IT-gestütztes Lernen: Notebook und MS-Software

Für das Schuljahr 2005/2006 hat die Gemeinde Recklinghausen ein neues Pilotprojekt begrüßt: der Einsatz von Dell-Notebooks in der siebten Jahrgangsstufe an den weiterführenden Schulen. Inzwischen haben sich knapp 50 Prozent der ... mehr...

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Hmm und soetwas gibt es nicht unter Linux? Wäre sehr bedauerlich. Schon wieder einmal hat M$ zugeschlagen.
 
@Ralfi: Auf den Kommentar habe ich gewartet.  :-)
 
@Ralfi: Gibt es. Aber dann bezahlen nicht die Schulen dem Hersteller, sondern umgedreht. Und DAS ist wirklich bedauerlich, da es Korruption geradezu herbeiruft.
 
@BadAss: "Aber dann bezahlen nicht die Schulen dem Hersteller, sondern umgedreht." Wie soll denn das gehen, wenn sie Linux nehmen würden bekämen sie nach deiner Logik noch Geld zurück?
 
@swissboy: Warum, war doch durchaus konstruktiv, oder 8-)?
 
@Ralfi: meiner meinung nach werden da wieder steuergelder zum fenster rausgeworfen. ich kann nicht erkennen, dass man sich nach alternativen umgeschaut hat. ich hab nichts gegen computer in schulen, aber man sollte doch vorher mal durchrechnen, ob es nicht billigere lösungen gibt. meine meinung.
 
@schwammdrüber: Das sehe ich genauso. Man sollte sich wirklich *vorher* einmal nach Alternativen umsehen, bevor man so sang- und klanglos die Software von M$ verwendet. Dabei ist doch gerade Linux bei Öffentlichen Ämtern in Mode.
 
@Ralfi: Wer hat denn behauptet das dies vorher nicht geprüft wurde?
 
@swissboy: und wo steht, dass man es geprüft hat?
 
@schwammdrüber: Nirgends, aber im Gegesatz zu dir und Ralfi habe ich aber weder das eine noch das andere behauptet.
 
@swissboy: Nein, sie bekommen kein Geld zurück, sie bekommen es dafür, dass sie mutig sind und in Linux investieren. Ich kenne Schulen, die dieses Angebot wahrgenommen haben.
 
@BadAss: Wenigstens gibts du zu das es dazu Mut braucht.  :-)
 
@swissboy: Ja es braucht mut sich mal für 5 Sekunden von der KlickiBunti Luna oberfläch wegzu bewegen und startx einzugeben... (ok ist zwar nur noch bei sehr wenigen distris so... aber naja..)
 
@Seb-(lx&xp): Gemäss BadAss braucht es aber Mut um in Linux zu investieren. Hoch leben die mutigen Linux-Helden, Ritter des schnörkellosen Desktops!  :-)
 
So schön das ist, dass man endlich mal aus der "Rechner sind böse"-Haltung rauskommt.. Man muss auch sagen, dass das markttechnisch geschickt von Microsoft ist, weil so junge Kunden direkt an Windows etc. gewöhnt werden (und man wahrscheinlich nicht beliebig auf dem Laptop ruminstallieren kann, bzw. gewzungen wird Windows drauf zu lassen, weil sonst die Unterrichtssoftware nicht mehr läuft). Außerdem weiß ich nicht, ob es so eine tolle Idee ist Stift und Papier zu sehr außer Reichweite zu bringen, wenn ich mir alleine den Aufwand betrachte Formeln einzugeben, bin ich froh Mathe noch ohne PC zu haben (allerdings gegen ein CAS zum Auswerten wäre nichts einzuwenden...).
 
@Fenix: Es ist halt nur eine gewöhnungssache mit dem Formeln schreiben. Der Formel Editor von OpenOffice oder Latex erzielen gute ergebnisse (OO auch recht schnell). Aber trotzdem nutze ich lieber in einer Mathevorlesung den guten alten Block und nicht sofort nen Notebook, zum ordentlichen nachbearbeiten ja aber zum mitschreiben nutze ich acuh lieber Papier und Stift.
Leider werden die beiden Programme sicherlich nicht mit auf den Schülerrechnern sein und man ist an das kompilizierte Format für Formeln von MS Office gebunden, wobei die Schüler dann wengistens lernen wie man es richtig machen kann.
 
Das ganze macht ja so viel Sinn. Wenn ich mir anschaue was in Unserer Informatikerklasse abläuft, dann halte ich es für absolut Schwachsinnig ein Notebook als Lernmittel einzusetzen. 50% bringen ihr Notebook mit, 90% davon Spielen anstatt was aufzuschreiben. Sehr Sinnvoll. Und wenns nur Minesweeper ist. Und wenn man nix installieren könnte hat sowieso jeder sein USB Stick dabei wo plain binaries drauf sind und zockt doch.
 
"Folglich wäre Recklinghausen der erste, deutsche Bezirk, der Notebooks direkt in den Unterricht einbindet und so Wissen über die Informationstechnologie gezielt vermitteln will."
- Das wage ich doch zu bezweifel, weil unser Wirtschaftsgymnasium schon seit ca. 3 Jahren dieses Projekt mit Laptopklassen hat ==> Westerburg Wirtschaftsgymnasium / Westerwald
 
@Berndie6: Leider mussten die Schüler/Eltern in Westerburg ihre Notebooks selber finanzieren (mein Neffe lernt im Wirtschaftsgymnasium Westerburg). Oder gab es Kohle dazu??
 
Labtop (2ter Absatz, viertletztes Wort) ... auch sehr lustig. Oder werden Notebooks in Laboren so genannt? :)
 
Hm sehr lange Vertragslaufzeit, am ende hat man 2100€ bezahlt. Da ist das kaufen eines Laptop um einiges billiger.
 
@Gnomy: "Im Preis inbegriffen sind Programmupdates, professioneller Support und Wartung auch in den Nachmittagsstunden, einschließlich einer Versicherung gegen Schadensfälle und Diebstahl." (und auch eine Microsoft Office 2003 Lizenz)
 
Und was machen die Schüler, deren Eltern keine 30 Euro im Monat übrig haben? Die dürfen beim Nachbarn zuschauen.
 
@maxi: Nein, denen wird das vergünstigte Angebot gemacht.
 
In meinen Augen macht sowas nur Sinn, wenn man dann jegliche Software sperrt, ausser den Programmen, die man zum lernen wirklich benötigt, kein Internetzugang ausser zu bestimmten Seite etc. sobald man damit machen kann was man will, werden die Schüler das Laptop nicht mehr nur zum lernen benutzen und es wird genau das passieren was man nicht will, die Schüler werden noch schlechter in der Schule, weil sie nicht mehr konzentriert bei der Arbeit sind. Außerdem was passiert, wenn das Teil kurzerhand versagt, wenn einem der Bleistift abbricht leiht man sich halt schnelle den vom Kollegen ....
Ich finde, dass das wieder nur ne Masche der Firmen ist um schnelle Geld zu verdienen, der Nutzen ist wirklich fraglich, denn ich glaube kaum, dass man verhindern wird, dass die Schüler mit den PCs mehr machen als zu Wikipedia zu gucken und damit Briefchen schreiben.
 
Ich finde es gut das IT Systeme endlich nach neustem Standard und Technik in der Schule einzug halten. Allerdings hat die Sache einen faden Beigeschmack. Nur die bekommen Zugang deren Eltern auch die finanziellen Mittel zur verfügung stellen. Auch wenn es die Möglichkeit des günstigen Leihens gibt, so gibt es genügend Menschen die sich nicht mal das leisten können (Hartz IV). Und die werden somit mehr und mehr von Bildung ausgeschlossen. Und das wiederspricht immer mehr dem Gleichheitsprinzip aus dem Grundgesetz. Aber das ist Symptomatisch für diese Gesellschaft und wird letztendlich auch ihr Untergang werden.
Zu allen die der Meinung sind die Schüler machen damit nur was sie wollen sei nur gesagt das es Domainen mit genau definierten Rechten gibt. Wenn der Admin was von seinem Handwerk versteht nützen den Schülern nicht mal USB Sticks. Auch das Internet stellt kein wirkliches Problem dar, da man auch da mit gutem Proxy und Hardwarefirewall alles ungewollte ausschließen kann. Natürlich müssen auch die Lehrer entsprechend geschult und ausgebildet sein. Sonst hat es wirklich keinen Sinn. Das eine Windowsplattform ausgewählt wurde ergibt sich von selbst. Auch wenn viele gleich wieder losschreien, Linux ist in beruflicher Umgebung im Anwenderbereich ein Nieschenprodukt und wird das auch weiter bleiben.Das kann ich mit Bestimmtheit feststellen, da ich im bundesweiten Support von großen IT-Umgebungen tätig bin. In der Schule wird immer noch genug gelehrt was im Leben nicht gebraucht wird, da muss eine Rand IT Umgebung nicht noch dazu kommen. Und kommt mir nicht mit Serververbreitung von Linux. Denn wieviele der heutigen Realschüler werden später einen Server ( sei es Linux oder Windows) administrieren?
 
@andreas726: "(...) Linux ist in beruflicher Umgebung im Anwenderbereich ein Nieschenprodukt (...) Das kann ich (...) feststellen, da ich im bundesweiten Support von großen IT-Umgebungen tätig bin." ____- Ich sehe das ganz anders. Viele (vorallem kleinere) Firmen setzen oft (wenn nicht immer) Thinclients ein. Wenn man sich die Lizenzpolitik/Struktur und die Preise von Microsoft anschaut, bist Du in vielen Fällen mit einer Unixumgebung viel besser beratten, da es schlicht und einfach günstiger ist. Ich gehe sogar so weit und behaupte, dass alle die Firmen, die eine Unix-Server-Thinclient-Umgebung einsetzen sich bei Problemen mit dem System selbst helfen können und somit nicht auf einen "bundesweiten Support von großen IT-Umgebungen" zurückgreifen müssen. Wenn man sich ein objektives Bild machen will, darf man nicht bei einem Supportcenter arbeiten, denn darauf greif meistens immer nur eine spezielle Zielgruppe zu. ____- Ich persönlich halte von dem Projekt eigene PC's in der Schule nix. Informatik an der Schule ok, aber sobald man sich selbst einen Notebook mit in das Klassenzimmer mitbringen darf, und es dort auch noch benutzen darf, werden die Schüler noch mehr abgelenkt sein, als sie es jetzt sind. Was ich machen würde, wäre Informatik als Pflichtfach zu integrieren, wie es z.B. Deutsch ist. Btw. Wenn ich so nachdenke: damals war ein Taschenrechner ein Luxus bei uns. Schlicht und einfach, ein Werkzeug, eine Ergänzung und KEIN Ersatz, wie es nun der Laptop sein wird.
 
An unserer Schule lief ein Pilotprojekt, das mittlerweile von der Landesregierung legitimiert und aus dem Beta-Status genommen wurde.

Wen es interessiert: http:\\www.esbk.info

Das Notebook gestützte Lernen ist meiner Meinung nach sowohl mit Linux, als auch mit Windows eine echte Alternative.

Es gibt in jedem System Lücken.. dennoch kann, da gebe ich meinem Vorredner vollkommen recht, ein guter Admin die Systeme abschotten, WENN ER ES KANN.
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