Microsoft wirft EU-Kommission erneut Versagen vor

Microsoft Heute läuft die verlängerte Frist für Microsoft aus, die von der EU-Kommission festgesetzt wurde, damit das Unternehmen genügend Zeit für die Erfüllung der Auflagen aus dem Monopolverfahren der Europäischen Union bekommen konnte. mehr...

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Ich finds ehrlich gesagt auch sehr übertrieben, was die EU da macht. Wenn eine Firma nunmal keine richtige Konkurenz hat, ist sie nunmal Monopolhalter. Dafür kann sie nunmal nichts find ich.
 
@gl4di4t0r: Stimmt soweit. Allerdings darf ein Unternehmern dann die Monopolstellung in einem Bereich nicht dazu nutzen, sich einen Vorteil in anderen Bereichen zu verschaffen oder Mitbewerber zu benachteiligen.
 
@gl4di4t0r: gnau SUN, Novell (wegen suse linux) usw. sind natürlich keine konkurennten
 
@gl4di4t0r: Von Sun aus DARF nicht nur jeder seine eigene VM schreiben, sondern auch eigene Compiler, Tools, usw.
Aber nicht nur das, es geht noch weiter. Sämtliche Spezifikationen, damit deine selbstimplementierte Java-Plattform auch kompatibel zu der von Sun sein kann, liegen vor und zwar GRATIS JEDERZEIT HERUNTERLADBAR.
(Java Language Specification für Compilerbauer, Java Virtual Machine Specification über die nötige Funktionalität einer VM, Spezifikation zum Byte Code Format, usw. usf.)
Sun stellt damit das EXAKTE GEGENTEIL von MS dar. Alle relevanten Schnittstellen sind bestens dokumentiert und diese Dokumentation ist öffentlich verfügbar (Glaub mir, hab sie teilweise selbst gelesen). Java UNTERSTÜTZT also explizit jedwede Eigeninitiative in diese Richtung.
Nur der SourceCode zur eigenen Implementierung ist nicht veröffentlicht. Verständlich, denn implementieren sollte man dann seine Java-Plattform schon selber :-)
MS hält hingegen bewusst jegliche Information zu gewissen Schnittstellen geheim, um als Einziger kompatibel damit sein zu können und damit unliebsamer Konkurrenz das Leben schwer zu machen (NTFS, Teile der Windows API, Protokolle für File-Server-Kommunikation, usw. usf)
 
Ich weiß auch nicht, was die EU will. Wenn so viel an den Dokumenten gearbeitet wurde und sogar Teile des Codes zur Lizenzierung freigegeben wurde, dann kann ich die EU nicht verstehen. dl4di4tor hat schon Recht. Wenn sich kein Konkurent findet dann ist es halt so. Ich glaube schon länger, dass die EU im Unrecht sind. Langsam muss ich glauben, dass die einfach nur geldsüchtig sind. Bei MS ist halt was zu holen. Die Monopolstellung haben sie ja nicht für nichts bekommen. Die Produkte sind halt gut.
 
@tinko: Sehr viele der Dokumente sind schlicht weg gesagt für den Müll weil sie absolut nichts mit dem Thema oder den Forderungen zu tun haben.
 
@chuck: genau!!! weil du ja die Forderungen der EU und die 12000 Seiten von MS im Detail kennst und deswegen eine Aussage darüber treffen kannst... das ich nicht lache!
 
@cactuz911: "Ein unabhängiger Experte, Professor Neil Barrett, hatte sich im Herbst kritisch zu der von Microsoft vorgelegten Dokumentation geäußert und eine deutliche Überarbeitung angemahnt. Er und seine Kollegen seien mit der Microsoft-Anleitung nicht in der Lage gewesen, Produkte von Konkurrenten auf Microsoft-Servern zum Laufen zu bringen, erklärte Barrett. "
 
@overflow: "... fünf Professoren der Computerwissenschaften aus Deutschland und dem Vereinigten Königreich bei", die im Grunde genau das Gegenteil von dem Behaupten wie es der von dir zitierte tut. So und nun? Aussage gegen Aussage! Im Zweifel für den Angeklagten.
 
@cactuz911: Wer ist in diesem Punkt der kompetenteste Ansprechpartner? Irgendwelche Professoren mit irgendwelchen Studien, oder die Firmen und Programmierer die damit arbeiten müssen? Richtig... Letztere... und diese haben alle die Fehler der Dokumentation aufgezeigt.
 
@Chuck: Und du besitzt die Kompetenz die Studien (von denen du noch nichtmal weißt wie umfangreich sie waren bzw. sind) der Professoren als nicht richtig und vergleichbar hinzustellen? Du scheinst mir ein sehr kompetenter Mensch zu sein. Aber was solls. Der Mensch hatte schon immer etwas für Verschwörungstheorien übrig. Ansonsten siehe [O:15] von uechel.
 
@candamir: Ich besitze den Zugang zu den Firmen die es prüfen durften. Ihr Kinderlein solltet euch einmal richtig informieren worum es geht... nein, es geht nicht mehr um Schuld oder Unschuld denn die Schuld hat MS bereits eingestanden, es geht nur noch um die Erfüllung des Strafmaßes. Dieses wurde deutlich definiert und de facto noch nicht erfüllt. So einfach ist die Sache.
 
Ja wenn das alles so fürchterlich ist, fragt man sich, wieso Microsoft keine juristischen Schritte eingeleitet hat. Warum? Na weil alle rechtlichen Mittel ausgeschöpft waren und Microsoft so gut wie garnichts glaubhaft machen konnte. Sich jetzt mit Pressemitteilungen zu überschlagen ist das Geschrei eines gestüzten kindes, dass den Aufprall nicht mitbekommen hat und nur vor Schreck heult. Akte EU/MS geschlossen.
 
@juelich: Nein, die juristischen Mittel sind noch lange nicht ausgeschöpft: "Das Unternehmen beantragte eine Anhörung, um seine Argumente darzulegen. Erst danach kann die Kommission nun entscheiden, ob sie die Strafe doch noch rückwirkend ab dem 15. Dezember verhängt. Sollte die Kommission die Geldstrafe wegen Nicht-Befolgung ihrer Entscheidung aus dem März 2004 verhängen, könnte Microsoft dagegen klagen. Vor dem Luxemburger EU-Gericht läuft bereits eine Klage gegen die ursprüngliche Entscheidung." Quelle ARD tagesschau.de: http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,,OID5241758,00.html
 
@swissboy: Glaub mir, dass Ding ist durch. Microsoft versucht mit allen Mitteln seine Hände in Unschuld zu waschen. Das wird nicht gelingen, denn des öfteren wurde Microsoft des Monopolmissbrauchs verurteilt. Von daher...
 
@juelich: ... nein, ich glaube dir nicht.
 
@swissboy: Microsoft nutzt doch schon das letzte Mittel, die Presse.
 
MS hat die Schuld bereits eingestanden denn sie haben bereits Strafen gezahlt und Auflagen erfüllt. Es geht in diesem Verfahren _NICHT_ mehr darum ob MS Schuld hat oder nicht, es geht nur noch um die Erfüllung der Strafe, und die versucht MS zeitlich hinaus zu zögern und durch Hintertürchen etwas zu lockern.
 
Fand es schon beim ersten mal schlecht was die EU da macht, die haben ja nicht viel mit MS zutun also was soll das ganze! Totaler schwachsin und die EU stellt sich nurnoch schlechter dar ich bin e schon froh das die CH da nicht dabei ist... Das einzige was die EU bringt ist Geld in die eigenen taschen zu scheffeln und bei MS ist da einiges zu holen...
 
@fabian86: Die Strafe, die MS eventuell zahlen muß, sind nur Peanuts im Vergleich zum EU-Haushalt. 2 Millionen Strafe pro Tag x 365 Tage = 730 Millionen pro Jahr. Das sind nicht mal 0,5% des EU Jahreshaushalts. In dieser Angelegenheit geht es nicht um Geld
 
@Ronin: Aha, und wenn du ein Knöllchen bezahlen musst geht es ja auch nicht um's Geld. 20 Euro oder so sind im Vergleich zum Haushalt einer Stadt ja auch nur Penauts!  :-)
 
@swissboy: Stimme dir absolut zu! ____-

@ ronin: Wenne s nur Peanuts sind, warum leitet die EU die Gelder dann nicht ganz offiziell an gemeinnützige oder karitative Vereine weiter. Oder besser noch, gestaltet die Auflage gleich so, daß diese Vereine der Nutzniesser einer finanziellen Strafe wären. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt! Letztes Endes zeigt sich im Verhalten der EU -gerade in letzter Zeit-, daß sich diese immer mehr in die Richtung der allseits beliebten und äußerst seriösen (Ironie!!!) Abmahn-Wahnsinnigen bewegen.
 
@ swissboy: Knöllchen machen durchaus einen nicht zu unterschätzenden Teil der Haushalte der Kommunen aus und haben aber auch garnichts mit meiner Rechnung zu tun. @ Fox Mulder: Um mal bei swissboys Beispiel zu bleiben, ich kann mir ja auch nicht aussuchen, wofür das Geld, das ich für meinen Strafzettel bezahle, verwendet wird
 
@ronin: Das ist wirklich amüsant. Nicht böse sein, ist nicht persönlich gemeint, aber auf deine Rechenkünste gebe ich nicht so viel, wenn ich weiter unten deine Aussage lese "viel Gewinn = Monopol".

Und mit deinem Schlußsatz bestätigst du ja mehr oder weniger selber, daß die EU sich an MS gesundstossen und seine maroden Finanzen aufbessern will, denn etwas anderes ist die Stafzettel-Ausstellerei seitens der Kommunen auch nicht.
 
@ Fox Mulder: Wo habe ich denn geschrieben, daß viel Gewinn = Monopol sei? Schau dir mal den Gewinn von Royal Dutch Shell an. Dieses Unternehmen hat keine Monopolstellung und einen doppelt so hohen Gewinn wie MS
 
@ronin: Jetzt tu aber nicht so kleinkariert. Dann haste halt geschrieben "hohe Gewinnspanne = Monopol". Exakt das hatte ich auch gemeint - zufrieden?
 
@Fox Mulder: Gewinn und Gewinnspanne sind aber nun mal zwei unterschiedliche Dinge. Genau wie manche Jungunternehmer oft Umsatz und Gewinn für das gleiche halten :-)
 
@gl4di4t0r: Konkurenz gibt es mehr als genug, technisch schlechter sind die auch nicht, sie sind nur durch das diskriminierende Monopol benachteilig und genau dafür gibt es Gesetze an die sich nun einmal jeder zu halten hat. Microsoft und die Konkurenz sind _Gast_ auf dem europäischen Markt. Sie müssen in Europa nicht verkaufen nur wenn sie es möchten müssen sie sich an die Regeln halten und diese Regeln kommen in erster Linie dem Endbenutzer zu Gute. Egal ob dies nun der heimanwender, die Firma oder eine Behörde ist.
 
@Chuck: Da gebe ich dir recht. Geltende Gesetze müssen eingehalten werden. Wichtig ist allerdings auch, dass sich die EU von den Gebahren Microsofts nicht einschüchtern lässt. Bisher scheint das zu funktionieren und das gibt Kraft für eventuell weitere Verfahren.
 
@juelich: Bis jetzt sind die Verantwortlichehn auf keinen der zumeist miesen Tricks seitens Microsoft reingefallen. So oder so musste MS in diesem Verfahren aber schon mehr bluten als jemals zuvor.
 
@Chuck: "durch das diskriminierende Monopol benachteilig"?? Ich sehe das ein bischen anders, irgendwas muss doch dran sein an Windows, warum gibt es sonst die meisten Anwenderprogramme für dieses OS und nicht zb. für Linux zumal Linux eigentlich auch open source ist? "Microsoft und die Konkurenz sind _Gast_ auf dem europäischen Markt. Sie müssen in Europa nicht verkaufen nur wenn sie es möchten müssen sie sich an die Regeln halten" und Deutschland lebt auch zum größtenteil vom Export, zicken deshalb wegen jeden schxxx die Amis auch gleich rum? Also ich hab davon noch nix gehört. Aber nichts für ungut, die machen eh alle das was sie wollen! :)
 
@Chuck: MS hat das Quasi-Monopol auf Betriebssysteme durchaus zu Recht. Ich sehe zumindest derzeit keine brauchbare Alternative für den Massenmarkt. Allerdings versucht MS immer wieder, diesen Vorteil dazu zu benutzen, um auch andere Produkte aus eigenem Haus zu bevorteilen. Die Versuchung ist natürlich gross und MS wäre ganz schön auf den Kopf gefallen es nicht zu versuchen. Deswegen ist es gut, dass die EU-Kommission wachsam ist.
 
@tjdg: Wenn Konkurenten nur durch Wucher Lizenzen (die übrigens illegal sind) an Schnittstellen kommen oder bei solchen Verhandlungen ausgeschlossen werden ist dies Diskriminierung. MS hat das Monopol nicht aus technischen oder qualitativen Gründen sondern aus einem zeitlichen Vorteil. @AgentSmith: Wenn du keine brauchbare Alternative siehst kannst du dir den Gang zum Optiker sparen und gleich einen Blindenhund ordern. Technisch ist Windows nicht einmal eine Alternative für den ganzen Rest. Die EU möchte das beste für die Endverbraucher und dies ist ein freier Markt mit vielen Konkurenten und vielen Koexistenzen. Als Monopolist, egal welche Form von Monopol man hat, ist man egal ob in der EU, Amerika oder in anderen Staaten gezwungen sich der Konkurenz zu öffnen oder zumindest durch Lizenzen daran gehalten Zugang zu ermöglichen. Und genau dies lässt Ms seit Jahren schleifen. Es ist nur eine Frage des Kennens was man als Alternative betrachtet und was nicht. Ich habe immer mit Unix und BSD sowie später nun mit Lnux gearbeitet und habe Windows immer nur als Randerscheinung kennengelernt und es konnte sich nie durchsetzen weil es keine der Anforderungen erfüllen konnte. Ein Grossteil jener die heute Windows einsetzen könnten ohne finanziellen Verlust zu Linux oder Unix wechseln, nur das mangelnde Wissen über die Existenz und den Zugang zu solchen Systemen verhindert deren Einsatz. Und auch daran wid gearbeitet... denn das ist nun wirklich die Aufgabe der Konkurenten von MS.
 
@Chuck: Mit Verlaub, aber den Gang zum Optiker solltest DU antreten. Ich denke, Du hast einige Dinge in meinem Kommentar übersehen. Ich sagte NICHT, dass es keine brauchbaren Alternativen gibt, sondern lediglich dass es keine tauglichen Alternativen für den MASSENMARKT gibt. Das ist ein qualitativer Unterschied. Linux ist von seiner Aufstellung her ein Serverbetriebssystem und Windows IN DIESEM BEREICH um Lichtjahre voraus. Es wird auch zunehmend tauglicher für Otto Normalverbraucher, aber in diesem Bereich ist es noch etwas zu kompliziert und (zu oft muss man auch noch die Kommandozeile bemühen oder Scripts konfigurieren) Apples OS X katapultiert sich durch seine Bindung auf Computer einer Marke selbst ins aus, wäre aber sonst eine tolle Alternative für den Endverbraucher. Vom technischen Standpunkt ist Linux ebenfalls überlegen (Flexibilität, Sicherheit), aber Akzeptanz ist eben das entscheidendere Kriterium.
Das wir in Sachen Kommission auf der selben Seite sind, hast Du offensichtlich gar nicht erst bemerkt ("gut, dass die Kommission wachsam ist.")
Die Alternativen kenne ich gut. Mangelndes Wissen oder fehlender Zugang sind IMHO sicher nicht die Gründe für deren mangelnde Verbreitung. Linux ist ein Keyword für jeden Manager und es ist kostenlos, wie Du sicher weisst. DAS hat also die Verbreitung sicher nicht behindert. Ich bin überzeugt, dass es die zuvor von mir genannten Gründe sind.
 
@AgentSmith: Wenn du keine Alternativen zu windows siehst hast du wirklich ein sehr ernstes Problem. Wenn bei diesen Alternativen keine für dich dabei ist... dann ist dies etwas anderes. Ich bin im Bereich der Enterprise Distributionen tätig und nein, dort sind bei den Clients absolut keine Kommandozeilen Eingriffe nötig. Es ist weit benutzerfreundlicher und gerade für Laien logischer und ordentlicher aufgebaut. PS: Linux im Bereich wo Manager entscheiden ist nicht kostenfrei sondern 'nur' noch kostengünstiger.
 
als ob die "EU" nichts anderes zu tun hat, schlimm aber auch, dass kein EU-Staat mal den mund öfnet und dem spuck ein ende setzt. Bis MICROSOFT in einheit mit USA mal droht, in den EU-Staaten seine niederlassungen zurück nach USA zu verlegen, mmmm dann gehts los mit den klagen um arbeitsplätze ..... schon jetzt klagen die beide USA u. EU wegen gegenseitigem protektionismus, mmmmm
 
@gun: MS ist freiwillig auf den europäischen Markt vertreten, außerdem wird MS nicht den europäischen Markt verlassen, da sie genau wissen, das dann viele Alternativen entstehen....
 
Die Gewinnspanne bei Windows beträgt ca. 85%, bei Office sogar 95%. Kein anderes Unternehmen kann auch nur annährend solche Werte vorweisen, Autohersteller haben z.B. eine Gewinnspanne von 2%. Wer hier keine Monopolstellung von MS sieht, muß einfach blind sein und erkennt den Ernst der Lage nicht.
 
@Ronin: LOL, sorry aber diese Zahlen sind nun definiv extrem übertrieben und entbehren jeder Grundlage, du darfst nicht nur den Materialpreis der CD und der Verpackung rechnen!  :-)
 
@Ronin: naja vieleicht hat MS was richtig gemacht denn Software besteht ja nur aus Ideen und Programmieren zu können und nicht wie bei Autoherstellern nur aus Metall und Kunststoff, vielleicht kommt eines Tages ja auch wie bei Autoherstellern eine Asiatische Firma und "läuft denen den Rang ab" :)
 
@Ronin: hört man da " NEID " ?? wo waren oder sind die -KÖPFE- in der EU ??? die sowas möglich machen können ?? es sind doch die EU-Staaten, welche dies nicht zuliesen, lieber die krümmung der bamane, oder wann eine gurke gurke sein darf, dafür erfindet man in der EU das fax und die CD-ROM und andere machen das geschäft so nur zwei beispiele .....
 
@all: Versteht ihr wirklich nicht, worum es hier geht? Auf dem Markt für Betriebssysteme hat MS ein Monopol (kann wohl niemand anzweifeln) und die Politik muß sichergehen, daß MS dieses Monopol nicht nutzt, um sich dadurch einen Vorteil auf anderen Märkten zu verschaffen. Die große Mehrheit der Computernutzer bleibt eben bei IE, MediaPlayer und dem Messenger aus gleichem Haus, weil es eben vorinstalliert ist und schaut nicht über den Tellerrand.
 
@Ronin: Ich habe noch gar nicht gewußt, daß die theoretische oder auch praktische Gewinnspanne eines Produkts etwas mit einer Monopolstellung zu tun hat... Aussagen gibt's, die sind kaum zu glauben!
 
@ Fox Mulder: Die Gewinnspanne hat durchaus etwas damit zu tun. Solche Gewinnspannen sind nur bei einer Monopolstellung eines Unternehmens möglich. In einem Polypol wird so etwas nicht passieren, bei einem Oligopol ohne Absprachen auch nicht
 
@Ronin: "Versteht ihr wirklich nicht, worum es hier geht? Auf dem Markt für Betriebssysteme hat MS ein Monopol und die Politik muß sichergehen, daß MS dieses Monopol nicht nutzt, um sich dadurch einen Vorteil auf anderen Märkten zu verschaffen." Doch, aber warum wächst denn der Markanteil des Firefox, klar weil er im verhältniss zum IE 6 innovativ ist oder war und der ist nicht von Microsoft und somit haben auch Konkurenz Firmen wohl Potentzial, doch es liegt doch an denen etwas neues und innovatives heraus zu bringen, oder nicht? Davon mal abgesehen IE, Media Player, Messenger, ... willst du nur ein "blankes Betriebssystem" mit dem man nicht mal ins Internet könnte weil kein Browser mit dabei war? Oder verkauft Opel neuerdings Ford Motoren?
 
@Ronin: Es wird ja immer besser. Mal sehen, vielelicht stelle ich mal eine Liste zusammen, von Firmen und Produkten mit einer großen Gewinnspanne. Deinen Aussagen nach, müßten das dann wohl alles Monopolisten oder Drahtzieher einer gemeinsamen Oligopol-Verschwörung sein! Ist doch immer wieder witzig, solche Statements zu lesen...
 
@tjdg: Vergleich mal den Marktanteil von General Motors mit dem von MS. Wenn aber europäische, amerikanische und japanische Autounternehmen ihre Autos nur noch Radios von Blaupunkt ausliefern würden, wäre es auch ein Falls für die Wettbewerbshüter
 
@tjdg: Firefox ist ein schlechtes Beispiel, denn er benötigt keine speziellen Schnittstellen. Niemand hat auch was dagegen, das ein MediaPlayer eingebaut wird, nur darf dieser nicht dazu mißbraucht werden, seine eigenen Formate in einem anderen Markt durchzusetzen. Im Momment geht es aber besonders um die Schnittstellen, die besonders im Serverbereich kaum Alternativen zulassen, da die Spezifikationen nicht zugänglich sind.
 
Was um Himmels wissen haben die in den 12000 Seiten alles geschrieben? Welcher arme Mensch muss sich das nun alles durchlesen? Bekloppt! :)
 
Diesmal bin ich auf Seiten von Mirosoft. Ganz ehrlich. Was die EU verlangt ist zu viel. Ja wo sollen denn die armen Jungs von MS auf die schnelle die geforderten Infos hernehmen. Wer weiß denn noch so wirklich was alles hinter bis zu 20 Jahre altem Code steckt. Von den Programmieren damals ist keiner mehr da und die besten Stücke sind ohnehin sonstwo her dazugekauft, geklagt, gekl.... Schnittstellen? Dass ich nicht lache. Ich gehe davon aus, sowas gibts längst nur noch auf dem Papier. Die fummeln so lange an GUI und Quellcode herum, bis es irgendwie paßt. Den Quellcode können sie nicht rausrücken ohne sich zu ruinieren oder zumindest zu blamieren. Alles andere ist wertloser Papierkram. Mit dem ist die EU nicht zufrieden. Also verdammt, was sollen sie denn machen?
 
@call_me_berti: es ist wirklich nicht zuviel verlangt, die protokolle/"schnittstellen" in form einer rfc zu publizieren.. das muss garantiert auch nicht von scratch geschrieben werden. sowas ist firmenintern natürlich sowieso dokumentiert.
 
Ich sehe das so: Die EU-Kommission hat es versäumt von Anfang an genau zu definieren welche Art und welchen Umfang an Dokumentation sie von Microsoft erwartet. Nun wirft ihnen Microsoft 12'000 Seiten vor die Füsse und sagt "Das was ihr sucht ist garantiert da drin, aber raussuchen müsst ihr es euch selbst!" Damit hat Microsoft seine Pflicht (mehr als) erfüllt und die EU-Kommission hat den schwarzen Peter, was ihr natürlich gar nicht schmeckt. Das wird noch bestimmt noch ganz viele schöne juristische Streiterein daraus ergeben von denen viele Anwälte für lange Zeit gut leben werden. Auf jeden Fall: Das Thema wird uns noch lange erhalten bleiben!  :-)
 
@swissboy: Zustimm, es war absehbar...das Ende jedoch noch nicht. Bis dato werden hier noch oft entsprechende Meldungen auftauchen in denen sich die Hobbyjuristen
,,ohne,, Akteneinsicht austoben werden. Die vorerst großen Gewinner dieser Aktion sind ausgemacht...(Un...) ...Sachverständige, Anwaltssoziätäten zuhauf und letztendlich der Amtsschimmel mit unbändigem Äpfeldrang...laut wiehernd getätigt :-)
 
@swissboy: richtig und leider! :)
 
@swissboy: So einfach ist die Sache nicht. Manche Dinge verstehen sich implizit. Wenn die EU eine Dokumentation fordert, kann damit sicher keine 12000 Seiten Enzyklopädie, in der die wesentlichen Fakten in der Flut von Information untergehen, gemeint sein. Ich habe die Doku nicht gelesen, aber ich kann mir schon vorstellen, dass MS dies bewusst böswillig ausgelegt hat. Motto: "Übersichtlich strukturieren werden wir's aber SICHER nicht!"
Jetzt zieht sich MS auf die Position des Unschuldslamms zurück, um Zeit zu gewinnen.
Das erinnert mich an jenen "braven" Bürger, der eine 5000 Euro Geldstrafe aus reiner Böswilligkeit in 1 Cent Münzen bezahlen wollte. Die Annahme wurde schlicht verweigert und im anschliessenden Rechtsstreit bekam die Behöre Recht.
MS wird's ähnlich ergehen. Im Endeffekt werden Sie die Klage verlieren.
 
@AgentSmith: Zitat: Im Endeffekt werden Sie die Klage verlieren. Zitat Ende.
Woher beziehst Du diese Erkenntnis? Glaskugel, Orakel...oder Stammtisch :-)
 
@AgentSmith: Bei diesem Fall ist es aber umgekehrt. Microsoft hat eine 1 Cent Busse mit einem 100-Euro-Schein (entsprechen den 12'000 Seiten) bezahlt und nun hat die EU Probleme mit dem Wechselgeld!  :-)
 
@swissboy: Weder noch. Ich äussere nur meine Meinung und von der bin ich halt überzeugt. Allein deswegen hab ich meine Aussage auch nicht relativiert.
 
@swissboy: Alles eine Frage der Sichtweise, swissboy :-)
 
@swissboy: Woher willst du wissen wie was die EU formuliert hat? Kennst du die Anklageschrit so genau? das sind die Mythen die hier immer wieder verbreitet werden. Ja, Microsoft hat eine Aufklärungspflicht. Die EU hat natürlich den schwarzen Peter, von Anfang an, denn gegen diese Lobby muss man erst mal ankommen. Ich habe grossen Respekt davor, dass sich die EU von den aberwitzigen Pressemitteilungen nicht einschüchtern läßt. Die EU, das neue Feindbild von Leuten, die auf gleichberechtigten Wetbewerb keinen Wert legen. Und du scheinst hier der größte Anhänger sochler Praktiken zu sein, wenn man sich deine Hassposts auf die EU so anschaut.
 
Und mal aus ner anderen Sicht: Ich wär als leider momentan Arbeitsloser mehr davon begeistert wenn die EU mehr gegen Arbeitslosigkeit tut anstatt Arbeitgebern "einen rein zu würgen" und Arbeitgeber ist Microsoft ja auch in der EU.
 
@tjdg: Seit wann interessiert das die überdotierten Heinis der EU ?
Wenn ich z.B. mal überlege wieviele abgehalfterte, ehemalige Bundespolitiker dort ihr Gnadenbrot erhalten und nichts weiteres im Sinn haben als ihrem Lobbyistendasein zu frönen, dann wundere ich mich über nichts mehr....logo auch nicht über diese und die diversen anderen News bezüglich MS vs. EU.
 
@Geli: Seit wann ist die EU denn für den Arbeitsmarkt zuständig? Das regelt immer noch unsere Regierung und ihr sind wir für die aktuelle Lage zu Danke verpflichet
 
@Ronin: Durch diverse EU-Bestimmungen wurden bisher mehr Arbeitsplätze vernichtet als erhalten...geschweige denn geschaffen.
Lassen wir das Thema lieber...es artet in OT aus.
 
@Geli: EU-Bestimmungen (wie der Name es schon vermuten läßt) gelten für alle Länder der EU und dennoch ist bei uns die Arbeitslosigkeit viel höher als in z.B. Großbritannien. Die EU kann man dafür nicht verantwortlich machen. Diesmal greifst du hier auf Stammtisch Parolen zurück
 
@Ronin: Die EU entscheidet...der Rest ist Ländersache...da stimme ich Dir zu, allerdings ist es so nicht pauschal anwendbar. Nochmals...es geht in Richtung OT...alles klaro?
 
@Ronin: "Seit wann ist die EU denn für den Arbeitsmarkt zuständig?" -> "EU-Bestimmungen gelten für alle Länder der EU" GENAU!!!! Also hab ich nicht unrecht! :)
 
* mehr als 12000* Wer soll das da denn rauslesen , was Wahrheit und was Lüge ist . Ist ja fast wie ein 6er im Lotto . Für ein offenlegen gewisser Schnittstellen bedarf es sicher nich so einer Papierflut . Deinformation wird hier bewußt von Microsoft betrieben . Die Mitarbeiter haben sich sicher vor lachen am Boden gekrümmt . Und Bill Gates hat sicherlich für den besten versteckten Witz eine extra Prämie gezahlt .
 
@con_er49: Jedem seine Vermutung...könnte es auch sein, dass die EU nicht über genügend qualifiziertes Personal verfügt? Dann dürfte sich MS wohl zu recht eins feixen.
 
@con_er49: Wenn die EU-Kommission aber nicht zum vornherein klar definiert hat wie die Dokumentation auszusehen hat, hat tatsächlich aber die EU-Kommission versagt und nicht Microsoft. Microsoft kann man dann höchtens vorwerfen das sie die Unfähigkeit der EU-Kommission schamlos ausgenutzt haben.  :-)
 
@con_er49: *IRONIE AN* Stimmt. Das hätte die EU-Kommission wissen müssen. Ein Blick in die MSDN genügt, um zu wissen, dass MS-Mitarbeiter gar keine kurze und prägnante technische Dokumentation schreiben KÖNNEN. Deshalb hätte sie den Softwarefachleuten eine Schritt für Schritt-Anleitung geben müssen, damit die endlich mal verstehen, wie sie ihren Beruf ausüben müssen, damit auch die Fachleute anderer Firmen und nicht nur MarSianer endlich verstehen können, was sie so schreiben. *IRONIE AUS* Soweit ich mich erinnere, war die Auflage eine Dokumentation der Schnittstellen für andere FACHLEUTE (oder zumindest MENSCHEN) zu schreiben. Im Ernst: Wenn mir einer mit einer 12.000-Seiten Doku für ein paar Schnittstellen (!) anrückt, fliegt er in der selben Nanosekunde mit selbiger durch die geschlossen Tür wieder aus meinem Büro. Glücklicherweise ist die Kommission nicht so impulsiv wie ich, aber wegen MS böswilligen Kasperletheater haben die Experten in nächster Zeit sicher viel Lesestoff :-)
 
körperliche gewalt gegen diese firmenbetreiber ist die zukunft, hoffentlich!
 
Ich hoffe wirklich das die EU in diesem Fall endlich mal ernst macht und nicht in letzter Minute einknickt wie es in so vielen Ländern passiert, wenn es gegen so mächtige Firmen geht. Versteht mich nicht falsch, ich benutze ausschliesslich Betriebssysteme von MS, aber wenn sie geltendes Recht brechen müssen sie bestraft werden wie jeder andere auch. Es ist auch nicht richtig das sie nur wenige Wochen Zeit hatten die Auflagen zu erfüllen, denn diese ganze Geschichte geht schon viel länger und muss irgendwann ein Ende finden. Sie haben sich halt nur dumm gestellt und gehofft die EU auf diese weise einzulullen, wie es Monopolisten immer wieder versuchen. In den USA kann Gates mittlerweile FAST alles machen was er will, ich hoffe das er die EU nicht auch noch erobert. Denn dann geht es nur noch in eine richtung und die Weltweite Computer-Industrie wird es sehr schwer haben zusätzliche Jobs zu schaffen oder zu erhalten!
 
Also ehrlich gesagt, ich blicke da gar nicht richtig durch. Weil 1.) für Otto-Normal-Verbraucher sind die Angaben von MS nicht so ganz durchsichtig. 2.) Auch die Position der EU-Kommission ist nicht so ganz deutlich und hat sich in der jüngsten Vergangenheit wiederholt gegen verschiedene grosse Unternehmen gerichtet wie VW, Deutsche Bank, Deutsche Sparkassen usw. und nun MS. Begründung war immer die gleiche: Marktvorteile ausnutzen oder ausbauen. 3.) Dass ein Unternehmen als gewinnstrebende Institution alles versucht, den Markt zu beherrschen ist normal und legitim. 4.) Dass eine Regierung (EU-Kommission einmal im weiteren Sinn als solche betrachtet) gegensteuert ist auch ok. 5.) Dass ein Unternehmen -hier MS- keinen Eingang fremder Produkte in seine eigenen ermöglichen möchte ist auch verständlich. Es ist Aufgabe der Konkurrenz-Unternehmen entsprechende Techniken zu entwickeln, notfalls durch Kooperation untereinander. Und meiner Meinung nach kann hier ein Schlüssel zur Lösung des Problems liegen. Nicht MS abstrafen sondern -möglichst europäische- Unternehmen fördern. Schafft hier Arbeitsplätze, schafft ein unternehmerisches u n d politisches Gegengewicht (siehe jahrelanger ähnlicher Streit Boeing-Airbus) und würde dem noch zunächst stärkeren Unternehmen hier MS (damals Boeing) Grenzen aufzeigen. Es wäre auch längerfristig das bessere und gewinnbringende Konzept für unseren "heimischen" Markt.
 
@uechel: Aber Hallo...ein toller Kommentar den ich nur unterstreichen kann.
 
@uechel: ich sehe das ähnlich , meiner meinung nach sind hier beide fronten hasserfüllt und handeln demensprechend . microsoft lässt sich mit den auflagen zeit und der EU geht es scheinbar nur ums geld und um eine aburteilung egal was kommt. diesen richter müsste man eigentlich wegen befangenheit ablehnen.
 
@uechel: *auchzustimm*
 
@voyager: Kleine Korrektur. Das Verfahren ist noch vor keinem Gericht. Derzeit verhandelt die EU-Kommission vertreten durch Neelie Kroes, die EU-Wettbewerbskommissarin, gegen Microsoft. Gerichtsverfahren würden sich erst anschliessen nach Entscheidung durch die EU-Kommission.
 
@uechel: ich weiss, ich meinte das auch nur im übertragenen sinn .
 
@uechel: Das haben die Europäischen Regierungen doch mit Airbus auch gemacht, woraufhin die amerikanische Regierung massiv ihre Pracht Airline gefördert hat! Allerdings kenne ich mich mit den Wirtschafts-Gesetzen nicht so richtig aus, weiss also nicht ob das verboten ist oder nur gegen die Moral verstösst!
 
@uechel: "Es ist Aufgabe der Konkurrenz-Unternehmen entsprechende Techniken zu entwickeln, notfalls durch Kooperation untereinander." Und genau dort endet dein Traum bereits denn dieses unterbindet MS bzw manipuliert es wo sie es nur können, und das ist nach geltendem Kartellrecht untersagt.
 
@ elysium : Natürlich haben die "Amerikaner" Boeing mit allen Mitteln unterstützt, aber die "Europäer" eben auch Airbus und siehe da, Airbus ist nicht nur ein ernsthafter Konkurrent für Boeing sondern in Teilbereichen marktführend auf die letzten Jahre bezogen, also : es geht doch.
 
@ elysium: Auch eine kleine Korrektur :1.)Kartellrecht verbietet n i c h t, dass ein Unternehmen alle Mittel ausschöpfen darf um am Markt dominant / bestimmend zu sein.Dadurch verstösst es auch n i c h t gegen das Kartellrecht 2.)Kartellrecht besagt statt dessen, dass ein Unternehmen nicht marktbeherrschend sein darf. Das ist juristisch ein wesentlicher Unterschied. Im ersteren Falle 1.) müsste das Unternehmen von sich aus tätig werden. Im zweiten Fall 2.) ist es Aufgabe staatlicher Organe (Kartellamt,EU-Komm. usw mit Gesetzen und Verordnungen) die dominante Marktstellung nachzuweisen und entsprechend zu handeln. Grundsätzlich ergibt sich daraus, die EU-Kommission muss immer in Vorleistung treten: erst annmahnen,dann nachweisen,dann abändern mit Auflagen u.ä. Und selbstverständlich hat das betroffene Unternehmen das Recht, sich dagegen zu wehren (machen nicht nur MS sondern auch VW oder Deutsche Sparkassen usw.).
 
@uechel: was hier einige so alles als normal empfinden ist schon erschreckend! und ob die ganze geschichte mit dem viel gepriesenem "wettbewerb" so toll ist, wage ich auch massiv zu bezweifeln. freie marktwirtschaft hmm? klingt nett, ist es aber nicht!
 
@vidocq: Was Du in letzer Zeit gegessen hast, kam doch sicher aus dem SuperMARKT, oder? Also was funktioniert denn an der Marktwirtschaft (freier Preiswettbewerb) deiner Meinung nach nicht? Mich würde auch brennend interessieren, was für dich DIE Alternative wäre? Kommunistische Planwirtschaft?!?
 
@vidocq : Wo bitte steht bei mir, dass ich ".....so alles als normal empfinde..." Absolut nirgends ! Ich habe lediglich den Rechtsweg eines Kartell-Verfahrens im Kommentar (re:9) dargestellt. Der ist nun mal so. Keine Unterstellungen !
 
@uechel: Du verstehst das Prinzip nicht 100%. Der Kaptitalismus zerstört sich immer selbst. Würden wir hier nicht eingreifen, z.B. mit Kartellämtern, wäre es schon lange vorbei mit dem ganzen hier. Ich erkläre dir es: Im Kapitalismus konkurieren zunächst viele Anbiter, die durch einen Preiskampf immer weniger werden. Konkurrenten werden auch oft aufgekauft oder gehen Konkurs. Am Schluss bleibt nur noch einer übrig. Das ist dann kein Markt mehr. Dieser muss aber gewahrt werden.
 
@ The_Jackal : Ich muss kein Prinzip verstehen, weil ich keines dargestellt habe! Ich habe eine Darstellung des Ist-Zustandes gegeben und der derzeit gültigen Verfahrensweisen. Wenn das Prinzip so 100% gilt wie Du es darstellst, warum schreitet denn der Kapitalismus immer weiter voran und andere Wirtschaftsformen geraten in den Hintergrund und warum ist denn der Kapitalismus -um Deine Begriffe zu übernehmen- nicht schon längst tot ??? Und warum gibt es so viele Gegenbeispiele zu dem von Dir genannten Prinzip ? Airbus konkuriert ernsthaft mit Boeing, Ford einst mächtig ist nur noch einer von vielem am Markt, seit China in der Wirtschaftspolitik einen beginnenden kapitalistischen Kurs fährt ist es ein echter Weltmarktkonkurent usw usw. Nur eine Wirtschaftsform ist auf dem Vormarsch, der Kapitalismus. Beachte bitte, dass ich nirgends geschrieben habe, dass ich das gut finde. Aber Du verstehst wohl auch einiges nicht wirklich : Deine Ansichten über Wirtschaft sind Steinzeit ! Ich schreibe letzteres so, um Dir klarzumachen, Diskriminierungen anderer Meinungen wie "Du verstehts das nicht..." usw. machen die Diskussion zu einem pertsönlichen Streit und dienen nicht der Sache. Schreibe doch einfach, Du siehst das anders weil ... !
 
@The_Jackal: leider ist meine Antwort gestrichen wurden ohne jeden Hinweis. Es war eine sachlich Antwort auf Deinen Kommentar ohne Anzüglichkeiten, private Beleidigungen o.ä. und es war keinesfalls der längste Kommentar zu diesem Thema hier. Es ist mir nicht das erste Mal passiert und wer meine Texte liest kann mir -so glaube ich- auch keinen entsprechenden Vorwurf machen. Leider kneifen die Moderatoren vor Begründungen selbst dann, wenn man per E-Mail nachfragt. Das ist ein ganz mieser und feiger Stil. So, nun bin ich mal deutlich geworden.
 
@The_Jackal : erst war die Antwort weg, nun ist sie wieder da, merkwürdig. Aber meinen Text mit der heftigen Moderatoren-Kritik lasse ich trotzdem stehen.
 
...oder nur gegen die Moral verstösst!
wer macht den die gesetze - schon mal darüber nachgedacht?
 
@gstef: menschen, die bereits in der schule schon durch ihre grosse klappe aufgefallen sind, zu allem eine meinung haben, dabei aber selten gelernt haben, zuzuhören - geschweige denn. die fähigkeit erlangt zu haben, richtig nachzudenken :)
 
Interessant doch auch diese Tatsache. " Ein unabhängiger Experte, Professor Neil Barrett, hatte sich im Herbst kritisch zu der von Microsoft vorgelegten Dokumentation geäußert und eine deutliche Überarbeitung angemahnt. Er und seine Kollegen seien mit der Microsoft-Anleitung nicht in der Lage gewesen, Produkte von Konkurrenten auf Microsoft-Servern zum Laufen zu bringen, erklärte Barrett. " ... Mal gucken was da noch alles angemehnt werden kann. Diese ganze Pressefirlefanz soll Stimmung gegen die EU machen. Ich hoffe das wird nicht gelingen.
 
@juelich: exakt so ist es!
 
@juelich: Aussage gegen Aussage, siehe Kommentar [o2] [re:4] von candamir .
 
Ich finde es bedenklich, dass ein Unternehmen dazu gezwungen werden kann, Einblick in seine Technologie zu gewähren.
 
@b1ll: ist sowieso viel rauch um nichts...fast auschließlich wichtigtuerei, auf allen seiten! wer braucht schon wirklich einen computer? niemand oder? was heute alles so als "technologie" bezeichnet wird, finde ich ebenso fragwürdig! meine damit nicht das verfahren einer produktentwicklung, vielmehr aber den stellenwert, den dieses wort im zusammenhang mit den, meiner meinung nach, fragwürdigen "entwicklungen" genießt.
 
@b1ll: Eine Schnittstellenbeschreibung gibt überhaupt keinen Einblick in irgendeine Technologie. Es ist nur die Grundlage, auf deren Basis zwei Komponenten/Programme/etc. miteinander kommunizieren können. Das wäre in etwa so als würde ich behaupten, dass man die deutsche Sprache vor dem Rest der Welt geheimhalten soll, nur damit kein Fremder die Gedanken der deutschsprachigen Bevölkerung lesen kann.
Warum MS die Schnittstellen geheimhalten will ist aber klar. Produkte fremder Firmen SOLLEN mit MS-Produkten nicht kommunizieren können. Dadurch wird es Mitbewerbern verunmöglicht eigene Produkte zu entwickeln, die mit MS-Produkten zusammenarbeiten können.
Ein Beispiel: Da das NTFS-Dateisystem von Windows geheim ist, können Linux-Distributionen bis heute Dateien lediglich lesen (oder unter größtem Risiko für die Datensicherheit schreiben). Bis das überhaupt möglich war, mussten sich die Linux-Programmierer durch ein mühsames Ratespiel quälen, wie mit NTFS umzugehen ist. Das hat überhaupt keinen tieferen Hintergrund, außer die Konkurrenz zu quälen.
 
@b1ll: Microsoft wird zu nichts gezwungen, sie machen es freiwillig als Gegenleistung um auf dem europäischen Markt tätig werden zu dürfen.
 
@AgentSmith
"Da das NTFS-Dateisystem von Windows geheim ist, können Linux-Distributionen bis heute Dateien lediglich lesen " Wenn Du etwas entwickelst, wird doch wohl Dir überlassen sein, ob, wie und wem Du diese Technologie offenbarst. VW wird freiwillig sicher auch keine Konstruktionspläne, etc. an die Konkurrenz versenden. Wozu auch? Um sich selbst schwerer am Markt behautpen zu können? Wir leben mit einem kapitalistischen Finanzsystem, hier geht es darum, die Konkurrenz auszustechen. Das ist ein immerwährender Kampf, der im günstigsten Fall dazu führt, den Markt zu beherrschen. Hier befindet sich Microsoft. Warum also sollten sie anderen Unternehmen eine Chance geben?

P.S. Sorry, wo finde ich den Reply-Button?
 
@b1ll: Um deinen Vergleich zu bemühen: VW liefert zu Recht keine Konstruktionspläne, entwickeln muss die Konkurrenz das Auto schon selber. Aber Daten über die Motorleistung, usw. stehen in jedem Prospekt. Alle Behörden und Normungsinstitute bekommen alle relevanten Informationen übers Fahrverhalten und Verkehrssicherheit. Und Zulieferer, Ersatzteilhersteller, Mechaniker usw. alle Informationen, die sie für ihre Arbeit brauchen.
Und genau darum geht's. Es verlangt niemand (auch ich nicht), dass MS seine Implementierung (soz. die Konstruktionspläne) veröffentlicht, aber die Schnittstellen feil zu bieten gehört zum Guten Ton. Nahezu jede am Markt befindliche Software bietet auch externe Schnittstellen an und dokumentiert diese (Adobe Photoshop Plugins, diverse Dateiformate, SDKs für Computerspiele, etc.). Nur MS als Monopolist will Schnittstellen nicht veröffentlichen, damit Sie mit anderen Softwareherstellern nicht in ehrliche Konkurrenz treten müssen. Was im Übrigen gegen Wettbewerbsrecht verstösst und darum geht's.
 
@b1ll: Ach ja. Nochwas zu Kapitalismus und Marktwirtschaft. Ein Markt definiert sich grundsätzlich durch den Preiskampf VIELER Anbieter. Ein monopolistisches System ist eine Perversion der Marktwirtschaft. Um den größten Gewinn zu erzielen, muss der Monopolist seine Leistung künstlich verknappen (Ineffizienz, überhöhter Preis). Das MS daher alles dazu tut, seine Stellung zu Halten bzw. Auszubauen ist logisch zwingend (da sind wir einer Meinung), aber sicher nicht wünschenswert.
Das die Kommission daher MS zwingt Schnittstellen offen zu legen ist daher nur begrüssenswert für alle Konsumenten (sprich: uns alle).
 
@b1ll: Aber VW und alle anderen müssen die Möglichkeit bieten, dass man den Zigarettenanzünder auch mit anderen Geräten nutzen kann, oder dass man ein Navigationssystem eines dritten einbauen kann und auch die Freisprecheinrichtung darf nicht nur von VW kommen. Verstehst du es jetzt?
 
@AgentSmith: ...auf den spuren der abstraktionen :)
 
Aus gegebenen Anlass noch einmal ! "Liebe" Moderatoren, wenn Ihr Texte löscht, begründet es bitte und lasst sie nicht einfach anonym verschwinden ! Darum wiederhole ich dass auch gern noch einmal, dass ein solches Vorgehen ein ganz mieser und feiger Stil ist, zumal Ihr auch auf E-Mail-Nachfragen nicht reagiert !
 
@uechel: yup, habe es nicht gesagt, aus angst mein nick würde gelöscht..haha :) von meinungsfreiheit scheinen die eh nx zu halten
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