Microsoft: OpenOffice gut, aber 10 Jahre hinterher

Office Microsoft versucht offenbar alles um seine Geschäftskunden auf die Einführung seiner überarbeiteten Büro-Suite Office 2007 vorzubereiten und rührt dementsprechend kräftig die Werbetrommel. Alan Yates, ein Microsoft-Manager, hat nun gegenüber ITWire ... mehr...

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Dann bin ich ja mal gespannt auf des Herrn Gates neues Office...
 
Also als erstes glaub ich kaum das KMU's oder sonstige Grossunternehmen kein Geld für MS Office besitzen. Und zweitens glaub ich kaum das die Entwickler von Open Office Unternehmen anstreben. Sondern eher Privatpersonen. Und genau für die ist Open Office eine geniale sehr konstengünstige Lösung. Denn wieviele Frauen und Männer gibt es, die zuhause einen PC haben um irgendwelche Briefe oder Formulare zu erstellen. Was sollen die mit einem teuren Office?
Als erweiterte digitale Schreibmaschiene perfect.
 
@shelby500t: Distributoren und auch SUN etc vertreiben OOo mit ihren Angeboten und haben OOo fest im Portfolio mit drin. OOo selber kümmert sich in erster Linie um die Entwicklung, die entsprechenden Firmen um die Verbreitung. Novell und RedHat arbeiten viel mit Behörden zusammen und dort wird natürlich von Herstellerseite OOo präferiert.
 
@shelby500t: OOo deckt auch die Bedürfnisse zahlreicher KMUs und Kleinunternehmer vollständig ab. Leider haben da die meisten Chefs keine Ahnung von Software und nehmen das was alle nehmen: MSO. Hatte erst am Freitag wieder so ein "Supportgespräch". Themen: Erstellen einer leeren 7x7er Tabelle (ich empfahl Papier, Lineal und Bleistift :-) sowie das Ausdrucken von Gitternetzlinien bei einer Kontaktdatenliste. Extra angeschafft: MSO 2003! Von OpenOffice wollte man aber nichts wissen... .
 
Komisch, warum habe ich nach all den Jahren mit verzweifelten usern immer noch das Gefühl daß Office97 die beste Version war? Klar, OO hat auch so seine Macken, aber schlimmer als die von MSO sind die nun auch wieder nicht.
 
@Johnny Cache: Quote:warum habe ich ... immer noch das Gefühl daß Office97 die beste Version war?
Möglicherweise weil du schon länger nicht mehr damit arbeiten musst und die Zeit deine Erinnerung verklärt? Ich habe noch täglich mit dem Support für diesen Driss zu tun und warte sehnsüchtig auf den Umstieg.
Um einfache Anleitungen für die User zu erstellen habe ich mir im Büro kürzlich auch OOo besorgt, da Word auch in Version 2003 noch nicht vernünftig mit eingebundenen Grafiken umgehen kann. Das macht Writer sehr viel besser und einfacher.
 
*erster*^^ ne quark ...aber: "Durch die Integration von Kommunikationssoftware wie E-Mail-Client und Instant Messenger würde die Kooperation von Mitarbeitern stark verbessert " soll das en witz sein? also wenn nur deswegen openoffice 10jahre hinter her sein solte ....sag ich ma nur LOL
 
@tux-züchter: mist zu langsam XD
 
P.S

"urch die Integration von Kommunikationssoftware wie E-Mail-Client und Instant Messenger würde die Kooperation von Mitarbeitern stark verbessert"

Ja und durch die einführung des Messenenger wurde gleichzeitig auch für mehr "Pausen" am Arbeitsplatz gesorgt...
 
Zehn Jahre zurück? Dann sind wir im Jahr 1996. Damals war Office 95 (Version 7), gegen Ende des Jahres Office 97 (Version 8) aktuell. Ist OpenOffice also nur auf dem Stand dieser Pakete? Ich denke ja, aber kann auch bei den Nachfolgeversionen von Office (2000, XP, 2003) keinen großen Fortschritt entdecken. Jedenfalls nicht, wie von Herrn Yates richtiger Weise angemerkt, für den Privatanwender.
Die neuen Versionen wurden wirklich konsequent auf die team-orientiertere Arbeit im Unternehmen ausgerichtet und da hapert es bei OpenOffice (Teile von Dokumenten sperren, etc.).
Für die aller meisten Unternehmen dürfte OpenOffice dennoch ausreichen, da ich mir nicht vorstelle, dass die Mitarbeiter von den Funktionen im großen Stil gebrauch machen. Man möge mich aufklären, wenn dazu jemand mehr weiß.
 
Ich kenne auch kein Unternehmen, dass auf OO setzt. Die ham schon die Kohle für Microsoft´s Office. Aber der kleine Mann (in dem Fall ich) will kein Geld ausgeben, für etwas was er so gut wie nie benutzt.

Von daher setz ich auf OO
 
@Snake+Sam: Wenn du 20 Arbeitsplätze mit MSO ausstatten musst (und dazu zählen lange nciht nur die Lizenzkosten) sind das etliche Tausend Euro die reine Kosten sind. Bei einem 100 Client Betrieb sind das so schnell mehrere 10.000 Euro an Lizenzen und etliches an jährlichen Supportkosten.
 
@Snake+Sam: Ich kenne mittlerweile einige. Allerdings auch "traurige" Ausnahmen, (s.o.). BTW. Ich rede von 2-10-Mann Betrieben, meist aus dem Handwerk. Da stehen höchstens 2 PCs rum :-)
 
Reines Marketing-Gelaber: Sowie MS-Server ja auch besser sind als Unix/Linux-Server, der IE besser als Firefox, MSN besser als Google u.s.w. Wie das jeder für sich persönlich sieht, ist seine Sache, aber das zeigt zumindest, das die hier genannten Aussagen weder eine Neuheit noch irgendwas besonderes bei Microsoft sind... und andere Firmen machen es auch nicht anders
 
@NewRaven: Ich kenne niemanden, der den MS Office Formeleditor annähernd so gut findet wie den von OO :-)
 
@NewRaven: Doch, ich :-) Jedenfalls, wenn man MathType als "Ergänzung" benutzt.
 
Sprach das Unternehmen das bei Textdokumenten noch die selben Fehle rhat wie vor 10 Jahren... Marketing ist ja schön und gut, aber immer diese übertriebenen Lügen die nur von den eigenen Problemen ablenken wollen... amrselig.
 
Ich finde diese Einschätzung eigentlich recht realistisch. Solange OpenOffice als "Standalone-Lösung" eingesetzt wird ist es sicher sehr gut zu gebrauchen, wenn es aber um eine Verknüpfung des gesamten Backoffice-Bereiches geht, hat OpenOffice gegen Microsoft Office momentan noch keine Change.
 
@swissboy: In sehr vielen Bereichen hängt das OfficePaket von Microsoft Standards und moderner Entwicklung hinterher und ist Leistungstechnisch mit sehr vielen Krücken versehen. Wenn OOo gesamt 10 Jahre hinterher hängt... dann MSO 15 Jahre.
 
@swissboy: ahja alles klar. Schonmal versucht eine Office 2003 Präsentation mit z.b. Office XP zu öffnen? Geht nicht. Da ham wa uns in der Firma schon oft einen bei abgebrochen.
 
@taffxxl:Klar, wenn man keine Ahnung hat, dann steht man da vor ner Hürde. Dabei ist es sooooo einfach, wenn man den richtigen Filter PowerPoint 97-2003 95-Präsentation nimmt. Vielleicht sollte Eure Firma ne Grundlagenschulung machen - oder sich einen richtigen Admin leisten ...
 
@Publisher97: Also, wenn Du schreibst, Dass Du zehn Arbeitsplätze einfach mal so mit OOo ausgestattet hast nach dem Motto: Guck mer mal wie's läuft und dann das zu erwartende Ergebnis erhältst und dementsprechend fehlinterpretierst, scheidest Du als kompetender Admin definitiv aus. P.S. Dass Du sie in der Buchhaltung eingesetzt hättest, war eine Fehlinterpretation Deines Textes meinerseits - mea culpa.
 
@taffxxl: schon mal versucht eine OOo Impress Präsentation mit PowerPoint zu öffnen? Obwohl OOo das standardisierte OpenDocument-Format verwendet.
 
@ladiko: ja, man muss die OOImpress-Präsentation nur im PowerPoint-Format abspeichern, und wo ist dann das Problem? Was kann denn OO dafür, dass sich M$ nicht an standardisierte Formate hält, sondern eigene proprietäre Formate entwickelt, und die dann noch ncihteinmal öffentlich dokumentiert, so dass alles mühsam reverse-engineered werden muss...
 
@Davediddly:Ja, mit dem lesen ... ich schreibe nicht, dass wir das mal so eben gemacht haben und auch nicht einfach so. Wir haben dummerweise uns von einem Frischling von der Uni "bebabbeln" lassen, der erzählte wie toll das alles sei. Um ihm eine Chance zu geben, durfte er eine Abteilung entsprechend einrichten, schulen und betreuen.
 
@Publisher97: Man testet auch nicht in einer gesamten Abteilung und schon gar nicht im produktiven Umfeld. Hättet ihr ihm einen PC zur Verfügung gestellt, darauf Eure Software drauf und dann mal ab und an die Leute, die damit arbeiten müssen schauen lassen, ob es funktionieren würde bei Ihnen, ... und wo es noch hapert. Ich kenne einiges an Software, was (das liegt an eben jener und nicht an OOo) MSO-Formate als Export anbieten und speckern, dass sie MSO nicht finden. Hoffe, dass sich die Export- und Importfunktionen anderer Programme hinsichtlich des OpenDocument-Formates bessert. P.S. Bei Firmen dieser Größenordung ist allerdings MSO nach wie vor die erste Wahl, zumal hier "Teamwork" nun mal unerlässlich ist. Mich nervt es an, dss sich jedes Update gekauft werden muss, weil bei Firma X jemand meint, man brauche es. Ich kaufe mir kein MSO und wenn ich das Word-, Exceldokument, wasauchimmer nicht nutzen kann, verlange ich ein Plaintext oder csv, falls OOo-Format "zuviel verlangt" ist.
 
OpenOffice ist 10 Jahre hinterher und damit von mindestens 9 Jahren Fehlentwicklung nicht betroffen. So wundert es es, daß während Excel für das Durchsuchen von 50000 Zeilen sich mal 10 Minuten gönnt, OO Calc nach 3 Sekunden fertig ist. Und Funktionen zur Textformatierung befinden sich wirklich unter "Format" und nicht unter "Ansicht", "Editieren" oder wohin die Sachen in dieser Version mal wieder hingewandert sind. Vielleicht wird man schon bemerkt haben, daß MS Office gar kein OpenDocument und Pseudo-Standards wie StarWriter- und WordPerfect-Formate nur sehr eingeschränkt unterstützt. Und wenn die Druckereinstellungen die Darstellung am Bildschirm beeinflussen, dann sollte doch auch dem letzten klarwerden, wessen Programm definitiv aus allen Fugen gerät und eigentlich nicht mehr ernstzunehmen ist.
 
@Rika: Ich kann dir hier nur 100% Recht geben. Ich habe selber leidvoll erfahren dürfen, wie es mit der Kompatibilität unter den einzelnen MS Word Versionen bestellt ist. ... Kurz gesagt: sie ist fast nicht vorhanden. Zum Teil liegt das auch an dem "Bug" mit den Druckereinstellungen. Wem das eingefallen ist, den müßte man steinigen.
 
@Rika: Es scheint, als ob Du nicht gerade die tolle Ahnung von Excel hast. Sonst wüstest Du, dass alle Formatierungsbefehle unter Format / Zellen in einem (!) einzigen Dialogfenster zu finden sind. Um 1990 bei Excel 3 war das noch anders - aber das ist bei Microsoft lange her - ...
 
@Rika: Das hat ander Ursachen. MS will die Schnittstellen ja nicht offenlegen. Darum kann die Dateiart nicht mit OO geöffnet und bearbeitet werden.
 
ich finde Open Office net schön :) ich hab mich so an MSO gewöhnt und nutze auch jetzt die 2003er da steige ich sicher net auf OO um und wenn 2007 kommt kauf ich mir des auch wieder! ich finde die MS produkte sehr gut und simpel gehalten, außerdem is da auch gleich alles mit drin, was ich immer brauch und oft wird in firmen verlangt, das man bei der bewerbung angibt mit MSO umgehen zu können, net mit dem OO-schmutz
 
- gehörte zu einem gelöschten thread -
 
ich zb. arbeite freiberuflich zuhause am Rechner und nutze OOo für Rechnungen und
Kalkulationen seit ca. 2 jahren und bin sehr zufrieden.
 
@stk: Eben, typischer Fall von Standalone-Lösung. Dafür ist OpenOffice sicher okay.
 
@swissboy: Ich betreue Firmen mit 50 - 75 Arbeitplätzen die voll auf OOo eingestellt sind und diese arbeiten (derzeit noch mit 1.*) auch schon länger hochzufrieden damit. Und vor allem um etliche tausend Euro güsntiger.
 
@Chuck: Microsoft versucht eigenes Verssagen auf den kleinen Konkurenten abzuwälzen. Es ist doch immer wieder bemerkenswert, wie Microsoft mit echter Konkurenz umspringt. Mittlerweile wird auch der letzte Hinterbänkler bemerken, dass Open Office zu einer echten Alternative für viele Richtungen geworden ist. Nicht nur privat, sondern auch beruflich macht sich Open Office bezahlt.
 
@Chuck: Die können mir nur leid tun! Bei den 343 Plätzen, die ich betreue, haben wir das nach einem Test von 10 Plätzen nach vierzehn Tagen abgebrochen. Die meisten waren dem Nervenzusammenbruch nahe und wollten endlich wieder zeitgemäß arbeiten. Das waren lt. unserer Buchhaltung die teueresten zwei Wochen in der Geschichte der EDV in unserem Laden.
 
Ich freu mich schon auf das Chaos wenn bei uns Firmenweit ein neues MS Office Paket eingführt wird, es funktionieren ja jetzt schon einige Vorlagen die ohne SP erstellt wurden nach Installation des selben nicht mehr richtig.
 
@Publisher97: Zeitgemäß arbeiten und MS Produkte... unter welchem Einfluss hast du denn da einen Zusammenhang gefunden? Zeitgemäß ist es sicher nicht das eine MSO Version zur nächsten inkompatible ist und extrem hohe Migrationskosten verursacht. Zeitgemäß ist auch nciht die Tatsache dass sich seit fast 10 Jahren kaum etwas geändert hat und man die selben Macken hat wie damals und noch einige neue hinzugefügt hat was andere Projekte bereits nach Wochen gelöst haben. Sorry, MSO ist reine Marketingware die sich über ein Portfolio verkauft... nicht über Qualität. Die einzigen Dinge die gut laufen kommen nicht von Microsoft... so wie zum Beispiel Visio.
 
das ist aber auch eine einsicht von microsoft das openoffice für otto normal verbaucher ausreicht. was heist das microsoft sich für diese user garnicht mehr interesiert. und damit haben sie auch recht. für das dokument nebenbei ist OO vollkommen ausreichend. Aber firmen würde ich damit auch nicht ausstatten
 
"wenn man nur einfache Aufgaben, wie das Verfassen von Schriftstücken oder Erstellen einer Präsentation, erledigen wolle, reiche OpenOffice vollkommen aus" und vor 4 Tagen das eingeständniss erst bald (wieder) eine bessere Online-Suche bieten zu können als Google ... diese "neue Ehrlichkeit" bei MS erwischt mich ganz unvorbereitet. Meldet sich nächste Woche wieder einer dann mit dem Eingeständniss das aktuell Linux je nach Einsatzgebiet eine gute Wahl als OS sein kann, aber Vista viel besser wird? Wo ist die alte Taktik "das andere taugt alle nix" hin? Mein Weltbild zerbricht! :)
 
Meiner Meinung nach ist Open Office derzeit das beste was man sich kostenlos installieren kann. Microsofts Begründungen sind haltlose Lügen und es bleibt abzuwarten, ob sich der Kunde solche Entgleisungen gefallen lässt. Hochmut kommt bekanntlich vor dem Fall und bei mir sind die mit dieser "These" ganz tief in die Polemikkiste gesunken. Peinlich peinlich.
 
Wo sie Recht haben, haben Sie Recht.
 
130 - 430,- Der ist doch krank. Wenn ich das Open Office kostenlos bekommen kann, werde ich bestimmt ein MS Produkt nehmen. Ich arbeite schon lange mit Open Office. Uns so gut wie MS Office ist es allemale Herr Gates.
 
OK, aber wer sagt, dass OpenOffice für den Einsatz in Unternehmen gedacht ist?
 
@Hauner: Nicht unbedingt OO, aber das kommerzielle StarOffice, was mit OO fast identisch ist, ist für Unternehmen geeignet, hier bekommen die Unternehmen bezahlten technsichen Support. Die Aussage von Microsoft ist einfach nur lächerlich. MS Office integriert nur seine eigenen propritären Standards, anstatt sich an vorhandene zu halten, das hinkt 10Jahre hinterher.
 
"Als wichtigste Vorteile von Microsoft Office 2007 nannte Yates so auch die zahlreichen Möglichkeiten zur Zusammenarbeit in Teams. Durch die Integration von Kommunikationssoftware wie E-Mail-Client und Instant Messenger würde die Kooperation von Mitarbeitern stark verbessert, sagte er."

Hmm... Also Instant Messenger: ICQ, MSN,etc...... Mailclienten: Mozilla Thunderbird,etc..... Eigentlich alles da. Kann aus diesem Text jetzt nicht wirklich was innovatives herauslesen. Bis auf das alles unter einem Namen angeboten wird.

Allerdings ist das 10Jahre Argument sehr stichhaltig, wobei ich Hauner auch rechtgeben muss :)
 
Naja dann muss MS es nur mal endlich schaffen, das MSO nicht bei grossen Dokumenten abstürzt, dass man Formeln nummerieren kann und dass MSO die Bilder dort lässt, wo sie hingehören...
 
@surfacecleanerz: und wenn wir schon dabei sind, dass man direkt in ein pdf exportieren kann und nicht extra einen Druckertreiber installieren muss, oder teure Zusatzlösungen kaufen muss.
 
aha meine beiträge werden gelöscht? warum? weils net reinpasst ins antiMS-schema? ich nutze lieber MSO und net OO! OO ist nicht so gut, finde ich, fertig!
 
@tommy_gun: Der Ton macht die Musik. Und Du klingst sch**ss* :-). Deine Einstellung/ Meinung kannst Du auch ohne Beleidigungen kund tun. Das war alles.
 
Bei einem Praktikum in Japan letztes Jahr bekam ich zum Arbeiten ein Notebook mit OpenOffice (1.*) gestellt... Auf nachfrage bekam ich erklärt, dass die Firma mit OpenOffice sehr zufrieden sei und aktuell im Umstieg wäre. Es ist zwar noch auf ziemlich vielen PCs MS-Office installiert, aber dies wäre primär wegen Kompatibilitäten und man hoffe dies bald auch in den Griff bekommen zu können. "Teamarbeiten" wurden sowieso mit ganz anderer Software durchgeführt. Einer der Hauptgründe für Firmen immernoch mit MS-Office zu arbeiten ist somit nicht der Mangel an Funktionen der Office-Umgebung von OO, sondern das Problem, dass Kunden und Parter noch MS-Office einsetzen und dementsprechend auch erwarten ihre Dokumente im .doc oder entsprechenden Format auszutauschen.
Ich selbst bin mit OO bis dato sehr zufrieden und habe als armer Student auch nicht wirklich das Geld mir ein MS-Office zu leisten... eine sehr interessante Frage wäre auch mal was MS lieber sehen will: Den potentiellen Kunden mit OpenOffice oder mit einer MS-Raubkopie... die Raubkopierer würden in den Firmen dann nämlich wohl auch das MS-Produkt präferieren was MS wohl nur recht sein wird...
 
""Microsoft: OpenOffice gut, aber 10 Jahre hinterher""
Das ist ja armseliges Marketing oder sagt ein vor Neid erblasster Riese, der bis 430€ für Officesoftware haben will und ganz offenkundig um seine Pfründe fürchtet. Ich nutze Oo wer weiß wie lange und ich will nie wieder eine von WORD erstellte .doc Datei auf meinen Rechnern sehen. Viv la open Source:)!!!!
 
@keiflin1: lies doch mal die Argumentation. OO ist für Privatanwender vollkommen genug, jedoch mangelt es OO an Profifeatures, wie Gruppenarbeit.
 
@Kirill: ja, und an so profifeatures wie "Exportieren nach PDF", oh, das war ja M$O was das nicht kann, mein Fehler :E
 
@keiflin1: mal dran gedacht, dass nicht nur der Privatmann, sondern gerade der Firmenfuzzi PDFs aus jeder Anwendung heraus erzeugen will? Ich hatte einen PDF-Ersteller auf dem PC, bevor es OO gab (glaube ich zumindest). Und wenn jemand etwas mehr machen will, als nur mal was tippen, wird er auch PDF-Ersteller auf dem PC haben. Das ist echt kein Argument für OO.
 
@ Kirill
Was hast du denn mit deinen PDF`s? Hab ich doch nirgends erwähnt. Das beste Argument ist, das es Open Source ist und sich in der Praxis hervorragend bewährt hat. Auf einzelne Features einzugehen, ist mir zu mühselig. Wenn einige Unternehmen auf Oo umsteigen , dann tun sie gut daran. Sie werden schon wissen warum. Und das gute an Oo ist weiterhin, dass die Entwicklergemeinde mit Sicherheit das eine oder andere Feature hinzufügen wird, dass von einigen als fehlend erachtet wird.
 
@keiflin1: von PDFs angefangen habe ich, weil da so 'n TPW damit angefangen hat. Du hast recht, es ist nur ein Feature, das obendrein niht so wichtig ist. Dagegen ist eins deiner Argumente falsch. Was ist an OpenSource so gut? Wenn man selber die Programmiersprache nicht kann, liest sich der Quelltext wie das Telefonbuch von China und man hat nichts mehr davon. Und es stimmt auch nicht, dass es bei OpenSource einzigartig ist, dass mehrere Menschen dran arbeiten. Diverse Projekte mit geschlossenem Quellcode werden auch von mehreren betreut. Der Vorteil ist stark idealistisch. Und dass es sich bewährt hat, schliesslich, kann über MS Office genauso gesagt werden.
 
Nutze zugegeben auch liebr MSO. inner Firma ham se jetz auf OO umgestellt und nuhab ich n haufen konvertierungsprobleme wobei das eher die schuld von MS ist. Gibts eigentlich ne Alternative zu Access und zu Visio?
 
Also ich finde Microsoft Office 2003 um einiges besser als Open Office, das ist so schrecklich das Programm. MS Office ist ums 1000 fache Benutzerfreundlicher! Was man mit MS Office alles machen kann, kann mit OpenOffice noch lange net.

bb
 
@TPW1.5 man kann mit einem Plugin schon lange ins PDF Format exportieren. In der neuen Office Version ist dieses sicher auch von Werk aus vertreten.
 
@granworld: löl, aber kein offizielles von Microsoft, bzw. nicht für die, die sich "nur" Office Standard gekauft haben. In Publisher mag etwas entsprechendes dabei sein, das weiß ich nicht, aber für das "normale" Office gibt es ein solches Plugin von Microsoft nicht. selbst für nur postscript gibt es nur "hackz" vgl.: http://research.microsoft.com/~simonpj/win32-cheat.html$postscript dazu passend auch die ankündigung, dass es in Office 12 tatsächlich integriert werden solle: http://www.winfuture.de/news,22516.html
 
LOL selten soviel schwachsinn von MS gelesen. OpenOffice ist und bleibt die Nr.1 für Otto normal User. Warum soll ich Hunderte von €uros ausgeben, nur um nen Brief schreiben zu können ? Naja ich bleibe bei OpenOffice.
 
@avril|L: Den Schwachsinn schreibst du, Microsoft sagt ja ausdrücklich das OpenOffice für den "Otto normal User" gut sei.
 
OO ist absolut ebenbürdig zu MS O. Ich habe meine Dipelarbeit im letzen Jahr damit geschrieben (160 Seiten + Verzeichnisse) und einige Präsentationen für das Studium mit OO gemacht. Keine Probleme!
Probleme hatte ich früher nur mit MS O. Waren die Dokumente etwas größer, verrutschten die Grafiken, Vormatierungen wurden einfach aufgehoben usw. Seit OO kenn ich diese Probs nicht mehr!
Das einzige Programm, welches noch nicht wirklich ersätzt werden konnte ist Exel. Und das auch nur, wenn Dateien riesig sind (Erfahrung bei der Arbeit gemacht). Für den "Normalgebrauch" reicht Calc absolut aus.
 
@swaysie: ersetzt mit Ä, Excel ohne c, da fragt man sich, was für ein Diplom das war. Armes Deutschland.
 
@Publisher: Wieso? Wenn er's ätzt, und es nicht wirklich geht, hat er nur 'n Exel und kein Esel oder Excel. Von 'ner Exe ganz zu schweigen :-)
 
@swaysie:
ich würde mal behaupten das weder oo noch mso für ne diplomarbeit die erste wahl sein sollte.
deine "Vormatierungen " :> möchte ich mal gerne sehen. kannste mir die arbeit mal schicken?
setze sie dir dann auch mal in LaTex nur damit du mal den verglecih siehst. für kleinere sachen mag oo oder mso noch ganz ok sein. ich persönlich bevorzuge jedoch meine texte zu "techen".
editoren wie kile machen das tex-system auch sehr gut nutzbar wie ich finde.

mfg

jef
 
schwachsinn ist das was ihr schreibt mit openoffice!
ich glaub ihr habt noch nie mit office richtig gearbeitet, wenn man so aussagen macht.
 
Und Elefanten können fliegen :-)
 
Also ich finds geil wie hier alles mal wieder über einen Kamm geschert wird. Leute es kommt auf die Anforderungen jedes einzelnen an und nicht was ihr für gut haltet. Wenn du in einem Team arbeitest und viel Dokumente und sonstige Features wie sie z.B. MS Project liefert benötigst, kommst du mit Open Office nicht so weit. Wenn der Heimanwender seiner Freund/in nen Brief schreiben will, dann reicht Open Office vollkommen aus und ist auch gut dafür geeignet. Wenn der 10 Mann Heimwerker oder Apothekenbetrieb seine Buchhaltung mit Open Office macht und Briefe ebenso damit schreibt, dann reicht das auch aus. Es kommt immer drauf an was ich an Anforderungen habe. Open Office bietet Dinge, die MS nicht so elegant löst. Dafür hat MS Office Schnittstellen und Lösungen parat, die man bei Open Office vergeblich sucht oder diese nicht ausreichend sind. Der eine verwendet Outlook, der andere Thunderbird und bei DC und Novartis kommt Lotus Notes zum Einsatz. Immer diese Aussagen "Ist doch Schwachsinn... bliblablub." spiegeln IMHO die Unfähigkeit einiger wieder sich auch mal in die Position des Anderen zu versetzen... gelingt nicht immer (mir auch nicht), aber versuchen sollte man es zumindest mal. Oder sind hier einige so vermessen zu behaupten, dass sie immer Recht haben? Denke ich nicht :)
 
@candamir: Nichts anderes habe ich mit meinem Hinweis auf die 10-Mann-Heimwerkerbetriebe auszudrücken versucht :-). Für Publisher97 mit seinen 343 PCs ist OOo als Substitut für MSO gänzlich ungeeignet. (Dazu bedürfte es mehr als OOo). Grüße und ein Plus von mir. Davediddly
 
Grundsätzlich kann man schon OOo mit Office 97 vergleichen, wenn es auch etwas hinkt. Ich wüßte bloß nicht, was bei den nachfolgenden MSO-Versionen revolutionär Neues hinzugekommen wäre, als das sich das Geld für Upgrades gelohnt hätte. BTW: Ich habe auch eine Testversion von MSO 2003, daher kann ich vergleichen. Die Beta von MSO 2007 schaue ich mir auch an, die GUI (derzeit habe ich allerdings nur Screenshots) ist übrigens ganz nach meinem Geschmack. Die Karten werden wohl auch in Zukunft ständig neu gemischt werden müssen. KOffice 2.0 u.a. sollen in diesem Zusammenhang auch nicht vergessen werden. MSO ist gut, keine Frage, aber halt für viele v.a. im SOHO-Bereich der absolute Overkill, sowohl was die Funktionen als auch das Preis-/Leistungsverhältnis angeht. Hinzu kommen die Inkompatibilitäten mit sich selbst und die Plattform- und Herstellerabhängigkeit.
 
Ich war mal in einer Schulung, dort wurde auf den ca. 50 PCs in mehreren Räumen mit MSO gearbeitet und die Dokumente, die man erstellt hatte, mussten auf 1,44 MB Disketten gespeichert werden. Das System war abgesichert, man konnte zwar Dokumente auf die Platte speichern und Software installieren, aber nach einem Neustart war alles weg. Das Problem nun war, daß die MSO-Dokumente unkomprimiert sehr viel Platz (relativ zur Diskette) verbrauchen, OO komprimiert per default. Jedesmal aus dem Internet eine Sharewareversion von WinRAR runterladen und temporär dort installieren, damit mehr auf die Disketten passt, war mir nach 3 Tagen zu nervig. Ich habe die Dokumente zuhause auf die HD gezogen, die Disketten von nicht mehr notwendigen (abgehakten) Dokumenten bereinigt und meine Kopien zuhause in OO geladen und als Open Document wieder gespeichert. Soviel dazu. Vergleichswerte waren bei mehreren Disketteninhalten ca. 30% bis zu 80% Kompression im Vergleich zu MSO.
 
@Hirschgoulasch69: Was bei solchen sogenannten "Schulungen" oder auch "Computerkurse" genannte (meist AA-finanzierte) Zeitverschwendungen abgeht, darüber brauchen wir uns glaube ich nicht zu unterhalten :-).
 
Zunächst scheint die Differenzierung zwischen den Anforderungen und Bedürfnissen von Unternehmen/Institutionen (bspw. mit mehr als 100 PC-Arbeitsplätzen) gegenüber denen eines KMUs, eines Selbstständigen oder eines Privathaushaltes durchaus vernünftig zu sein. Doch reduziert man die Softwareentwicklung, den Support und das Marketing nur noch auf diesen Aspekt, kann das mittel- und langfristig "nach hinten" losgehen. Bislang war es so, daß sich Vorgesetzte bzw. personalführende Stellen auf die (wie auch immer) angeeigneten Kenntnisse des Bewerbers/Mitarbeiters im Umgang mit der zuhause als auch im Unternehmen/der Institution eingesetzten Office-Software verlassen konnte. Diese Kenntnisse und Fähigkeiten wurden häufig einfach vorausgesetzt. Sollte es nun aber zu einer deutlicheren Trennung der Zielgruppen kommen, müssen die Entscheider und Verantwortlichen zukünftig zu den ständig steigenden Lizenzkosten auch noch enorme Schulungskosten mit einkalkulieren. Von den zeit- und nervenaufreibenden Umstellungen beim Wechsel zwischen Software für unterschiedliche Zielgruppen mit zum Teil völlig konträr gestalteten Benutzeroberflächen mal ganz abgesehen. Hier könnte genau das eintreten, was ich seit geraumer Zeit in meinem beruflichen Umfeld beobachte: Mitarbeiter, die privat kostengünstigere/kostenfreie Software einsetzen, haben für sich Lösungswege und Arbeitsweisen entwickelt, die die Unterscheidungsmerkmale und etwaigen Schwächen gegenüber kommerzieller/kostenaufwendigerer Software ausgleichen können. Dies bleibt natürlich auch den Vorgesetzten, Entscheidern bzw. letztlich dem Unternehmer nicht verborgen. Und so wird in meinem beruflichen Umfeld zunehmend auf kostenintensive Software (hier: bspw. Microsoft Office), teure Schulungen und Supportverträge sowie mögliche Folgekosten durch Updates und Nachlizensierung gänzlich verzichtet. Zumal viele KMUs heute mit jedem Cent rechnen müssen. Kurz: Microsoft sollte (zumindest in Europa) schnellstmöglich seine Preis- und Lizenzpolitik überdenken. Da helfen auch keine noch so reisserischen Marketingsprüche oder kleinlauten Eingeständnisse eigener Fehler mehr.
 
Och ja, kauf ich mir (NICHT: emule oder torrente ich mir). MS Office ist 'ne gute Suite, kommen alle im Umfeld mit klar! Für gute Software gebe ich auch Geld aus.

"Billig, nicht?" - "Will ich nicht!"
(einfach als Kontra zu "Billich-willich")

OO mag Ähnliches können, aber das ist mir völlig egal!
 
Da hat MS vollkommen Recht!
 
Der enzigste grund warum OO nicht bei uns eingesetzt wird ist die Inkompatibilität mit Access Datenbanken bzw. VB-Script.
 
... dank der Integrierung des Internet ist das neue MSO viel besser auf das kooperative Arbeiten in Teams abgestimmt... *ironiemodus aus*
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