Neues Arbeitsrecht in China: Billige Computer adé?

Mit der bevorstehenden Einführung eines neuen Arbeitsrechts in China werden die dort ansässigen 100.000 taiwanesischen Firmen mit strengen Bedingungen im Bereich Personalmanagement und Arbeitslohn konfrontiert. mehr...

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
"das Ziel (...) die Arbeitslosenzahlen zu senken (...) orientierte man sich an bestehenden Varianten aus Deutschland..." Ja, hier hat man das ja auch so perfekt hinbekommen...
 
@Link: lol echt mal. Wo sind wir ein gutes Bsp? immer mehr leute hier hinziehen lassen von aller Welt, aber keine neuen Arbeitsplätze schaffen, aber viele abschaffen. Sehr gutes Vorbild ...
 
@Link: vllt bezieht sich das auf Deutschland in den 50ern -.-
 
@all: So richtig begriffen habt ihr nichts! Es geht um Richtlinien und Gesetze, nicht um unsere derzeitige Situation!!
 
@Link: Vorbild ist nicht die Deutsche Wirstchaft oder Sozialpolitik
Sondern Gesetze. Es scheint so zu sein das diese in Ausland recht erfolgreich sind. So sind auch schon das BGB, das Insolvenzrecht, Din-Normen etc. im Ausland übernommen wurden. Vorallem die neuen russischen Kleinststaaten und Asien (z.B. Korea BGB, China ...) bedienen sich hier gerne in Deutschland.
 
Dass die Menschen dort irgendwann mehr Rechte bekommen oder zumindest einforden würden, war meiner Meinung nach abzusehen. Dass allerdings jetzt schon ein Schritt, angeblich ein recht großer, in diese Richtung getan wurde, freut mich. Wahrscheinlich hat man inzwischen doch Angst vor dem Volk? Es bleibt abzusehen, wie sich dass auf die Preise hier bei uns auswirkt - aber steigenden Preisen stünde evtl. eine nicht so übermäßige Lohnkosten-Konkurrenz gegenüber. Mal sehen...
 
Das wird noch sehr große diskussionen nach sich ziehen
 
@Sub_Zero: o ja! ...
 
@Link Ja, warte bis die nächste Konjunkturphase kommt :)
 
Es ist nur eine Frage der Zeit, bis die Firmen in die genauso billigen Nachbarländer auswandern und dort prodizuieren...
 
@topic:
das wars wohl mit dem wirtschaftboom in china :P
aber es gibt ja noch andere billigländer^^
 
@dasBo:
Ein Glück. Die Chinesen haben echt angefangen zu nerven :)
 
@dasBo: Falsch. Jetzt beginnt es erst...
 
@dasBo: Die Chinesen zittern sicher schon. Sie haben einen Binnenmarkt mit 1,4 Millarden Menschen , die Fabriken sind nun mal da, die Firmen haben ihr Know-How als Preis dafür in China dabeisein zu dürfen, chinesischen Firmen zugänglich gemacht, es gibt neben billigst Kräften auch eine Unzahl an Studienabgängern die für höher Qualifizierte Tätigkeiten taugen und im Vergleich zu andern asiatischen Ländern sind sie politisch sehr stabil. Ich glaube man hat sich den Zeitpunkt für eine Verschärfung der Arbeitsrechte sehr genau überlegt. Die Firmen brauchen China und dazu gehört auch der Chinesische Binnenmarkt sehr viel mehr, als China jede einzelne Firma. Darüberhinaus produziert es sich auch wenn man die Arbeitskräfte schwerer los wird imemr noch sehr billig in China.
Das einzige was passiert ist, das der Chinesische Markt langsam "erwachsen" wird.
 
Also ich gebe gerne mehr aus für einen Rechner wenn das bedeutet das wo anders dafür mehr soziale Gerechtigkeit ist. Wurde ja auch langsam mal Zeit das es einen ersten Schritt gibt...
 
Also ich find den Bericht richtig schlecht geschrieben, der Autor stellt das so hin als ob die neuen Arbeitsgesetze die die Recht der Arbeiterschaft stärken und dafür sorgen das es den Arbeitern besser geht. Ich bin bereit mehr für ein Rechner zu zahlen wenn ich weiss das die Arbeiter nicht am Existenz minimum leben und ausgebeutet werden sondern ein gutes Leben führen können.
 
@Honos: In der ganzen Meldung beziehe ich nicht ein einziges Mal Stellung zu diesem Thema. Auch nicht indirekt. Und auch nur im letzten Absatz steht was über die Auswirkungen auf die Computerwelt.
 
Einerseis wird dies evtl. die Preise für "Billig" Waren nach obentreiben, was bedeuten könnte, dass viele Produkte eben teurer werden. Andererseits würde dies aber auch bedeuten, dass D und andere Länder wieder attraktiver werden könnten, da es eben keine "billigen" Arbeitskräfte mehr gibt. Somit dürften sich deutsche Firmen wieder mehr im Inland orientieren und dort Arbeitskräfte schaffen (was zu hoffen wäre). Insgesamt dürfte dies für mehr transparenz sorgen und, so hoffe ich mal :D, wieder billigere Produkte an den Markt bringen, bei gleichzeitiger Reduzierung der Arbeitslosen bzw. Einstellung von neuen Arbeitskräften in D ... ok, vielleich ein wenig optimistisch, aber Pesimussmus gibt es ja zu genüge :-)
 
[ironie]nun jetzt muß deutschland die löhne massiv senken, dann kommt garantiert ein wirtschaftsboom...(/ironie]

ROFL
 
@acidmaniac: Das mit der Ironie hättest du dir sparen können! ES IST SO! Die Arbeitgeber, auch die Öffentlichen, wollen DAS!
 
Sklavenhaltung sollte weltweit abgeschafft werden. Gerade Großkonzerne, die sowieso milliarden Gewinne machen und deren Sein oder Nicht-sein allein vom Börsenkurs abhängt, beuten ja gerne mal die ärmsten aller Armen aus um sich zu bereichern. Sie müssen auch endlich in armen Ländern soziale Verantwortung übernehmen. Und ich hoffe es trifft ein paar deutsche Konzerne, die hier die fetten Krokodilstränen geheult haben, fett Subventionen kassiert haben und dann doch ins Billiglohnland China geflüchtet sind.
 
Genau das richtige! Hoffentlich ziehen auch andere Bereiche nach, Texilindustrie, Maschienenindustrie und Landwirtschaft. Das bringt einerseits den Chinesen mehr Lebensqualität und senkt den Druck auf unsere Wirtschaft. Denn wenn die Chinesen nicht billiger sind als unsere Industrie wird man auch weniger "Out Sourcen" in China
 
Quellangabe ? lt. Googlenews ist winfuture.de die einzige Seite mit diesen Informationen.
 
Tja irgendwann müssen die ja aus "Selbsterhaltung" ihren selbstmörderischem Kapitalismus eingrenzen......
Hatte darüber, also das die Regierung an deratigen Plänen arbeitet, welche "gut" fürs Volk sind, schon in der Zeit gelesen
......
Wie war das gleich noch bei uns vor guten 100 Jahren mit Zuckerbort und Peitsche : )
 
Hat vllt auch was gutes. Eventuell werden dann die Firmen bei uns nimmer so schnell nach China abziehen? Aber es bleiben leider noch genug andere "Billig-Lohnländer"... :(
 
Was machen nur die armen Großkonzerne, wenn es keine armen, minderbemittelten, rechtlosen Arbeiter mehr gibt... züchten die sich dann welche? Auch wenn ich Chinas Regierung verabscheue, weil es eins der rücksichtslosen dieser Welt ist, ist dieser Schritt sicherlich kein Schritt in die Vergangenheit. Wenn es jetzt noch sowas wie Pressefreiheit, Meinungsfreiheit und freie Wahlen gäbe, könnte man sie doch glatt ernst nehmen.
 
Da die USA bei China in unvorstellbarer Höhe verschuldet sind, zusätzlich noch von ihren Krediten und Niedrigpreisen abhängig sind wie kein anderes Land, handkehrum China's BIP in hohem Masse von den Exporten in die USA abhängig ist, kann da noch lange nicht von einem sozialen Gleichgewicht gesprochen werden, auch nicht in 5 Jahren. Bevor sich China sozial entfalten kann, muss es seine Abhängigkeit zu den USA lösen, und das ist im "Moment" unmöglich. Für sie selbst nicht und noch weniger für die Amerikaner.
Wobei... es für die USA eine Möglichkeit gäbe: Für den weltweiten Terr0r ist nämlich eine komunistische Verschwörung Schuld. China, welches die Hochburg dieser Verschwörung ist, muss bekriegt werden und alle Schulden erlassen. Die Waffen, die die USA für den Krieg einsetzen, sind natürlich made in China, und die Kredite für deren Kauf holt man sich ebenfalls da...
 
ach da muss ich mit grusel an die extreme Preiserhöhung bei SD-AM riegeln vor einigen Jahren denken- wenn sich diese Preiserhöhung auf komplettsysteme umschlägt kostet der nagelneue SuperOberTurboPowerSpitzenToppRechner bei ALDI dann wahrscheinlich 4000€ und doppelt soviele leute laufen noch hin um ihn zu kaufen den er MUSS ja *besser* sein bei dem Preis...
Kommentar abgeben Netiquette beachten!

Video-Empfehlungen

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter

Interessante Artikel & Testberichte