Auch Mobilcom kündigt Stellenabbau an

Wirtschaft & Firmen Ebenso wie die Deutsche Telekom, die wegen dem massiven Stellenabbau in die Kritik geraten ist, hat nun auch Konkurrent Mobilcom einen Stellenabbau angekündigt. Bereits im ersten Halbjahr 2006 sollen 180 bis 200 Stellen gestrichen werden. mehr...

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na was für ein wundern ... good old germany
 
Deutschland hat halt mit die höchsten Lohnnebenkosten... da muss man sich überlegen ob man jemanden einstellt oder jemanden feuert.
 
mal ehrlich: wen wunderts?
 
gegen di über 30.000 bei der telekom klingen die knapp 200 doch richtig niedlich, was aba keine entschuldigung sein sollte
 
@Kalimann: Es werden keine 200 Leute entlassen sondern 1540!
 
Mich wundert es immer weniger, dass in Deutschland Stellenabbau betrieben wird. Man schaue sich einfach mal die Einstellung vieler Leute zu ihrer Arbeit an. Kaum passt ihnen etwas mal nicht wird gestreikt. Als Unternehmer muss man Streikverluste ja gewissermaßen schon einplanen - was soll das? Also ich denke die Einstellung zur Arbeit sollte sich in Deutschland gewaltig ändern. gf
 
[Quelle: http://tinyurl.com/djvbj ] "Der Mobilfunkanbieter mobilcom konnte im ersten Quartal trotz sinkendem Umsatz mehr verdienen. Während der Überschuss von 17 auf 28,3 Millionen Euro zulegte, sank der Umsatz im Jahresvergleich auf 450,6 Millionen Euro (Vorjahr: 467,7 Millionen Euro).... mobilcom bestätigte die Prognose für das laufende Geschäftsjahr. Demnach soll der operative Gewinn der Mobilfunksparte um 50 Prozent auf 60 Millionen Euro klettern. Die Kundenzahl soll auf 4,8 Millionen steigen." __- Also ich denke die Einstellung der Arbeitgeber (!) sollte sich in Deutschland gewaltig ändern __-
 
@felixfoertsch:

wenn ich deinen Kommentar lese, wirds mir ehrlich schlecht. Ich würde sagen, die Arbeitgeber müssen dringenst Ihre EInstellung überprüfen und nicht der Arbeitnehme. Der Arbeitgeber Mobilcom erweitert seine Vorstände, schonmal gelesen ? ... den gerade die Vorstände in Deutschland sind die Halsabschneider. SIe kassieren Gelder bis zum Abwinken, erhöhen sich Ihre Gehälter mal kurz selber und der kleine Arbeitnehme, würde schon eher sagen Sklave, muss um jeden Cent kämpfen, die er mehr haben will. Das ist das perverse daran. Und das schlimme ist, dass gerade die Firmen, die dicksten Gewinne einfahren, ihre Mitarbeiter entlassen.

Und dann wunderst du dich, dass der billige Arbeiter mal streikt ?

Du hast echt eine schräge denke, die Arbeitgeber und Vorstände verarschen Ihre Mitarbeiter nach strich und faden. Diese sollten dringenst ihre EInstellung ändern und nicht der Mitarbeiter, wie du es gerne hättest. Dir scheint lieber zu sein, Sklaven zu halten, mit gerade mal 1 EUR. die Stunde.

Wenn du ein Arbeitgeber bist, solltest du deine EInstellung dringenst ändern, den du wirst dann eines Tages bitter böse auf die
 
@Faith: Ich denke rein aus der Sicht der Arbeitsgeber: Wieso sollte ich den Stellenabbau der kleinen Leute stoppen, wenn ich nichtmal weiss ob sie 100% für mich arbeiten? Wenn man als Arbeitgeber davon ausgehen muss, dass regelmässig gestreikt wird, nur weil es die Gewerkschaft mal wieder will, dann brauchen sich die Leute nicht zu wundern, dass sie nichts erreichen. Zu den Vorständen: Aus Sicht eines Arbeitsgebers spricht nichts gegen sie, weil sie nicht streiken. Ahja - und ich glaube nicht, dass mal eben so ein Vorstand sein eigenes Gehalt erhöht - aber das ist ein anderes Thema. Ausserdem gibt es so etwas wie Mindestlöhne und Tarifverträge - und jetzt sieh es mal anders herum - man geht als Arbeitgeber einen Kompromiss ein, nur um dann nach ein paar Monaten wieder einem Streik in die Augen schauen zu müssen weil die Leute mit dem Kompromiss nicht mehr zufrieden sind. Natürlich sollten die Arbeitnehmer sich für ihre Sache einsetzen, aber nicht mit einer Methode, die ihren Arbeitgeber Geld kostet. gf
 
@felixfoertsch: Oh mein Gott... Das ist nicht wirklich deine Meinung, oder? Die Arbeitnehmer sollen ihr Recht durchsetzen indem sie Methoden anwenden die dem Arbeitgeber kein Geld kosten? Ist das dein Ernst? Ein Arbeitgeber (voraussgesetzt die Firma ist grösser als 150 Mitarbeiter) interessiert sich für eins ... die Rendite! Wenn die Entlassungen und Kürzungen günstiger sind als die Folgen eines Streiks, dann wird gnadenlos gekürzt um den Profit maximal zu halten! Was glaubst Du, warum es Gewerkschaften gibt... sinnloses Gewäsch und Widerstand gegen alles? Glaubst Du Tariflohn (auch wenn er auch meist ein Mindestmass darstellt) kommt irgendwo her? Das sind harterkämpfte Rechte für einen Arbeitnehmer, die immer einen Kompromiss für Arbeitnehmer und Arbeitgeber darstellen! Ein Kompromiss zwischen maximalem Gewinn und maximaler sozialer Komponente! Solltes Du ein Arbeitnehmer sein, dann herzlichen Glückwunsch zu deiner kritiklosen Angepasstheit!
 
@felixfoertsch: Sag mal... du bist nicht wirklich dieser Meinung, oder? Wie alt bist du? 12?
 
@felixfoertsch: .....Also bei Deinen geistigen Ergüssen hier fehlen einem echt die Worte. Das Du für die Arbeitgeber denkst, merkt man. Den so wie DU hier argumentierst (sofern man das so nennen möchte), so handeln die Arbeitgeber auch. Es werden Millionengewinne eingefahren, und trotzdem müssen die Leute entlassen werden. Man sollte sich mal vielmehr fragen ob die fetten vollgefressenen Vorstände überhaupt noch ans Unternehmen denken und nicht nur an den eigenen Geldbeutel, welchen sie mit selbstbestimmten zig % hohen Lohnerhöhungen regelmäßig auf Kosten der Arbeitnehmer ihre Gehälter aufbessern, bevor man sich Sorgen darüber machen sollte ob der gemeine Pöbel wirklich 100%tig zum Unternehmen steht oder warum er schon wieder streikt. Aber nichts da gell, hauptsache der eigene Sack ist schön voll. Die Gewinne rollen, egal, die Löhne werden gekürzt, die Leute werden entlassen. Es werden teure Fehltentscheidungen getroffen, aber egal, die Vorstände verdienen weiter gut, verdienen noch mehr, werden teuer abgefunden, und der kleine wird weiterhin geschröpft und gefeuert. Solange unsere Unternehmer diese Denkweise haben, kann regieren wer mag. Wir haben den reinen Kapitalismus hier, und Du gehörst dazu.
 
Ich hätte da mal eine Idee wie man diese Entlassungswut der Vorstände kräftig eindämmen könnte: Für jeden in seiner Amtszeit entlassenen Arbeiter wird dem Vorstand ein prozentueller Anteil seiner Abfertigung und Firmenpension abgezogen!!!
Was glaubst wie schnell die aufhören Leute rauszuschmeissen :-)
Und was sowieso schon lange gehört: Gehaltserhöhungen für Vorstände gibt es nur mehr in dem Umfang wie Ihn auch die Arbeiter im eigenen Unternehmen bekommen!!! Und Sonderprämien werden zu gleichen Teilen an Vorstände und Arbeiter gewährt, soll heissen kriegt ein Vorstand 10% Sonderprämie (die er ja nicht alleine erwirtschaftet hat!!!) kriegt auch jeder Arbeiter 10%.
 
es gibt nicht nur solche manche wollen arbeit suchen monatelang und bekommen einfach keine...
 
@Darkstar85: aber es kommt immer drauf an wie flexibel man ist! Ich bin bald fertig mit meinem studium und habe nun 3 job-angebote...klar nicht alle in einer stadt...aber man findet aufjedenfall was...
 
@zwi: hat aber nicht jeder das glück flexibel zu sein manche haben keine möglichkeit an stellen die weiter weg sind zu kommen, die müssen sich an stellen in der näheren umgebung halten und wenn es da nicht viel gibt und die meistens gleich weg sind oder unter der hand vergeben werden sieht es schei*e aus!
 
Überall werden massiv Stellen abgebaut, jeden Tag hört man etwas neues. Aber die Arbeitslosenzahlen sinken stetig. Alles klar. Wer es glaubt ... Es ist zum kotzen.
 
Was kommt als nächtes, Hartz 5??? Aber ich hab ja vergessen, wir sind Deutschland, da kann uns ja nix passieren.
 
an ZWI !!!

ach ja, da sah ich doch vorgestern eine interessante Sendung, in der der Umgang von Unternehmen mit Studienabgängern beschrieben wurde :-)

Da kriegst einen Vertrag mit langer Probezeit, z.B. ein Jahr, darfst Dich bucklert hackln in der Hoffnung auf 'ne fixe Anstellung und nach 'nem Jahr heissts dann lapidar ... tut leid, Arbeitsleistung passt net, tschüss...

Also freu Dich schon mal auf Deine neue Arbeit !!!

Mike
 
@blackeagle1701: alle Verträge die ich hab, haben nur 6 Monate Probezeit....ist aber standard! ich weiß aber was du meinst, aber ist immer noch besser wenn man eine anstellung für ein Jahr bekommt anstatt nur "Praktikanten" Plätze die nicht fair entlohnt werden!
Sorry....bin eben derzeit auf der suche...habe coole angebote und sehe den arbeitsmarkt drum ganz positiv entgegen!!
 
@zwi:
freut mich für Dich, und viel Glück !!!
 
Man sollte im Vorstand dieser Betriebe mal welche Entlassen.Bei denn Gehältern kann man auch gut sparen.
 
Ebenso in der Automobilindustrie... VW, DC, GM... alle entlassen Mitarbeiter, trotz gigantischen Gewinnen. BMW dagegen entlässt niemanden, fährt aber trotzdem satte Gewinne ein... ob es daran liegt, dass es in Bayern halt einfach besser ist?! :)
 
@grufti: ich glaub eher, denen sitzt der Onkel Edi heftig im Genick, vonwegen Vorzeigeland Bayern :-)
 
also wenn mich wer fragt ist es immer dasslebe Problem: die meisten dieser Firmen sind AG's, und da wird halt nur mehr auf den Aktienkurs geschaut, alles andere ist nebensächlich. Und die Firmen die keine AGs sind und massig Leute entlassen bereiten sich meistens für einen Börsengang bzw. bei ehemals verstaatlichten halt auf die Privatisierung (was ja meistens auch Börsengang bedeutet) vor.
 
ich kann auch verstehen, dass die Politiker nichtstuend danebenstehen und zuschauen ... die kriegen ja sonst keinen Aufsichtsratsposten nach der Politkarriere :-)
 
@felixfoertsch, Du hast zwar völlig Recht, denn in Deutschland ist "in" möglichst wenig arbeiten, möglichst viel Urlaub, möglichst sich nichts sagen lassen usw.usw. usw., aber das kannst du mit der Sorte Mäuse hier nicht diskutieren. Das was Deutschland zu einem Witschaftswunderland gemacht hat, nämlich die Deutsche Wertarbeit "Made in Germany" (den Begriff haben übrigens die Engländer erfunden um ihre heimische Wirtschaft zu schützen - ohne Erfolg!) die gibt es nicht mehr. Heute heisst es "ist das meine Firma?"
Wer eine Zigarettenpause braucht, macht mal eben eine Maschine kaputt, damit die Einrichter sie ihm verschaffen! Armes Deutschland.
 
Wow , bin echt erstaunt über die sachlichen Kommentare . Abegesehen von @ felixfoertsch . Da möchte ich doch mal fragen , wann denn in Deutschland zuletzt gestreikt worden ist ? Und @mileuro mal fragen , warum Deutschland so viel exportiert . Weil so teuer und so schlecht ? Weitere Kommentare spare ich lieber . Dein letzten Satz zeigt nur , das du keine Ahnung von der Wirklichkeit hast . Mit *Armes Deutschland * hast du in bezug zu deiner Person ganz sicher recht .(((-:
 
@con_er49:
Deutschland importiert Vorleistungen, setzt eine geringe Wertschöpfung drauf und exportiert das ganze wieder. Die meiste Arbeitsleistung liegt aber im Ausland.
Dadurch können hier keine Jobs gesichert werden.
Und die Tendenz geht in die Richtung, das immer weniger in Deutschland produziert
werden muss und sogar Forschung, Entwicklung und andere Diensleistungen wie IT
in Ausland verlagert werden können, weil die Qualität der dortigen Akademikier nicht unbedingt schlechter, aber die Löhne wesentlich geringer sind, bei gleichzeitig hoher Motivation der Arbeiter, da es keine Soziale Hängematte und damit keine Alternative zur Arbeit gibt.
 
@con_er49: "Armes Deutschland" ist nicht finanziell gemeint sondern gilt der Arbeitsmoral vieler seiner Beschäftigten. Loyalität gegenüber dem Brötchengeber ist "out", purer Egoismus ist angesagt und es kommt noch Mobbing hinzu.
 
Für alle die meinen Deutschland sei zu teuer:
Ich arbeite bei einer Elektronikfirma die auch einen Standort in Portugal und Mexico hat (ist aber eine Deutsche Firma). Bei der letzten Betriebsratssitzung sagte man uns das Portugal für 7 Euro die Stunde arbeitet und Deutschland für 33 Euro und wenn wir nächstes Jahr nicht mehr Kohle machen, ist es aus.

Da frag ich mich doch ob jemand mal gefragt hat ob die Mieten in Portugal auch 800 Euro (kalt) kosten und die üblichen Versicherungen die man benötigt mit 300 Euro/mon. zu buche schlagen. Ach ja, der Sprit ist in Portugal natürlich auch teuerer als hier...

Wenn sich Menschen so erniedrigen lassen, das Sie von ihrem Lohn nicht mehr (über)-leben können, sind Sie es nicht mehr Wert als Mensch bezeichnet zu werden.
Wer keine Selbstachtung hat, sollte besser gleich von der Brücke springen.

Ich wünsche allen ein frohes Weihnachtsfest.

In 20 Jahren sehen wir uns im Bürgerkrieg wieder. Dort wird es einen Managerfriedhof geben, der so groß sein wird wie das Schlachtfeld von Graf Dracul.

Und ich werde ganz vorne mitkämpfen!
 
@wizzel: *schmunzel* An der Front mit Arbeiterbanner oder die des Managers? :)
 
Wen wunderts? Bei dem knallharten Preiskampf macht kein Unternehmen lange mit. Aber dem Kunden sind niedrige Preise wichtig, alles möglichst billig und was ist die Konsequenz? Richtig, vorallem größere Unternehmen, die hauptsächlich in diesem Bereich tätig sind bekommen enorme Probleme, weil sie schlcihtweg nicht mehr mit den Aldi und Lidl und sonstwas Preisen mithalten können, deren Kernkompetenz eben nicht das Mobilgeschäft ist. Aber solange der Kunde meint, es muss möglichst billig sein... bitte. Aber nicht aufregen wenn solche News kommen. Umsonst arbeitet keiner und Geld will auch jeder möglichst viel verdienen... Bin gespannt wann die ersten Unternehmen dazu übergehen mir 10 EUR im Monat fürs Internetsurfen zu zahlen :rolleyes:
 
@candamir: Wenn die Menschen vermehrt darauf gucken, wo sie was billiges kriegen können, dann wird es schon seinen Grund haben. Auch ich schau mehr auf Billigangebote das geb ich zu. Und keiner kann mir erzählen, daß er heute für das gleiche Geld wie für sech Jahren, die gleiche sich leisten kann. Also ich kann es nicht. Ich kam vor ein paar Jahren locker mit 1800DM (netto) über die Runden. Heute mit 1100€ (gleich 2200DM) hab ich Probleme. Miete mal hier und da um 10% gestiegen, über Benzin red ich lieber nicht, Strom teurer, Lebensmittel vor allen Dingen sehr teuer.

Schaut man sich ein einzelnen Produkt an, kann man sagen, naja früher kostete es 60Pf, heute 60Cent. Gut, aber die Masse macht es. Und wenn hier was gekürztt wird und da erhöht und dort gestrichen, dann kommt da zusammengerechnet was zusammen. Gut, ich glaub auch, wer so mit 2000€ nach Hause kommt, wird davon nichts merken. Aber wer verdient schon so viel?
 
@airlight: Ich geb zu mein Kommentar ist ein wenig einseitig geschrieben :) __ Kommt vor. Auch ich schaue auf günstigere Angebote, aber ich scheue mich davor immer das billigste zu nehmen. Durch bereits schlechte Erfahrungen bin ich da echt vorsichtig geworden und für mich zählt auch ein entsprechender Support. Ein Grund warum ich nicht bei einer billig Krankenkasse oder Versicherung bin, bei denen Außenstellen oder kostenlose und vorallem überhaupt verfügbare Telefonate Fremdworte sind. Wenn Probleme auftauchen muss man meist viel Zeit investieren und hat ne Menge Ärger. __ Als ich letzens durch die Innenstadt bei mir gelaufen bin ist mir aufgefallen, dass immer mehr Geschäfte aufgeben, immer mehr steht leer. Warum? Weil teilweise die Mieten dermaßen hoch sind (von Privatleuten), dass sich das kein Geschäft lange leisten kann. Schon gar nicht, wenn man mit dem Preis auch noch nach unten gehen muss, damit überhaupt noch jemand was kauft. Schließlich ist Geiz geil, was nicht heißen soll das die Aussage prinzipiell schlecht ist. Aber die Lohn und Lohnnebenkosten in D sind hoch und wir leben im Vergleich zum Rest Europas weit über dem was wir uns eigentlich leisten können. Aber das ist ein Teufelskreis :)
 
@candamir: Erinnert mich an den WiPo Unterricht :D.Auf jeden Fall ist es nicht gut,dass Stellen abgebaut werden.Du hast ja recht,dass man durch diese billigen Angebote letzendlich seinen eigenen Arbeitsplatz gefährdet, da dann die anderen Firmen nicht mehr mithalten können und Pleite machen oder um Kosten zu sparen Mitarbeiter entlassen,da sie die Preise nicht erhöhen,weil sie dadurch Kunden verlieren könnten,die dann zur Konkurrenz wechseln.weil es dort billiger ist. Diese Geiz ist Geil Mentalität tut Deutschland nicht gut.Man will alles billiger,aber schließlich ist man später selbst der geschädigte,weil man durch den Arbeitsplatzabbau seinen Arbeitsplatz verliert.
Konkurrenz ist zwar schön und gut,aber nicht auf Kosten der Arbeitsplätze........

Mfg

gb2003
 
Bei vielen Beiträgen hier hört man heraus, dass genau folgende Probleme in Deutschland vorherrschen:

Zu den Arbeitnehmern:
In dieser Gruppierung besteht derzeit eine Stimmung, die wie folgt umschrieben werden kann: "Ich arbeite zuviel, bekomme zu wenig Gehalt und hab zu wenig Urlaub". Folge: Demotiviertheit aufgrund vollkommener Unzufriedenheit im Job. Auch der Fall ist aber das nächste: "Ich würde doch nicht mehr arbeiten, um mehr Geld zu verdienen. Für Fort- und Weiterbildung aus eigener Initiative will ich nicht investieren. Meinen Lebensstandard auf das Niveau heruntersetzen, auf dem es eigentlich angemessen wäre, kommt nicht in Frage." Wie bitte schön soll das funktionieren? Man will mehr, aber nicht dafür tun. Jeder will alles haben, egal ob es völlig über seinen Möglichkeiten liegt. Die Arbeitnehmer in Deutschland beschweren sich über Ihre ach so dramatische Unterbezahlung, haben aber das Geld und die Zeit min. zweimal pro Jahr in Urlaub zu fahren, sich die neusten Autos zu kaufen, in den tollsten Klamotten rumzulaufen, HDTV anzuschaffen, etc. Wie geht das? Kein Geld, aber höchster Luxus? Entweder die Aussage kein Geld ist falsch, oder die Deutschen leben über ihre Verhältnisse! Wieviele neue Autos sind denn komplett bezahlt? Wieviele HDTV-Geräte sind denn auf Pump gekauft? Der Deutsche ist aber auch nicht bereit seinen Lebensstandard, der unangemessen hoch gesetzt ist, wieder auf ein passendes Maß zurückzuschrauben! Die Aussage die folgt: "Ich bekomme zu wenig Geld!" Nein, du bekommst nicht zu wenig Geld. Du kaufst dir mehr, als du dir leisten kannst. Arbeite mehr, schneller und besser, betreibe vernünftigen Vermögensaufbau und du kannst dir mehr leisten. So einfach ist das! Aber wer ist dazu schon bereit?

Zu den Arbeitgebern:
In dieser Gruppe ist folgende Stimmung angesagt: "Ich erwirtschafte zu wenig Geld! Wie bekomme ich mehr Geld? Ich entlasse Arbeitnehmer und spare die Löhne!" Die besser Taktik wäre doch: "Ich motiviere meine Mitarbeiter, dann arbeiten sie mehr, schneller und besser! Ergo: Ich verdiene mehr! Und, hey: Meine Mitarbeiter auch!" Min. 80% der Arbeitgeber in Deutschland sind nicht fähig ihre Mitarbeiter zu motivieren, darum arbeiten die Arbeitnehmer nicht schnell, sind nicht bereit mehr zu arbeiten und besser wirds dadurch auch nicht.

Ein Beispiel an meiner Person:
Ich selbst bin Selbständig, arbeite jedoch für ein Unternehmen ausschließlich auf Provision, bekomme kein Festgehalt. Was bewirke ich und das Unternehmen damit: "Wenn ich viel, schnell und gut arbeite, bekomme ich viel Geld! Tue ich das nicht, verdiene ich wenig bis nichts!" Das Unternehmen denkt sich: "Motivieren wird den Kerl doch zusätzlich mit kleinen Preisen für besonders gute Leistung: Mal ein neues Notebook, 5 Tage Rom, Übernahme der Tankkosten für einen Monat, etc." Was geschiet bei mir: "Ich arbeite einfach noch mehr, noch schneller und noch besser und nehme mir die Entlohnung auch noch mit!"
Meine Mitarbeiter führe ich nach genau dem gleichen Prinzip. So entsteht eine Win-Win-Situation: Das Unternehmen profitiert, wenn ich gut bin, ich bin nur gut, wenn meine Mitarbeiter gut sind.
Meine Mitarbeiter verdienen ALLE sehr gut, leben auf einem hohen Niveau, welches sie sich leisten können, haben keinerlei Schulden. Ich verdiene sehr gut, weil meine Mitarbeiter sehr gut verdienen. Das Unternehmen profitiert sehr stark, weil ich sehr gut verdiene. Und: Meine Mitarbeiter und ich haben zudem noch jede Menge Spass bei der Arbeit, sind jedoch auch bereit, uns Fort- und Weiterzubilden, auch mal auf Urlaub zu verzichten und sehr viel zu arbeiten. Dafür gibts aber den entsprechenden Lohn.

Quintessenz:
Wenn ich bereit bin viel zu opfern viel zu geben und viel zu erbringen, dann bekomme ich viel. Wenn ich dazu nicht bereit bin, dann nicht.
Dies gilt sowohl für Arbeitnehmer, als auch für Arbeitgeber!

So far, KTF
 
@Knoedel: Ich kann an Deinem Beitrag keinen einzigen Satz finden, der nicht zutreffend wäre, doch Du hast "Perlen vor die Säue geworfen!"
 
@Knoedel:
Soso, wer bereit ist mehr zu arbeiten verdient mehr Geld? Das ich nicht Lache.
Mein Arbeitgeber zahlt weniger für mehr Arbeit und erwartet das ich umsonst Überstunden mache - Soll das die Leute etwa motivieren?

Mir ist es mittlerweile echt Sch.. egal ob ich meinen Job verliere oder nicht.
Es kann woanders eh nicht schlechter sein.
Auf nach Österreich!
 
@wizzel: Wennst glaubst das es bei uns im Ösiland besser ist muss ich dich leider enttäuschen
 
@wizzel: .....So schauts doch aus. Die Löhne werden gekürzt, irgendwelche Boni oder Zusatzleistungen, welche durchaus motivierend sein können, werden gekürzt oder gar ganz gestrichen, und die Arbeitszeiten werden erhöht im Gegenzug. Man hört nur dauernd man soll flexibel sein. Ja wie flexibel sollen die Leute denn noch werden? Das Geld vielleicht noch mit zur Arbeit bringen? Vor allem wenn man dann hört wie in den oberen Etagen mit dem Geld herumgeschmissen wird, wenn man sieht wie mit absolut dumpfsinnigen Entscheidungen Millionen und abermillionen in den Sand gesetzt werden. Wer zahlt die Rechnung? Der kleine dumme vom Fliesband. Der, der den Schaden verursacht hat, der bekommt noch eine fette Abfindung sofern ihm überhaupt was passiert. Ich arbeite auch genug, 4 Schicht, darf mich heuer an Weihnachten und Silvester Nachtschicht in die Fabrik stellen. Und für was? Damit den Auktionären Gewinn gezahlt werden kann, damit denen Geld gegeben werden kann, das man uns heuer mit Lohnkürzungen und Streichung von Vergünstigungen gestrichen hat, aufs Jahr gerechnet fast 10% Gehalt weniger. Tolle Sache, und jetzt stehen wir noch einigermassen gut da im Vergleich zum Rest in unserer region. Und dennoch. Arbeitsplätze wurden in den letzten Jahren beinah halbiert im Werk. DAS sind motivationen!! Man kann tun was man will, noch so viel verzichten, es hilft nichts. Man muß nur dauernd den Kopf einziehn, und am Ende sitzt man dennoch auf der Strasse. Das man da manchmal die Nase voll hat und sich am Arsch lecken läßt, ist kein Wunder. Vor allem wenn man sieht wie andere dabei noch ihren Arsch voll kriegen mit Geld. Tolles Deutschland.
 
@wizzel: Voraussetzung, dass mein beschriebens Prinzip funktioniert ist, dass BEIDE Seiten das Umsetzen, was ich erläutert habe. Das die Realität anders aussieht, ist mir bewusst. Jedoch gilt: Zunächst an die eigene Nase greifen...
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