Microsoft & Andere wegen DRM-Patenten verklagt

Microsoft Ein Unternehmen aus der US-Stadt Washington, das mit Patenten handelt, hat Klagen gegen eine Reihe von Unternehmen eingereicht, weil diese angeblich die Rechte der Firma verletzen. Konkret geht es um zwei Patente, die Technologien für Digitales ... mehr...

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Als ich den Titel gelesen habe dachte ich zuerst "da hat jemand etwas gegen DRM". Aber es ist ja ganz anders, SoftVault geht es offensichtlich nur ums's Geld!  :-)
 
@swissboy: Natürlich gehts auch ums Geld. Aber erst mal gehts darum, dass man sein Patent auch wirksam schützt. Wer Patente eines dritten nutzt, muss sie kaufen. So ist das eben.
 
@swissboy: OH, die bösen! Handeln mit Patentrechten und wollen auch noch Gewinne erwirtschaften! Soll ich dir mal was verraten? Freie Wirtschaft ist schwer zu ertragen, besonders dann, wenn es mal nicht für, sondern gegen MS geht.
 
@roots: Soche Patentrechtsklagen stellen sich im Nachhinein oft als unbegründet heraus, oft wir einfach mal probiert ob da nicht etwas "herauszupressen" sei. Weil Microsoft Geld hat sind sie halt dafür eines der beliebtesten "Opfer". Die horrenden (Anwalts-)Kosten eines solchen Verfahrens (ob erfolgreich oder nicht) zahlt schlussendlich der Verbraucher.
 
@swissboy: Naja! Ich weiß ja nicht wie es in Amerika abläuft, aber normalerweise hat die unterliegende Prozeßpartei alle (üblichen) Kosten des Verfahrens zu tragen (zumindest hier in Deutschland)! Sollte die Klage also unberechtigt sein, so müßte SoftVault auch die üblichen Anwaltskosten von Microsoft tragen! Wenn man also selbst der Ansicht ist, eigentlich gar keine Rechte zu besitzen, so wäre eine derartige Klage regelmäßig ziemlich dämlich, da dann das Risiko als Verlierer alle Kosten des Verfahrens tragen zu müssen ziemlich hoch ist! Eine solche (unberechtigte) Klage macht eigentlich nur dann noch Sinn, wenn einem die drohenden Verfahrenskosten egal sein können! Z.B. weil man bereits genug Geld hat und man mit der Klage ganz andere Ziele verfolgt. So munkelt man doch gerüchteweise, daß SCO's Klagen gegen "Linux"-Vertreter letztlich von MS gefördert werden, um für möglichst viel Rechtsunsicherheit in Bezug auf Linux zu sorgen, damit Unternehmen eine Umstellung auf Linux als zu riskant ansehen und doch lieber bei MS bleiben! In diesem Fall würde es für den Kläger also durchaus mal Sinn machen, auch unberechtigte Forderungen einzuklagen und das Verfahren möglichst in die Länge zu ziehen! Ansonsten ist das Einklagen von unberechtigten Forderungen ziemlich dumm, so daß man grundsätzlich davon ausgehen sollte, daß zumindest der Kläger selbst von seiner Rechtsansicht auch überzeugt ist und nicht mal einfach so auf gut Glück eine Klage versucht!
 
@swissboy: Wenn ich deiner Argumentation folge, ist der Verbraucher IMMER der dumme. Das bezweifele ich aber mal!!
 
@zqu: Das solche patentrechtlichen Klagen abgewiesen werden kommt öfters vor als man denkt. Die Verlockung damit schnelles Geld machen (oder eben halt auch verlieren) zu können ist einfach zu gross. Bei patentrechtlichen Klagen sind die Changen zu gewinnen vielfach recht schwer zu beurteilen, da gibt es nicht nur schwarz und weiss.
 
@swissboy: entwickler von DRM sollte man besser mal verklagen. so ne primitive bevormundung verärgert doch nur JEDEN.
 
@swissboy: Natürlich sind patentrechtliche Fragen oft sehr schwer zu beurteilen! Habe ich etwas anderes behauptet? Irgendwie verstehe ich Dich nicht! Was willst Du uns mit Deinen Beiträgen sagen? Wo ist Dein Problem? Wenn jemand seine Recht verletzt glaubt, so hat jeder in einem Rechtsstaat das Recht, zu versuchen, seine vermeintlichen Rechte im Wege einer Klage durchzusetzen! Die verklagte Partei (hier also Microsoft) wird dann dadurch geschützt, daß die "horrenden (Anwalts-)Kosten" von der verlierenden Partei getragen werden müssen. Eine Kostenabwälzung auf den Verbraucher haben also nur die Verbraucher der unterliegenden Partei zu befürchten! Soweit ein freier Markt besteht, wäre das aber auch kein Problem, da die Verbraucher eine Kostenabwälzung nicht mitmachen müssen und einfach zum Konkurrenzprodukt wechseln könnten! In einem freien Markt ist eine Kostenabwälzung unnötig verursachter Kosten durch die unterliegende Prozeßpartei somit nicht ohne Risiko möglich! Problematisch ist das alles nur dann, soweit der freie Markt aufgrund einer Monopolstellung bereits zerstört wurde! Hier hätte der Verbraucher nämlich nach einer Kostenabwälzung nur noch die (scheinbare) Wahl, das Produkt zu jedem Preis zu kaufen oder völlig darauf verzichten zu müssen! Eine Kostenabwälzung auf den Kunden wäre hier somit vergleichsweise risikolos! In diesen Fällen müßte der Verbraucher unfairerweise tatsächlich dafür bezahlen, daß das Unternehmen möglicherweise völlig unnötige Kosten verusacht hat! Außer der Mitteilung, daß Du stets auf Seiten von Microsoft stehst, sehe ich also nicht, was Du mit Deinen Beiträgen ansonsten sagen wolltest!
 
@zqu: Eben, wenn eine Firma (das kann auch mal Microsoft sein) eine solchen Patenstreit verliert, wälzt es diese Kosten einfach zwangsweise auf seine Produkte ab. Ich meine einfach das heutzutage viel zuviel geklagt wird, selbst dann wenn die Chancen zu gewinnen recht gering sind. Die Verlockung eventuell doch eine grosse Summe einheimsen zu können ist einfach zu gross. Manche Firmen habe sich ja geradezu darauf spezialisiert. Die Anwaltskanzleien in aller Welt freut's, die leben gut davon.
 
@swissboy: Du hast es immer noch nicht verstanden. Ein Patent ist geschützt. Und wer sich ohne rechtliche Grundlage an sowas wagt, hat selbst Schuld. Microsoft hat ja wohl genug Anwälte und Wissenschaftler die sich das genauer angucken könnten. Und wenn da wirklich was faul ist, dann muss Microsoft zahlen, so einfach ist das und genau für solche Fälle sind Gesetze da.
 
@einsteinchen: An der Sache ist schon suspekt das SoftVault erst nach Jahren (z.B. Office 2000) zu merken scheint das ihre Patente angeblich verletzt wurden. An solche Klagen ist meistens etwas faul und sie enden im Nichts.
 
@swissboy: Nur wissen wir nicht was vorher lief. Vielleicht wollte man ja eine aussergerichtliche, nicht öffentliche Lösung finden. Man weiss es nicht. Ich gebe dir prinzipiell recht, das sowas im prinzip vermieden werden kann. Und es ist auch klar, dass wenn sowas einer kleiner Firma passiert, sie wohl Konkurs anmelden könnte. Die Welt ist schlecht :-)
 
ob das M$ Kriegskasse wirklich kratzt??? Hm warte mal DRM-News und Apple steht nirgends? kann doch nicht sein :)
 
@mumbat: Zuerst muss SoftVault auch einmal gewinnen. Klage eingereicht ist in den USA noch schnell einmal, in dieser Beziehung sind sie bekanntlich ganz fix.
 
@mumbat: Kommt drauf an, ob Apple dieses Patent auch wirklich verletzt. Ich kann nur sagen: Nieder mit den Patenten.
 
@mumbat: Letztendlich entscheiden das die Gerichte, ob Microsoft das kratzt. Im schlimmsten Fall, darf Microsoft das nicht mehr nutzen. Soweit wird es allerdings nicht kommen. Es wird wie immer hoch gepokert. Ändern wird sich nichts.
 
ROFL, Patente auf DRM...
 
Ihr könnte ruhig die Abkürzung DRM genauer erläutern. Es gibt mehrere Begriffe unter dieser Abkürzung. Danke.
 
http://de.wikipedia.org/wiki/Digital_Rights_Management
 
Danke Swissboy :-)... Trotzdem könnte man das in der Überschrift in Klammer einfügen.
 
@einsteinchen: Das ging wohl nicht, sonst wäre sie zu lang geworden (Frontseite).
 
heheh wenn den grossen jetzt wegen drm ans bein gepinkelt wird darf man ja hoffen dass dieser Mist nicht sooo grossen Anklang findet *daumen_drück*
 
@Tomato_DeluXe: Vermutlich ziehen die das Bein zeitig weg und was bleibt ist eine Pfütze in die das gemeine Uservolk tritt...oder auch nicht :-)
 
Hoffentlich eskaliert das ganze. Die müssten sich alle dumm und dusselig zahlen. Vor allem diejenigen, die selbst auf nen Pups ein Patent anmelden.
 
Meine Meinung dazu: Softwarepatente sind daneben. Ich habe nichts dagegen, wenn man Software als "Geistiges Eigentum" bezeichnet, dass kann ich gut nachvollziehen. Aber ein Patent ist für mich immernoch eine Erfindung in "technischer Hinsicht", also eine neue Türklinke, ein revolutionäres Staubsaugersystem, Ruuspartikelfilter (in der Schweiz sehr aktuell!), etc... Und ich hoffe auch, das Softwarepatente in der EU und letztlich in der Schweiz nicht durchkommen.

Greez Chris

PS: Die EU hat doch die Softwarepatente noch nicht angenommen, oder?
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