Google will handschriftliche Dokumente durchsuchen

Wirtschaft & Firmen Google unterstützt nach eigenen Angaben Forschungen, die sich mit dem automatisierten Durchsuchen handgeschriebener Dokumente befasst. Dabei arbeitet man laut Register mit Wissenschaftlern der Universität Dublin zusammen. mehr...

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
Schade, Google bringt gute Nachrichten und trotzdem fällt die Aktie. Naja, ich habe einen PUT auf Google, ein Glück.
 
@TobWen: Fallen die überzeichneten GugelAktien ins Bodenlose?
Wundert mich nicht. Google hat halt nur spekulatives Kapital.
 
@TobWen: Tja, der eine Google, der andere halt Rohstoffe und Bodenschätze. Halten sich bei mir ganz gut die shares.
 
Dem Grunde nach eine gute Idee gerade für den Bereich Archiv, Bibliothek, Wissenschaften. Wobei ich in meiner Schlichtheit gar kein grosses Problem sehe. Es gibt doch Textverarbeitungs- und Texterkennungs-Systeme, die Handschriften "lesen" können und personenspezifische Schreibweisen lernen und dann erkennen können, ja dann sogar vorlesen können.
Viel grösser scheint mir das Problem, eine Vielzahl von Dokumenten zu erfassen oder in ein System einzuscannen.
 
@uechel: Das ist kein Problem. Ein bißschen Hard und ein vernünftiges Workflowsystem und dann fluppt dat. :-)
 
@ Guderian: Meine Berufserfahrung als Wiss. Bibliothekar und Archivar sagt mir, dass das nicht so einfach ist. Es müssten auch bei Handschriften Seite für Seite eingescannt oder wie auch immer erfasst werden,vieles darf gar nicht "richtig" aufgeschlagen werden (auf gerade Unterfläche gelegt) werden, ältere Sachen dürfen nicht einmal kopiert / gescannt werden /hellem Licht ausgesetzt werden weil das Papier / die Bindung / der Leim / die Buchstabenfarben darunter leiden.
Massenhafte Verarbeitung ist sicherlich auch den älteren Schriften nicht zuträglich, sie werden speziellen Behältern / Magazinen entnommen, welche entsprechendes Klima bieten. Und viele dieser Handschriften haben auch einen enormen wissenschaftlichen und finanziellen bzw. versicherungstechnischen Wert.
 
@uechel: Aber von solchen "heicklen" Schriften gibt es mit sicherheit Foto-Kopien, oder? Sonst welchen Wert haben dann diese Schriften für die Allgemeinheit?
 
@LostGhost: Es gibt eben von den meisten "heicklen" Schriften keine kompletten Fotokopien, siehe mein Beitarg (re:2) von wegen knicken (gerade hinlegen). Licht- und Klimaeinwirkungen usw. Komplette Fotokopien meint hier Seite für Seite,komplett, vollständig, nur dann hätte es ja Sinn zum Recherchieren. Was es gibt, sind nur einzelne Seiten, Auszüge. Der Wert dieser Schriften wird n i c h t durch seinen Zugang für die Allgemeinheit bestimmt, sondern durch die Einmaligkeit. Der Zugang ist nur unter bestimmten Voraussetzungen möglich wie spezielle Räume, Bewachung, besondere Betrachtungssystem usw. Zu allermindest erfordert die Erfassung, soweit überhaupt möglich, ganz besonderen Aufwand. Und eben deshalb "fluppt dat" nicht so einfach und schnell mit "Hard und ......Workflowsystem". Und haben nur Sachen / Gegenstände / Kunstwerke / Schriften einen Sinn, wenn sie der Allgemeinheit - also jedermann- zugänglich sind ?Ich denke nein.
 
@uechel: So sieht's aus. Viele denken halt, wir hätten heute schon die Techniken, um nachhaltig sorgfältig vorzugehen. Dies ist nicht so und gilt für viele Bereiche des Einsatzes von Technik.
Kommentar abgeben Netiquette beachten!

Video-Empfehlungen