Microsoft plant vorläufig kein Office für Linux

Office Microsofts Office-Paket ist schon lange auch für den Apple Macintosh verfügbar, von einer Portierung der Software für das alternative Betriebssystem Linux wollen die Redmonder jedoch nichts wissen. Auf der LinuxWorld Konferenz in London liess man ... mehr...

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Diese Auffassung ist für MS natürlich nachvollziehbar, wenn sie Office für Linux anbieten würden, wäre ein recht wichtiges Anti-Linux Argument für Firmen verschwunden und somit könnten sich einige Firmen dazu entscheiden umzusteigen, unter dem selben Aspekt kann man auch die Offenlegung der Dateiformate sehen, damit würde sich MS ja ins eigene Fleisch schneiden.
 
irgendwie auch verständlich. Die Linuxer würden ann irgendwie auch Erwarten das es kostenls käme, was selsbtverständlich für MIcrosoft nicht in Frage käme (was auch verständlich ist). Zumal gibt es für Linux auch ein gutes Office-System was es für Microsoft nicht umbedingt zur "Pflicht" macht Office für Linux zu entwickeln.
 
@Kalimann: Und es gibt bei Linux nicht nur ein gutes Office-Paket (naja, liegt wohl im Auge des Benutzers). Da wären zu allererst OpenOffice, dann dessen kostenpflichtiger Bruder StarOffice. Dann gibt es noch Koffice (wenn auch nur in KDE enthalten) und Gnome Office (naja, nur in GNOME). Unter Windows kenne ich OpenOffice, das MS-Paket, StarOffice, WordPerfect (gibt es glaub ich auch für Linux) und Abiword (in Linux ist es in GNOME Office).
Ach ja, als Nutzer einer Linux-Distro erwartet man nicht automatisch, daß alles kostenlos zu erhalten ist (blödes Vorurteil). Es gibt schließlich auch im Linux-Bereich gute kommerzielle Produkte, die ihr Geld wert sind und wo keiner sagt:"Müßte aber kostenlos sein". Oft genug wird aber von diesen kommerziellen Produkten Support an die kostenlosen Projekte gegeben.
 
@ McStarfighter: das mit dem kostenlos wahr nicht böse gemeint. Aber wie sich die Miesten Linux-User Verhalten macht es aber stark den Eindruck danach, bzw. es machte s auch zur Tatsache. Natürlich mag es auch Ausnahmen geben.
 
@Kalimann: Genau, und die Linux-Versionen kommerzieller Spiele sind ja auch alle kostenlos...
 
@Kalimann: nun ja, in meinem bekanntkreis nutzen 90 prozent ein geklautes windows xp mit fast 90 prozent gecrackter software. mir stehen da die nackenhaare hoch. ich denke in der windowswelt verschmäht man kostenlose software auch nicht unbedingt. die anzahl der user, die über geklaute und gecrackte software verfügen, ist in der windowswelt unbestritten weltmeister. wenn ich das geld für teure software nicht besitze, suche ich mir alternativen. und da schneiden die anderen nicht gerade schlecht ab. openoffice gehört meiner meinung nach zu den spitzenreitern und es ist außerdem plattformunabhängig.
 
Welch Überraschung... nur mit dem Problem das MSO dennoch unter Linux läuift und das es dort bessere Alternativen gibt.
 
zwar verständlich, aber dennoch schade. Naja, wer unter keine Umständen auf MS Office verzichten will kann sich ja mit VMware oder qemu sein XP emulieren......
 
@Perfect_P: Warum mit VM arbeiten wenn es CrossOver Office gibt...
 
@Perfect_P: Office 2K läuft unter Wine sehr gut, wenn man die Office-Hilfe nicht mitinstalliert (ich meine diese psychopathische Büroklammer und Konsorten). Also ist MS Office unter Linux doch möglich, wenn auch nicht mit den aktuellsten Versionen. Achja, die Info habe ich aus LinuxUser, die sollten also Ahnung davon haben, oder ?!
 
@Perfect_P: "... Naja, wer unter keine Umständen auf MS Office verzichten will kann sich..." einfach Winows installieren. :-) Ich versteh MS in der Hinsicht zwar nicht so ganz, aber für die Linux-OS-Familie gibt es auch sehr gute (und durchaus günsigere) Alternativen zu MS Office.
 
@bebo: Du solltest allerdings auf keine Fall vergessen, das Windows nen Batzen Geld kostet und dass das zusammen mit MS office richtig ins Geld geht (gut bei Vmware bräuchte man auch ein Winsystem)....aber naja, das ist auf jeden fall auch eine nicht zu unterschätzende Art kunden an sein Produkt zu binden...allerdings zeigt diese Politik meiner Meinung nach sehr deutlich, dass MS sich der Kongurenz am Desktop Markt bewusst wird....und kongurenz hat ja bekanntlich noch nie geschadet :-)
 
wer linux hat, will doch kein geld für ne officesoftware ausgeben? eigentlich ist doch fast jede software für linux kostenlos. warum sollte dann irgendjemand ein officepaket für 200€ oder mehr kaufen?
 
@Meatwad: Im gewerblichen Bereich ist es enorm wichtig, seine Dokumente kompatibel zu anderen Computern zu versenden. Und da der Löwenanteil der Firmen eben Windows benutzt, ist eine im Grunde perfekte Kompatibilität zu MS Office notwendig, besonders, wenn Makros in den Dokumenten eingebettet sind. Die laufen eben nicht auf anderen Systemen als in MS Office. Leider !
 
@mcStartifhter: Aus gewerblicher Sicht ist es imho schon besser wenn man Dokumente rausschickt die nicht verändert werden können und hier ist es besser PDF zum austausch zu nutzen.
 
@balu2004: Es kommt auf den Verwendungszweck an, wenn man nur einen Text zeigen will ist PDF die richtige Wahl, aber wenn man miteinander arbeitet, muss man die auch noch bearbeiten können.
 
Da bei MS Office die Formatierung eines Dokumentes von der Bildschirmauflösung, Pixeldichte, Windows-Version, Office-Version, IE-Einstellungen, ICM-Konfiguration und vermutlich noch viel mehr Parametern pseudozufällig abhängt, kann man es doch sowieso nicht ernstnehmen.
 
@Rika: von der auflösung? gut zu wissen, das erklärt so einges... gibs auch ne einfache möglichkeit zu verhindern das ein und das selbe dokument (in dem fall ne excel tabelle) auf allen rechnern die selbe formatierung erhält? haben das prob. das es auf 2 unterschiedlichen rechnern immer unterschiedlich ausgedruckt wird.
 
@SunsEt: Wenn es nur beim drucken anders aussieht, liegts an unterschiedlichen Druckereinstellungen ! Wenn es auf dem Monitor anders aussieht, an der Auflösung, oder am Monitor selbst (TFT oder Röhre).
 
Wenn es am Monitor anders aussieht, kann das auch an unterschiedlichen Durckereinstellungen liegen. Sorry, das war auch eine der wichtigen lustigen Sachen.
 
ms office wird meiner meinung nach total überbewertet. das was word kann, kann open office schon lange. wer immer noch meint das doc-format wäre ein standartformat, liegt einfach mal falsch. demnach ist es absolut schnurz egal mit welchen textprogramm man texte, oder tabellen erstellt. hinterher ist nur eins wichtig, es muss auf jeden system lesbar sein und das kann ms office nicht sicherstellen, es reicht schon eine falsche schriftart aus und schon ist alles durcheinander. also ab ins pdf-format und das lässt sich wunderbar mit openoffice erstellen. laut heise ist das pdf/a format internationales standart format nach iso ISO 19005-1.nachzulesen hier: ..http://www.heise.de/newsticker/meldung/63957 ... übrigens, dass neue ms office wird keine grundlegende funktionen beinhalten. es wird lediglich ein wenig an der benutzeroberfläche gefeilt und bisher versteckte funktionen einfacher zu erreichen sein.
 
Also technisch dürfte eine Portierung der Mac Version auf Linux nicht so unglaublich schwierig sein. Aber das Microsoft das nicht will dürfte klar sein.
 
@Scorp: das ist so leider nicht richtig, denn Office:mac setzt auf eine reine OS X API (cocoa), die es so nicht unter linux gibt und auch nix mit dem unix-unterbau (darwin) von OS X zu tun hat.
 
Übrigens wurde Office nicht von Windows auf den Mac portiert, sondern anders herum.
Als Microsoft noch kein eigenes Betriebssystem entwickelt hatte, programmierten sie diverse Office-Programme für die Mac Plattform. Auch heute noch kommen die Mac Versionen von Office vor den Windows-Versionen und enthalten etliche Features, die es in der Windows-Version nicht gibt.
 
Klarer Fall. M$ würde mit einem Office für Linux das Konkurenzbetriebssystem akzeptieren. Das dies nicht gewünscht ist liegt klar auf der Hand. Andersherum, soll die Konkurenz aber im Stande sein M$Office Formate lesen zu können. Ein quasi Indirekter Abwerbeversuch. Alles ganz logisch, oder?
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