Xen 3.0 virtualisiert Windows XP

Software Bisher ließen sich mit der Virtualisierungslösung Xen lediglich einige unixartige Betriebssysteme betreiben, da diese im Quellcode angepasst werden konnten. Nun ist es den Entwicklern gelungen, in einer Testversion der zukünftigen dritten Ausgabe ... mehr...

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
Hoffe mal das bleibt dann auch weiterhin Opensource und wird nicht allzu kommerziell. Das ganze ist auf jeden Fall schon mal beachtenswert und wenn auch die künftige AMD Generationen mit Pacific (heißt doch glaub ich so?) unterstützt werden gibt das dem Projekt einen enormen Aufschwung und vor allem eine bessere Position gegenüber VMWARE (die ja momentan mächtig Staub auwirbeln). Man muß sich nur mal vor Augen halten was dies bedeutet: man bekommt auf einem PC Möglichkeiten geboten für die noch vor Jahren Zigtausende Euros zu berappen waren und könnte so relativ günstig Server konsolidieren :)
 
Mit der Hardware Virtualisierung der neuen Prozessoren wird es für User aller Klassen vom SOHO bis zum Enterprise möglich sich aus der Windows Umklammerung (sofern diese vorhanden war) zu befreien und parallel umzusteigen. Nutze XEN bisher mit GNU/Linux und *BSD und die Performance ist einfach nur beeindruckend... dagegen kommt einem VMware und Co wie Zeitlupe vor. In Zukunft wird man problemlos mehrere Server auf einem Rechner gleichzeitig laufen lassen können. Und der gemeine Homeuser... zum zocken im Fenster das Fenster (wasn Wortspiel) wenn man denn keine Konsole hat oder will und im andere Fenster ein stabiles zuverlässiges Betriebssystem mit dem man sich ohne Sorgen und externen Sicherungen ins Internet wagen kann. Und wenn dann noch OSX ins Spiel kommt hätte man sogar noch eine bunte innovative Alternative dabei. Schöne neue Welt, ich freu mich auf dich. Mein Quad QuadCore Opteron mit je 3GHz und 12 Gastsystemen ist schon in Planung. *g*
 
@Chuck: Hoffen wir mal das das nicht ganz so extrem wird, wäre doch komisch wenn linux ein Betriebssystem für Betreibssysteme werden würde :) Aber mal zu der Sache mit dem Windows auf Linux, Funktioniert das wirklichso als hätte man regebootet und WIndows geladen nur mit dem unterschied das es halt in einem fenster dargestellt wird?
 
@Seb-(lx&XP): Naja... XEN machts ja nur vor... VMWare will in diesem Verfahren weiter machen und MS mit VirtualPC wird sicher auch nachziehen so dass am Ende wirklich für jede Plattform was dabei ist damit man jedes OS als Host nehmen kann. OSX aufm Mac als Host und dann Linux und Windows drunter... oder Windows auf ner DELL Kiste und darunter OSX und Linux... oder eben Linux auf WhatEver und dann Guest Systeme bis die Festplatte kracht. Was mit XEN jetzt bereits möglich ist ist einfach nur genial. Mit der Hardwareunterstützung wirds so denke ich heute ein absoluter Meilenstein in der PC Entwicklung werden... endlich mal wieder einer.
 
"Auf einem mit Intels Virtualisierungslösung „Vanderpool“ ausgerüsteten Next-Generation-Prozessor (Yonah oder Merom) ist dies einfach es nicht mehr nötig. ".......Grammatikfehler? :D Würde besser klingen, wenn "einfach es" weggelassen wird. Und das "es" scheint da auch irgendwie fehl am Platz zu sein :)
 
Verstehe ich das Richtig, eine Virtual Machine wie Vmware, die aber Opensource ist? Oder kann es noch etwas das Vmware nicht kann?
 
@2StoNed2ThiNk: Der Vorteil gegenüber ist der, daß keinerlei Hardware emuliert wird, da direkt auf diese zugegriffen wird, OHNE daß eine Umrechnung der Operationen stattfinden muß. Dies hat erhebliche Performancevorteile zur Folge. VMware hingegen emuliert ja leider die komplette Hardware, obwohl dies eigentlich nicht immer notwendig ist.
 
@2StoNed2ThiNk: Das ist wirklich cool hat aber zur folge das auf jedem virtuellen System die Treiber Installiert werden müssen, sehe ich das richtig?
 
@2StoNed2ThiNk: Xen ist ein Forschungsprojekt der Universität Cambridge, inzwischen hat die Universität auch eine Firma dafür gegründet. Links: http://www.cl.cam.ac.uk/Research/SRG/netos/xen/index.html + http://www.xensource.com/ - Screenshots: http://www.cl.cam.ac.uk/Research/SRG/netos/xen/screenshots/index.html - Der wesentliche Unterschied besteht darin, dass Xen Anpassungen des Gast-Systems an die Xen-Plattform voraussetzt, aber wie man sieht, scheint sich das Problem mit Intels Hilfe langsam aufzulösen. Zur Erinnerung: Auch unter VMWare läuft nicht jedes PC-System in unmodifizierter Form, OS/2 macht zum Beispiel nach wie vor Probleme.
 
VMware emuliert ja auch nicht nur, sondern betreibt auch teilweise transparente Paravirtualisierung am Gastsystemkernel.
 
In SuSE Linux 9.3 und Fedora Core Linux 4 und anderen Distrubtions ist Xen bereits integriert. Auf der Homepage kann man sich eine DemoIso runterladen.
 
@money_penny

Aber nicht Xen3, die momentan verfügbaren Versionen können Windows noch nicht emulieren
 
@flo: jein .. Windows konnte schon mit Version 2 emuliert werden, jedoch müssen hierfür Anpassungen in Windows gemacht werden und dies darf man ja nicht :)
 
hehe... fehlt nur noch dass man einfach mit alt+tab oder so zwischen win, linux und MacOS hin-und-herspringen kann...
 
@Spir!7: Schön wärs allemal :) Da ich derzeit mit verschiedenen Linux-Distributionen und Windows XP auf meinem Laptop herumexperimentiere (Knoppix will noch nicht so wie ich will und Suse 9.2 + 9.3 will gar nicht) werd ich mir das Tool in jedem Fall mal anschauen und gleich mittesten.
 
Also ich bin Linux-laie, daher verstehe ich die News nicht richtig. Das Xen ist also das erste "Viretualisierungs Programm" das Windows XP unter Linux emuliert, richtig ?
Außerdem besteht noch der Unterschied, das es auf die reale Hardware zugreift, wodurch keine Performanceverluste durch Emulation, wie bei den anderen Programme, statt finden. Kann ich das jetzt schon benutzen, oder funktioniert das nur mit diesem Prozessorkern ? Wäre nett, wenn das jemand mal "einfach" erklären könnte. Danke.
 
@Willer: Du kannst es jetzt schon benutzen um ein anderes Linux oder *BSD oder sonstige Unixe in einem Fenster unter Linux zu starten. Windows XP in einem Fenster unter Linux laufen zu lassen funktioniert jetzt auch schon, nur sind Anpassungen an Windows XP erforderlich die nicht mit dem Lizenzvertrag vereinbar sind...
 
also Xen ist ein Programm, dass die Hardware verwaltet und den Betriebssystemen nur über eine virtuelle Hardware verfügen läst. Es läuft nicht unter Linux, sondern Linux ist nur eines der Betriebssysteme, dass unter Xen gebootet werden kann.
 
@maxfragg:, @overflow: Danke für die Antworten.
Naja ich finde die Entwicklung ja ziemlich gut, das folgende Posting fasst das gut zusammen: http://tinyurl.com/d4c2b
Also es ist jetzt schon theoretisch möglich, man kann also unter "Xen" Windows botten und ein aufwendiges Open-GL Spiel spielen und per Tastenkombi auf Linux wechseln um zu arbeiten, oder gibts da Einschränkungen, Probleme ?
Um was für Anpassungenn an Windows XP handelt es sich, und gegen welche Klauseln verstösst das im Vertrag, denn genau ?
Ist mir schon klar, das sowas MS nicht schmecken wird, aber solange man bzw. sicherlich weiterhin:
http://tinyurl.com/bflm5
solche Meldungen liest, wird es dadurch bestimmt eine große Umstiegswelle geben, sofern es keine markanten Probleme bereitet.
Diese neue VT CPU ist nur deswegen entwickelt worden, damit man nicht gegen den Lizentvertrag von MS verstösst oder wie ist das zu verstehen.
 
@Willer: naja, normalerweiße müssten einige Dateien geändert werden um mit Xen kompatibel zu sein, was aber zumindest bei Windows nicht legal ist. Bei Linux ist das natürlich kein Problem. Durch diese neuen Prozessoren wird dieser Schritt unnötig und somit auch das ändern irgendwelcher Dateien.
 
@overflow: Schon erstaunlich, was man alles wegen einer Klausel macht, aber die CPU wird sicherlich auch noch andere Vorteile haben. Ich frag mich blos, ob diese Klausel überhaupt rechtlich konform ist. Weiterführende Links zu dem Thema, welche Dateien und was daran verboten ist zu editieren wäre intressant. ( Zitierst Du nur und weißt auch nicht genau, welche Dateien und welchen Klauseln, oder wie lauten die genauen Klauseln / Daten)
 
@Willer: Das Anpassen an Windows XP würde einige veränderungen von Copyright geschützten Dateien mitsichbringen(cracken) und das ist alles andere als Legal.
 
@Willer: Die Klauseln betreffen zum Beispiel Programme von MS zu modifizieren oder noch schlimmer sie in modifizierter Form zu vertreiben.
Aber die Klauseln sind nicht das einzige Problem sondern auch die nicht vorhandenen Quelloffenheit von Windows. Ich weiß nicht genau inwiefern die Kernel API ausreicht um ihn für Xen zu Patchen aber wenn das so leicht ohne deassemblen an einem binärkernel möglich währe hätte das irgenteine Hackergruppe schon gemacht.
Desweitern bringt die VT Technologie das JEDES Betriebssystem, dass man auch normal booten könnte parallel mit einem anderen laufen könnte ohne irgendwelche veränderungen daran durchzuführen. Dann muss man keinen offizielen Support für ein Betriebssystem bieten, damit es funktioniert.
 
aber ich denke nicht, dass ein Unterstützung von OSX so einfach sein wird, da ich denke, dass Apple immer noch eine verifizierung für die x86er version von OSX plant, die sicherstellt, dass es auf Apple Hardware ausgeführt wird. Ist zwar nur Spekulation aber meiner Meinung nach ziemlich wahrscheinlich.
Kommentar abgeben Netiquette beachten!

Video-Empfehlungen

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.