Großbritannien: Provider sollen Filesharer aussperren

Internet & Webdienste Der Verband der britischen Phonoindustrie (BPI) hatte sich vor einigen Wochen zwar dafür ausgesprochen, das Rippen von CDs für den Privatgebrauch im Vereinigten Königreich zu legalisieren, aber kündigte gleichzeitig an, sein rigoroses Vorgehen gegen ... mehr...

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mal angenommen ich würde über emule eine linux-iso version sharen. damit gelte ich ja als filesharer - dies wird in GB nun verboten? oder wie will man es kontrollieren welcher filesharer illegale sachen shared, und welcher legale sachen shared? und in wie weit ist da dann der eingriff in die privaten daten (falls es sowas überhaupt noch gibt?!)?
 
@Benjim: Das ist nicht illegal, allerdings sobald die provider filesharing unterbinden wollen, kannst Du auf diesen service nicht mehr zugreifen. Linux gibts auch über FTPs. Desweiteren würden auch andere Lösungen und Programme heranwachsen um diese Sperrungen zu umgehen :)
 
@ thepoc: Na, wie gut, dass so ein Server dem Betreiber nichts kostet! Bittorrent ist schneller und (Daten)sicherer.
 
@chrno: Ohne nun einen Vergleich zwischen BT und FTP zu bringen frage ich Dich... was interessieren Dich die Kosten des Betreibers?!
 
@Benjim: wenn man selbst betreiber ist? ... dumme frage eigentlich
 
@Benjim: Und was stellst Du zur Verfügung?
 
@thepoc: Ich dachte es geht um Linux!? Junge liest du auch?
 
@Benjim: die meisten provider verbieten den betrieb eines servers, da dieser zuviel traffic erzeugt. die bpi will nur das illegale filesharen unterbinden, linux interessiert die nicht die bohne. ips haben sie anscheinend gesammelt, nun liegt es an den providern, die betroffenen kunden aufzufordern kein illegales material zu sahren bzw. ihnen zu künden oder anzuzeigen.
 
@Jared: Jaaaa genau und deshalb versteh ich es doch nicht!!! Es gibt unzählige Server von welchen man Linux laden kann. Wenn man eine Firma betreibt dann kann man sich einen Server problemlos leisten ohne große Kosten zu haben... das ist ein besserer Service als Kunden selbst sharen zu lassen... O_o
 
Ein Vorschlag, der tatsächlich Sinn machen würde... WENN (!) man unterscheiden kann, ob das geteilte Material auch einem Urheberschutz unterliegt! Wie soll unterschieden werden, ob eine Indi-Band ihre eigenen Werke mit anderen Musikfans teilt, oder ob es sich um komerzielle 0815-Musik handelt? Wer unterscheidet, ob ich ein Urlaubsvideo von "Tante Frieda auf Malle" oder den neusten "X-Men - Teil 8" ins Netz stelle??? Daten zu sharen, ist nicht illegal!
 
@Kobold-HH: Doch, Urheberrechtsgeschütztes Material z.B. X-Men Teil 8 ist illegal. Wer das entscheidet? Das Gesetz. Sobald Du auch nicht Urheber vom Video "Tante Frida auf Malle" bist und es trotzdem zum download anbietest, handelst Du illegal. :)
 
@ thepoc: ...was ein absolut bescheuerter Grund ist, Filesharing komplett zu verbieten, weil man ja sowas gesetzeswidrig tauschen *könnte*. Warum verbieten die nicht gleich das Internet oder besser: Computer allgemein!
 
@Kobold-HH: und das Schlachtmesser!
 
@ thepoc: Das Gesetz ist in der Lage, Daten auf Urheberschutz zu prüfen? Das wäre mir neu! Oder sitzen dann Millionen Beamte und schauen sich manuel die getauschen Daten an und vergleichen, ob die Datenpakete (!) nicht doch freies Material enthalten? Wobei... Wir haben fast 5 Millionen Erwerbslose. Das wäre eine gute Möglichkeit diese Menschen in Lohn und Brot bringen!
 
@Kobold-HH: man darf nicht vergessen, den unterschied zwischen einem überinternetradio mitschnittenen track und den über emule ... das sind tausende von md5 werten die man da vergleichen könnte. oder filme über onlinetvrecorder.com ... oder oder oder ... einige daten sind schwer zu prüfen und im zweifelsfall immer GEGEN den angeklagten ...
 
@chrno: Achtung, habe nicht behauptet Filesharing komplett zu verbieten :) Auf die Frage ob man Computer allgemein verbieten sollte möchte ich nun nicht weiter eingehen *g*
@Kobold-HH: Das Gesetz besagt dass die Rechte beim Urhaber des Materials liegen, sobald Du das ohne dessen Genehmigung austauscht handelst Du illegal. Und natürlich dürfen Gesetzesvertreter Deine Leitung "überwachen" :) aber dass es keine Millionen sind, sollte Dir bewusst sein.
 
Ja, Internet anbieten aber benutzen dürfen soll man es nicht, zudem ist Filesharing ansich nichts illegales, wann checkt das die Industrie endlich mal, aber ich glaube die sehen auch gerne wenn Open Source etc. gleich mitverreckt am Besten. Ich erinnere mich hier in Deutschland an ISP die Drosseln eingebaut haben wie Tiscali oder Strato, da hat sich der deutsche Kunde gut durchgesetzt, wird gedrosselt dann kommt der Kunde erst gar nicht und die Sache hat sich erledigt, der Provider entscheidet dann darauf das er lieber selber überlebt und auf die Industrie scheisst. Autofahren ist ja auch nicht verboten nur weil man mit Autos Diebesgut abtransportieren kann.
 
@masterleech: Dein "Geschreibsel" kommt mir vor wie eine Babalfishübersetzung eines Textes, den irgendein Ureinwohner in Timbuktu an eine Höhlenwand gemalt hat ...
 
@sam97: Was ist denn an dem Text von Masterleech so schlecht zu verstehen? Kommt mir eher so vor, als wenn du von Timbuktu kommst und der deutschen Sprache nicht mächtig bist. Ansonsten müsstest du alles gut verstehen können, was da steht.
 
@McFly: Drucke seinen Text mal aus und nimm das in deine Schule mit. Dann frage mal deine Deutschlehrerin, ob sie in dem Text irgendwo Fehler entdecken kann.
 
@sam79: Also, die paar Rechtschreib- und Grammatikfehler entstellen den Sinn des Postes nicht. Weiß nicht, was Du für ein Problem hast. Habe hier schon Schlimmeres gelesen. Augenkrebs verursachend war der Post zumindest nicht.
 
@masterleech: lest mal den orginal artikel, da steht ganz klar, das nur illegales filesharing betroffen ist. http://tinyurl.com/pg4sg
 
@sam79: Soll das ein Witz sein, was du da schreibst? Meinen letzten Schultag hatte ich 1964!!! Mein ehemaliger Deutschlehrer lebt leider nicht mehr....
 
fuer die provider ists die beste loesung alle Filesharer auszusperren: dann sparen sie sich das nachpruefen nach illegalen inhalten...
 
@Kuja: Dann wäre der Bedarf an hohen Übertragungsraten wahrscheinlich aber nicht so hoch und das würde beduten, dass die ISP auf ihren 16+Mbit/s Angeboten sitzen bleiben, was wiederum heißt, dass denen Geld flöten geht. Ich glaube das die für die ISP nicht ganz einfach zu handeln ist. Wobei die T-Com aus meiner Sicht eher kundenorientierter arbeitet wie manch anderer ISP oder Reseller.
 
@Kuja: und woher weiß der provider von anfang an wer dazu gehört ???
 
@Kuja:

Wozu braucht man eine 16Mbit Leitung? Zum surfen und Emailen mal sicher nicht. Und TV via Internet ist hier so gut wie nicht verbreitet, bzw. die Angebote zu teuer.
 
Wieso verbieten es gibt genug LEGALE sachen die z.B. über Bittorrent geseedet werden. Chip bietet es bei großen downloads an was ich Klasse
den Bittorrent lädt gleichzeitig von mehreren Quellen und die Downloadgeschwindigkeit steigt dadurch gut an :).
 
@Tiger2: nur illeagales filesharing ist betroffen.
 
Autofahren verbieten, dann gibt es keine Geschwindigkeitsübertretungen mehr.
 
gibt es denn kein filesharing program, das die daten verschluesselt uebermittel, was fuer provider ohne code nicht einsehbar waere ??
 
@Empath: das bpi hat die ip adressen der sharer gesammelt, indem sie sich selbst der verschiedenen tauschbörsen bedienten. ob die übertragung verschlüsselt erfolgt oder nicht ist egal.
 
Oder anders ausgedrückt: Der Verband der britischen Phonoindustrie (BPI) möchte, das Internet Provider ihre Kunden verlieren! Hinterher werden die dann rumjammern, das niemand mehr die, der BPI angeschlossenen, Online Shops leerkauft, was natürlich nicht daran liegt, das der Online Shop für die Kunden unbenutzbar ist, sondern natürlich nur an dem phösen, phösen P2P Austausch liegen kann. %) Also mal hingeschaut und mitgelacht, so schießt sich eine Branche selbst ins Knie! :-) Heute einen Schritt vor dem Abgrund und schon morgen einen Schritt weiter. Viel Erfolg und wünsche ich dem weiteren Vorwärtstreben dieser Branche! :P __- BTW.: Filesharing ist natürlich alles andere, als illegal! Ich share gerade fleißig die OpenOffice.org 2.0.3-1 PrOOo-Box, und habe Spaß dabei. Gruß, Fusselbär
 
@Fusselbär: Wie hieß mal ein Spruch aus der DDR? "Der Kapitalismus steht vor dem Abgrund. Wir werden ihn überholen." :-D. Nur wenn ich sehe, wie selten dämlich sich das Großkapital verhält - setzen wohl zum Endspurt an... . :-)
 
@Fusselbär: es sind auch "nur" 59 accounts betroffen, die es anscheinend übertrieben haben mit den illegalen files. für legale files interessiert sich die bpi nicht.
 
Ich denke mal, daß sich solche ungerechfertigten Nutzungseinschränken nicht legal durchsetzen lassen. technisch schon gar nicht, denn die meisten Protokolle sind nix weiter als HTTP, das problemlos über Port 80 laufen kann.
 
@Rika: http://tinyurl.com/pg4sg lesen dann posten
 
Filesharer != Raubkopierer liebe MI. Kokst mal weniger, dann klappts auch mit den Mitmenschen wieder.
 
@JTR: umpf.. nim ist schuld :-) http://tinyurl.com/pg4sg
 
Zitat: "gegen Filesharer und andere Urheberrechtsverletzer". Wer kennt das Bild, mit dem Verprügeln via TCP/IP? Ich habe spontan das Bedürfnis, dies mit dem Autoren dieses Satzes zu tun.
 
@chrno: Ich hab mal an einer öffendlichen Toilette gelesen:" ...Frauen und andere Behinderte". :-D Das ähnelt dieser "Entgleisung" sehr. Aber hier ist schön zu erkennen, dass eine gezielte Fehlinformationen bei einigen tatsächlich wirkt! Aber eine Lüge wird niemals wahr, unabhängig, wie oft man sie wiederholt!
 
Ja klar... dabei gibt es doch verschiedene Wahrheiten. Es gibt die Wahrheit :-), es gibt die Wahrheit :-(, dann gibt es noch die wirkliche Wahrheit. Und dann gibt's noch die Tatsachenverhältnisse. Ansonsten: Schreibt ein RFC für Stabbing via TCP/IP. Coffee over IP gibt's schon und wird auch von Emacs implementiert.
 
Quelle für den Artikel?
 
@Shaolin7: bpi natürlich, http://tinyurl.com/pg4sg
 
Zitat: "...gegen Filesharer und andere Urheberrechtsverletzer..."
Da fällt mir doch glatt ein, dass man so manche Sachen auch mit der Post weitergeben kann.
Vielleicht heißt es dann mal "...gegen Postbenützer und andere Urheberrechtsverletzer/Nachbau Adidasleibchen Versender/Wirtschaftsschädlige/Drogendealer..."
Zugegeben etwas sarkastisch, aber durchaus vergleichbar.
Mal ehrlich, müßte man da nicht gleich die Post und andere Paketdienste dazu zwingen ihren Dienst einzustellen?
 
@wINI: Man müsste Ihn nicht zwingen den Dienst einzustellen, sondern alle Pakete und Briefe zu öffnen und nachzuschauen, ob man nicht ein kopiergeschütztes Buch weiterverbreitet. Und würde dieses Vorgehen nicht gegen das Briefgeheimnis verstoßen? Ich mein was ich per Post verschicke ist doch immernoch meine Sache
 
Also ich bin auch der Meinung das es den Provider nix angehen sollte was da durch die Leitung geht. Das wäre in der Tat das gleiche als wenn die Post deine Briefe lesen würde.
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