Fujitsu-Siemens erwägt Schließung deutscher Werke

Wirtschaft & Firmen Der PC-Hersteller Fujitsu-Siemens hat gegenüber der Tageszeitung "Die Welt" angegeben, dass die beiden deutschen Werke in Augsburg und Sömmerda mit der derzeitigen 35-Stunden-Woche nicht überleben können. Gespräche mit dem Betriebsrat haben bereits ... mehr...

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Ist doch nichts Neues! Erst hier in Deutschland Zuschüsse und sonstige Vergünstigungen abgreifen, dann die Belegschaft und die Allgemeinheit erpressen, und zu guter Letzt in Ausland verdrücken!
 
@roots: is ja nicht die erste Firma die es so praktiziert !!
Traurig aber wahr...
 
@roots: dagegen sollten mal politiker was machen gegen diese firmen. wenn sie ihre produktion ins ausland verlagern und hier arbeitsplätze vernichten obwohl sie vorher fördermittel erhalten haben würde ich dehren produkte mit hohen einfuhrzöllen belegen das wenigstens das "gestohlende"geld wiederkommt.
 
@roots: Politiker haben doch nie behaubtet das sie dabei nicht mit verdienen !
 
@roots: die Herren Manager haben bereits bei 2%!! Umsatzrückgang die Hosen voll, und spielen mit Existenzen. Du hast auch vergessen: und keine Steuern zahlen. Ich habe in den letzten 12 Monaten zwei Fujitsu-Siemens Notebooks (keine billigen) gekauft. Sollten die aufhören, hört auch mein weiterer Umsatz auf ....
 
Es ist zum kotzen in deutschland entweder sie schliessen die Firmen oder sie verlegen sie ins billigere Ausland !Wo bleibt der Wirtschaftsaufschwung(OST),solln sie doch die Produktion auf Notebooks umstellen,die sind im kommen.Und wieder 2400 Arbeitslose mehr,wir haben ja auch noch nicht genug.
 
@Matze_Fratze: Tjo, Globalisierung halt :) wir alle Profitieren von, auch wenn 2400 Arbeitslose das jetzt nicht denken. Wir alle wollen kostengünstige Produkte, am besten füen Appel und´n Ei. Also Aufregen bringt nix.
 
@Matze_Fratze: Ihr müsst das mal aus der Sicht der Firmen sehen. Wie sollen die bitte gegen andere Firmen konkurrieren? Firmen die in Deutschland ihre Produktionsstätten besitzen habe keine Chance gegen Firmen die in bspw. Asien produzieren. Es gibt zig Kosten die in Entwicklungsländern viel niedriger sind. Da kann man sich eigentlich nur bei unseren Politikern für die ach so tolle Globalisierung bedanken. Auf Dauer wird man in Deutschland keine Produktionsstätte, kein Werk halten können. In diesem Sinne...DU BIST DEUTSCHLAND!
 
@ThreeM: Falsch!! Wir alle legen drauf!! Denn wer einen Job hat, muss die Beschäftigungslosen mit finanzieren!! @Witi : Aus der Sicht von Firmen... Das geht mir ehrlich am A... vorbei! Ich sehe es aus meiner Sicht, denn ich habe eine Familie durch zu bringen! Und mit Einfuhrzölle
könnte man dem Überschwemmen des heimischen Makrtes sehr schnell Herr werden! Ich Sch... auf die "heilbringende" Globalisierung, denn Gutes bringt sie nur den Reichen dieser Welt!!
 
@roots: nö, erstens haben Beschäftigungslose selbst in die Arbeitslosenversicherung eingezahlt. Und die die das noch nicht getan haben, bei denen ist ein Arbeitswille nciht unbedingt vorhanden. Sei froh das wir sowas wie Sozialversicherungen haben
 
@ThreeM: Sooo!? Dann schau doch mal nach, wieviel Steuergeld die letzten Jahre in die AV geflossen ist! Und warum es nicht möglich ist die Beiträge der AV zu senken!! Wir alle zahlen drauf!
 
@roots: ich lass dich mal in deinem Stammtischglauben
 
@roots: "Aus der Sicht von Firmen... Das geht mir ehrlich am A... vorbei! Ich sehe es aus meiner Sicht, denn ich habe eine Familie durch zu bringen" .. Gott, schau mal ein bisschen übern Tellerrand, wer bitte soll dich denn beschäftigen und bezahlen, wenn nicht eine einigermassen gesunde Firma? Dich und zigmillionen andere Menschen, die eine Familie zu ernähren haben? Du gehörst wohl zu den Menschen, die meinen, sie hätten es besoooooonnnnnders schlimm... auch ne Form von Einbildung, auf jeden Fall egozentrisch.
 
Ich kaufe prinzipiell keine Produkte derartiger Firmen mehr. Auswahl gibt es genug!
 
@terrawilli: Dann kaufst du eigentlich gar Nix mehr... jedenfalls bald wird für dich die Produktpalette ziemlich eng.
 
@terrawilli: Auswahl gibts genug. Richtig, Aber die Konfigurationen bei Notebooks sind dort sehr gut und bei anderen Herstellern mußt Du mehr als einen Kompromiß eingehen.
 
Ach...FJS hat überhaupt hier noch was in Deutschland? Ich dachte die hätten mittlerweile genau so wie deren ach so kompetentes Call-Center in die Türkei verlegt. Siemens ist an und für sich nicht so schlecht und dazu noch eine deutsche Firma, aber das war deren größter Fehler sich mit Fujitsu zusammen zu tun. Das kannste echt keinem erzählen, was die mittlerweile alles verbockt haben...
 
@Witi: Deine Meinung in Ehren, aber die linken Burschen sind die Siemensleute.
 
@222222: da muss ich dir zustimmen. Siemens ist eine Katastrophe.
 
Wenn unser Produkte so teuer wären wegen der angeblichen hohen Lohnnebenkosten, dann wären wir nicht fünf Jahre in folge Exportweltmeister. Die Manager können aber die hohe Arbeitslosigkeit und die Unfähigkeit der Politik in erheblichen Maße als Druckmittel benutzen um die Löhne zu drücken und die Arbeiter zu erpressen. In den Ländern um Deutschland ist die Arbeitslosigkeit bei weitem nicht so hoch, und daher entlassen die Firmen auch weniger Leute oder drohen damit. Weil sie sonst in Fachkräftemangel geraten. Leider bekämpfen die Poliker die Arbeitslosen ( Missbrauchsdebatte), aber die die die Arbeitslosigkeit erzeugen kriegen das Geld noch hinterher geschmissen( Senkung der Unternehmenssteuern um die Hälfte). In Sömmerda haben sie Zig Millionen abgegriffen. Bei Schließung müssten sie das doppelte an Strafe zurück zahlen, dann würden sie sich solche Machenschaften überlegen. Leider wird sich sowas nie durchsetzen, weil die Herren in Berlin nur Majonetten der Wirtschaft sind und auf den Gehaltslisten in den Vorständen immer wieder auftauchen. Aber die Bürger sind selbst dran Schuld. Sie hängen sich Deutschlandfahnen ans Auto und gehen auf der Fanmeile für 7 DM 0,3 l Bier trinken. Da müssen die in Berlin ja glauben es geht dem Land gut.
 
@andreas726: ich denke mal der regierung geht es nur drumm das es der wirtschaft gutgeht. denn kleinen leuten wird peu a peu immer mehr genommen die wirtschaft bekommt immer mehr. damit muss schluss sein.
 
@andreas726: Ethisch gesehen hast du recht. Wirtschaflich gesehen leider nicht. Das Detuschlands Personalkosten höher sind als in anderen Ländern kannst du bei diversen Quellen nachlesen. Der Preiß eines Produktes wird aber nciht nur durch die PErsonalkosten bestimmt. Das Deutschland Exportweltmeister ist trift auch nur teilweise zu. Denn Dienstleistungen werden z.b. nicht als Exportgut erfasst, obwohl es die Wirtschaftlichen Zahen beeinflusst. Würde man diese mit Berrechnen würde Deutschland nur noch unter die ersten 5 kommen. Zudem wird der Druck aus dem Asiatischen Raum immer größer und deutsche Unternehmen müssen langfristigen Erfolg sichern. Schuld an der ganzen misiere ist der Kunde zum größten teil selbst. Würde dieser nämlich nciht immer das billigste Produkt Favorisieren hätte "deutsche Wertarbeit" wieder ein standbein. Wobei man sagen muss das deutsche Produkte nicht ein garant für Qualität ist...
 
@ThreeM: Ich denke, dass die fünf Millionen Arbeitssuchende Probleme haben sich einen neuen Benz zu kaufen! Ich denke, die sind gezwungen billige Klamotten zu kaufen. Und auch glaube ich, dass es dem noch vorhandenen sogenannten Mittelstand in dieser Hinsicht nicht besser geht! Aber ja, wir sind da selber schuld daran, das Wirtschaft und Politik uns betrügen und bescheißen. Sag mir, wie kann ich es ändern?
 
@roots: klar kann man sich drüber ausregen. Dennoch wir haben 82mio Menschen in der Bundesrepublik. 4 mio davon Arbeitslos. Das die günstig einkaufen wllen ok. aber der rest der 82 mio? Genau die bestimmen was am Markt passiert. Ändern kannst du nix. Es sei denn du Schafst die aktuelle Staatsform ab und kehrst zum Kommunismus zurück. Globalisierung ist nicht aufzuhalten. Klar muss der einzelne stärker drauf achten was und zu welchen Preiß er einkauft. Aber geh doch mal nach Lildl oder Aldi. Allein schon Putenbrust bis 2kilo für pfennigbetrag. Und die Kunden kaufens. egal ob die Puten dafür unzumutbar behandelt werden oder gemässtet bis zum Platzen. Billig wird gekauft. Und genauso isses mit den Arbeitnehmern. Wir sind nur Putenbrüste
 
@ThreeM: Der Staat bzw. hat die Aufgabe mich vor den negativen Auswirkungen zu schützen! Zur Not mit Strafzöllen oder auch mit Gesetzen, welche es Verbieten Puten in einem Schuhkarton zu halten!
Ist eigentlich ganz einfach! Doch solange wie es keinen Unterschied gibt zwischen "Volksvertreter" und Vorstandsmitglied wird daraus nix!!
 
@roots: das Problem: Der Staat verbietet Putenzucht in Schukartons. Schukartonzüchter Sagt sich "Ach egal, dann schließe ich mein Betrieb hier in Detuschland (verlust von Arbeitsplätzen) und geh nach Polen, tchechien, Russland, Asien(hm lecka Vogelgrippe)" Der Staat kann nur lenkend eingreifen. Die Macht Dinge komplett zu ändern hat er aber nicht. Deshalb isses eben nicht ganz so einfach
 
@ThreeM: Doch es geht auch mit mitteln des Staates es zu regulieren. Östereich, die Schweiz und die Skandinavischen Länder machen es vor. Und die haben mit der gleichen Globalisierung zu kämpfen.
 
@andreas726: Jo deshalb gehört auch ekins der Länder der G8 an. Globalwirtschaftlich zu kein. Wenn du vergleiche ziehen willst dann nimm USA, Italien, Russland, Japan oer Kanada als beispiel. Da siehts nicht viel anders aus als bei uns...
 
@ThreeM: U$A als Beispiel an zu führen, ganz Klasse! Ein Staat der nichts was die Welt noch bräuchte produziert, der die eigene Existenz an die Wand fährt, echt Klasse! Mit Waffengewalt und Erpressung sein Überleben versucht zu sichern, hier braucht man nicht mehr weiter zu diskutieren!
 
@roots: die USA is nicht viel anders als jede andere Industrienation auch. Außenpolitsch vllt kritisch zu sehen, ganz meine meinung. Wirtschaftlich aber dennoch kein deut schlecher/besser als der rest der g8 Nationen. ich kann ja auch kein Trabbi mit einem Porsche vergleichen. Auserdem, wenn es kein Markt für bestimmte Produke gibt werden die auch nciht Produziert. USA is da keine ausnahme
 
@andreas726: Die Lohnebenkosten sind in Deutschland kein Problem für die Firmen. Es sind die KOSTEN. Strom, Benzin, Grundstücke, Verwaltung, Dienstleistung kostet ein Heidengeld im Vergleich zum Rest der Welt. Nur die Politiker haben das Märchen von den Lohnnebenkosten erfunden.
 
Sowas sind halt die Folgen der "Geiz ist Geil"Gesellschaft. Wenn für ein Produkt nicht genügend Erlöse erzielt werden, weil alles noch günstiger werden muss, müssen halt die Produktionskosten gesenkt werden. Und das erreicht man halt mit einer Auslandsproduktion. Das ist zwar nicht sehr weitsichtig, aber die logische Folge.
 
@jevermann: Bitte noch mal Nachdenken! Was war zu erst da? Kein Geld in der Knippe oder "Geiz ist Geil"?
 
@jevermann: Ein bischen sehr blauäugig diese Meinung. -roots- hat recht. Im Übrigen, wenn im Ausland produziert wird und in Deutschland die Leute arbeitslos sind und kein Geld haben, wer soll denn dann noch etwas kaufen??? Ich glaube nicht, dass die Waren für einige Schüsseln Reis verkauft werden.
 
@rentierb: Genau das meinte ich mit der fehlenden Weitsicht.
 
vielleicht ist es einfach an der Zeit von der 35 Stunde wegzukommen.
andere länder die auch die 35 stundenwochen haben kennen nämlich die gleichen probleme.
 
@Tomato_DeluXe: Klar ist ja auch Logisch! Wenn ein Betrieb keine Arbeit hat, lässt man die Arbeiter 40 Std. antanzen! Wir haben ca 5 Millionen Menschen ohne Beschäftigung, aber Rentner sollen bist zum Tod arbeiten. Weiter werden jedes Jahr zig Millionen Ausländer ins Land geholt oder gelassen, die brauchen alle einen Job! Da stimmt doch etwas nicht! Und das 5 Millionen Menschen keinen Bock auf Arbeit haben glaubt doch wirklich kein normal denkender Mensch!!
 
@Tomato_DeluXe: Eine 35 Stunden Woche ist auch der Witz -.- Macht mal 40 draus und gut is. Ein Selbstständiger arbeitet mal locker 70-100 Stunden in der Woche und weiß am Ende des Monats nicht ob er auch all seine Rechnungen zahlen kann. Das einige mehr verdienen und andere nicht ist auch ok. Aber wer bestimmt was wer verdienen soll und darf? Ein Bauarbeiter der 8,5 oder 9 Stunden am Tag im Sommer auf der Baustelle steht sieht seine Arbeit immer anders, als die irgendeines Managers etc. Anderes herum ist es genau so. Aber lasst uns zum "guten" Kommunismus zurückkehren... da ist alles viel besser und man müsste, weil es nicht geht, sich manchen Kommentar hier nicht antun.
 
wegen zwei prozent umsatzrückgang können gleich beide werke nicht mehr überleben krasse sache , bei vier prozent ist fujitsu siemens dann pleite oder was -_-
 
Ach noch was! Ein Arbeiter braucht etwa 10-15 Minuten um so einen Rechner zusammen zu bauen! Da machen die Lohnkosten etwa ..........0,2-0,4% pro Rechner aus! Ich glaube da müsste an anderer Stelle gespart werden!
 
@roots: Zum Beispiel? Aber erspar mir "Manager-Bonzen"-Geschwätz und bring sinnvolle Vorschläge.
 
@roots: du glaubst nicht wircklich das in dem Werk "Menschen" die Rechner zusammenstecken oder? Und wie sich Produktionkosten zusammensetzen weist du auch oder? Das sind unter anderem Speditionskosten, Lagerkosten, Verwaltung etc. Da sitzen auch Menschen die bezahlt werden wollen. Man kann die Globalisierung nciht aufhalten und Firmen müssen, um auch weiterhin Arbeitsplätze anbieten zu können Langfristig Konkurenzfähig bleiben. Gerde im Hi-TEch Branche geht die technische Entwicklung rasend vorran. Entweder du Rationalisierst oder du stibst auf Lange sicht. Klar is das mehr als beschzeiden, ungerecht und so weiter. Wir haben dieses System aber so aufgebaut.
 
@twinky: Warum ist es "Manager-Bonzen"-Geschwätz wenn ich fordere, dass die mit den Fußen auf dem Teppich bleiben sollen? Kein Mensch braucht Millionen Euro Jahreseinkommen!! Etwas weniger täten es auch!
@ThreeM: Ein Chinese arbeitet für einen Hungerlohn, kann sich aber das Produkt nicht leisten!! Hier werden wir blad ähnliche Verhältnisse haben!
Wo wollen die dann ihre Produkte los werden? Das Problem erledigt sich von selbst. Es kommt der Tag, da platzt die Seifenblase!
 
@roots: Der Chinese Arbeitet für unsere Verhältnisse für ein hungerlohn. Die selbst kommen aber größtenteils gut weg. Hong Kong, Tailand und Singapur beweisen das eindruchsvoll. Du kannst in Asien mit 300eur im Monat wunderbar leben. Sogar Luxusgüter sind da drin.
 
@ThreeM: Ich möchte dich wirklich nicht beleidigen, aber ich stehe kurz davor! In den besagten Ländern nähen Kinder Addidas Bälle zusammen und bekommen einen Lohn der in besagten Ländern ein HUNGERLOHN ist!! In der Klamottenindustrie sieht es nicht anders aus! In der Chemie, im Bergbau und und und wird auf Unfallschtz und Umweltschutz geschissen!! Ist das OK?
 
@roots: natürlich ist das NICHT Ok. Wer ist denn daran schuld? Die Firmen die die Produkte produzieren und ein (wenn auch übertribenes) streben nach viel gewinn haben? Oder die Konsumenten die diese Produkte nachfragen... Es gibt keine Firma die nicht irgendwo irgendwehm ausbeutet. Jedenfalls nicht viele. Wenn man nach Humanitären und Ethischen Moralvorstellungen Wirtschaftlich handeln will geht das nur über den Preißsiehe FairTrade und Kaffee handel. Dort wird nciht ausgebeutet mit dem ergebniss das die Produkte 3x so teuer sind wie kaffee von Tschibo. Und wo gehtst du dein Kaffee kaufen? Beispiel Tempo. Tempo unterstüzt korupte Zellstoffhersteller in Brasilien indem die 2/3 dären Produktion einkaufen. Regt sich darüber jemand auf das die eingebohrenen denen das land gehört mit knüppeln vertrieben werden damit unsere Nasen trocken bleibnen? NEIN! Also, ist das bei Siemens auch nciht anders nur weil die in Deutschland Produzieren. Versteh mcih nicht Falsch is missbillige das auch, trozdem kann man nix dran ändern, bis das system sich halt selber frist.
 
@ThreeM: Oh, eben traute ich meinen Augen nicht zu trauen!! Wir sind doch irgendwie ähnlicher Meinung! Ich verstehe nur nicht wie man dieses System verteidigen kann!! Ich weiß auch, dass die Zeit für ein Besseres noch nicht reif ist und wie dieses ausschauen soll ist mir eben falls Schleierhaft!
 
@roots: ich mag das system auch nicht. Treozdem ist das di folge von Marktwirtschaft + Globalisierung. Und das System wird uns erstmal ne zeitlang treu bleiben. Wir müssen uns nur irgendwie damit arangieren. Nutze das System gegen sich selbst. Empfehlen tu ich da, weils gute denkansätze gibt: The Unabomber Manifest von Theodore J. Kaczynski. Der is zwar ein durchgeknallter Irrer aber seine Thesen sind nicht verkehrt. Auch wenn er das System auf dem Falschen weg bekämpfen wollte (Attentate etc)
 
ThreeM:
naja belibt noch das system der chinesen. wer zugang zum markt will entwickelt und produziert gefälligst auch im lande
 
FJS ist der einzige Hardwarehersteller mit Produktion in Deutschland. Alle anderen sind schon lange in Taiwan. Die Lohnkosten sind in Thüringen auch nicht so hoch. Da hilft nur ein Boykott der ausländischen Waren im PC Bereich. So kann es wieder was werden.
 
@jediknight: Damit würdest du das Todesurteil für die deutsche PC branche einleiten. Erstens weil du damit die Preiße deutscher Produkte künstlich hochhalten würdest, und zweitens würde kein Ausländischer Investor mehr deutsche Produkte kaufen weil zu teuer. Du kannst in der Zeit von Globalisierung keine Firma Lokal gesund halten du must WEltwirtschaftlich denken
 
@jediknight: Wenn Du alle auf einen 'Eimer' bekommen würdest stimmt das was Du sagst. Bekommst Du aber leider nicht. Wenn das so einfach wäre, könntest Du auch als Verbaucher den Benzinpreis beeinflussen .... Alle tanken zwei Wochen nicht mehr und der Spritpreis fällt ins Bodenlose ....
 
Eigenartig: Im Laptop Bereich hat die Computerbranche doch in der letzten Zeit allgemein über Umsatzplus gejubelt. Lässt das Fujitsu-Siemens Management die falschen Produkte und damit schwer verkäuflichen Produkte fertigen? Wenn es wegen Produkt Fehlplanung für Fujitsu-Siemens schlecht läuft, bringt eine Verlagerung der Produktionsstätte auch nichts, aber mit der Schaffung von weiteren Arbeitslosen im Zielmarkt Deutschland dafür aber eine weitere Senkung der Kaufkraft in eben diesem Zielmarkt. Bravo Manager, selbst schuld! Da will ich kein gejammer mehr über irgendeinen geschrumpften Markt hören. :P Gruß, Fusselbär
 
@Fusselbär: die Fujitsu und die Siemens Leute wollen sich doch nur an das allgemeine Gejammere dranhängen und die Notlage ihrer Arbeitnehmer - mit der Angst um die Arbeitsstelle - ausnutzen. Nichts mehr und nichts weniger. Das sind allesamt Lumpen, mehr noch die Manager als die Firmen. Die Manager können auf diese Weise die Wichtigkeit ihrer Position beweisen und so möglicherweise von anderen Fehlleistungen ablenken. Das muß man sich einmal durch die Zähne ziehen: bei 300000 Stck Notebooks
2% weniger Umsatz = 6000 Stück weniger! Und dann machen die schon Terror! FS verdient in allen anderen Sparten ihrer Angebotspalette sehr gut. Davon spricht aber keiner. Nur die 2% weniger in der Notebooksparte und die Herren Manager lassen Arbeitsplätze als Erpressungoption über die Klinge springen .... Pfui Teufel!
 
Jetzt haben also die Manager schuld, daß die 35-Stundenwoche eingeführt wurde und nun die Konsequenzen daraus folgen. Wer tatsächlich noch immer glaubt, daß eine geringere Wochenarbeitszeit mehr Beschäftigung und mehr Wohlstand brächte, hat die Zusammenhänge nicht verstanden (oder nie erfahren). Das Geheule hier ist ja fast so schlimm wie in Frankreich...
 
@twinky: Natürlich haben die Manager schuld! Als die 35-Stundenwoche von den Gewerkschaften erpreßt wurde, da hätten die Manager bereits zeigen sollen, daß überhaupt Rückgrat vorhanden ist. Maßlos war schon immer die Gewerkschaftsbewegung - nicht nutzlos, aber ohne Fingerspitzengefühl.
 
@twinky: Genau, was erdreistet sich die Arbeitnehmerschaft! Die sollen Arbeiten und wenn Euer Gnaden ihnen etwas für ihre Arbeit abgeben, sollen sie froh sein!!
 
@roots: nach diesem kommentar zu urteilen, hast du keine ahnung. Von dem aber viel. Viele Gewerkschaft haben ihr eigentliches Ziel schon lange aus den Augen verloren. Denen geht es nur noch um MACHT & GELD. Was haben die den erwartet bei einer Arbeitszeit von 35h. Das die verloren Arbeitszeit addiert wird und dann soviel neue Mitarbeiter eingestellt werden wie benötigt.
 
messias17:

ja das war der u.a. ursprung des gedankens
 
@messias17: Warum nicht wie zu Großvaters Zeiten gleich wieder 60-80 Std.! Vielleicht wäre es mal gut, wenn die Unternehmer endlich den Politikern auf die Flossen hauen und die Lohnnebenkosten gesenkt werden würden, an statt ständig Arbeiter zu entlassen!! Denn wenn ein AN der 1000 Euro Netto verdient einen Arbeitgeber statt 3000 Euro nur 2000 Euro kosten würde, würde diese vielleicht einen weiteren AN einstellen!! Aber nein, unsere Politiker kennen ja nur eine Maßnahmen!!
Steuern und Abgaben erhöhen!!
 
Hier in Deutschland wird doch nur gewettert wenn jemand arbeitslos wird - schon gilt man als Sozialschmarotzer. Aber im Gegenzug leistet sich die Bundesregierung Arbeitnehmerüberlassungen in Millionenhöhe um Arbeitnehmer so kostengünstig wie möglich für die Unternehmen "entsorgen" zu können.
Nur hier regt sich niemal auf, als sob es "normal" ist in Deutschland.

Ich finde "Mehr Arbeitsplätze als Hetze gegen Arbeitslose", sollte das Motto unserer korrupten Bundesregierung sein.
 
Sicher wäre es für meine Kinder auch mit Abi ok, 40 Stunden in der Woche zu arbeiten, um überhaupt einen Job zu haben. Aber darum geht es doch gar nicht. Fakt ist, dass die dummen Deutschen wieder für die Heuschrecken das Futter zahlen.
 
wegen 2% Rückgang - 2 Betriebe schliessen ?? oO
 
@Empath:
tja, hätten wir uns alle bloss noch ein 2tes notebook gekauft.
 
Warum immer mehr Firmen ihre Produktion ins Ausland verlagern liegt doch nicht nur an deren Profitgier und weil der Standort Deutschland zu Teuer ist, sondern auch an den Arbeitnehmern. Alle wollen sie weniger Arbeiten, aber gleichzeitig mehr Geld in der Lohntüte haben. Es gab mal eine Zeit die die heutige Jugend überhaupt nicht kennt, da war die wöchentl. Arbeitszeit bei 52 Std.. Da wurde auch noch Sonnabend gearbeitet ( bis 13 Uhr) Dass die Lohnnebenkosten so hoch sind liegt auch daran, daß bei einer 35 Std.-Woche die Maschinen nicht Voll ausgelastet werden, die Abschreibungen übersteigen einfachen den Gewinn um hier Rentabel arbeiten zu Können. Dies kostet den Arbeitgeber natürlich zusätzlich Geld. Aus diesem Grunde ist es für Arbeitgeber unrentabel hier den Standort Deutschland weiter zuhalten und verlagert seine Produktion lieber ins Ausland. Da sind die Transportkosten und die Einfuhrzölle Pinuts um Vergelich zu den hier sinnlos ausgegeben Geldern. Desweiteren, bevor hier gleich empörte Leser hier Posten, solltet ihr euch mal diesen Artikel hier durchlesen: ist sehr Aufschlußreich und sollte doch mal zum Nachdenken anregen!
http://www.attac.at/983.html
 
@rubberduck:
Nee, nee, nee!! Es ist eben sehr wohl die ABSOLUTE Profitgier, die die Firmen zu solchen Schritten treibt.
Beispiel: Die Firma SAMSUNG hatte in Berlin ein Fernsehwerk (also Produktion), hat das vor 12 (oder 13) Jahren mit Subventionen aufgebaut und jetzt nach dem Auslaufen der Förderbeihilfen nach Tschechien/Slowakei oder so verlagert. Denn da gibt es neue Subventionen die man abgreifen kann.
Aus Sicht der Firmen ein völlig legitimer Weg die eigenen Kosten zu drücken, für die Mitarbeiter (meist aus wirtschaftlich schwachen Regionen, daher die Subventionen) existenzbedrohend, da ganze Familien die Arbeit verlieren.

Aber wie schon oben gesagt: Wer einen DVD-Brenner für >€40,00 erstehen will oder einen Flat-TV für unter €800,00 der muß sich nicht wundern. Und wer als Arbeiter/Angestellter auch noch in Aktien(-fonds) investiert, dem kann sowieso keiner mehr helfen.

Ich persönlich versuche, soweit finanziell tragbar, "seriöse" Firmen zu unterstützen. Mein Brenner ist von Plextor, meine Waschmaschine von Miele und mein (Röhren-) TV von LOEWE. Kostet alles etwas mehr, aber ich fühl mich besser. Ja, Plextor ist Belgisch: trotzdem seriös, da in Europa und nicht in China von Sklavenarbeitern produziert (Häftlinge werden zur industriellen fertigung abkommandiert...wie soll man mit diesen geringen "Lohnnebenkosten" konkurrieren???)

Gruss
 
@Melonenliebhaber: Leider bist du jetzt das "Paradebeispiel" dafür, daß man ohne zu Überlegen was Postet, ob Richtig oder Falsch, Hauptsache man hat seinen Senf dazugegeben! Ist doch Wohl logisch, solange die Subventionen fließen, dass da der Bertrieb/Firma in Deutschland bleiben. Wären aber die ges. Nebenkosten, die der Finanzierung und der Erhaltung der Firmen dienen Niedriger, würden die Firmen auch weiterhin in Deutschland bleiben. Und es sollte doch Dienlich sein erstmal die Seite zu Lesen die sich am Ende meines Thread´s befindet. Wie mir aber Scheinen will ist es mit dem Lesen genauso bestellt wie mit der Arbeitsmoral und dem Anspruch auf die 35 Std.-Woche mit Lohnerhöhung!
Entschuldigung für die u.U. harten Worte, aber bei solchen Antworten bekomme ich "so´nen Hals"
 
@rubberduck: Ja, ich bin auch dafür, das wir wieder 60-80 Std. arbeiten bei halbiertem Lohn!
 
@rubberduck: Ehrlich gesagt, wenn ich von hier auswandern könnte, würde ich es auch, weil alles zu teuer ist. Da hab ich volles Verständnis für eine intelligente Firma die woanders hingeht. Wir Menschen in Deutschland sind ja nur noch eine "Schicksalsgemeinschaft", wie selbst schon Politiker zugeben müssen....
 
@rubberduck: Da muß ich mal fragen: Hast Du eigentlich auch eine eigene Meinung oder zitierst Du generell "kluge" Leute, die irgend etwas zu diesem Thema in der BILD oder im TV von sich gegeben haben???

Ich poste generell nur nachdem ich etwas GUT durchdacht habe und es mit BEISPIELEN belegen kann. Hast Du irgendeine fundierte Kritik die meine Aussage entkräftet oder kannst Du nur Zitate von anderen Leuten verwenden. Mit Logik hat das nichts zu tun: Stichwort "Am eigenen Ast sägen"
Erklär doch mal dem dummen "Melonenliebhaber" auf welches Niveau wir die Lohnnebenkosten senken sollen. Auf Osteuropäisches? Auf Asiatisches? Und wenn dann diese Länder/Regionen wiederum IHRE LNK setzen, was dann ???

OK, wenn wir unsere LNK gesenkt haben, dann sollten wir die ganzen schönen "Zuckerle" die die Firmen wie selbstverständlich seit Jahrzehnten geniessen auch abschaffen um den Haushalt gerade zu biegen? Ich denke da z.B. an Dienstwagen, Dienst-Laptops, Verlustabschreibungen etc. Alles Dinge, die genau diese Firmen in Asien in diesem Ausmass nicht bekommen.

Zum Schluß: Ich kann lesen, deine Kritik verstehe ich trotzdem nicht. Natürlich wollen Firmen wenig oder garkeine Steuern zahlen...wer will das schon? Nur kann es nicht sein, dass die gesamte Finanzierung des Standortes D von der Lohnsteuer der Arbeitnehmer getragen wird. Bitte jetzt keine Sprüche von wegen "70% der Steuern zahlen ja die Reichen und die Firmen". Stimmt nur auf den ersten Blick, da sich eben diese über Steuerschlupflöcher legaler Art sich praktisch alles wieder zurückholen.

Habe fertig
 
Leute, ihr seid ziemlich naiv, wisst ihr das? Schon mal was von Ökologie gehört? Wo das Ändern einer Kleinigkeit (z.B. das Dezimieren von Fliegen in der Natur) riesen Auswirkungen hat? Genauso ist es mit dem Arbeitsmarkt auch. Es ist wahnsinnig komplex und keiner eurer "mal eben schnell"-Lösungen behebt das Problem, es verlagert es nur. Das ist aber ein allgemeines Problem bei politischen Fragen... jeder glaubt immer die Lösung aller Probleme zu haben, und es besser zu wissen als die Profis, die seit Jahren Erfahrung haben. Wenn es so einfach wäre, wäre die Welt längst einfacher. Aber ihr seht meist nur euren eigenen Kreis...
 
Na, wenn das der Bischoff wüsste, wie schlecht sein Vertriebsteam ist. Nur wer gut Kunden betreut und keinen Mist ausliefert, kann am Markt bestehen.
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