iTunes: 99 Cent pro Song können gehalten werden

Internet & Webdienste Apple hat am gestrigen Montag bestätigt, dass neue Verträge mit den großen Plattenlabels EMI, Sony BMG, Universal und Warner abgeschlossen wurden. Damit wird Apple auch in Zukunft Songs für 99 Cent in seinem Music-Store iTunes anbieten können. mehr...

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
Sorry, meine These ist: Wenn die Preise auf 49c gesenkt werden, kaufen mehr Leute die Songs als jetzt.
 
@TobWen: jenau 99 cent für nen lied und sich dann noch feiern lassen das sie den preis halten können ich glaub es hackt dann lieber 12 euro im laden auch wenn die weh tun aber da hab ick wenigstens ne packung
 
@TobWen: Deine These sagt nicht wirklich etwas aus.. Es wäre nicht allzu schwierig den Absatz zu steigern, indem man den Preis halbiert, aber dann hat ITunes auch weniger Ertrag pro Lied. Man muss das optimale Verhältnis zwischen Preis und Absatzmenge finden und da scheint man mit 99Cent ziemlich nah dran zu sein, wenn ich mir den Erfolg so anschau.
 
@dm2002: Eine These muss man nicht unbedingt begründen, damit es eine These wird. Deine "These" ist in meinen Augen auch nicht gerade rund: Wenn ich 500 Songs für 99c verkaufe und die Marge z.B. 29c ist, erhält Apple 145 EUR. Wenn nun der Preis auf 49c gekauft ist, denken automatisch viele "Ui, das ist aber wirklich günstig". Nehmen wir aber trotzdem an, es kaufen genau doppelt so viele Leute die Songs, also 1000 Songs á 49c und setzen wir die Marge auf 14,5c. Dann verdient Apple ebenfalls 145 EUR. Ist ja auf logisch. Klar, wenn nur 500 Songs verkauft werden, verdient Apple nur 72,50 EUR - aber die Chance, dass mehr Leute den Song für 49c kaufen ist viel höher, als dass sie ihn NICHT kaufen.
 
Trotzdem halte ich den Preis für das Gebotene für zu hoch. Vor allem wenn man daran denkt, das man kein Cover, keinen Tonträger, keine Hülle, keinen Groß- und Zwischenhandel usw. hat...
 
@Rikibu: ... und noch nicht mal eine richtige Musikdatei! (drm)
 
@TobWen und @Rikibu
jep...gebe ich euch beider Recht, man muss aber auch in Betracht ziehn, daß es jetzt mal "möglich" ist sich "legal" (kostenpflichtig) sich irgendwelche Songs zu holen.
Ich persönlich nutze soetwas rege, da meine Musikrichtung sehr verschieden ist und mir meistens nur einige Songs von einer CD gefallen, die CD aber meistens 15-30Euro kostet.
Mit einwenig Aufwand , zaubere ich mir noch ein Cover dazu und drucke es auf die CD und fertig ist mein Wunschteil.
Fazit:
Ich gebe 2-3 Euro aus, für meine Lieblingssongs und das akzeptiere ich, spare mir dadurch dennoch viel ein, obwohl ich auch der Meinung bin, daß ein Preis von 40-50Cent pro Song MEHR als ausreichend erscheint und dadurch aller Wahrscheinlichkeit , das Angebot zu dem Preis wesentlich mehr nutzen würden als es jetzt der Fall ist.
mfg
Inny
 
@Inny: 2-3 Euro? Das sind dann nur 2-3 Titel...bisschen wenig für deine CD, oder? :) (ja schon klar, für ne volle Cd kostets mehr, aber dannschreib halt nix von 2-3 Euro :P)
 
@ TobWen: Das ist meiner Meinung nach keine gute These, wenn die Songs mehr Leute kaufen würden, anstatt die Leute mehr Songs^^
 
@keulemann: geändert
 
Wieso soll ich mir in iTunes Songs kaufen die ich wo anders einfach gratis saugen kann. :-)
 
@Loser: weil du dich mit itunes nicht strafbar machst
 
@driv3r: In meinem Land ist das nicht strafbar, da tut es jeder. :-)
 
Ich mein klassische Musik.
 
@Loser: Großer Irrtum, den auch klassische Musik unterliegt dem Copyright. Schließlich gibt es digitale Musik wesentlich kürzer als das Copyright für Kompositionen bzw. Interpretationen, Darbietungen und alle anderen Arten von Bearbeitungen "anhält". Selbst die digitale Neuauflage einer bereits einmal in den Vorkriegszeiten auf Schallpaltte gepreßten Aufnahme stellt nach dem Wortlaut des Gesetzes bereits eine Bearbeitung dar, da Du mit einer 100%igen Sicherheit davon ausgehen kannst, dass die Aufnahme anläßlich der digitalen Erfassung "geschönt" worden ist: und sei es lediglich ein ein Rausch- / Knacksfilter gewesen!
 
Maximal 30-50 Cent pro Song und ich würde das Medium intensiv nutzen. Solange das nicht gegeben ist, werde ich bei meinen CD-Käufen und der intensiven Nutzung des Radios bleiben! :-)
 
@DraGoNiR: Man kann die Musik ja immer noch in Russland legal kaufen und importieren! Das kostet dann wesentlich weniger als 49 Cent!
 
Was für eine bescheuerte und leicht zu durchschauende Werbekampagne das war!

So will man den Leuten doch nur suggerieren, daß die Musik bald teurer wird und man sich noch möglichst schnell entsprechend eindecken soll.

Wenn die völlig bescheuerten und anscheinend suchtkranken durchgeknallten Musikfans nicht nur den ganzen Tag auf die Musikindustrie, die RIAA & Co schimpfen würden, sondern sich einfach mal alle Konsumenten den Kauf jeglicher Musik-CD's für drei Monate verkneifen würden, wenn die unsittliche Verfolgung von harmlosen privaten (nicht gewerblich handelnden) Musikfans nicht sofort aufhört, dann wäre das Thema DRM, RIAA und IP-Spionage vermutlich schon längst vom Tisch.

Also letzten Endes sind die Musik-Konsumenten an dem, was die Musikindustrie aus und vor allem mit Ihnen macht, doch zu einem großen Teil selber schuld.
 
*lol* 99 Cent pro DRM-verseuchten Datensalat, kein Cover dazu, kein Tonträger, kein Zwischenhandel und sich dann feiern lassen wie preiswert man doch sei. *kopfschüttel* Ich gebe maximal 13,- € pro CD aus. Das sind im Schnitt ca. 1 € pro Song. Nur habe ich da keinen Kopierschutz (ich boykottiere solche "CDs"), dafür aber einen Tonträger mit Cover und der Zwischenhandel verdient auch nochmal mit. Ab 50 Cent pro Song und ohne DRM fangen solche Music-Stores an interessant zu werden. Alles drüber ist reine Abzocke.
 
Ich kann den anderen Meinungen hier nicht ganz zustimmen. Ich geb euch zwar auf der einen Seite Recht: knapp 1 Euro pro Song (bzw. fast-Datenmüll) ist nicht das, was Otto-Normal-Sauger gerne hätte. Aber auf der anderen Seite ist es doch endlich mal ein Zeichen gegen die Musikindustrie, welches da gesetzt wurde. Wäre der Fall anders ausgegangen, dann wären die Auswirkungen sehr viel weniger schön. Doch so, wie es jetzt ist, hat sich doch der "Wunsch des Kunden" (das ist hier indirekt zu sehen! Denn iTunes ist ja laut S. Jobs nur wegen des konstanten Preises so beliebt.) durchgesetzt - und somit wurde ein Grundstein dafür gelegt, daß der Preis pro Titel in Zukunft vielleicht doch noch fällt (was bei einem anderen Ausgang dieses Falls sicher so bald nicht mehr passieren würde).
 
@s0nic: der wunsch der kunden ist ein angemessener preis für ein nicht drm verseuchtes musikformat. solange dies nicht exestiert werden noch sehr viele abneigungen haben. ich bin einer davon. ob legal oda illegal... wayne? irgendwie is mir meine freiheit auf dem PC wichtiger als der legale erwerb... davon abgesehen, was in den deutschen charts is sollte verboten werden :P
 
@s0nic: Was für ein Zeichen soll damit gesetzt worden sein? Mit den 99 Cent pro Titel nehmen die mehr ein, als bei den meisten herkömmlichen CDs...
 
Ich sag doch: Hätte sich die Musikindustrie durchgesetzt, so wäre das ein größerer Nachteil - sie hat aber klein beigeben "müssen", und genau das ist das Zeichen. @kalimann: zu deinem ersten Satz: Das ist auch mein Wunsch, aber man muss in dieser Beziehung ja für jeden Teilerfolg dankbar sein...
 
Mal ganz abgesehen davon, dass der iTunes Music Store einfach Rotz ist. DRM, 12 Treffer zu Linkin Park, dagegen 155 zu Britney Spears... Sagt eigentlich alles oder ?
 
@brand10: Das hat was mit Exklusivrechten der Plattenfirma zu tun. Wenn die z.B. Scooter exklusiv an den Mediamarkt oder an Medion verkaufen, dann darf / kann Apple die nicht führen.
 
Also wenn ich mir das hier so durchlese, so scheint es, alle oder viele denken, daß die Preise fallen würden, wenn die 4 großen Musikfirmen ihr Schema durchgesetzt haben. Allerdings wollen die _mehr_ haben. 99ct sind denen zu wenig und Apple sagt hier: no!
Siehe auch: http://www.heise.de/newsticker/meldung/72602
Kommentar abgeben Netiquette beachten!

Apples Aktienkurs in Euro

Apple Aktienkurs -1 Jahr
Zeitraum: 1 Jahr

iPad im Preisvergleich