60.000 Arbeitsplätze durch Preisfreigabe bei VDSL

Breitband Laut einer Studie von Mercer Management Consulting und NERA Economic Consulting würde eine Preisfreigabe beim Internet über VDSL bis zu 60.000 Arbeitsplätze schaffen und das Bruttoinlandsprodukt um 0,2% steigern, was immerhin rund 4,5 Milliarden ... mehr...

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Finde ich eine hypothetische Erhebung. Zumal man nicht mal gesagt hat wo die neuen Stellen entstehen sollen - also in welcher Branche. Nur im Providergewerbe?? Ausserdem halte ich das ständige wachsen der Verbreitung auch etwas für Irrglaube. ich zb. bin mit meinen 6mbit zufrieden und werde sicher nicht noch mehr für internet zahlen als jetzt. In Anbetracht der Tatsache das das Geld heutzutage auch nicht mehr so locker sitzt wie noch vor ein paar Jahren, fürchte ich das diese Erhebung zu optimistisch gefasst ist... Trotzdem bleibt die Frage wo die vielen Jobs entstehen sollen. Content-Anbieter speziell für VDSL zeuch oder Provider??? Naja, das is alles nur dieses hätte, wäre, könnte, würde - aber auch nix handfestes.
 
@Rikibu: 60000 ist eher noch zu wenig. Leider ist die Antwort auf die Frage welche Art von Job, ziemlich klar. Rücksichtslose Zettelverteiler und auf-der-Straße-Anquatscher, unerschrockene An-der-Haustür-Klingler und aufdringliche Call-Center-Nerver werden in rauen Massen unterwegs sein, um jederman solange auf den Wecker zu gehen, bis er glaubt, sowas Überflüssiges tatsächlich zu brauchen, oder entnervt nachgibt. Auf Provisionsbasis werden die größten Drecksäcke schnelles Geld bei den Ahnungslosen verdienen und Nachahmer anlocken, die es genauso versuchen. Davon werden einige ihre Bekannten und Freunde zu Unsinn verleiten. Die große Masse aber reißt sich den Arsch völlig umsonst auf ... die Anbieter unterbieten sich auf Teufel komm raus in immer billigeren Angeboten und ruinieren sich damit selbst. Nur der Größte Anbieter wird überleben. Durch Bankkredite und mit Hilfe der Börse. Haben wir dann endlich ein Monopol, werden die Nutzer -um die Milliarden-Verluste für die extrem teure Startphase auszugleichen- vermutlich ordentlich bluten .... Nutzer die immer noch nicht wissen wozu sie VDSL eigentlich brauchen. Meinetwegen könnten wir das Spektakel und den großen Scherbenhaufen ruhig weglassen und der T-Com als "kleineres Übel" das Monopol gleich heute überlassen.
 
Scheiss T-Com! Sperren fast alle anderen Protokolle in ihrem Netz für andere Provider, ausser n bißchen Annex - und selbst fahren sie so einen Schwachsinn wie VDSL. Wer kann davon profitieren? Das ist wieder nur ein total bescheidenes Nieschenprodukt wo dann so ein piepsel Prozentanteil dran kommt.

Und dann auch noch drei Milliarden Euro in die Technologie investieren, die in den neuen Bundesländern überall rumliegt und wo sie sich mit Opal eins abbrechen. Und dann noch mehr neue Drähte verlegen .. hallo?! Ich verstehe nicht warum sie nicht viel mehr mit ADSL2+ machen, damit könnten erstmal Ortsteile erschlossen werden die nichtmal an T-DSL Light ran kommen. Ich nutze seit kurzem ADSL2+ (dank lokalem Provider) in einem von der Telekom nicht erschlossenem, nicht-breitbandigem Gebiet...
 
@Nigg: das liegt einfach daran, das du keine Ahnug hast, was so läuft. Schuligung! Aber es ist sehr wohl Deutschlandweit sichergestellt das DSL funzt. Auch mit Glasfaser. Die Kabel gehören ja ALLE der Telekom. Dein Provider mietet diese zu einem Spottpreis und kann sie natürlich auch wieder billiger weiterverkaufen und die nötige Technik bereitstellen, die benötigt wird. zb eben für Glasfaser, was für die Telekom aber zu teuer wäre um es zum gleichen Preis wie über Kupfer bereitzustellen.
 
@niecheck: LOL! Ich glaube DU solltest dich darüber informieren was die Telekom machen könnte und was sie nicht macht. Ausserdem, was brabbelst du für einen Dünsch bezüglich DSL-Versorgung? Erkläre mir mal wie du einen Bereich in dem nichtmal ISDN flächendeckend funktioniert als DSL-versorgt ansehen kannst. Und btw: Der Bereich in dem ich wohne muss jetzt erst bei der Telekom als breitbandiges Gebiet ausgewiesen werden und die können dann entscheiden ob das erlaubt wird oder nicht (denn VDSL braucht ja überall ganz viel Kapazität ..) obwohl mein Provider die Leitungen anmietet. Der Rosa Riese macht nur Scheisse, es ist einfach so. Was meinst du was es fernab von A und SDSL (Annex, ..) noch für Techniken und Protokolle gibt die man einsetzen könnte um viel mehr Menschen mit Hochgeschwindigkeits-Internet zu versorgen die der Magenta-Verblöder unterbindet. Ich habe Gespräche mit dem Leiter der Wobcom geführt die u.A. von Providern wie TNG (aus Kiel) angerufen wird weil die wissen wollen wie man das denn hier mit dem Resale von Telefonanschlüssen handhabt. Im Gegensatz zu vielen anderen Providern gibts hier auch DSL ohne Telefonanschluss :p Ich bin mir schon recht im Klaren was ich erzähle.
 
na da wird sich aber VDSL wohl eher nicht durschsetzen. Bei einer so hohen Verlustrate, bleibt ja bei schon 5 km nix mehr übrig.

Des weiteren ist die These, dass eine Preisfreigabe Arbeitsplätze schaffen würde, absolut zu bezweifeln ja schon krankhaft.
Das ganze gegenteil wird passieren. Wie es schon überall passiert ist. Telefon, Post, STROM, DSL, Web-Hosting.... Durch die ganze scheiße sind tausende Arbeitsplätze verloren gegangen. jeder "Bauer" kann als Resaler machen was er will. Das trifft für alles zu, wo der Markt geöffnet wurde. Das ist ne rießen große Schweinerei!!
 
die sollen sich erstmal um eine flächendeckende versorgung kümmern!! die die es haben sollen noch schneller (und teurer) und die anderen schauen in die röhre. gleichbehandlung nennt sich das... :o/
 
@füchslein: genau meine Meinung. Statt den kreis "bevorzugter" Abonnenten von High Speed Internet noch enger zu ziehen (vgl. die 900m) sollte die T-Com ihre Millionen/Milliarden lieber dafür ausgeben, in ganz Deutschland zumindest DSL 1000 anzubieten.
Immer den ihre tolle Werbung von wegen Fernsehen über Internet usw. Bitte wie soll das mit ISDN gehen???
 
@füchslein: Eigentlich ist das doch einfach zu lösen, die Mitbewerber der Telekom machen auf ihre Kosten den Netzausbau, unterbieten die Telekom beim Preis und dann muss die Telekom bei denen die Leitungen und die Technik mieten. Und alle Kunden freuen sich über die niedrigen Preise! Schöne alte Welt!
 
@füchslein: Wie soll die T-Com eine Flächendeckung erziehlen wenn die Kupferkabel in den Städten schon rausgeruppft sind?
 
Wenn ich Statements wie "Die Schwierigkeit ist, dass kaum objektiv festzustellen ist, wo der marktgerechte Preis für eine solche Netznutzung durch Wettbewerber liegt" lese, dann frage ich mich immer wieder, ob denn heutzutage überhaupt noch jemand kalkulieren kann? Es kann doch nicht sein, dass man als "Bauherr" bzw. Besitzer (in diesem Falle eben die Telekom) seines eigenen (Glasfaser)Netzes nicht errechnen kann, wieviel das Ding gekostet hat, was der laufende Betrieb kostet und welche Einnahmen ich daher lukrieren muss, um auf meine Kosten zu kommen. Und solche Zahlen wie x-tausend neue Arbeitsplätze sind bestenfalls gewürfelt, aber niemals kalkulierbar, geschweige denn realistisch!
 
Bin mal gespannt, wann der Weihnachsmann seine Monopolstellung verliert. Das würde mit sicherheit 500 Mio. Arbeitsplätze Weltweit schaffen. Aber was wird dann aus dem Osterhasen, den Zwergen und den ganzen Elfen, die der Weihnachtsmann entlassen muss, weil er keine Arbeit mehr hat.....
 
60000 Arbeitsplätze? muhahahaa. 10000 Osteuropäer die die Leitungen verlegen, 15000 Verkäufer die von Tür zu Tür tingeln, die nur nerven und der Rest sind dann die Call-Center in Ungarn, Tschechien und co., die am Telefon einen was verkaufen wollen und für die "Kundenbetreuung" zuständig sind.
 
Hey,

lol, in solch eine "schlechte" Technologie würde ich nicht investieren..! Wenn bei 2 km nicht 50 mbps drin ist, dann sollten das lassen und das Geld wirklich woanders reinstecken! MfG CYA iNsuRRecTiON
 
was sagt uns das ? erst mal die alten Vermittlungsstelle ausbauen und erweitern dann klappts auch mit dem nachbarn :-)

aber in sowas will ja keiner investieren,, auch kein acor,,freenet usw.. die wolle nur billig die tele leitungen habbe.
 
preisregulierung bei internet-anschlüssen ist imho sowieso für'n arsch.
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