Über hundert Artikel bei de.Wikipedia.org kopiert

Internet & Webdienste Den Mitwirkenden der deutschen Ausgabe von Wikipedia sind mehrere hundert Lexika-Einträge aufgefallen, die scheinbar aus anderen Wissensfundi kopiert wurden und somit neben Rechtsverletzungen auch gegen die Regeln der Wikipedia verstoßen. mehr...

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Wow! Muss ja ein echter Zufall gewesen sein, dass einer die Texte kannte, oder? Aber ein GAU? Klingt irgendwie lustig *gg*
 
Besteht denn überhaupt eine Rechtsverletzung wenn man die Artikel um Quellenangaben ergänzt? Ausserdem fände ich interessant, ob ein aufgelöstes Regime überhaupt Urheberansprüche gelten machen kann.
 
@thefab: Also wenn man die Artikel aus komerziellen Werken kopiert ist das meines Wissens strafbar und das mit dem Regime?! Keine Ahnung :D aber ich denke die Autoren haben dann doch noch ihr Urheberrecht oder?!
 
@thefab: Zum ersten Satz: Ja, natürlich. Die Quellen darf man einfach nicht kopieren. Daran führt auch keine Quellenangabe vorbei. Lediglich zitieren darf man mit Quellenangabe, aber die Texte wurden nicht zitiert, sondern kopiert. Das ist ein Unterschied. Zum zweiten Satz: Die Texte gehören nicht der DDR-Regierung, sondern Verlagen, Instituten und sonstigen Organisationen, die weiterhin existieren, und selbst wenn sie nicht mehr existieren würden, würden die Urheberrechte dadurch nicht aufgehoben.
 
@thefab: Herausgeber der Werke, aus denen hier unberechtigt 'gekupfert' wurde war ja nicht "die DDR", sondern dort ansässige Verlage. Und die existieren zum Teil heute noch oder wurden von bundesdeutschen Verlagen aufgekauft, die somit die Rechtsnachfolge angetreten haben und also auch die Urheberrechte übernommen haben. Vermutlich existieren auch noch Ansprüche der Autoren, soweit sie die damals nicht vollinhaltlich an die Verlage abgetreten haben. Gelle!?
 
naja, ihr habt wohl recht. ich war irgendwie auf dem pfad, dass verlage dem land gehörten und... keine ahnung - holzweg halt.
 
Na ja, das ist du Folge, wenn jeder Lexikoneinträge verfassen darf. Bei der Gelegenheit: Oliver Pocher hat einst über seine Person auf Wikipedia geschrieben: Oliver Pocher ist ein Pornostar. Darauf folgten viele Einträge à la: Oliver Pocher ist eine Dreckssau.
Vielleicht ein Anstoß die Rechtevergebung für das Verfassen von Artikeln etwas abzuändern. Dann kann nicht jeder Hobby-Historiker, Spaßvogel oder Rechtschreib- und Grammatikverbrecher sein Unwesen in der bunten Welt der Informationsbeschaffung von wissenschaftlich orientierten Bildungsmedien treiben :-).
 
@pirattt: du hast scheinbar nicht verstanden, dass das gerade das prinzip hinter der mächtigkeit von wikipedia ist. ohne diese möglichkeit wäre wikipedia nicht mal 1/10 so umfangreich. lass herrn pocher doch ruhig zeigen, was sein niveau ist. mit einem klick ist der originale artikel wieder hergestellt, genau so wie bei jedem anderem artikel, der von spät-pubertierenden idioten verändert wurde.
 
@sir-talis: Wenn er es nur scheinbar nicht verstanden hat, hat er es verstanden, tut aber so als ober es nicht verstanden hätte. ANSCHEINEND meintest du das Wort "anscheinend".
 
@sir-talis: Du hast durchaus Recht, wenn du sagst, das Wikipedia von den privaten Usern lebt, die dort ihre Beiträge eintragen. Aber genau deshalb nutze ich es auch nicht. Ich gehe davon aus, dass die Einträge nicht wissenschaftlich bearbeitet wurden und genau das macht die Sache uninteressant. Die Pocher-Geschichte war ja nur ein Beispiel, um aufzuzeigen, dass sowas nunmal existiert. Außerdem gibt es teils ja keine ursprünglichen Artikel und werden komplett neu verfasst. Dann sieht die Sache ja auch wieder anders aus (wie banal es auch sein mag).
Ich hoffe, du verstehst, was ich meine. Wie Hauner, der auf meine Randbemerkung eingegangen ist und den Artikel sowie meinen Beitrag auf meine Wünsche abgeändert hat :-). Juhuuu.
 
LoL ich hab hier ne ganz alte Enzyklopädie, noch aus der DDR Zeit und mir ist das schonmal aufgefallen. Auch auf Wissen.de gibts viele Gleichheiten zu dieser Lexikareihe :)
 
@sffox: Bei wissen.de sind mir aber auch schon Einträge (gerade im Bereich Geographie) aufgefallen, die nahezu wortwörtlich aus einer anderen großen (hier nicht näher genannten aber allseits bekannten) Enzyklopädie zu stammen scheinen ...
 
@z@pp@: wissen.de ist auch ein Unternehmen von Bertelsmann, somit können sie auch vermutlich ohne probleme deren Inhalte benutzen.
 
@floerido: ts, ts ... stimmt ja ...
 
Naja. Dazu kann man nur sagen: "OH MEIN GOTT. Hunder Artikel von über 100.000 - so schlimm ist das wohl nicht. gf
 
„ ... diese Kopien aus alten DDR-Lexika.“ wußte gar nicht, daß es die DDR noch gibt ...
 
@nurmalso:
Die DDR nicht, aber die Qualität der Bildung.
 
@nurmalso: Nein, bei der Wiedervereinigung wurde die DDR nicht mitsamt ihrem Inhalt niedergebrannt. Mann, Mann, Mann, manche Leute haben Vorstellungen...
 
@TiKu: was manche für Vorstellungen haben, was sich andere angeblich denken, man, man, man ... es hätte korrekt heißen müssen: alte Lexika der ehemaligen DDR (nur ein Beispiel) ... also, nächstes Mal den genauen Sinn des Textes erstmal verstehen!
 
was soll man dazu sagen, die sollen sich nicht so haben machen aus jeder Maus nen Elefanten, und haben Sie halt ein paar Artikel kopiert, davon geht die Welt auch nicht unter, machnmal versteh ich die Leutz echt nicht das sie immer alles in den Dreck ziehen müssen, mfg gn8
 
@maxi1234: Wenn du nur ein wenig deinen Verstand gebrauchen würdest ( sofern vorhanden ) :-))) dann würdest du verstehen das es hier ganz klar um die Rechte von Verlagen und Autoren geht . Einige Prozesse (verbunden mit den Prozeß - Kosten ) können so die Idee und das Projekt zum scheitern bringen .
 
@maxi1234: Ganz so gelassen würde ich es nicht sehen, weil es u.a. auch darum geht, den Ruf der Wikipedia zu bewahren. Ein Image als Kopierwerkstatt kann die Wikipedia ganz bestimmt nicht gebrauchen. Die Wikipedia wurde übrigens auch nicht durch den Dreck gezogen, sondern ist von sich aus damit an die Öffentlichkeit gegangen.
 
@con_er49
Eigentlich geht es hier nicht nur um Urheberrechte. Es geht auch darum, das irgendwelche Alt-Kommunisten Wikipedia mit Artikeln vermüllen, die in Teilen vielleicht OK sind, in anderen Teilen aber wohl die damalige Staatsmeinung wiedergeben.
 
@Gamblerx2: Vor allem geht es darum, das Projekt von jeder rechtlichen Angreifbarkeit freizuhalten.
 
ich find es irgendwie sche*** das die defenition in einer sprache urheberrechtlich geschützt werden kann. gut mathemathische formeln vll aber doch nicht nur weil ich sie ausspreche?! wiki is doch ein lexika und um das gesamte menschliche wissen zu katalogisieren ist es nunmal notwendig ALLE themen einzubinden... sehe ich das falsch? vll umschreiben ok aber das wars dann auch

tru
 
@tru: Was meinst Du denn genau? Fakten kann sich niemand schützen lassen. Man darf sehr wohl Inhalte aus Lexikon A entnehmen und das Wissen daraus für Lexikon B benutzen. Nur kopieren darf man die Texte nicht. Die Eigenleistung muss darin bestehen, dass man die Inhalte selbst formuliert, aber daran, alle Themen zu behandeln, wird niemand gehindert. Auch nicht durch das Urheberrecht.
 
@tru: gerade mathematische Formeln können nicht geschützt sein ! Um Gottes Willen wo kämen wir denn da hin, wenn sich jeder Mathelehrer beim Erklären des einmaleins erst irgendwo ne Erlaubnis einholen müsste, weil er sonst Urheberrechte verletzt, sobald er was an die Tafel schreibt ?!? lol

 
das ist dann also ein supergau *g*
 
Ich find das schon krass, das die WIKIjungs so fit sind!!! Wobei ich immer gern mal auf der Wiki herumreite :) ich finds interessant und super! Hauptsache die bekommen da jetzt nicht irgend ein streß mit urheberrechten etc.. wäre schade, wenn dadurch das projekt wiki zerstört werden würde. keep open source Günny
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