Wikipedia ändert seine Bearbeitungsregeln

Internet & Webdienste Nachdem erst kürzlich wieder zwei Fälle von Manipulation bei der freien Online-Enzyklopädie Wikipedia aufgetreten waren, soll es in Zukunft nicht mehr möglich sein, anonym Einträge zu erstellen. Dadurch soll unterbunden werden, dass unsinnige ... mehr...

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@Jared

Typischer Fall von "ich will der erste sein" wa?
^^
 
@Snake+Sam:
verdammt er war schneller...
 
Dinge wie diese, werden in Zukunft immer häufiger eine Rolle spielen.

Jeder scheint zu glauben, wenn er was in Wikipedia liest, dann ist es zu 100% richtig. Gerade bei wissenschaftlichen Beiträgen waren in Vergangenheit immer wieder sehr "kreativ interpretierte" Artikel zu lesen, welche, bei umstrittenen Themen, sehr -sagen wir mal- unscharfe bzw. eingefärbte Halbwahrheiten enthielten.
 
@Bundescancler: Vielleicht gibt's ja genau aus diesem Grund eine History und Diskussion?
Ist ja klar, dass man sich zuerst einmal alles ansieht, bevor man glaubt...
 
@AleXP: Sorry, aber wenn ich schnell was wissen will dann schaue ich mir nicht erst die History und die Diskussion über den Artikel an. Eine gewisse Verlässlichkeit sollte schon gewährleistet sein, sonst ist ein Nachschlagewerk eigentlich sinnlos.
 
@swissboy: Klar, aber Bundescanzler sprach auch von wissenschaftlichen Beiträgen und die wirst du ja kaum mal zum eben nachschauen verwenden, oder?
 
@AleXP: Für wissenschaftliche Nachforschungen ist Wikipedia ganz klar nicht zu gebrauchen (ausser man will sich lächerlich machen).
 
Eine gesunde Skepsis und Recherchieren von mehreren Quellen kann niemals schaden. Dies gilt nicht nur für die Wikipedia sondern auch für "traditionelle" Medien wie Rundfunk, Fernsehen und Printmedien. Wer alles glaubt was in der Zeitung steht, muss immer damit rechnen, falsch oder zumindest einseitig informiert zu werden.
 
@master61: Das Problem an Radio, Fernsehen usw ist nur, dass die meistens nicht über das Berichten, wo nach man gerade sucht... klar, wenn ich was über das aktuelle Tagesgeschehen wissen will, bin ich dort gut aufgehoben.
 
@mibtng: Richtig. Und unabhängig vom Medium kann ein Blick auf eine weitere Quelle zusätzliche Verlässlichkeit der Information bieten. Mehr wollte ich eigtl gar nicht sagen :)
 
Die Entscheidung einer solchen Restriktion widerspricht meiner Meinung nach dem ursprünglichen Bestreben nach der Freiheit des Geistes. Auch wenn es nach wie vor für jeden (der nicht von seinem ISP daran gehindert wird) möglich sein sollte mit seinem individuellen Wissen beizutragen, ist ein solcher Schritt ein starkes Signal und sollte vermutlich massiven Protest aus den eigenen Reihen hervorrufen! Eine Quellenangabe zu dieser News wäre sehr interessant.
 
@fishroot:
Auf der einen Seite kann ich Deine bedenken irgendwie verstehen, auf der anderen Seite war das nur eine Frage der Zeit, das so eine Einrichtung von Leuten mißbraucht wird. Wenn da jeder drann rumeditieren darf haben irgendwann mal die in der Wikipedia enthaltenen Daten ihre Relevanz und Glaubwürdigkeit verloren und das ganze wird unbrauchbar. Eine Gewisse Verunschärfung der Daten kann ja noch hingenommen werden. Aber absichtlich Gefälschte Daten machen dass ganze dann wirklich unbrauchbar. Wenn man dann in Zukunft nach etwas Sucht muß mann immer mehr Quellen zu rate ziehen um sich dann selbst ein Bild der Wahrheit zu machen. Da ist dann sowas tolles wie die Wikipedia von heute auf Morgen unbrauchbar und mann greift wieder zum Lexikon in Buchform, das dann zwar nicht aktuell aber immerhin wesentlich sicherer und Wahrheitsnäher ist. Deshalb finde ich die Idee mit einem Nutzerkonto mehr als gut und notwendig. Ferner läßt sich dadurch auch einfacher vermeiden das, wie in letzer Zeti ja mehrmals vorgekommen, Urheberrechtlich Geschützes Material eingespielt wird.
 
@fishroot: Tja, das ist schon ein Dilemma. Die wunderbare Idee, Wissen zu teilen und leicht zugängig zu machen, steht dem Qualitätsanspruch gegenüber, wenn ein Medium wie Wikipedia, derartige Bedeutung erlangt. Ein Jammer - aber ich fürchte mit steigender Populatität wird auch der Missbrauch zunehmen. Damit meine ich nicht triviale Lügen, sondern eher eine gewollte 'Farbgebung' gewisser Themen und damit die beabsichtigte Manipulation der Denkweise & Meinung einer grossen Menschenmasse.
Die bzw. eine Quelle http://www.cadenhead.org/workbench/news/2818
 
Was aus dem Newstext nicht so klar hervorgeht ist, dass diese Neuerung (vorerst) nur das englischsprachige Wikipedia betrifft, nicht das deutschsprachige Wikipedia.
 
@swissboy: es heisst _die_ Wikipedia, aber in der Sache hast Du recht :-)
 
@master61: Bei swissboy gelten andere Regeln für die Grammatik. Er sagt ja auch Der Update statt das Update. Morgen kommt er an mit "Die Auto".
 
@ Eddies UDDR: [OFF TOPIC]Hast Du zur Sache auch etwas zu sagen ? [/OFF TOPIC]
 
@swissboy:
bei der DE geht es noch mit IP. Bei der EN kommt folgender Hinweis:
"Wikipedia has temporarily restricted the ability for unregistered users to create new pages. You may list the content you wish to have created. You may also log in which enables you to create new page"
 
@swissboy: Guckst du hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/Artikel_(Wortart)
 
@nofx: Steht da irgendwas darüber, wo hervorgeht, dass es "die Wikipedia" und nicht "das Wikipedia" heißt? (Ich will keine Diskussion auslösen, was richtig oder falsch ist, nur verstehe ich den Zusammenhang dieses Links nicht...)
 
@mibtng: Der Link ist wohl mehr als Seitenhieb auf Swissboy gedacht ^^ Aufschlussreicher ist wohl dieser Link: http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Willkommen
 
ich würde selbst das anonyme editieren unterbinden
 
Damit werden die Einträge in die Wikipedia masiv zurückgehen.
Hätte man das von Anfang an so gehandhabt, wäre die Wikipedia nie zu dem geworden was sie heute ist.
 
@Sir Richard Bolitho: ...sondern seriöser.
 
@Sir Richard Bolitho: Wieso sollte es dann nicht so stark geworden sein, wer helfen will nimmt das mit dem einlogen (Autologin?) hin, wenn meine Informationen gut sind kann ich auch ruhig mit meinem Namen dahinter stehen.
 
Ich hatte das für einen Schritt in die falsche Richtung. Nicht die anonymen Autoren sind das Problem, sondern die fehlenden Quellenangaben. Wenn jeder seine Texte belegen müsste wie in einer Diplomarbeit, so wär das Problem gar keins. Dies gilt übrigens für alle Internet Medien und andere Medien (auch für Winfuture)
 
@marc78: volle Zustimmung. Je mehr die Leute auf Überprüfung dessen verzichten, was sie im Internet oder sonstwo an Info gefunden haben. Je mehr sie alles für bare Münze nehmen, weils irgendwo geschrieben steht, desto größer wird das Problem, daß sich da jemand durch Manipulation Vorteile zu verschaffen sucht. Gebt uns stattdessen - also statt durch restriktive Maßnahmen irgendwie irgendein Qualitätsniveu garantieren zu wollen - lieber die Möglichkeit uns frei und offen anhand der Quellen selbst ein Bild von der Qualität verschaffen zu können !!!
 
@marc78: Bei Wikipedia gibt es ja die Möglichkeit die Quellen anzugeben, leider wird sie eher selten genutzt, vielleicht könnte man die Anwendung bewerben.
 
Ein Schuss ins eigene Bein.. villeicht sogar in die Brust. Na mal sehn.
 
Berichte uneingeschränkt erstellen, ja. Aber Berichte bearbeiten zu können, ist mehr als hirnrissig. Hunderte von so genannten Moderatoren sind dann damit beschäftigt, die Bearbeitungen von den tollen Nutzern gegebenfalls zu korrigeren - wieso bearbeiten die Moderaten die Artikel generell nicht gleich selbst? LOL.
 
@Hauner: Wer sagt denn, das der Ersteller eines Artikels immer besser ist, als die späteren Bearbeiter. Klar kann ein guter Artikel nachträglich von unzähligen Nutzern verunstaltet werden. Genausogut aber kann auch ein zunächst mieser Artikel später wesentlich besser werden. Nach Deiner Methode stellt einer Müll rein und alle freiwilligen Helfer die mehr darüber sagen oder es besser machen könnten werden ausgesperrt. Hirnrissiger Kommentar!
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