Microsoft gibt Windows-Code zur Lizenzierung frei

Windows Wie Brad Smith, Generaljustiziar von Microsoft, heute im Rahmen einer Pressekonferenz in Brüssel verkündete, wolle man den Quellcode von Windows Server für andere Firmen und Mitstreiter zur Lizenzierung freigeben, damit die Kartellauflagen der ... mehr...

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wow..irgendwann landet der im netz!
 
@S.a.R.S.: Jau und damit auch leider wieder ne Meneg sicherheitslücken....
 
@S.a.R.S.: So werden Sie wenigstens geschlossen. Aber leider auf den "harten" Weg.
 
@roof: Ich kann keinen direkten Zusammenhang erkennen zwischen gefundenen Sicherheitslücken und dem geleakten Windows-2000-Code. Ich habe nicht das Gefühl, dass es nach dem Leak eine Schwemme an Malware gab.
 
dann kommen die mit wine warscheinlich besser voran ^^
 
Ein guter Schachzug! Es wird zwar nicht Open Source sein, aber es wird sich kein Software-Hersteller mehr beklagen können das er mangels Schnittstellen-Spezifikationen seine Windows-Software "nicht vernünftig anbinden könne" und damit im Wettbewerb benachteiligt sei.
 
@swissboy: Über die Lizenz ist noch nichts klar und damit auch noch nichts über den Quelltext. Microsoft hatte dieses im letzten Jahr schon einmal versucht aber die Lizenz war dann überteuert und der Einblickzeitraum extrem begrenzt weswegen es von der EU erneut einen auf den Deckel gab. Dies ist weder ein Schachzug von MS noch guter Wille, es ist die Erfüllung der Forderungen der EU. Nicht mehr und nicht weniger. Und erst wenn Microsoft konkret eine Lizenz vorgelegt hat (die EU hat von Anfang an gesagt dass MS diese Informationen nicht verschenken muss sondern verlaufen kann) kann die EU entscheiden ob nach dem Kartellrecht und den Papieren der EU die Anforderungen diesmal wirklich erfüllt sind. Zudem muss auch noch von Entwicklern geprüft werden inwieweit die Sourcen vollständig und korrekt dokumentiert sind. Bei dem Umfang geht das nicht eben an einem Wochenende.
 
@swissboy: Ich muss hier Chuck ausnahmsweise mal zustimmen. Wenn die Lizenz bspw. aussagen sollte "ihr könnt reinschauen und euch überzeugen, dass nichts schlimmes passiert, aber die gewonnenen Informationen für eigene Produkte nutzen dürft ihr nicht", dann wäre die ganze Aktion für'n Allerwertesten.
 
@TiKu: Bis jetzt ist nur bekannt dass man die Sourcen der Schnittstellen einsehen aber nicht verwenden darf. Man darf es nur als Referenz nutzen um das Rad komplett nue zu erfinden. Nicht ganz im Sinne des Erfinders aber zumindest ein Fortschritt.
 
ich sehe das erste Projekt schon kommen: "OpenWindows" ... als eigenes OS und Aufsatz für Linux
 
@TobWen: Schau Dir mal Wine und ReactOS an.
 
Na ich bin mal gespannt ob die EU auch mit dem Passus hier zufrieden ist: a free, 3-day evaluation based on Microsoft premises or (b) a 30-day fee-based evaluation made available on the evaluating party's premises. Welcher Developer kann in 3 Tagen ein nicht ganz triviales Protocol etc. durchblicken. Und wer mehr will muss zahlen, das schreckt gleich mal die OSSLer ab. Aber besser als gar nix:-)
 
Ah, dann kommen wieder schöne Viren! >Freu mich schon darauf
 
@Lutz_21: Gab es denn nach dem Leak des Win2k-Codes eine Virenschwemme?
 
Ist es dann z.B. für Apple möglich NTFS-Support (richtig mit schreiben, lesen etc.) für Mac OS zu lizensieren?
 
@Zapp Branigan: Nein, denn damit würde Apple möglicherweise eine sinnvolle Funktion in Ihren Produkten unterbringen - etwas, was bisher konsequent vermieden werden konnte.
 
ich versteh die news nicht. kann mir einer die news erklären..
was sind diese codes und warum gebebn sie die frei. was erreichen sie damit
 
Damit werden die Auflagen noch lange nicht erfüllt. Verlangt wurde, daß die Spezifikation veröffentlicht wird, und der Quellcode ist keine Spezifikation.
 
@Rika: richtig seh ich auch so ... der Quellcode ist nicht die Spezifikation von Schnittstellen und darum geht es .. für mich momentan eher Hinhaltetaktik zumal die ganz Lizenzgeschichte noch nicht geklärt ist.
 
Herr Gstes kann einen aber auch langsam leid (an)tun. Aber mal ehrlich, so langsam wirds albern was die EU von MS alles möchte. Kann mir mal einer Sagen was mir die Sourcen fürs NTFS bringen? Auser das Linux User nun endlich (oder isses schon soweit?!?) Vollständige NTFS unterstüzung bekommen?(nix flamewar jedem das seine)
Ich bezweifle das das im Sinne des Erfinders ist. Von Klagen über Sourcecode Copyright Verletzungen mal ganz zu schweigen. Ich sehe es schon Kommen: Microsoft VS. SCO, Microsoft VS. IBM, Microsoft VS. Den rest der Welt. Als ob die nicht schon genug gegen die Raubkopiererei kämpfen müssen, nun müssen sie auch noch befürchten das Quellcode teile für 3rd Party hersteller zum günstigen TEchnologie einkauf benutzt werden.
 
@ThreeM: Was das bringen soll? Ganz einfach, damit die Kommunikation zwischen den Systemen funktionieren kann und kein System ein anderes ausgrenzt. Damit man beim Netzwerk nicht gezwungen ist nur die PRodukte von Hersteller A zu nehmen weil die von Hersteller B nicht mie A kommunizieren können. Im Sinne des Erfinders ist es dass solche Schnittstellen generell offen sind. Linux braucht kein NTFS denn es ist vergleichsweise ein sehr schlechtes Dateisystem, zur Kommunikation im Netzwerk zwischen mehreren System ist es jedoch sinnvoll wenn Linux NTFS kann Windows Ext2 (was ja geht). Nicht damit der eine Technologien des anderen bekommt sondern damit beide _zusammen_arbeiten können. Rein darum geht es. Um die Möglichkeit einer Koexistenz. Nur solange durch verborgene Schnittstellen etc. ein Hersteller die Kontrolle hat und andere Systeme ausgrenzen kann ist dies nicht möglich.
 
Und wann müssen Waffenhersteller ihre Konstruktionsgeheimnisse den Terroristen zur Verfügung stellen ?
 
@Sir Alec: Klar - vielleicht kann der Iran demnächst vor einem EU-Gericht die Herausgabe der französischen Atomwaffentechnologie klagen damit er seine Schnittstellen besser anpassen kann...
 
Sehr interessant ist auch das Update des Textes bei Heise: "Der Sprecher von EU-Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes sagte, der Konzern habe bisher die geforderten technischen Angaben für Schnittstellen bei Servern nur unzureichend geliefert. "Ob der Konzern die EU-Auflagen erfüllt, entscheidet die Kommission, nicht Microsoft." " .. den Rest kann man bei Heise nachlesen. .. Mit dieser Aussage hat der Sprecher 100% recht.
 
@balu2004: Die gleichen Typen die von Lobbyisten regelmässig dazu gebracht werden für die beknacktesten Dinge Übergangsfristen von 10 Jahren und mehr zu schaffen. Mag sein das der Sprecher recht hat, aber es zeigt auch mal wieder was für überhebliche und überbezahlten Vollidioten in der EU-Verwaltung sitzen...
 
Also arm wird die EU wohl nicht werden...
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