochmals eine Chance geben. Wenn ich die Intention recht verstanden habe, sollte ursprünglich Windows NT 4.0 nachgebildet werden, was möglicherweise in 15 Jahren (beim aktuellen Entwicklungstempo) möglich sein sollte. Wie ein Mini-Team ohne die riesige Open Source-Entwicklergemeinde (wie bei Linux) ein Betriebssystem mit 20 oder mehr Millionen Zeilen Code entwickeln will oder was dies soll, ist mir unklar... da finde ich Projekte wie Haiku wesentlich sinnvoller. Daß das ganze System mit 15 MB auskommt, liegt wohl einfach daran, daß es so rudimentär ist und so wenig bietet.
 
@Prach: Auch Linux war anfangs ein 1-Mann-Projekt. Gebt ReactOS einfach Zeit und vorverurteilt es nicht einfach. Die Entwicklerteam von Haiku ist nach meinen Informationen übrigens auch sehr klein.
 
@Prach: Die Entwickler von ReactOS arbeiten mit dem Wine Projekt zusammen und umgekehrt. Beide Projekte profitieren jeweils von Weiterentwicklungen. Was den Emulator betrifft, ich entsann mich eigentlich, das Microsoft Virtual PC etwas wählerisch sein soll, in Bezug auf das, was es bereit ist in der emulierten Machine auszuführen. Für Qemu gibts auf jeden Fall schon mal ein vorbereitetes Image auf der ReactOS Seite, das hole ich mir dann einfach. Auf der ReactOS 0.3RC2 Version macht aber das Active X im Zusammenhang mit Firefox gerade etwas Zicken. Übrigens ist das Active X auch unter Wine im Augenblick ein Problemkind. Finde ich allerdings nicht weiter verwunderlich. Gruß, Fusselbär
 
@Prach: UPDATE! Juchu ich habs, jetzt läuft Firefox mit Active X (btw.: Active X böse?) auf ReactOS 0.3RC2 im Quemu auf FreeBSD, hier ein Screenshot: http://tinyurl.com/hv8qh :-) So gehts: (»»»HowTo«««) Nicht zuerst den Firefox runterladen und installieren (ncht "Get Firefox" klicken!) auch wenn das noch so sehr ins Auge sticht, sondern ZUERST das Mozilla Active X installieren, dann erst "Get Firefox". Firefox macht dann beim installieren eine Weile lang heftig Last und braucht auch seine Zeit, danach startet Firefox und es sollte dieselbe Seite aufgerufen werden, die in meinem Screenshot zu sehen ist. :-) Viel Spaß! Gruß Fusselbär
 
Es geht doch um den Sinn dieser Entwicklung:
Denn für welche Zielgruppe soll es entwickelt werden?
Wohl kaum für den Standard Anwender, oder?
Und für einfache Büroarbeiten nehme ich einfach Win98.
Ausserdem sieht es ganz dreist wie eine superbillige Windows 2000 und Linux Kopie aus.Es kann weder etwas besser als Windows oder Linux!
Da frage ich mich was bleibt da noch übrig?
 
@joe200575: Sag mal, was ist an diesem Satz so schwer zu verstehen? "Bitte beachten Sie, dass sich ReactOS 0.3.0 RC2 noch in der alpha Phase befindet und es derzeit nicht empfehlenswert ist, es für die tägliche Arbeit zu verwenden."
 
@joe200575: Und was ist mit Leuten/Unternehmen die nicht einfach mal das Geld haben um ein paar Windows-Lizenzen zu kaufen, um ihre Büroprogramme laufen zu lassen? Können die auch einfach mal schnell Windows 98 nehmen? Außerderm wo sieht das auch nur im Geringsten nach Linux aus? Ich seh da keine Kernelausgaben, nichts...
 
Ich konnte jetzt vom Image starten und etwas herumklicken. Dabei ist mir aufgefallen, daß die Inhalte von angezeigten Fenstern teilweise Darstellungsfehler haben, da sie nicht richtig aktualisiert werden. Herunterfahren funktionierte auch nicht (Virtual PC). Wine habe ich unter Linux schon ausprobiert, auch in der kommerziellen Variante CrossOver-Office (hatte mal Xandros gekauft). Allerdings war das auch ziemlich enttäuschend, mein Office XP ließ sich zwar (in einer Windows 98-Flasche, so die lustige Übersetzung) installieren, hatte dann aber jede Menge Detailprobleme (auch wieder Probleme mit der Aktualisierung von Bildschirminhalten, "Datei öffnen" verursachte Absturz usw.), vom Drucken gar nicht erst zu reden. Als ich versuchte, das aktuelle iTunes zu installieren, wurde dies abgefangen und mir angeboten, eine Uralt-Variante von iTunes herunterzuladen und zu installieren... was soll das?

Wenn schon kein Windows, dann doch richtig. Entweder mit MacOS X (was ich als einzige Alternative brauchbar finde) oder mit neuen Entwicklungen wie PC-BSD, was absolut stabil läuft, ausreichend Treiber und sehr komfortable Installationspakete für jede Menge Software bietet. Aber ein Nachbau eines Uralt-Windows, auf dem dann vermutlich nur ein Bruchteil der aktuellen Windows-Software läuft, der Sinn erschließt sich mir nicht.
 
@Prach: 100% Zustimm
 
@Prach: Denk mal selbst über den (Un-)Sinn deines Comments nach.
 
@Prach: "Aber ein Nachbau eines Uralt-Windows" Uralt-Windows? Wieso bietet der ReactOS-Kernel dann teilweise Funktionen, die erst mit Windows 2003 eingeführt wurden? Bezeichnest Du Windows 2003 als Uralt-Windows? ReactOS baut nicht Windows NT 4.0 nach, sondern die Windows-NT-Reihe, also NT 4.0, 2000, XP, 2003, Vista.
 
@Prach: Office XP auf Windows 98 installieren? Na klingelts, wo da der Haken ist? Außerdem ist es ein Denkfehler ein Progamm in einer Emulation nutzen zu wollen, noch dazu ein möglichst unpassendes, um darauf produktiv arbeiten zu wollen. Es gibt ja bereits auf Unics laufende native Büro Pakete (OpenOffice, Koffice, GNOME Office, Abiword LaTeX, Kile usw.) ReactOS wird genau für solche Menschen die Alternative werden, die sich nicht von dem EXE Datei anklicken lösen wollen, aber immerhin auch mal schauen wollen, etwas anderes als das vorinstallierte Windows zu benutzen. Wer nicht bereit ist zu lernen, wird jedoch mit keinem System auf Dauer Glück haben. ReactOS ist noch in der alpha Phase. Dies steht auch Fettgedruckt auf der ReactOS Webseite! Gruß, Fusselbär
 
@Fusselbär: "Office XP auf Windows 98 installieren? Na klingelts, wo da der Haken ist?" - Ehm, wo iss'n dein Problem? Office XP kannst du doch unter Windows 98 installieren... Zumindest kann ich es. Ob du das kannst, weiß ich natürlich nicht. MfG Fraser
 
Erklär Du mir doch lieber, weshalb ich ein instabiles System mit minimaler Treiberunterstützung und unzureichender API, bei dessen Entwicklung "derzeit weder Sicherheits- noch Leistungsaspekte eine Rolle spielen" (so Wikipedia) anstelle des Originals verwenden soll? Um dann alle 5 Jahre die 80 Euro für das Windows-Update zu sparen?
 
@Prach: Lern lesen! "Bitte beachten Sie, dass sich ReactOS 0.3.0 RC2 noch in der alpha Phase befindet und es derzeit nicht empfehlenswert ist, es für die tägliche Arbeit zu verwenden."
 
@Prach: Blauer Pfeil sollte beim Kommentieren helfen... Und Wie TiKu schon schribe, das Teil ist Alpha, nix für Gebrauch gedacht :) Nur zum Testen/Entwickeln. Dafür läuft es imho erstaunlich gut, und dass einige Anwendungen doch schon recht gut laufen, zeigt, dass das Projekt Zukunft hat. Sogar die Ati-Treiber funktionieren, die für _WindowsXP_ gedacht waren.
 
Die Windowser müssen schon arge Minderwertigkeitskomplexe haben wenn sie so abwertend über eine leidenschaftliche Programmierarbeit reden. Ich finds klasse :)
 
@spreemaus: lol, so kann mans auch sehen^^ Könnte mir sogar vorstellen, dass du sehr Recht hast :-)
 
Lustigerweise bin ich überhaupt kein "Windowser", sondern habe neben 4 PCs auch noch einen Mac und verwende alle erdenklichen alternativen Betriebssysteme neben Windows - bis hin zu SkyOS oder PC-BSD. Das hatte ich ja auch schon geschrieben. Ist ja auch egal. Wenn nach 8,5 Jahren (Projektstart Februar 1998) nicht mehr dabei herauskommt, dann soll mir das auch recht sein. Schickt mir dann doch bitte im Jahr 2046 eine PN, wenn das ganze fertig ist und Windows NT erfolgreich nachgebildet hat. Danke
 
@Prach: Lustigerweise hab ich auch kein Windows, sondern 2 Gentoo-Systeme, Einmal Solaris, Ein BSD-System und ein Arch-Linux-System. Dennoch finde ich das Projekt sehr interessant. Und wenn du mal mit Wine vergleichst: Der Fortschritt läuft bei beiden Projekten ziemlich gleich. Ist erstmal das Grundlegende nachgebaut, geht es mit sehr großen Schritten voran. Ich schätze in 2 Jahren is ReactOS eine sehr ernstzunehmde Alternative, sofern MS das Projekt nicht irgendwie stoppen kann.
 
@Buddabrod: "Ich schätze in 2 Jahren is ReactOS eine sehr ernstzunehmde Alternative" Ich hoffe, das war ein Scherz, den du damit wiedergeben wolltest. Oder du verwechselst jetzt ReactOS mit einer der vielen Linux-Distris?! In 2 Jahren wird, wenn läuft wie bisher, ReactOS vielleicht mal auf den Stand von Windows 98 kommen (nur eben sicherer, da ein anderer Kernel und damit andere Sicherheitslückenfüller verwendet wird). Gezhen wir nun von aus, dass M$ seine Drohung war macht und alle 2-3 Jahre ein neues OS rausbringen wird, so würde ReactOS niemal hinterherkommen. Zumal die Struktur, die ReactOS verwendet, ab Vista bei M$ nicht mehr weitergeführt werden wird... Somit werden sich auch die Hersteller zunehmend an Vista halten und nach und nach die vorangegangenen Versionen außer Acht lassen. Damit stünden wir bei ReactOS spätestens 2012 am selben Punkt wie jetzt schon bei Windows 98 und Ende des Jahres bei Windows 2000: Kein Support mehr... - Das Einzige, was ReactOS-Projekt also bleiben würde, wäre, wieder von vorn anfangen und versuchen Vista nachzubauen (was nicht möglich ist ohne abkupfern)... MfG Fraser
 
@Fraser: WinVista ist nur "WinNT 6", nicht mehr nicht weniger (WinXP = WinNT 5.1). Bereits jetzt hat ReactOS einige Vista "only" WinAPI Funktionen implementiert. Derzeit ist das Ziel Win2000/XP/2003, die WinNT 5.x Reihe (vor 2 Jahren war es noch NT 4). In Vista wurde nur kleine Teile neu/umprogrammiert (vorallem am Kernel). Natürlich wird ReactOS in naher Zukunft sein Ziel von NT 5. auf NT 6 ändern. Derzeit ist es aber noch nicht nötig, da es ja noch fast keine Treiber & Software für NT 6 "only" gibt, zudem ist Vista aka NT 6 noch nicht einmal erschienen. Deine Aussage ist typisch für einen "noob", bitte informiere dich bevor du so einen Blödsinn herum redest bzw. andere damit ängern möchtest.
 
Also ich finde das Projekt enorm interessant,das letzte mal ist mir noch nicht geglückt es aufzuspielen aber
das kann sich ja noch ändern. Hoffe das die Leute die Probleme bald in den Griff bekommen,ansonsten
Hut ab !!! Wenn MS die Sicherheitslücken weglässt wird Vista vielleicht auch nur 15MB gross.
 
naja es muss nicht falsch sein das fahrrad neu zu erfinden, ob allerdings die kraft und der enthusiasmus an programmierung nicht irgendwie und irgendwo besser eingesetzt sein könnte ... ist kaum zu bezweifeln. aber es gibt ja andernorts auch x-programme die identisches bewerkstelligen (allein windows-tweak-tools gibts wie sand am meer und alle tun sie das selbe). trotzdem - so eine mamutprojekt verdient anerkennung und ist vielleicht die beste qualifikation irgendwann einen gut bezahlten job bei microsoft zu bekommen. :)
 
Einfach nur mege Respekt und tolle Arbeit, MS wollte ja auch schonmal reinfuschen. Dafür das es sich erst um Version 0.3! handelt schon gute Ansätze, sicherlich ist noch vieles instabil und es kommt zu Abstürzen bzw. viele Funktionen fehlen, aber im Ansatz einfach nur extrem Klasse. Vor OpenSource-Programmieren habe ich extrem großen Respekt, setzten ihre Freizeit dafür ein, solche Mammut-Projekte zu machen. Macht weiter so, ich freu mich schon auf die nächste Finale Version 0.3.
 
@dancle00001: Kann dir nur zustimmen. Finde es auch eine tolle Leistung von den Leuten. Die Idee ansich ist ja schon mal heraus ragend. Wir müssen halt warten und den Leuten Zeit geben für Ihr Projekt. Windows wurde auch nicht über Nacht programmiert. Und MS hat ja bedeutend mehr Ressourcen. Ich freue mich schon auf die nächsten Schritte in Richtung "Open Windows"
 
@dancle00001: Nö, M$ hatte sogar reingefuscht. Und das war auch ihr gutes Recht, da am Anfang Teile des Original Quellcodes von Windows gefunden wurden... Danach interessierte es M$ 'die Bohne' was aus diesem "Projekt" wird... Zumal es niemal eine Konkurenz darstellen wird (nicht zu XP bzw. gar nicht zu Vista). Es wäre nur (für mich) eine Überlegung/Empfehlung wert, jedem Legacy PC User als Erstaz für sein Windows 98 (SE) anzubieten. Aber das war es auch schon. Aktuelle PCs sollten auch mit aktuellen Betriebssystemen ausgestattet werden. Und 'SchnickSchnack' ließ sich bis Heute immer deaktivieren. MfG Fraser
 
@Fraser: Von welchem Projekt redest du??? Von ReactOS sicher nicht! Falls du den ReactOS Code Audit missverstanden hast, so bitte informiere dich auf www.reactos.org (siehe startseite für mehr infos). MSFT hat etwas "gegen" Wine(HQ)/CrossoverOffice unternommen indem sie es von der WindowsUpdate und der MSFT website ausgeschloßen haben. ReactOS wird nur in msdn.com erwähnt, gleich neben AbiWord & Co und zwar im Positiven. @Fraser: BITTE NÄCHSTES MAL INFORMIEREN !!!
 
@frik85: Ehm, aus ReactOS eigener Erklärung im Januar (nach der Krisensitzung) ist abzuleiten, dass es Teile an dem Code gab, die vom MS Quellcode herausgelesen wurden... Zittiere: "Die letztere Regelung ist eine Folge der Tatsache, daß vier ReactOS-Entwickler bereits einmal Einblick in Windows-Code hatten. Sie haben, wie es heißt, dem Projekt mitgeteilt, welche Teile des Codes das waren, so daß ReactOS entsprechend handeln kann. Unabhängig davon hofft das Projekt, daß in einem künftigen Gerichtsverfahren einmal entschieden wird, daß der Windows-Quellcode kein Geschäftsgeheimnis mehr darstellt, so daß die Entwickler wieder unbegrenzt an ReactOS arbeiten können." MfG Fraser .. PS: Und, entschuldige, dass ich bei MS arbeite und davon ausgehen hkann, es es nicht nur "kleine Teile" sind, die verändert wurden... Würde auch gar nicht gehen, da alleine schon alle Schnittstellen anders verteilt wurden und sämtliche Funktion unter ihnen 'aufgeteilt' sind. Ansonsten wäre Vista nichts anderes als das, was hier (zumindest zu Anfang) gesagt wurde: ein XP mit neuer Oberfläche. - Soviel zum "informieren"...
 
@Fraser: Während des ReactOS Code Audit wird der komplette Quellcode von ReactOS dahingehend überprüft, ob er durch Abschreiben oder Dirty Reverse Engineering entstanden ist. Man hat bereits über 94% des Codes geprüft und bisher nichts dergleichen gefunden. In den letzten 6% wird sich sicherlich etwas finden, aber es wird eben gemessen am Gesamtumfang des Codes sehr wenig sein und auch entfernt werden.
 
@Fraser: Wenn du tatsächlich bei MS arbeitest, ist es durchaus verständlich, dass du so einen Schmarn hier ablieferst.
 
"@Prach: Office XP auf Windows 98 installieren? Na klingelts, wo da der Haken ist?" Wenn Du meinen Beitrag gelesen hast - ich habe von der Installation von Office XP unter Xandros Linux gesprochen, bei dem eine kommerzielle Lizenz von CrossOver-Office enthalten ist (habe ich als Komplettpaket im April 2006 gekauft). Und wenn man die Installation von Office XP unter Xandros einleitet, startet vollautomatisch CrossOver-Office und erstellt eine virtuelle Windows 98-Umgebung, in der dann Office XP installiert wird. Wäre eine XP-Umgebung angeboten worden, hätte ich natürlich die gewählt... Wie gesagt verfolge ich den Fortschritt von Reactos schon sehr lange, aber daß innerhalb von 2 Jahre da etwas brauchbares herauskommt, wage ich doch sehr zu bezweifeln. Hat nicht erst vor wenigen Monaten der Projektleiter das Projekt gemeinsam mit einigen Entwicklern verlassen? Mich persönlich interessiert eher Haiku, weil da versucht wird, ein wirklich innovatives Betriebssystem wie BeOS nachzuprogrammieren. Und dieser Ansatz ist auch motiviert, nachdem die Rechte an BeOS ja nicht frei verfügbar sind und Zeta ein ziemlicher Schuß in den Ofen ist. Reactos erinnert mich eher an Proton - einen mißglückten Nachbau des Opel Kadett aus Malaysia :-)
 
@Prach: WinNT (3-6) Kernel ist sehr gut und nur wenige Andere können ihm das Wasser reichen. Worüber die Leute reden ist "Win32" also die WinAPI und das Win32 subsystem, welches teilweise schon über 20 Jahre auf dem Buckel hat. Das hat viele Vorteile (sehr umfangreich, große Anzahl an Programmen, stabil, etc.) aber auch Nachteile (altlasten von API Funktionen, manchmal aus heutiger Sicht umständlich). Weder Linux, BSD/Unix, BeOS, etc. Kernel können WinNT das Wasser reichen, das ist Fakt. Wer es nicht glauben will sollte Mal nachlesen. Z.b: viele Features von Linux Kernel welche erst mit 2.6 hinzu kamen, gabs in WinNT schon im Jahr 1993 welches damals wirklich innovativ war (z.B. BeOS war im Usermode Bereich innovativ, aber hatte nicht einmal Multiuser support, etc.). Wo es Anlass zur Kritik gibt ist das Win32 subsystem und alles darauf aufbauend. Das Ziel von ReactOS ist es eben neben einem NT kompatiblen Kernel ein bessere Win32 subsystem zu implementieren (z.B. keine Altlasten aus Win16 Tagen, etc.). ReactOS befindet sich in Version 0.3 RC2 (und NICHT 3.0!!) und ist noch in der Alpha Phase. Da sind Bugs und noch nicht implementierte Features normal und wie es aussieht hast du noch nie andere Software Alpha Status gesehen. ReactOS im Konsolenmodus läuft stabil, das besondere ist das ReactOS (wie Win: im Gegensatz zu Linux/BSD) auch eine graphische Oberfläche standardmäßig mitbringt. Der GUI fehlen noch einige Features und ist noch ein wenig instabil. Wird aber von von Monat zu Monat besser. In 2 Jahren wird man ReactOS voraussichtlich schon für die tägliche Arbeit einsetzen können. Übrigens basiert "CrossOver-Office" auf "Wine" von WineHQ. ReactOS und Wine tauschen Code gegenseitig aus und beide Projekte profitieren voneinander. Es geht nicht darum Menschen von Linux auf ReactOS zu bewegen sondern Win-Anwender eine Open Source "Alternative" zu bieten, wo sie ihre Programme & Treiber weiterbenützen können. "UNIX got its Linux, Windows can have its ReactOS."
 
@frik85: "Weder Linux, BSD/Unix, BeOS, etc. Kernel können WinNT das Wasser reichen, das ist Fakt. Wer es nicht glauben will sollte Mal nachlesen. Z.b: viele Features von Linux Kernel welche erst mit 2.6 hinzu kamen, gabs in WinNT schon im Jahr 1993 welches damals wirklich innovativ war (z.B. BeOS war im Usermode Bereich innovativ, aber hatte nicht einmal Multiuser support, etc.)." __- Die Features will ich sehen... Sry, aber das ist einfach nur Gebabbel. Wo haste den Müll gelesen? Das einzige wo Linux immer hinterhing (und auch noch hängt) ist der Treiber Support, was aber hauptsächlich an den Herstellern der Hardware liegt. Multiuser Support? Hat Windows nichtmal heute, wenn man nicht gerade Third-Party Produkte wie z.B. Citrix verwendet. Das konnte Linux seit ich es kenne. Von echtem präemptiven Multitasking spreche ich jetzt noch nicht einmal... Anderes Beispiel: Echte Session Fähigkeit, was Windows ebenfalls bis heute nicht beherrscht. Und noch ein Stichwort: Usermode Kerneltreiber. Wie lange war noch gleich ein kompletter Neustart von Windows notwendig? Wird Windows erst mit Vista können usw... Ich könnte noch weiter machen, aber ich denke das reicht erstmal. Mit dem Rest gebe ich Dir Recht.
 
@brand10: "Die Features will ich sehen... Sry, aber das ist einfach nur Gebabbel. Wo haste den Müll gelesen?" Das ist auf keinefall Müll sondern ernst gemeint. Der nt kernel ist beinahe eine "Übermenge" von linux kernel. Der NT kernel ist besser designed als der Linux kernel. Linux wurde designed als Unix clone und da unix schon 1991 arg veraltet war und schon ~25 jahre alt war. Der NT kernel ist so etwas wie das Next-Gen Unix und da Linux ~= Unix folgt daraus um es Bildlich darzulegen Linux = alt + "überholt" und NT = Next-Gen Linux! Das ganze war bevor die Linux leute damit begonnen hatten NT features gnadenlos meist 1:1 zu kopieren - 10 Jahre nach WinNT 3. Z.B.: threads, async/io, 2.6 NUMA-aware SMP optimized scheduler, etc.. Linux unterstützt nicht einmal i/o completion ports, etc.. Erinnert sich jemand an den Medien-Hype über den *NEUEN* O(1) linux scheduler?! ... niemand scheint sich zu kümmert das VMS ("Vater von NT") und NT das und vieles mehr schon seit Anfang an implementiert hatten, Jahre, nein Jahrzehnte früher !!! NT beherscht viel mehr als du glauben magst, nur manches funktionert halt in WinNT 5.x in Zusammenspiel mit Win32 noch nicht reibungslos (Win32 ist aber nur ein subsystem !!: man kann auch native NT Programme (ohne subsysteme) mit nativer NT GUI ausführen, wenn man weiß wie es geht !!). Das ist auch eine Chance von ReactOS es besser zu machen und in einigen Bereichen haben wir es bereits besser implementiert. Nur das übersieht man als Tester von ReactOS halt, wenn andere Bereiche noch buggy sind. Da ReactOS in einigen Monaten noch um einiges stabiler wird (und mit weniger Fehler), werden es normale Menschen dann auch begreifen :)
 
@frik85: Leider gehst Du nicht auf die von mir genannten Punkte ein. Erfrage mal die Hintergründe (nicht böse gemeint). Threads werden von Linux seit Kernel 1.3.56 (Unix laut Posix schon immer) unterstützt und seitdem fortlaufend erweitert / verbessert. async i/o unterstützung kam erst mit 2.6. Da geb ich Dir recht. Eigentlich aber auch unwichtig, da als "Ersatz" I/O Zugriffe in Threads ausgelagert werden können. Async I/O ist nicht zwangsläufig besser. Vor allem dann nicht, wenn eine Anwendung ohnehin auf die Abarbeitung warten muss um fortfahren zu können. NUMA awareness spielt im Standard PC Bereich keine Rolle, da es spezielle Hardware aus dem Enterprise Bereich (multiprozessor Systeme wie z.B. IBM x440 oder NEC Azusa) erfordert. Übrigens: NUMA und SMP schliessen sich gegenseitig aus. I/O Completition Ports entsprechen nicht dem POSIX Standard und werden daher von Linux nicht verwendet. Wäre das der Fall so könnten davon abhängige Programme nicht für Unix Systeme funktionsfähig kompiliert werden. Des Weiteren handelt es sich dabei um ein Konzept, was noch lange nicht heisst, dass es besser als der POSIX Standard ist. Insgesamt sehe ich hier nicht, wo der WinNT Kernel Vorteile haben soll (geschweige denn 10 Jahre "Vorsprung"). Zieht man an dieser Stelle noch in Betracht, dass der Linux Kernel als Hobby implementiert wurde / wird, ist der Fortschritt der letzten Jahren beachtlich. P.S.: Interessante Diskussion. Wünschte es wäre öfter so bei WF :)
 
@brand10: Beim NT-Kernel geht die Rechteverwaltung AFAIK bis auf Threadebene hinunter, d. h. Du kannst unter NT bspw. sagen "Thread xy darf nur lesen, nicht schreiben". Bietet Linux auch sowas?
IMHO braucht sich der NT-Kernel in der Tat nicht zu verstecken. In manchen Bereichen sehe ich den Linuxkernel vorn, in anderen den NT-Kernel.
Allerdings muss ich zugeben, dass ich keinen der beiden Kernel wirklich richtig detailiert kenne. Ich kenne zumindest den NT-Kernel sicherlich besser als Joe Sixpack, da ich selbst seit vielen Jahren Software entwickle und da doch einen gewissen Einblick habe, aber ich entwickle eben keine Kernelmode-Software.
 
@Tiku: "Bietet Linux auch sowas?"... Ehrlichgesagt... Keine Ahnung. Sooo detailliert stecke ich nun auch wieder nicht drin :) Ich habe zwar schon öfter unter Unix Systemen Threads implementiert (Zu übungszwecken, oldscool Mutex / Semaphor), aber mich nicht mit Rechte-Einschränkungen befasst.
 
@brand10: User Mode Kernel Treiber machen nur bei wenigen Sachen wirklich sinn, z.B. USB Treiber, etc. denn schon bei Sound und anderen Hardware welche direkten Zugriff auf die Hardware benötigen kann eine zusätzliche Schicht negative Auswirkungen auf das Gesamtergebnis haben (Latency bei Sound, etc.) bzw. gar unmöglich sein (falls low-level Zugriff erforderlich). Multiuser Support? Seit Win2k standardmäßig (basiert auf Citrix Code, Win2k3 Enterprise/Datacenter Ed. haben alle von dir genannten Features. Selbst das POSIX & OS/2 subsystem war bis Win2k erhältlich. Neuerdings gibt es ein verbessertes POSIX subsystem ja wieder gratis zum download (XP/2k3/Vista). "Das konnte Linux seit ich es kenne." Unix und (afaik) Linux konnten beides auch nicht von Anfang, wurde erst später hinzugefügt. Unix wurde nicht als Server-Betriebssystem konzipiert sondern für "normale Rechner". Das hinkt Unix immer noch hinterher und das ist aus meiner Sicht "das Problem" von Linux, da es genau das selbe Modell nachgebaut wurde. Linux war wie Unix von Anfang an nicht als Server-OS designed. Das selbe gilt für Desktop im heutigen Sinn, mit GUI. War es dennoch für solche Einsatzgebiete propagiert wird hängt mit Firmen zusammen welche eine großen Medien-Hype insziniert haben. Als Server würde ich allerdings eher auf OpenBSD setzen, was speziell dafür umgestaltet wurde. Für Desktop-Einsatz ist Linux noch Jahre entfernt (für normale User), was auch an der Natur der Evolution von Unix apps, und Linux Kernel liegt. Da sehe ich die große Chance für ReactOS. Und zwar nicht Linux User wegzuschnappen, sondern eine friedliche Co-Existenz. Siehe folgende website: http://www.reactos.org/?page=about_whatisreactos . Den wer glaubt Linux wird sich auf Desktop durchsetzen (Marktanteil von über 50%) der scheint in einer Parallelwelt zu leben, da es sehr unwahrscheinlich ist dass es zutreffen wird. Multics (mainframe timesharing operating system: der "Vater" von Unix) war schon damals Multi-User, Multi-CPU, etc. tauglich und unterstützte ganze 16 "Ringe" (spezielle CPU verausgesetzt). Multics ist kein Märchen wie es manche in Linux Mags herunterreden, sondern die letzten Rechner liefen bis 2000. In Multics heißt der Hilfe-Command in der Konsole "help", da Unix sich unterscheiden wollte nannte man es auf auf manual "man". Multics: "cwd" - Unix: "cd". "Unix has many features that Multics and CTSS had first, and many are obvious translations of Multics features.". Derzeitig aktuelle Betriebssystem benutzen 2 der 4 möglichen Ringe der x86 CPU, Kernel- & Usermode. und btw. alle "Nachteile" die meist über WinNT Serie aufgezählt werden sind nur auf das Win32 subsystem zurückzuführen. Der Kernel selber (und über dasd rede ich ja hier um ihn mit Linux kernel vergleichen zu können) hat einiges mehr an Feature implementiert. Denn nicht alle Programme laufen im Win32 subsystem, einige wichtige System Programme im nativen NT mode. Es ist sogar möglich das Win32 subsystem zu löschen und statt dessen ein eigenes grafisches subsystem zu implementieren. Oder gar native NT apps mit GUI laufen lassen. ____- Info über Multics: http://www.multicians.org/
 
@frik85: Danke für die nette Kommunikation. Ich denke wir haben genug Punkte auf den Tisch gelegt um "lesenswert" zu sein. Ob der NT Kernel jetzt wirklich besser schlechter oder sonst was ist, spielt eigentlich auch keine Rolle. Unsere Posts beziehen sich auf die Vergangenheit. Kein Mensch kümmert sich heute noch darum, was Linux / NT damals konnte / nicht konnte. Von daher sehe ich gelassen der Zukunft entgegen. Wir sind ja in der glücklichen Lagen mitanzusehen, wie sich die Systeme entwickeln werden.
 
Genau, hier gehts lediglich um eine kostenlose Alternative. Einem geschenktem Gaul schau man nicht ins Maul. Übrigends ein Nachbau wird nie 100% sein wie sein Original, sonst wärs ja ein Original. Aber ich bin sehr optimistisch, dass es was wird. Da sind ja keine dummen Programmierer am Werk.
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