Microsoft: Wir konkurrieren nicht mit Open Source

Microsoft Das von Microsoft kritisierte Open-Source-Modell wird nicht als Konkurrenz für deren Produkte angesehen, wie Martin Taylor, General Manager Plattform Strategy der Redmonder, heute in München verlauten ließ. "Wir stehen ja auch nicht mit dem Wetter ... mehr...

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Wenn OpenSource keine Konkurenz ist... warum muss Microsoft dann immer und immer wieder zu so tiefen Werbeaktionen, Studien und Lügen greifen? Das eine sagen und das andere machen... Microsoft soll endlich mal so konsequent sein und diese miesen MEthoden unterlassen...
 
@Chuck: Wieso machen "DieBahn" und die "Deutsche Post AG" Werbung? Geht ja nicht nur, um Kunden zu gewinnen, sondern auch um sich zu präsentieren.
 
@Chuck:

Stimme dir zu, wären sie keine Konkurenz, dann wäre sie auch keiner Erwähnung wert. Der Kerl meint ja selber, die Kunden würden von alleine zu Microsoft zurück kommen. Also wieso dann diese Äusserung, wenn sie es doch eh selber merken?
 
@Chuck: Das Wort Konkurrenz bezeichnet in der Wirtschaft das Wettstreiten verschiedener Anbieter um die Nachfrager.
Bedeuted: Nie wird eine Firma alle Nachfrager befriedigen können. Es wird immer Applikationen geben die für SystemX oder SystemY besser geeignet sind als für SystemZ.
Im Moment ist es halt noch so das MS dort die Nase vorn hat. Zudem stüzt sich MS auf viele Jahre Erfahrung, viele Kunden und jeder Menge Kohle.
Damit ergibt sich auch folgendes: MS steht nicht (kaum) in Konkurrenz mit Linux da die Anwendungen und Kunden total verschieden sind. Windows kann nicht Linux ersetzen und genauso wenig kann Linux Windows ersetzen.
 
@TobWen: Werbung ist nicht gleich Werbung. Die meiste Werbung ist überzogen, manchmal sogar ein bisschen diskriminiertend und oft voller kleiner Lügen. Das was Microsoft jedoch betreibt schlägt jedem Fass den Boden aus. Wer sich an die Aktionen von Microsoft in Berlin erinnert als es darum ging zu entscheiden ob der Bundestag auf Linux wechselt weiss was ich meine.
 
Wobei mal wieder ganz klar deutlich wird: MS hat noch immer keine keine Ahnung, wie sie denn jetzt mit OpenSource umgehen sollten und Meinungsforscher bzw Marktanalytiker brauchen ständigst eine gute Ausrede, warum gerade jetzt ihre Analyse 100% das Gegenteil von dem, was sie noch vor 5 Monaten vertreten haben, ist. Fazit: Meistens inhaltsloses Geschwätz.
 
Genau, keine Konkurrenz o.O Deswegen wird im IEX7 ja auch alles brav dem Firefox nachgemacht. :) Scherz beiseite. MS hat eben ein gesundes Selbstbewusstsein und dadurch werden sicherlich die OpenSource-Entwickler ein wenig angespornt denen auch weiterhin Paroli zu bieten. Man stelle sich vor MS würde handzahm und das "Feindbild" MS würde am Ende verschwinden, woher sollte die Linux-Community ihre Motivation nehmen? Haben wir also alle am Ende was davon von solchen MS-Aussagen :)
 
@e-foolution: genau, endlich mal einer der sich gedanken darüber gemacht hatt... 8-)
 
@e-foolution: ach was. wer microsoft kennt weiss, dass sie immer nach dem wind reden. heute so, morgen so. völliges, substanzloses gesülze...
 
@e-foolution: Ja und? Es wird gekauft und gekauft und gekauft und gebrannt und gekauft und gekauft und gekauft.
 
@TobWen: Und der Punkt, bezogen auf meinen Kommentar ist welcher genau? Kann mich nicht entsinnen was zu Umsätzen, Marktchancen oder Raubkopierern gesagt zu haben ...
 
@e-foolution: Was genau machen sie denn dem Firefox mit IE7 nach!?
 
Haha, OpenSource...
Wissen die M$ überhaupt, was das ist?
 
@cmaus@mac.com: das wo man für seine Arbeit kein Geld bekommt. Also Sklaverei. :o)
 
@cmaus@mac.com: Ich glaube, Apple ist da nicht gerade anders ... siehe iPod. Die machen ja nicht mal ihren Akku "open" :-)
 
@ e-foolution: "ja, ich stell mir gerade vor, wie die armen programmierer im dunklen keller eingesperrt sind, nur bei wasser und brot und einem computer... und dann immer schön mit der peitsche, damit sie schneller programmieren." ... ich glaube du weisst nicht wirklich was openSource bedeutet.
 
@schwammdrüber: Ironie. http://de.wikipedia.org/wiki/Ironie in diesem Fall von mir sogar mit Smiley gekennzeichnet.
 
@TobWen: das mit dem iPod-akku ist eine sache, die ja möglicherweise (endlich) mit der nächsten generation gelöst wird. ansonsten ist apple der opensource szene sehr aufgeschlossen - ist doch der unterbau von MacOS X ein BSD und die rendering-engine von Safari KHTML (nur um mal zwei beispiele zu nennen). und so wie sie den kram nutzen, entwickeln sie ihn natürlich auch weiter und geben ihn an die community zurück.
 
@ e-foolution: das war jetzt nicht so eindeutig, aber wahrscheinlich hast du recht :-)
 
@schwammdrüber: lang lebe das typische Internetmißverständniss! :)
 
mediengewäsch. wer was drauf hält, selber schuld.
 
In meinen Augen ist die Motivation von Microsoft auch ganz anders, wie die von anderen Betriebssystemen. Hersteller von Hardware bringen ein Gerät heraus. Damit sie den "Designed for WinXP"-Aufkleber bekommen, müssen sie die Spezifikationen von Microsoft erfüllen und damit kompatibel sein, sonst gehen sie im Markt unter. Microsoft stellt all diese Informationen (Treibermodelle etc.) zur Verfügung, bietet dem Hersteller passende Schnittstellen und dieser kann meistens ältere Treiber einfach in neue Umgebungen (2K => XP) anpassen. So hat er kaum Entwicklungsarbeit und kann bereits geschulte Mitarbeiter (Treiberprogrammierung unter Windows) behalten. Bevor der Hersteller sich jedoch einen Linux-Programmierer sucht, guckt es erstmal, ob die Software, welche mit der Hardware kooperieren könnte, überhaupt vorhanden ist. Ich sehe das ja auf dem Musikmarkt. Die großen Hersteller haben nur Windows- und MAC-Versionen. Hätten die kommerzielle Versionen auch unter Linux, würden viele Leute sicherlich zu Linux wechseln. Alleine weil das OS "kostenlos" ist. Aber das bringt dem Hersteller nichts. Der Hersteller müsste einen neuen Mitarbeiter (Programmierer) einstellen, damit er einen Treiber für Linux programmiert, obwohl keine Software für das Gerät vorhanden ist. Also wird man auf einen kompatiblen Treiber unter Linux zurückgreifen oder die Linux-User entwickeln selber einen ... Microsoft ist also fein raus. Sie wissen, dass die Hersteller auf Microsoft optimieren und Treiber bereitstellen. Darum müssen sie - vorerst - keine Angst haben. Ich glaube, die meisten User haben vor Linux auch Angst, weil es ZU VIELE Varianten gibt. Darum läuft, meiner Meinung nach, auch überall SUSE, weil es Deutsch und bekannt ist.
 
@TobWen: mit suse hast du wohl recht. aber man kommt eben nicht drum rum weiter zu denken. wer mit microsoftdenken an linux ran geht, hat schon verloren und gibt auch schnell aus frustationsgründen auf. aber diejenigen, die wirklich was anderes wollen, werden linux auf ewig treu bleiben. das sind so meine erfahrungen. und mal nebenbei. es gibt bestimmt 100 linuxdistrubtions auf deutsch. und alle haben eines gemeinsam, dass ist der linuxkernel.
 
@schwammdrüber: Für die meisten WinUser gibt es einfach keinen Grund auf Linux zu wechseln. Man bekommt ein WinXP mit jedem PC dabei.. jeder kennt es.. jeder kann es benutzen.. alles läuft darauf.. jede Hardware funktioniert. Fast. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen das ein richtiges Linux professionel einzurichten viel Arbeit ist. Für einen DAU bleiben nur Distris wie Suse um nicht im Texteditor unterzugehen denn sobald mal was schief geht bleibt einem oft nur der Weg über die Kommandozeile als Lösung.

@TobWen: Der eigentliche Grund wieso nur Win & Mac treiber für Audio-HW zu finden ist: Windows haben die meisten -> grösster Markt. Mac ist dagegen ein sehr viel kleinerer Markt, ABER Mac ist halt bekannt als super Platform für das editieren Audio und Video Streams - einen Treiber hierfür herzustellen ist also schon fast als prestige anzusehen. Bei Linux jedoch: Es gibt viele viele Distributionen, keine besondere Software und auch keinen sehr grossen Markt. Die Kosten eines oder gar 5 Programmierern wären da unwichtig - aber es lohnt sich einfach nicht in einen nicht vorhandenen Markt zu investieren.
 
@tino.h: Aber bin ich der einzige, der da Potential sieht? Wenn Steinberg sagen würde "hier, Cubase SX4 für Linux mit Windows-VST Unterstützung", würden dann die Hersteller und vorallem die User nicht sagen "Ui, geil?".
 
linux hat eigentlich noch garnicht begonnen bedeutend zu werden. das was jetzt passiert ist eigentlich erst der anfang. wenn man sich näher mit linux beschäftigt, erkennt man erst das potential. ausserdem steigen auch viele betriebe auf linux um, selbst gemeinden, schulen nehmen linux. soooo schlecht kann es also nicht sein.
 
@schwammdrüber : Gemeinden und Schulen entscheiden sich vielfach aus politischen Überlegungen für Linux. Gerade bei Firmen harzt es, weil da eben nur die Wirtschaftlichkeit zählt. Siehe z.B. auch hier: http://tinyurl.com/ch3mo
 
@swissboy: falsch. es wird sich nicht nur für linux entschieden, sondern auch noch gegen microsoft. und was soll das mit den firmen? du bist nicht mehr auf dem laufenden. mach mal ein update, oder dauert das bei dir auch so lange wie bei microsoft? "kleiner-scherz"... linux wächst stätig und das ist auch gut so.
 
@tino.h: Wie gut jeder Windows kennt und bedienen kann sieht man ja an den überfüllten Windows Foren weltweit sowie an den vielen Viren und Wurmschleudern (auf Grund mangelhafter Konfiguration). Wie gut alles drauf läuft sieht man an den vielen Fehlermeldungen und Inkompatibilitäten... wie gut jede Hardware läuft sieht man an den nicht endenden Treiberproblemen. Sorry diese Argumente sind absolut falsch. Kaum einer kann Windows richtig bedienen und kennen... sorry... so gesehen kennt auch jeder Linux. @swissboy: Niemand entscheidet sich blind aus politischen Gründen für Linux. Man entscheidet sich aus Kostengründen, technischen Gründen und zukunftssichernden Gründen gegen Windows und nutzt eine Alternative. Diese beruhte dann nur eben auf Linux.

PS: Informier dich BITTE über LSB.
 
Zuerst wurde versucht Linux mit FUD tot zu machen, jetzt probiert man ne andere Taktik und zwar die, dass man Linux als unbedeutend darstellt, so quasi damit braucht man sich nicht beschäftigen, unwichtiges Zeugs:-)
 
@[U]nixchecker: trotzdem ist opensource wert genug ein kommentar von ms zu bekommen :) naja, so ist mir das lieber als die ganzen doofen studien die worst case szenarios untersuchen
 
Wenn Opensource so schlecht ist dann frage ich mich warum Ms davon so regen gebrauch macht.
 
@Scorp: ganz einfach....sie sehen das sie marktanteile verlieren...siehe firefox...2 jahre keine updates für den internet explorer..doch als bekannt wurde das firefox fast 10% marktanteil bekommen hatte...haben sie angefangen zu zittern und ein update kam her mit tabbet browsin und all den schnick schnack........wobei ich aber sagen muss das linux auch nicht das wahre vom ei ist...linux hat extrem mit der inkompatibilität zu kämpfen......das mit dem viren,treiber etc wird noch bei linux kommen sobald es auch wie ms verbreitet wird
 
@deleighn: LOL, wegen 10% Marktanteil fängt Microsoft wohl kaum an zu zittern. Auch wird Linux nie so verbreitet sein wie Windows.
 
@deleighn: Was denn für Inkompatibilitäten? @swissboy: Leute wie du meinten auch mal das nie ein anderer Browser an den IE rankommt... und was ist jetzt? Leute wie du meinten auch dass es nie Spiele für Linux geben wird... und was ist jetzt?Leute wie du haben schon immer rumgetrollt und lagen am Ende komplett falsch. Microsoft hat NICHT wegen der Kundenwünsche die MSIE Entwicklung wieder gestartet und auf XP vorgezogen... ganz sicher nicht... wer so denkt blamiert sich als komplett naiv.
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