Vista: Britische Regierung fordert eine Hintertür

Windows Vista Die britische Regierung ist in Verhandlungen mit Microsoft getreten, um den Einbau einer Hintertüre in Windows Vista, Microsofts nächstes Produkt der Windows-Reihe, zu erreichen. Microsoft wollte sich zu diesem Punkt nicht äußern, ob man dem Wunsch ... mehr...

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Klar, wir sind ja alle kriminell... und die Leute die kriminelles machen die verschlüsseln die Daten sowieso, ob nun mit Vista oder sonstwas.
 
Ungeheuerlich... ich hoffe mal ganz stark das ist eine Ente. Aber was solls, die totale Überwachung ist eh nicht mehr weit hin.
 
@sp4rkle: Ja, das ist wirklich ungeheuerlich. Die Totale Überwachung hat längst begonnen. Schon krass, die Welt, auf der wir unser Leben leben...
 
...was wiederum auch sicherheitseinschränkungen mit sich führt...
Perfekt wirds wohl nie.
 
hoffentlich entscheiden die sich dagegen - und sagen es nicht nur - sondern entscheiden sich wirklich dagegen- sonst werden findige leute das schon herausfinden ob es eine hintertüre gibt oder nicht und das wäre dann ein skandal für MS... Außerdem - super deutsch: "eingebauen".
 
na klar, jederman bemüht sich heut zu tage seine Daten zu sichern, vor Leuten mit bösen Gedanken zu verbergen, nur der Staat darf natürlich immernoch im vollen Ummaß darauf zugreifen... super Sache... zumal jeder halbwegs Kriminelle sowieso Maßnahmen unternommen hat, das sicherheitsrelevante Daten nicht erpicht werden..
Also mir ist das ganze egal, falls sowas auch in Deutschland angesprochen wird, ob nu in Windows integriert oder nicht, ein Encryption-Tool sollte immer installiert sein, um wichtige Daten sofort verschlüsselt auf der Festplatte abzuspeichern.!!!
 
In meinen Augen ein sehr, sehr kleiner Anhaltspunkt für die britische Regierung um den wirklich und potentiellen Kriminellen auf die Schliche zu kommen. Die sind ja auch nicht blöd.
 
Das wäre für mich ein Grund Vista definitiv nicht zu kaufen. Ich habe das Recht auf meine Privatsphäre, und auch wenn ich kein illegales Material auf meinem Rechner haben sollte, ich will defintiv nicht das die erst auf meinem System rumschnüffeln um das herauszufinden. Gibt es da keine Grundrechte die so was unterbinden?
 
@Islander: Die bisherigen Windows-Version hatten diese neuen Verschlüsselungsmechanismen ja auch nicht (und du hast sie trotzdem gekauft), und nun soll dies auf einmal ein Killerargument gegen Windows Vista sein?
 
@Islander: Wenn Vista schon die Verschlüssellung enthält und dann eine Lücke geschaffen wird für wen auch immer finde ich können diese auch gleich weglassen. Denn diese Hintertür wird dann auch von anderen als den Behörden genutzt und somit ist das Produkt als solches für den Arsch, mal vorsichtig ausgedrückt.
 
@swissboy: Dein Kommentar passt irgendwie nicht zum Posting von Islander. Das Killerargument ist: Ein Verschlüsselungssystem mit Hintertür. Deswegen würde er Vista nicht kaufen (ich übrigens auch nicht).
 
@Islander: Hallo, wach mal auf. Natürlich darf das keiner, bei dir einfach rumschnüffeln. Es darf ja auch keiner einfach so in die Wohnung rein. Polizei oder wer auch immer brauch einen Durchsuchungsbefehl und den gibt es nur im dringenden Tatverdacht ist also oft berechtigt. Das dies auch mal passiert, obwohl jemand unschuldig ist kommt nunmal vor, aber so ist das nunmal in unserer Gesetzgebung und das ist auch gut so und wurde nicht ohne grund gemacht.
 
@swissboy: quatsch. Entweder ich bewerbe ein Produkt als Sicher und darunter fällt auch der Schutz der Privatsphäre. Sollte M$ diese Hintertür einbauen (was ja früher immer spekulativ war) wäre dies imho aus marketingtechnischen Gründen ein enormer Rückschritt und würde viele Bürgerechtsbewegungen gegen sich aufbringen. In Bezug auf die Verkaufszahlen bin ich mir net 100% sicher denn der sch.. ist nach wie vor das man bei jedem Dell/HP oder sonstwas Windows mitbezahlen muß und diese werden dann wohl auch mitgezählt (hier sollte die EU auch mal eingreifen) unabhängig davon wieviel man evtl. bei weglassen von Windows tatsächlich sparen würde.
 
@Islander: Da gibt es weitaus mehr Gründe um von Vista die Finger zu lassen, was hier allerdings nicht das Thema ist. Verschlüsseln kann man auch ohne Microsoft, dazu gibt es mittlerweile genügend Alternativen. Wozu man den gesamten Platteninhalt verschlüssln muss, ist mir ohnehin schleierhaft. Das ist auf Firmenrechner gewiss sehr sinnvoll um sich vor Betriebsspionage zu schützen, aber der normal User verschlüsselt doch so gut wie nie. Und Kriminelle werden sich Vista ohnehin nicht antun, die werden schön was anderes nehmen, zumal ja dieses Gerücht schon ausreicht.
 
@Islander: Ich denke, was swissboy in etwa sagen wollte war: Windows Vista wird auch wegen dieser Hintertür keinesfalls unsicherer als bisher. Man muss sogar sagen, dass es selbst mit Hintertür wohl sicherer wäre als seine Vorgänger. Ich selbst bin natürlich auch gegen die Hintertür, aber die Argumentation, dass die Hintertür ein Grund zum Nicht-Kauf sei, ist einfach nur unsinnig.
 
@mibtng: "aber die Argumentation, dass die Hintertür ein Grund zum Nicht-Kauf sei, ist einfach nur unsinnig." - gehts eigendlich noch? klar ist das ein grund dies nicht zu kaufen! oder hättest du etwa nichts dagegen wenn jemand mal in deine wohnung hinein kommt um sich mal umzusehen ob du auch keine illegalen sachen machst? und weg ist der (in der verfassung garantierte) unschuldsglaube. Motto der zukunft: "jeder ist schuldig solenge nicht das gegenteil bewiesen ist"
 
@Islander: Dann nimm das Tool True Crypt, damit kannst du trotzdem alles sicher verschlüsseln...
 
wenn se die hintertür einbauen dann kann man die bestimmt wieder schließen :)
 
Microsoft sollte bei dem Verschlüsselungsmechanismen in Windows Vista bleiben und diese nicht aufgeben. Es kann dem Schutz der privaten und geschäftlichen Daten dienen und hoffentlich Internet-Kriminalität teilweise erschweren. Wer seine Daten aus kriminellen Gründen schützen will, macht das ohnehin (Verschlüsselung,abtrennbare externe Speicher usw.). Aber kann man auf MS in diesem Punkt hoffen? Wer dem chinesischen Staat nachgibt bei der Zensur wird wohl auch hier irgendwie einknicken. Noch eines : Übertreibt es nicht mit der Kritik am Stil / der Rechtschreibung. Wer viel und oft News verfasst, "hackt" auch schon mal bei den Tasten daneben. Und lieber einige News mehr als nur wenige formal korrekte. Die Dinger machen ja auch Arbeit.
 
@sam79: Nun ja. Aber bei manchen Beiträgen (nicht bei Dir ) habe ich auch wirklich Mühe, den Sinn zu verstehen wegen Formulierungen, Satzzeichen usw.
 
Die Briten spinnen wohl hoffentlich kommt Microsoft nicht der Bitte nach. Denn als nächsten Schritt wollen die dann das Zigaretten nur noch mit Abgabe einer Speichelprobe verkauft werden.
 
@Bohne02: Als Nichtraucher wäre ich mit der Massnahme voll einverstanden ! Text ist nicht newsbezogen und kann gelöscht werden !
 
Die Briten schonwieder!Neeeeee...Können diese Inselaffen nicht einfach ihr leben im Takatukaland weiterleben und uns einfach mit deren scheiß in Ruhe lassen????...Gott hatte schon einen Grund die Briten auf ne Insel zu setzen!
 
Das ist doch der Witz der Woche? Ein Verschlüsselungssystem mit absichtlich eingebauter "Hintertür". Auf sowas kann ich ebenfalls wie viele andere gut und gerne verzichten. Das erinnert mich an SubSeven mit Masterkey. hehe, hat jetzt nicht unbedingt was mit dem Dateisystem zu schaffen, aber egal :) Übrigens kann ich mir irgendwie nicht vorstellen dass Windows Vista standardmäßig alle Festplatten verschlüsselt. Das könnte doch so einige Benutzer verärgern, die ihren Privatkey vergessen/verloren haben, ihr System unbedacht neu aufspielen und hinterher feststellen dass Ihre wichtigen Dateien für immer (?) futsch sind. Na dann, prost mahlzeit Microsoft
 
@Infernus: hey warum nicht? das ist doch eine Goldgrube für Microsoft...Der Masterkey errechnet sich aus der HardwareID,Seriennr,Installationsdatum, usw. und kostet 1000€ pro Wiederherstellung. Natürlich dauert das ganze über eine Woche bis ein Großrechner den gewünschten Zahlencode ausspuckt. Ich würd des so machen :)
 
is mir relativ egal ob sich microsoft drauf einlässt, ich benutze schon seit monaten encryption software.

(z.b. "Bestcrypt" http://www.zdnet.de/downloads/prg/4/a/deD34A-wc.html)
 
1. Verschlüsselungsmechanismen bieten auch schon Win2k und XP. Nur sind diese nicht standardmäßig aktiv. 2. Es gibt bereits jetzt gute und sichere Verschlüsselungssoftware, wie z.B. TrueCrypt. 3. Gut zum Thema passt auch das Buch "Diabolus" von Dan Brown...
 
uuuhhhh, wie sie alle gleich wieder losschreien und angst haben...Privatsphäre...Big Brothers watching you...Hilfe. Na ja, jeder so wie er will. Aber mal ehrlich, was soll das? Diejenigen wo nichts zu verbergen haben brauchen sowas nicht. Und die, wo etwas zu verbergen haben, die können sich sowas ja extra zulegen wenn sie clever sind. Ich denke da jetzt vor allem an Kinderschänder/Pädophile, welche sich massenweise Bilder runterladen und abspeichern. An solche Daten kann man nicht mehr ohne weiteres dran kommen als Beweis. Oder Raubkopien, illegale Filme etc. Ich kann die Polizei verstehen. Aber dafür gibts keine wirkliche Lösung. Entweder ganz oder gar nicht, ne halbe Sache bringt ja auch nichts. Dann lieber gar nicht meiner Meinung nach.
 
@The Sidewinder: Endlich mal jemand, der sein Hirn auch zum Denken benutzt...
 
@The Sidewinder: Deine Kreditkarten-Nummer, alle privaten Bilder auf deiner Festplatte und Kopien von allen privaten Mails hätte ich gerne. Außerdem die Histories von Instant Messengern. Oder hast Du etwa etwas zu verbergen? @mibtng: Nein, jemand der (quote) Pädophile, welche sich massenweise Bilder runterladen und abspeichern (unquote) mit "Kinderschändern" gleichsetzt, benutzt sein Hirn ganz offensichtlich nicht zum denken. Das reine runterladen schadet bestenfalls dem Runterladenden selbst und ggf. noch den Polizisten, die den Scheiß hinterher auswerten dürfen, aber den Kindern wird frühestens ab dem Moment geschadet, wenn Geld in die Richtung der Produzenten fließt (denn _das_ sind die Kinderschänder).
 
@The Sidewinder: Wuah, immer dieses "ich hab ja nix zu verbergen"-Argument. Verdammt, ich hab was zu verbergen. Es geht niemanden etwas an, was ich für persönliche Daten auf meinem PC habe, das habe ich zu verbergen. Wenn ich mich dazu entscheide, persönliche Daten zu verschlüsseln, dann ist es vollkommen sinnlos ein Verschlüsselungsverfahren zu benutzen, dass sowieso schon eine Hintertür eingebaut hat.
 
@ Aldaris: Du denkst aber ziemlich eindimensional. Erstmal, meine Kreditkartennummer, Passwörter usw. soll keiner außer mir bekommen. Was hat das aber mit verschlüsseln der Festplatte zutun? Was hat das mit Hintertürchen für die Staatsorgane zutun? Gar nichts. Um die vor anderen zu verbergen muss ich nicht meine Festplatte verschlüsseln. Dafür gibt es andere Programme und Methoden wenn man es wirklich so nötig hat und sich bedroht fühlt. Ist ja wie bei den Amis, wo alle ne Knarre daheim in der Wohnung haben weil sie Angst um Ihr Eigentum haben. Ich hab halt kein Problem damit, dass Staatsorgane sich Hintertürchen machen um nicht ganz wehrlos zu sein. Ich denke über mich, dass ich nie Polizeilich oder wie auch immer in so eine Situation komme. Und gegen bösartige "Einbrecher" kann man auch andere Dinge tun. So, und zu den Kinderschändern....wer macht den solche Fotos? Kinderschänder? Warum machen sie das? Zum einen zur eigenen Befriedigung zum anderen um diese für viel Geld im Internet anzubieten, oder meinst du die gibts alle für lau? Und solange es genügend Perverse gibt die dafür zahlen werden auch welche produziert. Deswegen ist auch der Besitz in Deutschland strafbar, weil damit das Angebot gesteigert wird. BWL Grundkurs....Angebot und Nachfrage. @burning-joe: Ich hab natürlich auch Dinge, die niemand anderen was angehen und die verberge ich vor anderen natürlich auch. Aber wie kannst Du noch nachts ruhig schlafen? Deine Wohnung kann jeder mit Leichtigkeit ausrauben. Man kann Dir alles problemlos rauben. Paranoia ohne Ende...Ihr versteht einfach nicht was Privatsphäre. Es will keiner vom Staat eure Kreditkartennummer, Urlaubfotos, Passwörter usw.....wo bitte steht das? Man will nur ein Werkzeug im Kampf gegen Kriminalität in der Hand haben sonst kann man den Laden (Polizei, Staatsanwaltschaft) gleich dicht machen, weil sie machtlos sind. Und so eine "sichere" Hintertür ist technisch ohne weiteres machbar und kann (mit ein wenig aufwand) umgesetzt werden. Keine Nachteile, nur Vorteile...aber das scheinen manche nicht zu verstehen.
 
@The Sidewinder: Justizirrtümer wird es immer geben, auch Dich kann das jederzeit treffen, auch wenn die Wahrscheinlichkeit wohl sehr gering ist. Und was dann mit den Daten passiert, _sollte_ unbedenklich sein, muss es aber keineswegs. So, nun zum anderen Thema: Ich habe die bestehende Gesetzeslage überhaupt nicht kritisiert, falls ich das für Dich extra dazusagen muss, damit Du es bemerkst. (Verzeih mir diesen Ansatz von Polemik, der Kommentar musste jetzt sein. *g*) Natürlich wäre es höchst kompliziert und uneffektiv, wenn man erst Zahlungen nachweisen müsste. Daher ist der kleinste gemeinsame Nenner kriminalisiert worden. Eine bessere Idee habe ich auch nicht und das habe ich auch nicht behauptet. Und jetzt dazu: "oder meinst du die gibts alle für lau" Ich habe schon mehr als einmal in Foren von Leuten gelesen, die sich irgendeine Folge von einer Serie laden wollten und am Ende sowas auf dem Rechner hatten. Was schließen wir daraus? Genau. Und BWL braucht man dafür nicht. Auch nicht, um zu wissen, dass die Personen, die sich sowas eben doch "nur" runterladen, eben keinen Kindern mehr schaden.
 
@The Sidewinder:

"Sichere Hintertür". Bitte erkläre mir mal, wie das gehen soll. Guck mal. Eine Hintertür ist programmiertechnisch gesehen das gleiche wie eine "Sicherheitslücke". Sicher geht mit Sicherheit nicht. Entweder die Hintertür wird von findigen Crackern entdeckt oder irgendwer der Kenntnis von der Hintertür hat kann nicht dichthalten. Eine Verschlüsselung mit Hintertür ist nun mal wirkungslos, da spätestens 2 Wochen nach erscheinen dieser Verschlüsselung diese für ALLE offen stehen wird.
 
@karstenschilder: Lies nochmal die letzen 3 Sätze seines Ausgangspostings, genau das hat er doch gesagt. :-)
 
@Aldaris: Ich habe auch nicht auf das Ausgangsposting geantwortet. Roll mal von meinem Beitrag 2 nach oben
 
@karstenschilder: Oh, war mir gar nicht aufgefallen. Da hat er sich dann im Grunde selbst widersprochen.
 
da macht microsoft endlich mal was gutes, und dann wollen die ****** briten es einem wieder kaput machen
 
Polizeistaat.
 
www.nicht-bei-mir.de: "Nicht bei mir - Initiative für aktiven Einbruchschutz", Veranstalter und Initiatoren der Kampagne: Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes, Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV ) , Zentralverband der Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI) e.V., Fachverband Sicherheitssysteme, Bundesverband der Hersteller- und Errichterfirmen von Sicherheitssystemen e.V. (BHE), Bundesverband Deutscher Wach- und Sicherheitsunternehmen e.V. (BDWS), Fachverband Schloss + Beschlagindustrie e.V.. Einbrecher, auch solche, die über Hintertüren einbrechen wollen, gehören hinter Schloß und Riegel! Und fertig. Gruß, Fusselbär
 
Hoffentlich wird MS das ablehnen...
 
Das dumme an der ganzen Geschichte ist ja wohl, wenn Microsoft wirklich ein "Hintertürchen" offen läßt, diese ganze Verschlüsselungssache überflüssig wird. Das wird doch von Geheimdiensten missbraucht.
 
@juelich: Na was meinst Du wohl, warum die Hintertür, so wie schon bisher bei nahezu allen kommerziellen Produkten, ganz sicher eingebaut werden wird!? Doch nicht wegen der sogenannten "echten" Kriminellen, sondern in erster Linie zwecks Erleichterung der Spionage jeglicher Art: sei es zu Gunsten der eigenen Wirtschaft, "Landessicherheit", ... Außerdem dürfte MS ein BS mit "funktionierender" = halbwegs sicherer Verschlüsselung in vielen Ländern ohnedies nicht verkaufen! So ist beispielsweise die "nicht-staatliche" Anwendung der Cryptografie auch in einigen Staaten der EU, allen voran die Franzosen, immer noch verboten!
 
ewig das gleiche. Zum einen will ich einen "sicheren" PC haben, aber Strafverfolgung soll möglich sein. Zum Thema Fesplattenverschlüsselung: Für nen Notebook nicht schlecht, damit nicht Fremde die Daten auslesen können, wenn man das Notebook verloren hat. Andererseits sollte die Polizei in der Lage sein, die Daten doch noch lesen zu können oder spezielle Datenrettungsfirmen, wenn mit Vista mal was schiefgelaufen ist und die Daten wichtig sind. Mein Vorschlag: Zu jeder Seriennummer ein Masterkey zum Entschlüsseln (mir macht das nix, schließlich sitzt ms nicht an meinem pc) und die Polizei kann noch draufzugreifen. Dann sollten die Masterkeys aber auch gut geschützt sein und nicht nach 2 Monaten wertlos sein, weil die keygens im netz zu haben sind
 
also wenn microsoft da nicht mitmachen würde wäre das für ihre sympathiewerte in der netzcommunity sicherlich nicht schlecht. aber mal ne andere sache... wenn ich meinen key vergesse hab ich ja wohl auch pech gehabt oder :)
 
LOL, schon wieder 'ne Kryptoregulierungsdebatte. Sind die wirklich so merkbefreit?
 
Es war ein Fehler der Inselaffen auf ihren Britenrabatt zu bestehen, als Hirn verteilt worden ist. ^_^
 
@bockfett: Aus der Sicht der USA (Israels u.s.w.) ganz sicherlich nicht, denn so sind sie ganz bequem und gratis zu einer Kolonie in Europa, vor allem aber innerhalb der EU, gekommen. Traurig aber wahr!
 
Als ob keine Hintertür eingebaut wurde. Hier wird doch wieder die Suggeriermaschine angeworfen: "Vista schützt ihre Daten." In Wirklichkeit arbeiten die wichtigsten Sicherheitsdienste ganz eng zusammen. Natürlich ist der Polizei auch bewusst, dass auch ohne Vista verschlüsselt wird. Deshalb ist die Meldung auch totaler Quatsch. Die vorliegende Diskussion ist typisch für Geheimdienste. Ihr müsst wissen: ALLES was mit Verschlüsselung aus den USA kommt, wird durch eine "Behörde" namens NSA koordiniert und teilweise auch umgesetzt. Wann kommt das endlich bei Euch an?
 
Dafür passt RC4 als Perl-Code bequem in eine 4x72-Signatur und lässt sich damit als freie Meinungsäußerung ohne Restriktionen exportieren. :-D
 
??? dann kaufen die Engländer ihr Vista in den USA ohne diese Hintertür.

Man stelle sich vor jemand findet eine Möglichleit diese Hintertür zu knacken .....dann gute Nacht MS :-)
 
@Tomato_DeluXe: ... bis jetzt ist ja noch nichts entschieden und wenn wird es wohl kaum verschiedene Varianten dieser Verschlüsselung geben.
 
@swissboy:dann hoffe ich einfach das die Regale bei Media Markt und Saturn stabil genug sind denn die Schachtel mit Vista werden wie Blei darin liegen bleiben :-)

ich meine eigentlich das die Amis so eine Hintertür niemals akzeptieren würden. Das würde eine Sammelklage geben das Bill Gates wohl in Zukunft beim Sozialamt seinen Lohn holen müsste.
 
@Tomato_DeluXe: "... ich meine eigentlich das die Amis so eine Hintertür niemals akzeptieren würden": Da täuschst du dich gewaltig, aber selbstverständlich wollen sie auch einen Schlüssel dazu haben.
 
ich hoffe, dass die eu richtig auf die tube drückt. man stelle sich vor, was passieren würde wenn ALLE schnittstellen als doku zu lesen sind! ich persönlich finde das openpgp projekt als wegweisend. sind die schnittstellen verfügbar dann ist es sicherlich nur eine frage der zeit, bis nicht nur techniken wie openpgp interoperabel zu haben sind.
 
Die Verschlüsselung aller Daten ob Mail, Archive oder ganze Datenträger ist für mich seit Jahren das Natürlichste von der Welt. Das soll mal eine Regierung wagen da zu pfuschen. Da kann man froh sein auf Lösungen zu setzen die nicht mit Regierungen zwecks Umgehung des Datenschutzes verhandeln.
 
Quelle? Da schon MS das nicht bestätigen will (und die Glaubwürdigkeit der Quelle pauschal angezweifelt werden kann, wegen nicht angabe) sollte der News-Titel vieleicht durch eines dieser schönen Fragezeichen ??? ergänzt werden.
 
Tjo leider....ich befürchte da findet in den nächsten Tagen ein Bestechungsversuch statt. Das kanns doch echt nicht sein. Die brave Regierung will uns natürlich beschützen und muss deswegen solchen Mist einfädeln...echt hirnrissig.
 
@sYnTaX: Wer wird denn bestochen werden "in den nächsten tagen"? Bill Gates? Der Konzern selber? Na die haben auch beide ein paar Millionen dringend nötig! :)
 
@ e-foolution: lol ^^. es mag leute geben, die nie genug von Geld haben :-)
 
Und wie lange wirds gehen, bis man den Algorythmus geknackt hat? Was gab es nicht schon alles, das als unerratbar (was für mich sowieso komisch klingt, denn raten werde ich wohl immer können) oder als unknackbar angepriesen wurde? Ein Paradebeispiel dafür die Verschlüsselnung von DVD's! Wie lange hats gedauert, bis der Algorythmus geknackt war? Auf jedenfall nicht sehr lange.... Für mich klingt ja der Vorwand der britischen Regierung verständlich, jedoch kann ich, wenn es denn (was ich nicht hoffe) eine hintertür geben wird, diese acuh nutzen. Ich denke das wäre ja so, als wenn ich etwas in einen Safe hineinlege, der eine Seitenwand aber unverstärkt hat, dass, wenn ich meinen Code vergessen habe, einfach in den Tresor "einbrechen" kann. Das macht auch nicht sehr viel Sinn. Was ich MS enpfehlen kann ist, was sicherlich auch die Briten beruhigen könnte, einfach den Schutz nicht von Anfang an aktiviert haben. Der Benutzer soll die Verschlüsselung selber aktivieren müssen. (Und da kommt mir ja noch etwas anderes in den Sinn: Wer seine Daten wirklich sicher haben möchte, der nimmt sich z.B. "TrueCrypt" (Freeware!), und legt ein paar mal in seinen "sicheren" Laufwerken eine neue, verschlüsselte Laufwerke an...) EDIT: Am sichersten jedoch bleibt, etwas gar nie herunterschreiben sei dies auf PC, per Hand auf Papier oder sonnstwie. Denn das Gehirn ist immernoch der beste Safe. Greez Chris
 
@CiM-9: Du widersprichst dir selbst. Auf der einen Seite sagst du das ja praktisch alles knackbar sei, auf der anderen Seite empfiehlst du TrueCrypt.
 
@CiM-9: naja das Gehirn hat auch so seine Hintertüren ^^. Schwätzer z.B oder Auspacken durch Bedrohen...:-)
 
https://www.trustedcomputinggroup.org/groups/storage/ Diese Organisation verfolgt ähnliche Ziele...
 
@ CiM-9.

Das http://de.wikipedia.org/wiki/Enigma_%28Maschine%29 hier ist das Typische parade beispiel - nicht dein DVD mist :)
 
hör mir bloß auf mit verschlüsseln..hätten die *****gesichter von microsoft mal in ihr hilfesystem einbauen können, die informationen über das efs. hab nämlich alle meine dokumente verloren wegen dem k**kdre*k :)
 
Da man sich später nicht sicher sein kann ob's eine Hintertür gibt oder nicht, hat das ganze nur einen "Schutz vor dem kleinen Bruder" Charakter. Und man muß wieder auf entsprechende Tools zurück greifen.
 
Wenn man das hier alles liest, muss man sich größtenteils fragen, ob die Verfasser der meisten Kommentare überhaupt verstanden haben, um was es geht: Diese Hintertür ist nicht dafür da, von außen auf die Rechner einzudringen und dann heimlich still und leise alle ach so geheimen Daten auszulesen! Hier geht es darum, dass die Strafverfolgungsbehörden auf die Inhalte von Rechnern zugreifen können die BEREITS SICHERGESTELLT WURDEN UND AUSGEWERTET WERDEN SOLLEN! UND EINE SOLCHE SICHERSTELLUNG IST ERST MÖGLICH, WENN GEGEN DEN BESITZER DES RECHNERS BEREITS EIN KONKRETER VERDACHT, EINE STRAFTAT BEGANGEN ZU HABEN, BESTEHT, UND EINE WOHNUNGSDURCHSUCHUNG ERFOLGTE!!! Es geht hier also um den Zugriff auf den Rechner für die auswertende Person, die an der Tastatur vor dem sichergestellten PC sitzt!
Für einen böswilliger Fremdzugriff auf den PC über das Internet per hacking oder was auch immer (worüber sich anscheinend hier die meisten Leute so furchtbar aufregen), ist es grundsätzlich egal, ob die Daten der Festplatte verschlüsselt sind oder nicht: Wenn nämlich der Rechner läuft (und man kann davon ausgehen, dass das immer der Fall sein wird, wenn sich der Nutzer mit DIESEM Rechner im Internet befindet!!!), sind die Inhalte sowieso nicht mehr verschlüsselt, weil der Nutzer ja durch Eingabe des Passwortes das System entschlüsselt hat!!! So, und jetzt frag ich mich: WELCHER BRAVE PRIVATNUTZER BRAUCHT EINE STANDARDMÄßIGE KOMPLETTVERSCHLÜSSELUNG SEINES SYSTEMS??!? Wer mir dafür ne SINNVOLLE Erklärung liefern kann, kriegt ein Lob von mir!
 
@Überwacher: Im Vergleich zu den saudummen Sprüchen hier "wer nichts zu verbergen hat .. blablabla" endlich mal ne berechtigte Frage. Zunächst wüßte ich gerne: Kann es überhaupt wirksam technisch verhindert werden, dass ein einmal eingebauter Zugang auch remote zu öffnen ist? Wäre eine Strafverfolgungsbehörde im Besitz solch einer Möglichkeit nicht sogar dazu verpflichtet, bei einem bestehenden Verdacht statt der Beschlagnahme des Rechners, eine Remote-Überprüfung zu machen... als das im Vergleich zur Hausdurchsuchung mildere Mittel. Mal ganz abgesehen davon, ob nun remote oder wirklich nur direkt am Rechner. Wieviele Rechte sind schon wegen angeblich notwendiger Gefahrenabwehr gegen Terror ausgehebelt worden. Angenommen, Dich zeigt irgendein Spinner an, wegen Besuchs einschlägiger islamischer Webseiten. Muß ja nicht stimmen. Aber ein Verdacht besteht. Und dabei findet man viele MP3s auf der Platte. Mögen ja rechtmäßig erworben sein, aber schon gibts einen neuen Verdacht. Wo fängt das an und vor allem wo führt das hin? Benutzt Du Geheimschrift für Deine Briefe? Nein. Mußt Du auch nicht, weil es das Postgeheimnis verbietet, da drin rumzuschnüffeln. Braucht auch keiner, wir leben schließlich nicht in China, aber wenn Du möchtest, dann darfst Du es tun. Gerade da liegt doch der Hauptunterschied zu China. Privatangelegenheiten sind tabu und der Staat hat gefälligst nicht darin herumzuschnüffeln. Wenn wir uns außerdem darüber einig sind, dass es eh nichts bringt, weil Straftäter viel bessere Verschlüsselungs-Methoden verwenden, dann muß doch die Frage genau andersherum gestellt werden. Nicht vom Staat an uns HABT IHR EINEN GRUND, WARUM ICH NICHT SCHNÜFFELN SOLLTE? sondern von uns an den Staat GIBTS EINEN GRUND, DIR DAS SCHNÜFFELN ZU ERLAUBEN? Ich kann keinen erkennen. DIE VERSCHLÜSSELUNG EINES BRAVEN PRIVATNUTZERS ZU KNACKEN IST ABSOLUT NICHT NOTWENDIG. Wer weiß denn heute, wie weit unser Staat morgen von China noch weg ist. Angesichts neuer Gestze zum Thema Urheberrecht frage ich mich durchaus, ob ich noch lange ein braver Privatnutzer bleibe, bzw. im Falle Mp3 weiß ich schon gar nicht mehr, was nach aktuellem recht eigentlich "brav" ist? Je mehr Schnüffelei wir dem Staat erlauben, desto näher rücken wir an China heran. Daher lieber präventiv: FINGER WEG
 
@Überwacher: oder in Kurzform als Antwort zu Deiner Frage. Vermutlich keiner, aber bei braven Privatnutzern schadet es auch nicht. Beantworte mir aber folgende Frage: WELCHER FREIE DEMOKRATISCHE RECHTSSTAAT BRAUCHT EINE STANDARDMÄßIGE HINTERTÜR ZU DEN SYSTEMEN BRAVER PRIVATNUTZER??!? Wer dafür eine SINNVOLLE Erklärung hat, sollte neben Lob auch gleich einen Orden bekommen.
 
@call_me_berti: Remotezugang: Bin leider technisch nicht so fit, dass ich das abschließend beurteilen könnte, aber von rechtlicher Seite ist sowohl substanziell als auch taktisch nicht zweckmäßig! Eine Durchsuchung muss nämlich grundsätzlich vorher angekündigt werden (egal ob Person, Haus, Gegenstand, ...). Somit müsste sich ja die Polizei erst beim Nutzer melden und ankündigen, dass jetzt der PC durchsucht werde - ich kann mir gut vorstellen, dass da die Internet-Verbindung ganz schnell technische Probeleme hätte und der Nutzer Beweise verschwinden lässt... Außerdem würden sich die Behörden bei dieser Vorgehensweise womöglich selber strafbar machen (Ausspähen von Daten gem. StGB, darf nämlich die Polizei grundsätzlich mal auch net) und die erlangten Informationen wären gerichtlich gar nicht verwertbar! Insofern ist die Hausdurchsuchung die einzig probate Methode und alle wissen was Sache ist (der Betroffene auch definitiv dass er Scheiß gebaut hat und erwischt wurde und jetzt auch nix mehr vertuschen kann!). Außerdem gehts dann ja nicht nur um den PC: Es gibt Ausdrucke, Telefonkontakte, Akten und vieles mehr was für die Behörden wichtig ist (kommt natürlich auf die Straftat an).
Da wär ich schon beim nächsten Punkt Deiner Einwände: Zum Glück reicht es niemals aus, einfach so anonym zu behaupten, dass irgendwer irgendwas gemacht hat, nur damit die Bullen vor der Tür stehen! Da muss schon a bissl Fleisch an den Knochen sein! Und anonymität zieht nicht: Da rückt kein Richter nen Beschluss zur Wohnungsdurchsuchung raus, wenn nicht noch andere Beweise für die Tat vorliegen! Und ist der Hinweis falsch und Du nicht anonym, hast Dich selber strafbar gemacht und kannst dich vorm Richter äußern! Es wird in den aller seltensten Fällen bei unschuldigen Personen durchsucht.
Zur Geheimschrift: Naturlich verwende ich keine Geheimschrift, genauso wenig wie Du wahrscheinlich! Es ist ja nicht nötig, weil eigentlich keiner lesen darf, was ich als Brief oder e-Mail versende! Wenn ich aber was verbergen möchte, weils keiner wissen soll (vielleicht weil ich nicht will, dass jemand meine strafbaren Machenschaften erkennen kann) dann werd ich möglicherweise Geheimschrift verwenden, sofern ich weiß, wie das funktioniert und es mir der Aufwand wert ist! Aber die meisten Leute, die sind sich gar nicht darüber im klaren, dass vom Postboten bis zu Router-Betreibern mächtig viele Leute die Möglichkeit hätten (und teilweise sicher auch nutzen) sich die Inhalte anderer anzusehen, die durchs Netz schwirren oder verschickt werden. Es wird nur die meisten nicht interessieren, weil die Wahrscheinlichkeit, dass sie selber betroffen sind und dem anderen der Inhalt tatsächlich was bringt, minimal ist - es ist den Aufwand halt nicht wert! Und daher können auch Verbrecher, die sich in Sicherheit wägen, leichter erwischt werden, weil sie keine Geheimschrift verwenden! Sie glauben halt, nicht erwischt zu werden!!!
Und jetzt kommt halt der Fall, dass alle Computerbesitzer automatisch einen verschlüsselten PC daheim stehen haben! In so einem Fall kann man getrost auf jegliche Durchsuchung verzichten, weil den Straftätern nix mehr nachweisbar ist und man sowieso keinerlei zusätzliche Erkenntnisse mehr zu irgendwas gewinnen kann! Ab diesem Zeitpunkt wäre das Internet tatsächlich rechtsfreier Raum und jeder würde machen, wozu er lustig ist! Und da interessieren mich nicht mal die Urheberreichtsverstöße: Klar, die Phonoindustrie hat wohl nen gewissen Schaden, sind aber selber Schuld, bei der Preispolitik. Aber die Bullen sind daran doch gar net interessiert (OK, wenn es sich um organisierte kommerzielle Verbreitung handelt, dann vielleicht schon)! Die Urheberrechtsverstöße werden doch nur verfolgt, wenn sie zufällg im Rahmen anderer Ermittlungen mit entdeckt werden! Aber da kannst Dir sicher sein, dass die Strafe wegen der illegalen Kopien dann eher zu vernachlässigen ist...
Jetzt hab ich viel gelabert, könnt mich noch weiter auslassen, aber vorerst musses gut sein. Möchte nur noch deine abschließende Bemerkung beantworten: Gibts einen Grund, dem Staat das Schnüffeln zu erlauben? Ja: Immer wenn ein Straftäter identifiziert wurde, damit ihm die Tat auch zweifelsfrei nachgewiesen werden kann oder zweifelsfrei ausgeschlossen werden kann, dass er es nicht war (Beispiel: Internetanschluss ist auf die 80jährige Oma angemeldet, weil die die Rechnung zahlt, benutzt wird der PC aber vom 25jährigen Enkel, der in seinem Pornoring strafbares Zeug tauscht und sich somit womöglich inspiration für einen tatsächlichen späteren Missbrauch besorgt! Leider kann man nie sagen wie oft bei so einem Bildersammler eine Durchsuchung so ein Warnschuss war, dass ein späteres Sexualverbrechen nicht statt findet, aber wenn das nur einmal zutreffend wäre, dann ist das ausreichend für solche Maßnahmen!) Somit stimme ich Dir bei, dass unser demokratischer Rechtsstaat keine Hintertür für die Systeme braver (also Leute die nicht gegen geltende deutsche Gesetze verstoßen) Privatnutzer benötigt! Aber er braucht Möglichkeiten, die straffällig werdenden Nutzer zu verfolgen! Und wie gesagt, das ist mit einer generellen Verschlüsselung absolut problematisch.
Und wahrscheinlich wird mir jeder zustimmen, der selber betroffen ist (z.B. e-Mails mit ernst erscheinenden Beleidigungen oder Bedrohungen erhält) und von den Bullen die Antwort erhält: "Sorry, da können wir nix machen. Der Provider hat keine Protokolldatei, damit wir den Versender identifizieren können und wenn, dann wäre es sinnlos gegen den Nutzer vorzugehen, weil der mittlerweile Windows Vista hat, und das ist ja verschlüsselt..." - schöne neue Welt...
Danke für Deine konstruktiven Einwände
 
@Überwacher: Eine Durchsuchung muß vor allem deshalb angekündigt werden, weil sie einen erheblichen Eingriff in Grundrechte, wie die Unverletzlickeit der Wohnung, Handlungsfreiheit, Persönlichkeitsrecht etc. darstellt. In welches Grundrecht greift ein Remote-Schnüffelzugriff auf Deinem PC ein? Tja, Problem. Den Fall haben die Väter des Grundgesetzes wohl kaum bedacht. Irgendwas wird's da schon geben, wo das bei Auslegung des Gesetzes noch mit drunterfällt. Aber genaues weiß man nicht. Daher meine Vermutung: kein Grundrecht direkt betroffen - folglich ist es ein milderes Mittel - braucht man da noch Ankündigung? Zweckmäßiger geht schon fast gar nicht mehr. Den großen Lauschangriff haben wir ja auch schon und der kommt garantiert unangekündigt. Darüber stand auch nichts genaues in der Verfassung. Der Staat lauscht deswegen noch lange nicht blindlings drauflos, aber seit 11.September sind die Grenzen schon ziemlich im Fluß. Das mit gerichtlich nicht verwertbar stammt aus den USA. Vor deutschen Gerichten kann so gut wie alles verwendet werden. Wenn Du davon ausgehst, dass die Durchsuchung erst passiert, wenn schon klare Anhaltspunkte vorliegen, ja dann brauch ich doch die Schnüfffelei auf der Festplatte gar nicht, weil es reichlich andere Beweise gibt. Wenn der Betreffende sich dann weigert sein Passwort zu verraten, wird man diese Beweise entsprechend verwerten. Der brave Bürger wird sein Passwort ja vielleicht auch herausrücken. ER hat ja nichts zu verbergen. Aber es ist seine eigene Entscheidung und nicht die Staatsgewalt, die dann letzendlich den Zugriff auf die Daten freimacht. Wenn wir aus Angst vor Terror und Straftätern unsere Freiheit gegen einen Überwachungsstaat eintauschen, tuen wir uns bestimmt keinen Gefallen. "Schöne Neue Welt" ist übrigens ein gutes Buch. Von Aldous Huxley. Da sind wir gottseidank noch lange nicht. Aber lies das ruhig mal. Dieses und George Orwell "1984" sind wohl die besten Bücher überhaupt zum Thema Überwachungsstaat ... Danke für die anregende Diskussion :)
 
@Überwacher: Hab beide Bücher gelesen und teile Deine Meinung :-) Dass eine Wohnungsdurchsuchung wohl ein intensiverer Grundrechtseingriff ist, als eine "Online-Durchsuchung" finde ich interessant... so hab ich das noch nicht betrachtet. Könnte mir vorstellen, dass möglicherweise das Recht auf informationelle Selbstbestimmung da betroffen wäre, aber das ist jetzt nur ne Vermutung... Trotzdem ist aus den gestern genannten Gründen die Zweckdienlichkeit problematisch...
Der "große Lauschangriff" ist wieder ganz ein anderes Thema. Die wenigsten Leute verstehen, wobei es da tatsächlich geht, und wenn sich die, die darüber nur schimpfen mal genauer damit befassen würden (und dabei zwangsweise erkennen müssten, welche immensen Hürden existieren, bis überhaupt mal eine Telefon- oder Internet-Überwachung oder gar die Belauschung einer Wohnung per Wanzen und sonstigen technischen Möglichkeiten zulässig ist), dann würden jedem klar werden, dass die deutsche Strafverfolgung in vielen Fällen gar keine Chance hat, Täter zu überführen, geschweige denn, dass massenhaft irgendwelche Leute überwacht werden, die in ein Verdächtigenraster fallen... Sowas wäre weder rein Personalmäßig durchführbar, noch rechtlich zulässig!
Mit dem gerichtlich verwertbar muss ich Dir leider komplett wiedersprechen: Ich bin beruflich so nah an der Materie dran, dass ich das täglich sehe, welche Kriterien hier gelten (näher möchte ich mich dahingehend nicht äußern, aber Du kannst mir diese Aussage definitiv glauben!). Und das teilweise schon willkürlich anmutende amerikanische Rechtssystem ist meines Erachtens mit deutschen Gerichtsverfahren in keinster Weise vergleichbar...
Also wie ich schon sagte: Der brave Bürger wird in der Regel nie von solchen Maßnahmen betroffen sein - NULL! Und wenn gegen wen schon ein Tatverdacht besteht, muss dieser möglichst im vollem Umfang dokumentiert werden (damit der Täter hoffentlich auch eine Strafe erhält, die seinen Machenschaften entspricht) der Person eindeutig zugeordnet werden können oder ausgeschlossen werden können (wie gestern beschrieben). Daher ist eine Durchsuchung und Sicherstellung der Rechner mit Auswertung nötig.
In Deutschland kann daher meiner Meinung nach von einem Überwachungsstaat nicht mal annähernd die Rede sein (finde daher Vergleiche mit z.B. China äußerst unpassend)! Ich gehe sogar soweit, dass die derzeitigen Regelungen zum Datenschutz einem Täterschutz gleichkommen und da fühl ich mich als nicht krimineller Bürger zimelich verarscht... Leider ist die Berichterstattung über diese Themen äußerst einseitig und zum Teil komplett falsch (musste ich heute wieder im Bericht der aktuellen PC Praxis feststellen). Ich bin neugiereig, wie das Ganze weitergeht... CU
 
@Überwacher: Hast natürlich Recht mit den enormen Hürden bei Lauschangriff und Durchsuchung. Aber die Hürden entstammen entsprechend strengen Gesetzen. Zur Datenschnüffelei gibts bislang keines, aber wenn gerade jetzt eines zu schreiben wäre, ginge der Trend ganz sicher nicht Richtung Datenschutz. Ich teile Deine Vermutung in Richtung informationelle Selbstbestimmung und nehme natürlich Abstand davon, unseren Staat mit China gleichzusetzen. Aber im Zweifel ziehe ich lieber einen drastischeren Vergleich heran, als meiner Aufassung "Wehret den Anfängen" zu schwachen Nachdruck zu verleihen. Selbstverständlich habe ich auch großes Verständnis für den berechtigten Wunsch, nicht mehr so viele Straftäter davonkommen zu lassen. Aber leider ist den Meisten die das fordern überhaupt nicht bewußt, dass der "brave Bürger" einen Preis an Freiheit dafür zahlt. Wenn man nicht ganz genau drüber nachgedenkt was man da aufgibt, wenn man dem Staat zu viel Leine gibt, ist der Preis ganz schnell zu hoch. Man kann unterschiedliche Auffassungen bei der Abwägung Freiheit gegen Strafverfolgung vertreten, aber man muß die Abwägung vornehmen. Vielleicht habe ich vor allem deswegen zunächst so scharf formuliert, weil hier soviele mit "ich hab nichts zu verbergen, mir doch egal" dermaßen gedankenlos neben der Spur argumentiert haben. Wir hingegen können uns wohl problemlos darauf einigen, dass wir beide verstanden haben worum es geht. Lediglich bei der Abwägung stelle ich mich mehr auf den Standpunkt, das in Deutschland die Zahl der Straftaten vergleichsweise gering und ihre Aufklärung durch diese Maßnahme nicht so enorm zu verbessern wäre, als dass ich bereit wäre den Preis zu zahlen. Wie oben schon mehrfach gesagt. Es trifft sowieso nur die dummen kleinen Täter, die dicken Fische verschlüsseln effektiver. Dir ist die Zahl derer, die dem Strafsystem entkommen schon zu hoch und daher scheint Dir der Preis angemessen. Find ich schade, aber ich kann das so akzeptieren. CU
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