„Google Print“ für drei Monate stillgelegt

Internet & Webdienste Google's Vorzeige-Projekt "Print" wird derzeit nicht fortgeführt. Die digitale Bibliothek, bei der über 15 Millionen Büchern eingescannt werden sollen, wird erst wieder in drei Monaten fortgesetzt. US-Bücherverlage befürchten, dass Google sich nicht ... mehr...

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
"eingescanned"
bekommen die von den Verlagen keine Textdateien?
Oder nennt man das auch scannen?
 
"Ähnlich wie bei der Musik werden auch von Büchern illegale Kopien im Internet frei zur Verfügung stehen, und damit für zurückgehende Umsätze sorgen." emm wer bitte lädt sich ein buch von 200-aufwärts seiten aus dem internet runter und ließt das aufm pc? geschweige denn das alles auszudrucken da geht doch jeder normale mensch in den bücher laden und hohl es sich da weniger kosten und mehr spass am lesen!! irgendwie versteh ich die leutz langsam nimma :D -.-
 
@maxi1234: Da bin ich voll und ganz deiner Meinung. Am Computer lange Texte lesen ist echt Horror... Und sowas wie Tablet-PCs sind noch keine Alternative...
 
@maxi1234: schon mal was von PDAs gehört? Darauf kann man fein auch längere Texte z.B. als pdf lesen. So ganz falsch ist das deshalb nämlich nicht.
Wobei ich eher das insgesamt veränderte Medienverhalten für einen Rückgang der Buchumsätze verantwortlich sehe. Die Medienindustrie argumentiert aber halt lieber monokausal.
 
@Sarion: Niemand hat behauptet die Umsätze bei Büchern gehen bereits jetzt zurück. Im Gegenteil, momentan erfährt dieses Medium doch wieder einen Boom. Nur für die Zukunft wird ein Rückgang befürchtet. Imo sind diese Ängste nicht von der Hand zu weisen.
 
gibt genügend "audio"book und Printmedien gruppen im internet die monat für monat weltweit zeitungen, bücher und sonstige printmedien illegal verteilen. Persönlich halte ich das ganze von den Verlegern übertrieben. Schon jetzt kann man sich rein theoretisch zu vielen Magazinen (so z.b. im PC-Bereit die Chip, Welt oder CT) als PDF herunterladen. Ich persönlich mag jedoch lieber ein Magazin in der Hand halten oder irgendwo gemütlich lesen als am PC oder TablePC/PocketPC. Ich finde, man sollte nicht Musik und Bücher in einen Topf werfen. Musik muss man nicht sehen, texte muss man mit dem auge lesen, der Mensch neigt dazu, immer den bequemeren Weg zu gehen. Bei Büchern sind es nunmal diese aus Papier!
 
Ich hoffe, dass dieser "Dienst" nicht wieder aufgenommen wird. Als Autor habe ich nämlich nichts davon und für lau kann und will ich nicht schreiben. Da denke ich geht es vielen Kollegen so.
 
@Publisher97: Sicher hast du oberflächlich recht. Aber bist du nicht auch der Meinung, daß dies eher als Werbung für die jeweiligen Bücher anzusehen ist? Ich meine es gibt auch Buchläden (mit Sitzgelegenheiten) wo man sogar ganze Bücher "durchlesen" kann. Und auch diese Läden gehen sehr gut! Und google verzweigt ja links zu Stellen wo man exakt diese Bücher kaufen kann. Wie schon einige meinten... kurz reinschnuppern am PC gerne.. aber sich mit einem Thema / Geschichte gemütlich auseinandersetzen kann man nur mit einem richtigen Buch/Papier. Ich persönlich finde diesen Service sehr nützlich und hätte nichts gegen eine Ausweitung. Meine Bücher kaufe ich so oder so. :)

LG
corn
 
@cornelis:Nun ja, es macht schon ein Unterschied, ob ich ein Buch in einer Buchhandlung "durchlese" oder ob ich die Datei daheim auf dem sicheren Rechner habe. Ich als Autor sehe in beiden Fällen nix. Nur ist die Wahrscheinlichkeit im ersten Fall größer, dass die betreffende Person noch mal was "nachlesen" möchten und dann doch kauft. Da ich zudem auch noch IT-Dozent bin, kenne ich leider auch das weitverbreitete Fehlen des Unrechtsbewusstseins, was Raubkopien angeht. Da kann mir keiner sagen, dass das der Werbung dient, wenn ich die neueste Software aus dem Internet "beziehe" und - wenn sie mir gefällt - dann kaufe. Das ist weltfremd und völlig realitätsfern. Meine Erfahrungen sind da ganz anders. Und ich finde es gar nicht nett, wenn ein Buch, dass gerade mal zwei Tage im Handel ist, schon als pdf auf den einschlägigen Servern zu finden ist. Zum Glück ist mein Bruder Anwalt und wir konnten schon den einen oder anderen dingbar machen, doch das erfordert recht viel Zeit und Aufwand.
Ich denke, das wird dann genauso rauslaufen wie bei der Musik. Wer kauft den noch neue CDs, wenn man die eh für lau aus dem Netz laden kann?
Und bevor jetzt wieder die Leier mit den "armen" Auszubildenden, Studenten oder Schülern kommt: Diebstahl bleibt Diebstahl. Ich kann mir auch nicht den 911, der mir unheimlich gut gefällt einfach nehmen. Obwohl beim Händler um die Ecke schon seit Monaten sieben Stück davon rumstehen. Trifft doch keinen Armen - oder. Sorry, aber das sind die erbärmlichsten Motive, die man wohl nur braucht, damit man sich noch im Spiegel betrachten kann.
Wie dem auch sei, ich denke immer mehr darüber nach keine Bücher mehr zu schreiben. Es sind mittlerweile über 60 und vor ein paar JAhren konnte ich wenigstens meine Kinder noch anständig ernähren. Aber das geht eigentlich nicht mehr und da muss ich meine Leidenschaft hinanstellen.
 
make money, make more money and make money for me :-)
 
Schon mal was von ePaper gehört?

http://www.sciencentral.com/articles/view.php3?article_id=218392010

Auch deutsche Firmen sind schon lange an der Entwicklung dran.
In der Zukunft wird man so nur noch seine Zeitung lesen. Ich finds klasse.
 
@ae: hm warum werden denn hier Links zerpflückt? Naja einfach das leerzeichen raus nehmen bei articel
 
Müsste das nicht "Indizieren" heißen?
 
davon habe ich noch nie was gehört......
 
@theo_: gab aber ma ne winfutere.news dazu
Kommentar abgeben Netiquette beachten!

Video-Empfehlungen